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Traktor für Hobbylandwirtschaft

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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33 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Traktor für Hobbylandwirtschaft

Beitragvon Datzi » Mi Okt 02, 2019 11:29

So, vielen Dank schonmal für die vielen Antworten.

Habe mir mal ein bisschen die verschiedenen Renault-Traktoren angeschaut und muss sagen, dass die mir ganz gut gefallen. Besonders interessant, da dort auch viele MWM-Motoren verbaut sind.

Einen IHC 956XL hätte ich im Sommer durch Zufall fast ergattern können. Bei einer Hofaufgabe eines Bekannten hätte ich den IHC fast für ganz kleines Geld kaufen können. Motor war schonmal überholt, nur optisch war er nicht mehr schön. Letztendlich hat sich jedoch ein Käufer für den gesamten Betrieb gefunden und der wollte den IHC auch haben - das war dann leider verständlich.

Wenn sich per Zufall ein 120PS-Schlepper aufzeigt, der letztendlich günstiger ist als ein vergleichbarer 80PS-Schlepper, bin ich der letzte der nein sagt. Da dieser Traktor dann aber wahrscheinlich auch nochmal größer ist, müsste das erst noch mit der Familie abgesprochen werden, da wir auf einem Hof wohnen und uns Platz, Garagen, und Fläche teilen.
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Re: Traktor für Hobbylandwirtschaft

Beitragvon freddy55 » Mi Okt 02, 2019 17:48

Fiat 90 er Serie, sehr robust und langlebig, aber leider auch sehr viel Rost, und werden überteuert gehandelt.
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Re: Traktor für Hobbylandwirtschaft

Beitragvon Zement » Mi Okt 02, 2019 18:19

Darf man erfragen um wie viel Fläche es bei Dir handelt ?
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: Traktor für Hobbylandwirtschaft

Beitragvon Zement » Mi Okt 02, 2019 18:20

Darf man erfragen um wie viel Fläche es bei Dir handelt ?
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Re: Traktor für Hobbylandwirtschaft

Beitragvon Datzi » Mi Okt 02, 2019 18:52

Klar.
Aktuell im Eigenbesitz ca. 1ha Ackerland + Streuobstwiesen (da muss aber nur gemulcht werden).

Im Sommer würde ich einem befreundeten Landwirt immermal aushelfen (hauptsächlich beim Heumachen und Ballen fahren), da der nur einen Schlepper hat und immer da ist, wenn ich mal schraubertechnisch nicht weiter weiß.

Wieder der freundliche Hinweis: ich weiß, dass ich da Geld reinstecke, aber mir macht das Spaß.
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Re: Traktor für Hobbylandwirtschaft

Beitragvon speeder » Mi Okt 02, 2019 19:11

Datzi hat geschrieben:Klar.
Aktuell im Eigenbesitz ca. 1ha Ackerland + Streuobstwiesen (da muss aber nur gemulcht werden).

Im Sommer würde ich einem befreundeten Landwirt immermal aushelfen (hauptsächlich beim Heumachen und Ballen fahren), da der nur einen Schlepper hat und immer da ist, wenn ich mal schraubertechnisch nicht weiter weiß.

Wieder der freundliche Hinweis: ich weiß, dass ich da Geld reinstecke, aber mir macht das Spaß.


An alle die jetzt die Nase rümpfen: Haltet die Klappe und holt weiter Eure 20 FM pro Jahr mit dem eigenen Rückewagen aus dem Wald.
Warum nur, warum sind die Dummen so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel....?
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Re: Traktor für Hobbylandwirtschaft

Beitragvon 304 » Mi Okt 02, 2019 21:22

speeder hat geschrieben:An alle die jetzt die Nase rümpfen: Haltet die Klappe und holt weiter Eure 20 FM pro Jahr mit dem eigenen Rückewagen aus dem Wald.

Steht doch schon ganz am Anfang:
Datzi hat geschrieben:Vorweg, da in vielen Themen immer mit Rentabilität argumentiert wird: Mit dem Traktor wird kein Geld verdient. Es ist nur Hobby und Leidenschaft.

Desweiteren:
Datzi hat geschrieben:Heißt in der 70-100PS Klasse, da ich dann auch viele Geräte von der Genossenschaft leihen kann und nicht selbst kaufen muss. Außerdem habe ich nun endlich ein passende Ausrede um mir einen größeren Traktor zulegen zu können.

Ein Traktor in der 70-100PS Klasse kann durchaus Sinn machen. Für kleinere Schlepper wird es durchaus schwierig noch passende Anbaugeräte (zum Leihen) zu finden und der Frontladereinsatz wird zur Qual (zu wenig Eigengewicht, z.T. Hinterradantrieb).
Wenn man(n) es sich sich leisten kann, spricht doch nichts dagegen.

Wenn das Preislimit nicht wäre, würde ich dazu raten die 5er Serie von Deutz mal genauer anzuschauen. Davon haben in den letzten Jahren in der Umgebung einige Hobbybetriebe und Betriebe kurz vor der Betriebsaufgabe einen gekauft (Als Neumaschine mit Frontlader, z.T. auch mit FH und FZW). Scheinen also durchaus als Allroundschlepper geeignet zu sein.

Beim aktuellem Preislimit habe ich jedoch die Befürchtung, dass er sich eine alte Möhre kauft und in den nächsten Jahren den Kaufpreis in Reperaturen investieren muss.
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Re: Traktor für Hobbylandwirtschaft

Beitragvon Hawk0178 » Do Okt 03, 2019 8:02

304 hat geschrieben:Ein Traktor in der 70-100PS Klasse kann durchaus Sinn machen. Für kleinere Schlepper wird es durchaus schwierig noch passende Anbaugeräte (zum Leihen) zu finden und der Frontladereinsatz wird zur Qual (zu wenig Eigengewicht, z.T. Hinterradantrieb).

Auf welche Anbaugeräte spielst Du denn konkret an? Zum Leihen möglicherweise, zum Kauf wird der Markt doch gerade von italienischen Herstellern immer noch mit Geräten für kleinere/mittlere Schlepper abgedeckt.
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Re: Traktor für Hobbylandwirtschaft

Beitragvon 304 » Fr Okt 04, 2019 11:56

Hawk0178 hat geschrieben:Auf welche Anbaugeräte spielst Du denn konkret an? Zum Leihen möglicherweise, zum Kauf wird der Markt doch gerade von italienischen Herstellern immer noch mit Geräten für kleinere/mittlere Schlepper abgedeckt.

Gemeint ist natürlich zum leihen. Für 1ha Ackerland wird man wohl kaum alle Geräte anschaffen.
Das wären dann beispielsweise Grubber, Mulcher, Säkombi, Pflug, Einzelkornsägerät, etc welche mal eben kurz beim Nachbarn oder Maschinenring, etc geliehen werden.
Auch bei Bauarbeiten oder der Ernte kann mal einen Tieflader, Mulde oder Kipper ausleihen.

Mit einem ordentlichen 100PS Schlepper ist es kein Problem eine 3m Säkombi+ Frontpacker oder einen 20t Kipper zu fahren.
Man sollte halt etwas Geduld mitbringen und sich nicht darüber wundern, dass man am Berg vom Radfahrer mit seinem Ebike überholt wird.
Eine 3m Scheibenegge sollte man damit allerdings nicht fahren, gibt ein miserables Ergebnis, weil die Arbeitsgeschwindigkeit nicht erreicht wird.
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Re: Traktor für Hobbylandwirtschaft

Beitragvon Deutscher Holzer » Fr Okt 04, 2019 17:13

304 hat geschrieben:
Mit einem ordentlichen 100PS Schlepper ist es kein Problem eine 3m Säkombi+ Frontpacker oder einen 20t Kipper zu fahren.

Für ca. 1ha Ackerland + Streuobstwiesen ?
Kommt mal auf den Boden zurück ihr ,,Spezialisten''.

Für 10 - 12 000 Euro bekommt er eine alte, vollkommen runtergerockte Kiste! Egal ob 80 oder 100 PS. Ich weiß nicht ob ihr schon mal neben einen Deutz D 8006 gestanden seid, ob ihr wisst was das für eine Schiff ist. Laut und unkomfortabel noch dazu. 100 od. gar 120 PS Schlepper aus der Zeit sind nicht besser. Im Gegenteil.
Die Verleiher, eagl ob MR oder privat, werden sicher auch jubeln, wenn der TE als Hobbylandwirt mit 1ha Ackerland/Streuobstwiesen dort auftaucht.
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Re: Traktor für Hobbylandwirtschaft

Beitragvon Datzi » Fr Okt 04, 2019 23:38

So, ich glaube ich habe einige Hinweise aus diesem Thread mitgenommen, wenn auch er sich leider in die Richtung entwickelt hat, wie ich befürchtete - Nur 1ha Land? - Spielerei! - Lohnt sich nicht!...

Manchmal muss sich eine Neuanschaffung finanziell nicht lohnen, weil sie Spaß und Leidenschaft bringt.
Und dass ich für den Preis einen Traktor kaufe, der wahrscheinlich verkauft wird, weil er schon viel gearbeitet hat, ist mir auch bewusst. Das doppelte will ich dann trotzdem nicht ausgeben. Ich mag die Natur, ich mag die Landwirtschaft und ich mag große Maschinen - da sollte man doch auch mit betagten Gerät auf seine Kosten kommen...

Trotzdem vielen Dank an alle bemühten Schreiber hier!
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Re: Traktor für Hobbylandwirtschaft

Beitragvon Tatanka » Sa Okt 05, 2019 0:04

Datzi hat geschrieben:Manchmal muss sich eine Neuanschaffung finanziell nicht lohnen, weil sie Spaß und Leidenschaft bringt.
Und dass ich für den Preis einen Traktor kaufe, der wahrscheinlich verkauft wird, weil er schon viel gearbeitet hat, ist mir auch bewusst. Das doppelte will ich dann trotzdem nicht ausgeben. Ich mag die Natur, ich mag die Landwirtschaft und ich mag große Maschinen - da sollte man doch auch mit betagten Gerät auf seine Kosten kommen...


Das ist 1zu1 auch mein Motto. Habe selber sogar 0 ha Land :roll:
Das Moped ist auch vertickt, Zinsen gibt's eh keine.. so what.

Aber nen eigenen Tregger wollt ich schon immer. Nun darf er als Rentner Brennholz kutschieren. :mrgreen:

Einfach kaufen was gefällt, wenn's nix ist, kommts wieder wech. Ganz einfach.
Andere haben für Kippen und Alk und sonstigen Schabernack schon weit mehr ausgegeben wie so nen läppischer Traktor kostet.
Wer weiß, wieviele Leutz in diesem Thread ein neues Auto haben für 1km die Woche..

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Re: Traktor für Hobbylandwirtschaft

Beitragvon Südheidjer » Sa Okt 05, 2019 0:18

Was mich mein alter Eicher schon gekostet hatte, schreibe ich hier nicht :lol:
Und falls ich auf meine alten Tage nochmal aktiv in die Land oder Forstwirtschaft einsteigen sollte, dann würde ich mir einen der neueren kleinen Johnnys oder einen kleinen Deutz holen.

P.S. Ich glaube einer meiner Cosuins hat 'nen 1455 zum Güllerühren.

Die Welt ist vielfältig.
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Re: Traktor für Hobbylandwirtschaft

Beitragvon berlin3321 » Sa Okt 05, 2019 4:03

.
Zuletzt geändert von berlin3321 am Mo Dez 16, 2019 9:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Traktor für Hobbylandwirtschaft

Beitragvon sexzylinder » Sa Okt 05, 2019 11:08

:lol: nun macht ihn mal nicht so fertig! Man findet schon noch gute 70-80PS Schlepper mit Kabine und Allrad.
Und für Hobby mit 1ha kann er da auch ein wenig Abstriche beim Komfort machen. Wenn die Karre nervt macht man eben Pause und knattert weiter wenn man wieder Lust verspürt!
Natürlich ist es Unsinn und nicht profitabel bei 1ha, aber das muss es auch nicht sein!
Landmaschinen haben einen hohen Werterhalt und sind ca. seit beginn des Internetzeitalters schon äußerst gefragt! Setz mal ein altes Auto ins Netz, da hast nur Teppichhändler dran...und bekommst nix dafür. Setz mal einen schönen Schlepper oder Anhänger rein dann geht es los!
Hier gibt's schon eine Menge Clubs die sich mit den alten Schätzchen treffen.
Meiner Meinung nach macht ein 70-80PS Schlepper schon Sinn, denn es ist ausreichend Leistung um einen Mulcher in Schlepperbreite zu betreiben. Außerdem sind die schwer genug um auch mal einen geliehenen 8t Kipper locker zu händeln. Wenn ein Frontlader dran ist kann man damit Rundballen oder Palette mit Steinen beim Bau auch bewegen. Dazu ist Allrad unbedingt Sinnvoll!
Ein 50PS ohne Allrad und mit ca. 2,5t Eigengewicht ist da schon überlastet.
Ein Fendt 108 mit ZF Vorderachse, IHC 745, IHC 844 (gab es mit 75PS und 80PS) oder Deutz in dem Leistungsbereich sind sicherlich gut geeignet und lange haltbar. Teile bei gängigen Typen sehr gut verfügbar.
Ich rate unbedingt dazu einen technisch guten zu nehmen. Die gibt es und man hat später seine Freude dran.
Einen total ausgelutschten nehmen und reparieren wollen ist oft ein endloses TAUSENSDE € Grab und bereitet viel Kopfzerbrechen.
Und wenn der Defekt so einfach zu reparieren ist wie von den Verkäufern immer beschrieben, warum reparieren die das dann nicht selber???

Ich selbst nutze die 80PS Klasse seit Mitte der ´90er für ca. 50ha "Hobby". Hat sich bewährt und reicht vollkommen.
Mittlerweile 2x80PS. Wenn es einen 100 oder 120PSler günstiger als 80PS geben würde hätte ich auch schon einen. Nicht weil ich den brauche...weil es mir Spaß macht.
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