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Tödlicher Jagdunfall in Frankreich

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24 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Tödlicher Jagdunfall in Frankreich

Beitragvon cat » Di Okt 06, 2009 14:54

Hallo zusammen,
ich habe gerade folgenden Zeitungsartikel gelesen:
http://www.express.de/nachrichten/news/ ... 24574.html
.
Sehr tragisch,keine Frage aber:
Wie sieht es eigentlich diesbezüglich hier in Deutschland mit tödlichen Unfällen aus?
Sind die Zahlen ähnlich hoch?
Ich muss sagen,daß ich kein Jäger bin und mich beim durchlesen solcher Artikel frage ob es nicht ratsam wäre ab einem gewissen Alter nicht mehr
zur Jagd zu gehen bzw. das ab einem gewissen Alter gesonderte "Prüfungen" abgelegt werden sollten.
Ich will auch nicht alle älteren Herrschaften über einen Kamm scheren,aber wenn ich manche sehe wäre es schon besser wenn die keine Waffe mehr in die Hand bekämen.
Für den Straßenverkehr kommen solche Diskussionen ja auch immer mal wieder auf.
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Re: Tödlicher Jagdunfall in Frankreich

Beitragvon forstbetriebwf » Di Okt 06, 2009 15:51

In Frankreich gibt es wesentlich mehr Jäger als bei uns,ergo ist auch die Unfallrate höher.Ich selbst kenne keine Zahlen von Deutschland kommt aber auch hier vor.
Über das Alter naja das ist so eine Frage ähnlich wie beim Autofahren,wo setzt man die Grenze.Ich habe auch schon ältere Leute auf der Treibjagd gesehn,da dachte ich zu alt,aber wer will das entscheiden und nach welchen Kriterien.
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Re: Tödlicher Jagdunfall in Frankreich

Beitragvon holgi63 » Di Okt 06, 2009 16:21

Ohne Worte:

http://www.reinhard-mey.de/content.php? ... n&big=true

FG
Holger
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Re: Tödlicher Jagdunfall in Frankreich

Beitragvon CarpeDiem » Di Okt 06, 2009 17:16

Lieber forstbetw, selbst auf Gefahr hin, von dir als Jagdgegner bezeichnet zu werden, muss ich doch deinen Aussagen bzg. Fr widersprechen. In Fr liegt das Reicht der Jagdausübung allein beim Landbesitzer. Das ist genau das, was die Nimrode bei uns mit aller Gewalt verhindern wollen.

Deshalb gibt es dort nicht mehr Jäger, sondern einfach mehr Leute die eine Flinte in die Hand nehmen und einfach darauf los ballern. Deshalb auch gefährlicher. Das ist aber nun wirklich das einzig Gute am deutschen Jagdrecht!
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Re: Tödlicher Jagdunfall in Frankreich

Beitragvon Ford8210 » Mi Okt 07, 2009 14:57

Es gibt auch bei uns Jagdunfälle. Auch solche, die tödlich verlaufen. Aber es handelt sich hierbei lediglich um Ausnahmen. Meistens haben sich die dabei Geschädigten selbst verletzt.
Wie hoch die Anzahl ist, ist mir auch nicht bekannt. Aber ich kann soviel sagen, daß es in den letzten fünf Jahren in Südhessen "nur" zu zwei tödlich verlaufenden Jagdunfällen kam. Bei dem ersten ging der Jäger zur Ansitzjagd auf Sauen und wurde am nächsten Tag tot unter seinem Hochsitz mit Herzschuß aus dem eigenen Gewehr neben eben diesem gefunden (kein Suizid und keine Fremdeinwirkung!). Bei dem zweiten wurde bei einer Drückjagd ein beteiligter Jäger durch einen Abpraller tödlich am Kopf getroffen. Der Schütze hatte dabei seinen ihm zugewiesenen Stand verlassen.

Ob es einer weiteren Prüfung ab einem bestimmten Alter bedarf, darüber läßt sich streiten. Ein verantwortungsvoller Jäger belügt sich nicht selbst und hört rechtzeitig mit dem Jagen auf. Was aber nicht heißen soll, daß er dennoch einen Jagdschein löst, weil er sentimental ist und einfach nur das Gefühl haben will "Ich kann wenn ich will" und daß er die Waffen nicht abgeben muß. Oder weil er mit dem Gefühl "Ich kann wenn ich will" mit einem anderen Jäger zum Ansitz fährt, das Gewehr mitnimmt und sich mit dem anderen Jäger zusammen auf die Kanzel setzt, lädt, sichert, das Gewehr in die Ecke stellt, beobachtet und Hinweise an den Schützen gibt (insbesondere wenn eine Rotte Sauen da ist), nach dem Schuß dann sein unbenutztes Gewehr entlädt, bei der Nachsuche und dem Aufbrechen hilft und sich hinterher über den Jagderfolg seines Sohnes und der für ihn schön verlaufenen Jagd freut. Wie mein alter Herr, der bis zum 75sten noch aushilfsweise Bus fuhr und jetzt mit 81 immer noch seine 70 Obstbäume nach Ertrag schneidet.
Ich bin nur verantwortlich für das was ich sage, nicht für das, was du denkst.
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Re: Tödlicher Jagdunfall in Frankreich

Beitragvon friesischherb » Mi Okt 07, 2009 18:47

Muss ich doch mal ein gutes Wort für die alte Liga einwerfen.
Im Schnitt haben wir bei den Jagdscheininhabern ein recht hohes Durchnittsalter. Zumindest bei uns in der Region. Oft fällt aber auch auf, das es Jungjäger oder unerfahrene Jäger sind, denen Fehler unterlaufen. Eben unerfahrenheit, Schusshitze... Aber wenn ein ``Johannes Hesters´´ als Vorstehschütze angestellt wird, würde ich natürlich auch aufpassen :-)
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Re: Tödlicher Jagdunfall in Frankreich

Beitragvon Hammer|on » Mi Okt 07, 2009 20:19

friesischherb hat geschrieben:Im Schnitt haben wir bei den Jagdscheininhabern ein recht hohes Durchnittsalter

Das hat unserem Dorf Zahnarzt auch nicht geholfen, der hat sich vor ein paar Jahren drei Finger abgeschossen :!:
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Re: Tödlicher Jagdunfall in Frankreich

Beitragvon euro » Mi Okt 07, 2009 21:42

Uns hat heute morgen so ein Opa mit der Schrotflinte auf den Häcksler geballert.(Er wollte nen Hasen treffen)
Der Fahrer, auch Jäger, hat den Trottel daraufhin persönlich in seinen Benz verfrachtet.
Wie üblich haben die Jungs wiedermal alle Schweine verfehlt.
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Re: Tödlicher Jagdunfall in Frankreich

Beitragvon Malte » Mi Okt 07, 2009 21:48

Ich hab als 14- oder 15-jähriger beim Kirschenhüten mit Luftgewehr mal 'nen fliegenden Vogel aus der Hüfte aus der Luft geholt......

Mit Kucken kann ich das noch besser. :lol:
Zuletzt geändert von Malte am Mi Okt 07, 2009 21:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Tödlicher Jagdunfall in Frankreich

Beitragvon Rebenhopser » Mi Okt 07, 2009 21:49

Hammer|on hat geschrieben:
friesischherb hat geschrieben:Im Schnitt haben wir bei den Jagdscheininhabern ein recht hohes Durchnittsalter

Das hat unserem Dorf Zahnarzt auch nicht geholfen, der hat sich vor ein paar Jahren drei Finger abgeschossen :!:

Und jetzt hat die ganze Hand im Mund platz, ist doch praktisch... :evil:
Ich will nicht so bleiben wie ich bin, ich will besser werden!
http://www.wg-rammersweier.de/
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Re: Tödlicher Jagdunfall in Frankreich

Beitragvon Hanswurst99 » Mi Okt 07, 2009 21:54

Hallo,

aber wenn ich sehen das die Herren "Jäger" dann um ein Maisfeld, das gerade gehäckselt wird, an allen Seiten mit Schrottflinten stehen, um auf Füchse u.ä. zu warten....wie waidgerecht

Da muß man sehen das man wegkommt, zumahl dieJägerschaft oft aus alten Tattergreisen besteht, bei denen ich doch sehr oft Zweifel am Sehvermögen haben muß....


MfG
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Re: Tödlicher Jagdunfall in Frankreich

Beitragvon holgi63 » Fr Okt 16, 2009 15:09

Hallo an alle,

...wenn ich sehe, dass bei uns beinahe jedes Verkehrsschild mehrfach erschossen wurde, kommen mir Zweifel an der Fähigkeit der Betreffenden - zumindest in unserer Region...

...ein sauberer Blattschuss sollte doch reichen - zumindest für die kleineren Schilder...

nicht ganz ernst gemeinte Grüße

Holger
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Re: Tödlicher Jagdunfall in Frankreich

Beitragvon Waldschrat85 » Fr Okt 16, 2009 15:32

Hallo zusammen,

in Frankreich dürften die Todesfälle höher sein, weil die Reviere überwiegend durch Treibjagden "bewirtschaftet" werden. Das restliche Jahr wird kaum gejagt. In Deutschland hingegen überwiegt die Einzeljagd.

Gruß
Waldschrat85
 
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Re: Tödlicher Jagdunfall in Frankreich

Beitragvon aday » Di Okt 27, 2009 19:52

Waldschrat85 hat geschrieben:in Frankreich dürften die Todesfälle höher sein, weil die Reviere überwiegend durch Treibjagden "bewirtschaftet" werden. Das restliche Jahr wird kaum gejagt. In Deutschland hingegen überwiegt die Einzeljagd.

Treibjagden sind nicht selten genug ein Spiel mit dem Feuer. Über den Sinn / Unsinn dieser Jagden lässt sich streiten.
Am vergangenen Samstag gab es mal wieder einen fast erlegten Treiber.
http://www.op-marburg.de/Lokales/Suedkr ... Oberweimar

Jagdunfall bei Oberweimar

Ein Unglücksfall überschattete eine Jagd auf Schwarzwild in der Gemarkung Oberweimar am Samstagvormittag.

Oberweimar. Wie die Polizei auf OP-Nachfrage mitteilte, sei ein Treiber durch einen Querschläger am Knie verletzt worden. Auch Jagdpächter Richard Weidemann bestätigte den Vorfall und sprach von extrem unglücklichen Umständen. Der Mann sei nicht lebensbedrohlich verletzt worden, er habe aber eine Fleischwunde erlitten. Genaueres über die Schwere der Verletzung wurde gestern nicht bekannt. Ein aufgescheuchtes Wildschwein war zuvor von einem 59-jährigen Jäger mit einem Schuss erlegt worden. Das Geschoss trat aber offenbar unkontrolliert wieder aus dem Tierkörper aus und traf als Querschläger einen 31-jährigen Mann oberhalb der Kniekehle. Nach Weidemanns Angaben habe das Geschoss die Richtung um etwa 60 Grad geändert und den 40 bis 50 Meter entfernt stehenden Treiber getroffen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt, ob fahrlässige Körperverletzung vorliegt.


Was da am ende raus kommt muß man noch abwarten. Das eine solche Jagd bei Nebel mit sichtweiten von teilweise gerade mal 20Metern überhaupt noch durchgeführt wird verstehe ich auch nicht so ganz. Wie in diesem Fall ist meist eine grobe Mißachtung von Sicherheitsbestimmungen sowohl von dem Schützen als auch von dem Jagdleiter für leider nicht selten tödlich endente Jagdunfälle verantwortlich.

In diesem besagtem Revier ist es nichts besonderes, das von ende November bis ende Januar jeden Sonntag morgen Bewegungsjagden abgehalten werden um den "bösen" Schwarzkitteln an die Schwarte zu gehen. Das da noch nicht mehr passiert ist, ist ein Wunder. Schon mancher Fußgänger oder Joggerin ist dort schnell wieder umgekehrt, wenn es neben ihr gekracht und das Wild Sie dann fast noch über den Haufen gesprungen hat.
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Re: Tödlicher Jagdunfall in Frankreich

Beitragvon holgi63 » Do Dez 24, 2009 10:45

Hallo an die Knallbüchsenfraktion,

aday hat geschrieben:
Waldschrat85 hat geschrieben:...Dass da noch nicht mehr passiert ist, ist ein Wunder. Schon mancher Fußgänger oder Joggerin ist dort schnell wieder umgekehrt, wenn es neben ihr gekracht und das Wild Sie dann fast noch über den Haufen gesprungen hat.


...nicht nur die Fußgänger sind davon betroffen:
Wenn in unseren Breiten Jagd ist, sollte man tunlichst alle Straßen meiden, die als Zu- oder Abfahrtswege des bejagten Gebietes in Frage kommen, wie auch die Straße zu den umliegenden Kneipen, in welchen die Jagd dann anschließend begossen wird. Bei uns treten dann immer gehäuft die Fälle auf, wo ein Grünrock zwar schon lange nicht mehr aufrecht stehen oder gehen kann, aber nachdem man ihn ins Auto getragen hat, ist er durchaus in der Lage, mit etwa 30 Stundenkilometer mitten auf der Straße (wahrscheinlich den Mittelstreifen als Peilung nutzend), sowie ab und zu einem Leuchtpfosten gefährlich nahe kommend, die oben genannten Wege zu befahren. Da es sich alljährlich wiederholt, wundert es mich schon, dass die Fraktion mit den anderen grünen Uniformen diese Herren nicht längst aus dem Verkehr gezogen hat, aber anscheinend gehört man als Jäger doch zu einer Personengruppe mit "Diplomatenstatus".

FG
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