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Tritcale Ausgleichsfutter

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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11 Beiträge • Seite 1 von 1
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Tritcale Ausgleichsfutter

Beitragvon Mr.T. » Mi Mai 06, 2009 21:22

Möchte dieses Jahr eventuell Triticale anbauen um es als Ausgleichsfutter neben dem Kraftfutter an die Milchkühe zu verfüttern. Habe mal gehört das Triticale einen Bitterstoff im Korn haben soll. Hat jemand schonmal Triticale an die Milchkühe verfüttert, wenn ja wird es genauso gern gefressen wie die anderen Getreidearten ?
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Beitragvon maexchen » Mi Mai 06, 2009 21:50

ja, Beeinträchtigungen bei der Futteraufnahme gibt es eigentlich keine. Hab selbst schon bis zu 25% in der Getreidemischung gefüttert.
Allerdings hat Triticale den Nachteil, daß es vermehrt zu Mutterkornbildung neigen kann. Und das kann uU schon problematisch werden. --> Verwerfen, Verkalben
TT war hier in unserer Gegend mal sehr populär. Aber mittlerweile ist der Anbau wieder sehr zurückgegangen. Ich habs auch wieder komplett rausgeworfen.
Außerdem passts nicht so richtig in den Arbeitsablauf bei den Dünge- und Pflanzenschutzmaßnahmen.
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Beitragvon Mr.T. » Mi Mai 06, 2009 22:08

maexchen hat geschrieben:ja, Beeinträchtigungen bei der Futteraufnahme gibt es eigentlich keine. Hab selbst schon bis zu 25% in der Getreidemischung gefüttert.
Allerdings hat Triticale den Nachteil, daß es vermehrt zu Mutterkornbildung neigen kann. Und das kann uU schon problematisch werden. --> Verwerfen, Verkalben
TT war hier in unserer Gegend mal sehr populär. Aber mittlerweile ist der Anbau wieder sehr zurückgegangen. Ich habs auch wieder komplett rausgeworfen.
Außerdem passts nicht so richtig in den Arbeitsablauf bei den Dünge- und Pflanzenschutzmaßnahmen.

War nur ne Überlegung. Ich seh vorallem Vorteile im geringerem Pflanzenschutzaufwand, bei hohem Ertrag. Aber sie soll ziemlich schnell auswachsen.
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Beitragvon maexchen » Mi Mai 06, 2009 22:24

Mr.T. hat geschrieben:Ich seh vorallem Vorteile im geringerem Pflanzenschutzaufwand, bei hohem Ertrag. Aber sie soll ziemlich schnell auswachsen.

Ertrag ist sehr hoch, dabei ist auch die Eiweißqualität sehr gut. Das Triticale leichter auswächst sehe ich nicht unbedingt als das größte Problem, ist aber sicher zu beachten.

Und der PS Aufwand ist bei den leistungsfähigen Sorten mit entsprechender Düngung mittlerweile nicht mehr zu unterschätzen.
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Beitragvon Mr.T. » Mi Mai 06, 2009 22:32

maexchen hat geschrieben:[Ertrag ist sehr hoch, dabei ist auch die Eiweißqualität sehr gut. Das Triticale leichter auswächst sehe ich nicht unbedingt als das größte Problem, ist aber sicher zu beachten.

Und der PS Aufwand ist bei den leistungsfähigen Sorten mit entsprechender Düngung mittlerweile nicht mehr zu unterschätzen.

Ich glaub das mit der Standfestigkeit ist bei den neuen kurzstroh Sorten auch behoben, war ja früher auch ein Problem.
Hattest du denn bei der Triticalefütterung damals Probleme mit Mutterkorn ?
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Beitragvon maexchen » Mi Mai 06, 2009 22:45

ja, allerdings kann ichs nicht ausdrücklich belegen. seitdem ich nur noch Gerste, Weizen & etwas Hafer einsetze hab ich kaum noch Verkalbungen, vor allem solche die später als nach 12 Wochen auftreten. Vorher ists halt schwieriger einzuschätzen.
In einem Jahr wars mal ganz ausgeprägt.
Frag mal nen Ferkelerzeuger, die Sauen sind da noch empfindlicher.

Standfestigkeit ist bei den neuen Sorten gut.
maexchen
 
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Beitragvon tröntken » Do Mai 07, 2009 9:38

Verfüttere schon Jahrelang unserer Triticale teilweise an unsere Kühe etc.
Mischen dies in die Vorrats TeilTMR mit ein.

Der PSM Aufwand ist glaub ich mitlerweile gleich dem, von anderen Arten. Vor 10 Jahren hatte da man evtl. noch vorteile, mitlerweile nicht mehr.

MIt Verkalbungen hatte ich (außer eine nach Blauzungenimpfung) keine Probleme, denk auch nicht, dass das im Zusammenhang steht.


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Beitragvon Abisko » Do Mai 07, 2009 10:50

Wir verfüttern den Kram auch schon jahrelang ohne Probleme bis zu 2 kg. Unsere Böden sind teilweise auch einfach zu sandig für Weizen.

Pflanzenschutzmittelaufwand ist bei mir geringer als im Weizen, die Triticale steht immer schön gesund und saftig grün da, wenn der Weizen schon vor sich hin kränkelt. Auch beim Düngen bin ich etwas geiziger, was aber auch am Boden und der Ertragserwartung liegt.

Die Sache mit den Bitterstoffen soll wohl eher ein Problem bei GPS sein.
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Beitragvon maexchen » Do Mai 07, 2009 15:24

tröntken hat geschrieben:MIt Verkalbungen hatte ich (außer eine nach Blauzungenimpfung) keine Probleme, denk auch nicht, dass das im Zusammenhang steht.

Das hängt logischerweise von dem Besatz mit Mutterkorn ab. Muß also nicht sein, kann aber !
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Beitragvon Cyberlui » Do Mai 07, 2009 22:10

aktuelle Sorten wie SW Talentro oder Cando sollten problemlos möglich sein. Cando hab ich dieses Jahr selbst das erste mal, Talentro war wegen Mutterkorn bei uns nie ein Problem, hat mehr Weizeneigenschaften als Roggen.


Gruß Jürgen
Setze selber ca 25% Triticale ein
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Beitragvon christian79 » Fr Mai 08, 2009 7:20

Hallo,

bei uns auch keine Komplikationen.
Letztes Jahr war der Talentro sehr standfest, leider hätte er etwas dichter sein können. Der Grenado ist dieses Jahr super stark, hoffentlich geht der nicht baden.

Da wir noch zusätzlich Grünfutter benötigen, spielen wir mit dem Gedanken, die Triticale zu mähen und einzusilieren und anschließend noch Gras zu säen.

Dies wird hier in der Gegend öfters mit Grünroggen gemacht.
Die Triticale ist kurz vor dem Ähren schieben.

Hat jemand das schon mal Grün einsiliert und vielleicht Erfahrungen damit?
Danke schon mal für die Antwort.
christian
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