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Trecker-Maut für Bauern

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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23 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Trecker-Maut für Bauern

Beitragvon Hellraiser » So Dez 28, 2014 12:48

Hallo,

Der anfang vom Ende?

http://www.bild.de/regional/bremen/land ... .bild.html

mfg
Hellraiser
 
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Re: Trecker-Maut für Bauern

Beitragvon Cairon » So Dez 28, 2014 13:11

Da Problem mit den maroden Wirtschaftswegen haben viele Gemeinden, auch bei uns. Es stimmt aber auch, dass ich keine Gemeinde kenne, die die gesamten Einnahmen aus der Grundsteuer für Agrarflächen in die Wege stecken würde.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
Der Vater reitet immer schneller,
Erreicht den Hof mit Müh und Not,
Der Knabe lebt, das Pferd ist tot.
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Re: Trecker-Maut für Bauern

Beitragvon Fassi » So Dez 28, 2014 13:54

Naja, große Sprünge kann man damit in einigen Gemeinden auch nicht machen. Grundsteuer A sind bei uns in der Gemeinde insgesamt knapp 60T€. Das ist auch nur nen Tropfen auf den heißen Stein, weil die jahrelang nie was an den Wegen gemacht haben.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Trecker-Maut für Bauern

Beitragvon speeder » So Dez 28, 2014 14:23

Her damit. Für alle Fahrzeuge oberhalb von 8 to. GG.

Ich bin es Leid, dass sämtliche Wirtschaftswege aussehen wie Sch**ße, weil sie von Häckselwagen mit Reallast von 40 to.+ und 15 jährigen Piloten als Rennstrecke genutzt werden.

Und ´ne Woche später mit Tridem-Güllewagen versteht sich...
Warum nur, warum sind die Dummen so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel....?
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Re: Trecker-Maut für Bauern

Beitragvon Ferengi » So Dez 28, 2014 14:34

Genau meine Meinung!

Und es ist mehr als Überfällig das die 40 Tonnen Grenze endlich auch mal überwacht wird!

Es braucht mir niemand erzählen das ein 900er Fendt mit vollem 25-30 m³ Schleppschlauchfass auch nur ansatzweise unter die 40 Tonnen kommt.
Trotzdem sind Feldrandcontainer beim Gülleausbringen immer noch selten.
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Re: Trecker-Maut für Bauern

Beitragvon speeder » So Dez 28, 2014 14:42

Feldrandcontainer ist die selbe Sch**ße. Die MR-Lkws mit ihren 40 to. kommen ja nicht bis in die hinteren Wiesen.... entschuldige, sind ja keine Wiesen mehr. Sind ja jetzt Maisflächen.
Deshalb wird das Ding ans Ende der "guten" Strasse gestellt, von da fahren dann besagte 28-Kubik-Tridem in die Spurbahnen bzw. Schotterwege.

Das hilft genau ÜBERHAUPT NICHT.
Warum nur, warum sind die Dummen so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel....?
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Re: Trecker-Maut für Bauern

Beitragvon CarpeDiem » So Dez 28, 2014 14:45

Auch hier sollte das Prinzip gelten, wenn die Faulgaser und Güllebarone Schnellwege brauchen, dann sollten sie diese auch bezahlen und nicht die Allgemeinheit der Landbesitzer dafür gerade stehen. Mir selbst genügen ordentlich geschotterte Wege vollkommen. Zu berücksichtigen bleibt, dass der Schnellwegausbau natürlich auch anderen, völlig überflüssigen, Individualverkehr nach sich zieht!
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Re: Trecker-Maut für Bauern

Beitragvon wespe » So Dez 28, 2014 14:49

hallo,
Bleibt nur zu hoffen, das diese Gelder dann auch in den Ausbau der Wege fließt und nicht in Wahlwerbung oder andere Gemeindelöcher.
Meiner meinug nach, sucht man dort nur nach einer Kuh die sich leicht melken lässt. Denn der Ausbau von Gemeindewegen geht auch anders, aber die sind scheinbar nur Antragsfaul geworden und versäumen es dafür die Landwirte mit ins Bot zu holen.
Bei uns hatte das eine Gemeinde gemacht und hatte über ein Förterprogramm ihre kleine Straße auf 40t ausbauen lassen. Das wurde mit 85% geförtert !
Der Vorteil davon ist jetzt auch das sich die Anwohner nicht mehr in der Gemeinde beschweren. Versucht es einer doch, dann giebt es ein klärendes Gespräch und derjenige beschwert sich nie wieder :mrgreen: .
Mit freundlichen Stachel
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"Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten, aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen."
Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph

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Re: Trecker-Maut für Bauern

Beitragvon Ferengi » So Dez 28, 2014 14:58

Früher hatte man aber auch noch den Vorteil, das die Landwirte die Wege selber instand halten durften.
Da wurden regelmäßig Bauschutt, alte Dachziegel, etc. in die Wege gefahren.
Gehalten hats prima!

Aber heute müssen Feldwege ja so ausgelegt sein, das der der Sontagspaziergänger mit seinem PKW da mit Vollgas drüber donnern kann. :roll: :roll:
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Re: Trecker-Maut für Bauern

Beitragvon Keschicher » Mi Dez 31, 2014 10:53

speeder hat geschrieben:Her damit. Für alle Fahrzeuge oberhalb von 8 to. GG.

Ich bin es Leid, dass sämtliche Wirtschaftswege aussehen wie Sch**ße, weil sie von Häckselwagen mit Reallast von 40 to.+ und 15 jährigen Piloten als Rennstrecke genutzt werden.

Und ´ne Woche später mit Tridem-Güllewagen versteht sich...


Warum ? Warum müssen wir das alles so hinnehmen ? Warum müssen wir akzeptieren dass die Last wieder an uns hängt ?
Warum werden jetzt überhaupt Argumente gefunden die für oder gegen ein Wegezoll sprechen ?

Klares Nein - Basta - Weil sich die Gemeinden immer mehr verabschieden von ihren Aufgaben, ihren Pflichten.
Glaubt ihr an den Feldwegen ändert sich was, nur weil ihr und euer Nachbar jetzt 485€ bezahlt und alle 9 Wochen der Staatsdiener am Weg steht und die Aufkleber kontrolliert ?
So ein Quark.
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Re: Trecker-Maut für Bauern

Beitragvon Djup-i-sverige » Mi Dez 31, 2014 11:01

Ich frage mich nur wieder, obs damals, in der guten Alten Zeit,
auch so war das die Landwirte mit den Pferde und Ochsengespannen,
Wegezoll fuer die ersten Landwirte mit den Dampftraktoren eingefordert haben...
Do not go gentle into that good night / Rage, rage against the dying of the light
Wer die AFD wählt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.
Der Golf von Mexiko bleibt der Golf von Mexiko und wenn sich Orangehäutchen auf den Kopf stellt.
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Re: Trecker-Maut für Bauern

Beitragvon Birlbauer » Mi Dez 31, 2014 11:15

Ist doch einfach Verursacherprinzip - gut finde ich, dass die Maut nach Gewichtsklassen abgestuft ist.
Wenn für Flächen hier bis 6,-€ pro qm gezahlt wird, Pachten für Biogas im 4-Stelligen Bereich liegen, wo ist dann das Problem, für einen 200.000,- € Schlepper z.B. 500,- € Maut im Jahr zu zahlen?
Aber dann (sorry - lebe in Bayern) die CSU wählen, die die Ausländermaut durchsetzen will, die entweder Schwachsinn ist (hohe Verwaltungskosten im Vergleich zu den Einnahmen - d.h. bei Aufkommensneutralität weniger Geld für den Staat) oder der Einstieg in eine allgemeine Maut - ohne Ausgleich für Deutsche KFZ-Besitzer.
Grüße,
Manfred
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Re: Trecker-Maut für Bauern

Beitragvon elchtestversagt » Mi Dez 31, 2014 11:21

Ich weiss nicht, warum sich hier einige so aufregen...
Die Wege hier in der untersten Kategorie gehören alle der Wegegenossenschaft, also den Bauern, wir haben einen Vorstand, und zahlen jährlich je ha eine Umlage, mal mehr ( bei Massnahmen) mal weniger.
Die Umlage wird gebraucht für Baumpflegemassnahmen, Gräbenunterhaltung, zweimal Mulchen der Strassenränder, alle paar Jahre das Abfräsen der Grünstreifen, kleine Ausbesserungsarbeiten.
Bei grossen Projekten wie die neuasphaltierung werden die Anlieger gesondert zur Kasse gebeten.
Genau so ist das bei den Gemeindewegen. Die sind in unserer Gemeinde fast alle in den letzten vier Jahren mit einer neuen Decke überzogen worden, zusätzlich sind die Strassenseiten ausgekoffert und mit Schotterlage beidseitig wieder angelegt worden.Hier gab es Fördergelder seitens der EU, aber 50% mussten von den Anliegern bezahlt werden, nach Grösse, auch anliegende Hausbesitzer, ob man das Geld hatte oder nicht...
Und so ein km Strasse kostet 100000 Euro, wovon die Anlieger 50000 Euro zu zahlen haben.
Und wenn man so wie ich mit um die 1000 mtr Strassenanlieger ist, dann kann ich gaaaaaaaanz lange in der o.g. Gemeinde einen Wegezoll bezahlen...
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Re: Trecker-Maut für Bauern

Beitragvon Fassi » Mi Dez 31, 2014 13:07

Wenn ich bie uns so hingucke, kann ichs nachvollziehen. Die Landwirte vor Ort (ok, alles nebenerwerbler) achten auf die Wege. Die Pächter, alle aus anderen Dörfern, achten im eigenen Dorf auf die Wege. Bei uns werden die Wege aber dann als Vorgewende genutzt, die 2 asphaltieren Wege werden nach Siloernte oder Ackern nie von den Verschmutzern gereinigt, auf die Rasenwege nach Schlechtwetter keinerlei Rücksicht genommen usw. Da könnte man dann auch in die Versuchung kommen.

Gruß
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Re: Trecker-Maut für Bauern

Beitragvon Milchtrinker » Mi Dez 31, 2014 14:32

wespe hat geschrieben:hallo,
Bleibt nur zu hoffen, das diese Gelder dann auch in den Ausbau der Wege fließt und nicht in Wahlwerbung oder andere Gemeindelöcher.
Meiner meinug nach, sucht man dort nur nach einer Kuh die sich leicht melken lässt. Denn der Ausbau von Gemeindewegen geht auch anders, aber die sind scheinbar nur Antragsfaul geworden und versäumen es dafür die Landwirte mit ins Bot zu holen.
.


.. ich denke auch, dass ich an dem Wegebau so schnell nichts ändern wird !!!
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