Hallo,
ich bewirtschafte seit ca. zehn Jahren einen 7ha großen Mischwald eines Verwandten.
Mit Säge und Spillwinde,-ohne Schlepper usw.
Zur Erklärung
Der Wald ist in einem Flusstal - also ein Teil ist nass bzw. sumpfig - der andere Teil ist recht steil.
Außerdem ist der Wald kaum erschlossen. Auch der nächste Platz, an dem ein LKW laden kann ist gut 2 km weit.
Bevor ich mit dem "bewirtschaften" begonnen habe, wurde lande überhaupt nichts gemacht.
Ich kümmere mich also mit Freunden ein wenig um Durchforstung und dem Entfernen abgestorbener Bäume etc.
Jedes Jahr machen wir so 50Ster in Meterscheite und fahren diese 1x im Jahr mit geliehen Traktor heraus.
Zum Problem
Wir kommen mit den Arbeiten nicht hinterher.
Das Hauptproblem bei mir sind die Eschen - gibt es relativ viele im Wald - aufgrund des Eschentriebsterben sterben sie halt der Reihe nach ab.
Für nötige Durchforstungsarbeiten oder andere Pflegemaßnahmen ist wenig Zeit.
Ein Lohnunternehmen will der Waldeigentümer nicht beauftragen.
Aufgrund der oben genannten Situation wird der Erlös des Holzes die Kosten nicht decken. Sind ja immer nur einige Exemplare
auf einem Fleck....
Zu meinen Fragen.
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Wenn ich jemanden finde, der z.B. einige Eschen für sich macht, was verlangt man pro RM - oder bekommt man eh nicht viel und bei schlechtem Gelände dann nichts.
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Ist man "verantwortlich" wenn ein Dritter in seinem Wald arbeitet?
3
Werde ich überhaupt Leute finden, die daran Interesse haben. Diejenigen müssen ja deutlich mehr Ausrüstung haben als eine Säge und einen Autoanhänger.
Meine Befürchtung ist ja, dass gut ausgerüstete Leute so Kleinkram in schlechtem Gelände nicht wollen.
4
Oder wäre es das Beste, das Holz, das für mich zu viel ist, einfach im Wald liegen zu lassen.
5
Oder es gibt noch ganz andere Möglichkeiten die ich nicht sehe...............
Wenn jemand Ideen oder Tipps jeglicher Art hat, würde ich mich freuen.
hoffentlich lösche ich nicht nochmal meinen Text .........
