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Tierschutz-Erfahrungen

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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19 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Tierschutz-Erfahrungen

Beitragvon Kaninchen » Mo Dez 09, 2013 0:25

Aus aktuellem Anlass ein neuer Fred:

Okay, ich fange an und ihr könnt drauf hauen!

Ich hatte 28 Jahre lang nie ein Tier, hab dann ein Kaninchen aus schlechter Haltung aufgenommen, bevor es ins TH gegeben werden sollte. Hab zu seiner Gesellschaft dann ein zweites aus dem TH geholt. Bei der Gelegenheit wurde ich Mitglied im TH .
Ich hab dann ca. 3 Jahre (1997-ca 2000) lang jeden Sonntag dort verbracht, um das Kleintierhaus auszumisten. Damals waren das echt schlimme Verhältnisse. Das TH hatte kein Geld, es gab nur 3 Tierpfleger, die rund um die Uhr ca. 200 Heimtiere zu versorgen hatten.
Damals kamen Katzen und Hunde zu allererst. Für die Kleintiere blieb kaum Zeit. Damals gab es dort für die Kleintiere nur 2 kleine Gartenhäuser, in denen sich handelsübliche Käfige bis zu 3/4 hoch stapelten. Ratten neben Kaninchen, Frettchen auch noch nebenbei....
Auch Futter war kaum da. Es war ganz schlimm! :(
Wie das in Tierschutzvereinen dann so oft ist: Es kam ein neuer Vorstand! Es änderte sich auch was, aber wieder nur für die Katzen und Hunde!
Kleintiere kommen meist zu aller letzt! :?

Nebenbei habe ich für diesen Tierschutzverein vermittelte Tiere nachkontrolliert. Hund, Katze, Welli, Maus. Wenn ein Tier schlecht untergekommen war, hab ich es auch mal wieder mitgenommen. Dass es da auch mal Konfrontationen gab, kann man sich vorstellen.

Dann übernahm ich die Orga der Tierinspektionen. Zum Glück hatte unser TH bis ca. 35 ehrenamtliche Helfer, die die Erfüllung der Verträge kontrollierten. Ich verteilte die vielen Verträge und machte Schulungen mithilfe der TH-TÄ, damit auch all die kleinen Tiere kontrolliert werden konnten.

Seit 2000 bin ich auch Mitglied in der BunnyHilfe. Ich ware sehr viele Jahre Pflegestelle für von Amtsvets beschlagnahmte Tiere - wir klauen nix! :evil: Amtsvets sprechen uns an, ob wir Kaninchen aufnehmen.

Denn leider ist es immer noch so, dass Amtsvets zwar hin und wieder beschlagnahmen würden, aber nicht wissen, wohin mit den Tieren. Die TH können oft nix aufnehmen. Teilweise müssen da von jetzt auf gleich bis zu 100 Tiere aufgenommen werden!
Den schlimmsten Fall werde ich nie vergessen: Ca. 100 Großsilber und Rexe wurden in einem Verschlag im Wald gehalten. Der Halter wollte nur das Fell, die Körper schmiß er weg! :evil:

Auch bekommen wir Notrufe, weil jemand privat gezüchtet hat und dann einfach abhaut. Hatten wir zwischen Hamburg und Bremen auf einem Reiterhof. 28 Kaninchen! 11 davon gingen zu unserer Vorsitzenden ins Sauerland. Ich hab 17 davon mitgenommen und an dem WE 500 km verfahren, um sie zu verteilen: THE Rendsburg, Kiel, Eutin, Lübeck, Ahrensburg. Die letzten 3 hab ich zu mir genommen, weil ich sie nicht zurück lassen wollte.

Wir werden aber auch vermittelnd tätig. Bei uns melden sich Abgebende und Suchende. Dann versuchen wir, passende Tiere zusammen zu bringen, bevor sie überhaupt ins TH müssen.

Leider ist der Etat der BunnyHilfe zu klein, um jedem Tier zu helfen. BH-Tier werden in der Regel nur sehr kranke Tiere. Jeder von uns, der ein Tier aufnimmt, macht das auf eigene Faust! Einstreu, Futter, Pflege übernimmt jeder von uns selbst! TA-Kosten werden übernommen, wenn grad Geld da ist.

DAS VERSTEHEN WIR UNTER TIERSCHUTZ!
Grüßle,
Birgit
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Re: Tierschutz-Erfahrungen

Beitragvon Ferengi » Mo Dez 09, 2013 0:51

Ich danke dir.
Schön das es Leute gibt, die sich so aktiv für den Tierschutz einsetzen. :klee:
Ferengi
 
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Re: Tierschutz-Erfahrungen

Beitragvon Kaninchen » Mo Dez 09, 2013 1:10

Ich danke dir!
Man macht es ja nicht, weil es ach so ehrenvoll ist, sondern weil es einem Sinn gibt und die Tiere geben einem ja auch so viel zurück!
Man sieht schlimme Dinge teilweise. Aber gerade die Kleintiere haben auch so viel Lebensfreude! :lol:

Ich hab das jetzt hier auch nicht geschrieben, um mich zu beweihräuchern, sondern weil ich meine, dass TSch hier manchmal als Feindbild gesehen wird! Tierschutz, Tierrecht, alles wird hier in einen Sack geschmissen. :roll:
Grüßle,
Birgit
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Re: Tierschutz-Erfahrungen

Beitragvon dieselrossreiter » Mo Dez 09, 2013 8:25

Hallo Kaninchen!

Schön zu lesen, was du schreibst, immerhin auch mal was positives.

Meine Erfahrungen gehen eher in Richtungen wie in diesem Artikel: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/s ... 36696.html

Allerdings habe ich auch in einer anderen Richtung Erfahrung mit dem "Tierschutz" gemacht.

Ist jetzt gut 10 Jahre her, Nachbarn hatte einen jungen Hund aus dem Tierheim geholt, nach ca. einem halben Jahr ist der Nachbar verstorben, die kleine Tochter wollte natürlich nicht, daß IHR Hund wieder ins Tierheim mußte. Also zog der Hund einmal über die Straße um. Da unsere ältere Hündin und die Junge gut klar kamen kein Thema.

Ein weiteres halbes Jahr später kam eine Kontrolle ob es dem Hund gut geht - damit began ein Drama in diversen Akten welches sich über 13! Wochen hinzog. Wenn die Nachbarstochter und die Hunde nicht massiv gelitten hätten - dann hätte ich der Kontrolltante die Leine mit dem Hund dran in die Hand gedrückt und sie sehr deutlich des Hauses verwiesen! :gewitter:

Erstmal war sie der Meinung, der Hund hätte nicht einfach weiter gegeben werden dürfen - stehe so im Vertrag (womit sie recht hat, aber wer bitte schön liest da nochmal nach wenn gerade der Ehemann gestorben ist? Vor allem, wenn man weiß der Hund geht in gute Hände UND die Tochter verliert ihren heißgeliebten Hund nicht komplett).
Zweitens waren wir ja insofern schlechte Menschen, da wir einen Zwinger im Garten haben (und obwohl die Hunde im Tierheim ja problemlos 23h im Zwinger sitzen können, ist ihnen anderen Ortes dort keine Stunde zuzumuten). Unsere Schäferhündin sah darin kein Problem, die wußte genau: Herrchen und Frauchen gehen arbeiten, dann sitze ich dort, geniesse die frische Luft und habe mit den Nachbarn, den Vögeln und Katzen was zu schauen. Nein, es ist für den Hund ja besser die Wände anzuschauen...... hauptsache drinnen.
Dann dürfen die Hunde nicht mit ins Schlafzimmer und auch im Wohnzimmer nicht mit aufs Sofa - wie schlimm für den Hund. :roll:

An eine neue Familie würde sich der Hund ja problemlos gewöhnen, gar kein Thema - aber immer wieder der "Mal Kontakt" mit ihrer bisherigen wäre ja garnicht gut für den Hund. Hätte den Hund mal fragen sie die Gute. Der Hund kommt damit inzwischen seit zehn Jahren klar - und geniest es! Hat zwei Stellen, wo man sich Streicheleinheiten und Leckerlis holen kann und hat mit den beiden Gärten ein riesiges Revier "für sich". :mrgreen:

Wie schon geschrieben hat es dreizehn Wochen gedauert, bis es geklärt war und der Hund dann gnädiger Weise bei uns bleiben durfte. Wieweit dazu unter anderem der Allergieausweis beigetragen hat weiß ich nicht. Die kleine ist Allergikerin gegen eine ziemliche Latte von Dingen. Mochte die Dame überhauptnicht gerne hören. :twisted: Auch der Hinweis, daß das Tierheim ziemlich viele Hunde im "Angebot" hätte und die Frage wieso, wenn es doch so schnell und einfach wäre ein neues gutes Plätzchen zu finden, mochte sie nur bedingt.

Nach dem ganzen Trallala jedenfalls stand für mich eines fest: mit der Kleinen habe ich zwei Hunde aus dem Tierheim geholt - meinen Ersten und meinen Letzten! So leid es mir für die Tiere tut, aber so einen Affenzirkus mache ich nicht nochmal mit und auf irgendwelche "Gutmenschen", die nicht wirklich Ahnung haben, aber meinen sie hätten und könnten mir erzählen, wie man mit einem Tier umzugehen hätte - da kann ich absolut und problemlos verzichten!!!

Wenn ich dann so Sachen wie von dir lese gleicht es meine Abneigung immer wieder etwas aus - insofern: danke! :D
Bei der Schafschur und bei Steuern sollte man aufhören,
sobald die Haut erreicht ist.
Austin O'Malley, (1858 - 1932), US-amerikanischer Physiker und Autor
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Re: Tierschutz-Erfahrungen

Beitragvon Edith51 » Mo Dez 09, 2013 11:32

Aus diesen Gründen nehme ich nur Hunde aus dem Ausland :) mit Leuten von deutschen Tierheimen möchte ich nichts mehr zu tun haben. Zwar wird da auch geguckt, wie es der Hund hat, aber mit Vernunft.
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Re: Tierschutz-Erfahrungen

Beitragvon Kaninchen » Mo Dez 09, 2013 13:05

Ja, leider findet man unter Tierschützern häufiger welche, die über's Ziel hinaus schießen. :roll:

Leider gibt es gute und weniger gute Tierschutzvereine. :roll: Ich kenne zum Beispiel ein Tierheim, dass alle FIV-positiven Katzen euthanasiert. Egal, ob die Tiere Symptome zeigen oder nicht. Ist für mich ganz klar ein Verstoß gegen das TSchG! :evil:
Eine Freundin von mir, die Tierpflegerin ist, sollte über das A****Amt dorthin vermittelt werden. Das hat sie abgelehnt, kann sie mit ihrem Gewissen nicht vereinbaren. Das fand ich sehr verständlich.

@dieselrossreiter: Bei deiner Erzählung mußte ich dran denken, wo sich wohl die Hunde der in den Tierheimen beschäftigten Tierpfleger tagsüber aufhalten? - Richtig! Üblicherweise im Zwinger. :wink:
Grüßle,
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Re: Tierschutz-Erfahrungen

Beitragvon dieselrossreiter » Di Dez 10, 2013 11:52

Kaninchen hat geschrieben:@dieselrossreiter: Bei deiner Erzählung mußte ich dran denken, wo sich wohl die Hunde der in den Tierheimen beschäftigten Tierpfleger tagsüber aufhalten? - Richtig! Üblicherweise im Zwinger. :wink:



NEIN, natürlich nicht! Die liegen in der Zwischenzeit zu Hause auf dem Sofa oder dem Bett! Schliesslich sollen sie es ja gut haben. :wink:
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Re: Tierschutz-Erfahrungen

Beitragvon arbo » Di Dez 10, 2013 11:59

8063 Unterbringungsmöglichkeiten für Kaninchen
Es ist ein sehr trauriger Erfahrungssatz, das sich viele junge Leute für das Forstwesen bestimmen,oder von ihren Eltern bestimmt werden, wenn sie nicht Kopf genug haben eine andere Wissenschaft oder Kunst zu erlernen...
(Lehrbuch für Förster 1877 )
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Re: Tierschutz-Erfahrungen

Beitragvon Kaninchen » Di Dez 10, 2013 22:59

Ja, ich denke man muß den Fred Klatsch... nicht zumüllen mit einem Dauer-Thema.
Deshalb dieser Thread.

Ich hab es wohl schon mal erzählt. Ich war erst in einem deutschen Tierheim. Ich hab mich lange um eine Hündin im TH Kiel bemüht, bin oft zu ihr gefahren, hatte sie dann hier zur Probe, aber sie ging unseren Kater an. Erstmal hat er einfach die älteren Rechte. Dann habe ich eine Hundetrainerin her geholt, um die Lage einzuschätzen. Dann erst habe ich die Hündin wieder nach Kiel gebracht. Sie wurde mittlerweile in ein passenderes Zuhause vermittelt.

Nach HL. brauche ich wegen nem Hund gar nicht fahren. Ich bin seit 1996 bis just dieser Tage Mitglied dort. Sie nehmen außer Fundhunden, die sie aufnehmen müssen! nur Abgabehunde auf, deren Besitzer für die Abgabe zu zahlen bereit sind. Andere werden abgelehnt.

Die Krux an deutschen Tierheimen ist: "Normale" einfache Hunde bleiben dort nicht lange, werden ratzfatz vermittelt. Vor allem die Kleinen! Zurück bleiben die, die wirklich Hundeerfahrung brauchen und teilweise ne echte Herausforderung sind. Eine Freundin von mir hatte bis vor kurzem so einen Hund. Er ist über 10 geworden, aber sie ist auch ein anderes Kaliber als ich.

Ich bin aber nicht der Hundetyp. Ich kenn mich besser mit bissigen Kaninchen aus als bissigen Hunden.
Ich bin für Hunde oft zu weich. Ich kann deshalb keinen Hardcore-Hund nehmen, sondern brauche etwas Pflegeleichtes.

Da Lisa in Belgrad auf der Pflegestelle mit 9 Katzen lebte, wußte ich, dass ich für unseren Kater nix zu befürchten brauche. Ja, sonst war sie die Katze im Sack. Es war mir egal, wie sie aussah oder sonstwas, es kam mir auf ihre Katzenverträglichkeit an, sonst nix! Sie mußte da eh weg, da die Pflege-Frau aus der Wohnung raus mußte. 50 m² mit 2 Hunden und 9 Katzen. Der Verein hat wie gesagt alle Kosten bezahlt, obwohl ich sie erstmal nur zur Pflege aufgenommen hatte.

Was soll nun daran falsch sein?

Ist das so unverständlich?
Grüßle,
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Re: Tierschutz-Erfahrungen

Beitragvon H.B. » Di Dez 10, 2013 23:01

Ferengi hat geschrieben:Schön das es Leute gibt, die sich so aktiv für den Tierschutz einsetzen. :klee:



GröVaZ wäre stolz
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Re: Tierschutz-Erfahrungen

Beitragvon Moorfee » Di Dez 10, 2013 23:26

Kaninchen hat geschrieben: Ich kenne zum Beispiel ein Tierheim, dass alle FIV-positiven Katzen euthanasiert. Egal, ob die Tiere Symptome zeigen oder nicht. Ist für mich ganz klar ein Verstoß gegen das TSchG! :evil:
:


Hallo

Vor allem ist es mal eins.....hartes, aber sinnvolles Durchgreifen gegen eine schwer zu kontrollierende Seuche.
In Anbetracht der Katzenzustände in einem normalen Tierheim und der "Vermittlungschance" von positiv getesteten Katzen, wie auch der Ansteckungsgefahr, die von ihnen ausgeht, vor allem auf engem Raum, wo es doch mal Geplänkel gibt und eben doch sehr leicht mal ein positives Tier in die falsche Gruppe zugeordnet wird im Alltag o.Ä.........es ist hart, aber vernünftig.
Aufbewahren auf engstem Raum und um jeden Preis kann ja nicht der Sinn der Sache sein. Und teures Interferon bezahlen, wo man das Geld sinnvoller einsetzen kann für Tiere und deren Unterhalt mit im Vergleich noch echten Chancen..... auch nicht.

Solche Tiere mit einer Infektionskrankheit nicht weiterzugeben, auch an ggf. die wenigen interessierten Leute lieber nicht, wäre für mich eher ein Zeichen für Verantwortungsbewusstsein sowohl Tieren als auch Menschen gegenüber.

Es hilft sogar eher, die Problematik zu entschärfen.....denn leider sind viele Besitzer so feige, dass sie ein positiv getestetes eigenes Tier eher aussetzen oder im Tierheim abladen, als einzuschläfern oder als reine Wohnungskatze unter Verschluß zu halten und die Medikamentation zu bezahlen....also sammeln sich diese Fälle dort und das Tierheim muss einen Weg finden, damit verantwortungsvoll umzugehen.
Lever dot as slav!!!
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Re: Tierschutz-Erfahrungen

Beitragvon H.B. » Mi Dez 11, 2013 0:03

Um auf Ferengis gelöschten Beitrag Stellung zu beziehen: ja
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Re: Tierschutz-Erfahrungen

Beitragvon Kaninchen » Mi Dez 11, 2013 0:36

Für Huberts Post bin ich zu blöd. Ist mir unverständlich, was der Führer mit Veganern zu tun hat und noch mehr mit mir und diesem Thread. :roll:

Bei Moorfees Post versteh ich nicht, was FIV mit dem Menschen zu tun hätte. :roll: :?:
Eine gute Bekannte von mir hatte 12 Jahre lang ne FIV-positive Katze, zusammen mit 2 anderen Gesunden. Wo ist das Problem? Der Kater mußte natürlich ständig behandelt werden, dann kam noch Diabetes dazu, also 12 Jahre spricht für ne gute Pflege.

Das beste Mittel gegen FIV ist immer noch konsequent durchgeführte Kastrationsaktionen! Katzen, die nicht kämpfen, übertragen kaum das Virus. Wie auch? Kämpfe sind seltener, Sex gar nicht mehr.

Deshalb unterstütze ich einen Verein, der sich zum Schutz herrenloser Katzen einsetzt. Die Vorsitzende, über 80, fährt hier herum, fängt Katzen ein, lässt sie kastrieren und setzt sie wieder raus.
Wir machen das hier auch. Wenn hier ne fremde Katze zu läuft, stell ich meine Falle raus und zack. :wink:
Meine TÄ ist zum Glück auch sehr tierschutzorientiert.

Was ich gar nicht verstehen kann: Manche Landwirte wollen das nicht. :evil: Obwohl es sie nix kostet. Da vermehren sich die Katzen ohne Ende, sie kümmern sich noch nicht mal drum, aber gegen ne Kastra-Aktion wehren sie sich.
WARUM?
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Re: Tierschutz-Erfahrungen

Beitragvon Kaninchen » Mi Dez 11, 2013 0:53

Ich hab jetzt auch nochmal im Thread nach gelesen.
Es ist doch Blödsinn, wenn du schreibst, dass ein FIV getestetes Tier unter Verschluß gehalten werden muß! :roll:
FIV ne große, gemeingefährliche Seuche? :evil: :lol:
Genauso könntest du ne Quarantäne für Dauerrotzer verhängen. :roll: :lol:

Nee, Moorfee, langsam wird mir das zu bunt mit dir! Ich wüßte sehr gern, wie deine Qualifikation ist und auf meine Anfragen, woher du dein ganzes "Fachwissen" oder die "Erfahrungen" nimmst, hast du auch nur pissig oder polemisch geantwortet.
Wenn du wirklich mal in einem Tierheim tätig warst, dann wüßte ich gerne wo! Gerne auch per PN!
Grüßle,
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Re: Tierschutz-Erfahrungen

Beitragvon H.B. » Mi Dez 11, 2013 8:58

Kaninchen hat geschrieben:Für Huberts Post bin ich zu blöd. Ist mir unverständlich, was der Führer mit Veganern zu tun hat und noch mehr mit mir und diesem Thread.

Eher mit "Tierschützern", aber eher Beides. Der Rest deines Beitrags beschreibt warum.
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