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Umfrage Trockenheit 2011

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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21 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2

War die Trockenheit 2011 evtl. ganz gut für uns Getreideerzeuger ?

Umfrage endete am Di Nov 08, 2011 20:19

Nein , denn ich denke es gibt viel weniger Ertrag als evtl. steigende Erzeugerpreise ausgleichen.
23
35%
Nein , denn in anderen Bereichen z.B. beim Futtermangel entstehen mir größere Schäden als steigende Getreidepreise wettmachen.
15
23%
Nein , denn in anderen Bereichen z.B. beim Futtermangel entstehen mir größere Schäden als steigende Getreidepreise wettmachen.
5
8%
Ja , denn ich glaube das die Erzeugerpreise derart steigen werden das die Ernteausfälle locker
5
8%
Nein , denn aus Rücksicht auf die Weltbevölkerung sollte jede Ernte möglicht gut sein .
1
2%
Ja , denn die nun erneut geschwächte Versorgungssituation stabilisiert über Jahre den Preis .
4
6%
Ja , denn ich glaube das die Erzeugerpreise derart steigen werden das die Ernteausfälle locker
2
3%
zu verschmerzen sind.
1
2%
Ja , denn die nun erneut geschwächte Versorgungssituation stabilisiert über Jahre den Preis .
5
8%
Ja , denn so werden die Kapitalanleger weiterhin den Preis mitpushen - was dem Erzeuger ja auch zugute kommt !
4
6%
 
Abstimmungen insgesamt : 65

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Re: Umfrage Trockenheit 2011

Beitragvon Crazy Horse » So Jun 19, 2011 10:01

steel. hat geschrieben:Hat dieses Jahr schon jemand die Sorte Sophytra in den LSV gesehen?
Ja, hab ich. Sophytra ist die Nachfolgersorte von Limes, von dem sie auch abstammt. Mir gefällt sie insgesamt recht gut, weil sie ne schöne Ähre hat, gut einkörnt, ein gleichmäßig hohes TKG und gute Proteinwerte hat und sich leicht dreschen lässt. Ein Nachteil ist die geringe Winterhärte und die mäßige Bestockung, weshalb ich ihn auf den schweren tonreichen Böden mit mind. 350 Kö/qm drillen würde. Selber angebaut hab ich ihn noch nicht, aber die Erfahrungen mit der Sorte Limes kann ich im Grunde 1 zu 1 auf Sophytra übertragen. 2011 steht er mir im Versuch fast ein wenig zu dünn da, aber sonst präsentiert er sich ganz gut.

steel. hat geschrieben:Was mir bei Tobak nicht gefällt ist wie gesagt das Halmbruchproblem und Fusarien was bei mir nach Mais ein Problem darstellen kann. Das bedeuted im Normalfall eine extrem frühe, zu EC 30 oder 31 ( Halmbruch ), und extrem späte, zu EC 65 ( Fusarien )Behandlung und dazwischen mindestens nochmal eine Fungi Durchfahrt. Also rechne ich im Normalfall fest mit 3 Fungizidbehandlungen. Der Hersteller empfiehlt aufgrund der mittleren Standfestigkeit und des hohen N Bedarfs zudem 3 Wachstumsregler Einsätze wo eventuell noch eine mit einer Fungi kombiniert werden kann. Sind in meinem Fall also ca. 5 Durchfahrten ( nur Fungi + Wachstumsregler). Auf die Fusarienbehandlung in EC 65 kann ich selbst bei geringem Fusariumdruck nicht verzichten da ich bei der vorherigen Anwendung bereits die Aufwandmenge reduziere und der Pilzschutz somit nicht ausreicht.
Alles in allem ist die Sorte eben aufwendig und intensiv zu führen, gegenüber anderen Sorten.


Was machst Du denn für ein Geschiss um Halmbruch? Wenn wir nicht gerade ein feuchtwarmes Frühjahr haben, die Bestände nicht überzogen sind, und auch nicht jede Menge infektiöser Strohstoppeln vom Vorjahr auf dem Acker rumliegen, ist doch Halmbruch gar kein Thema. Falls doch, kannst Du bei der 2. Einkürzung mit CCC und Moddus noch 0,75l Mirage mit dazunehmen. Das kostet jetzt auch nicht die Welt. Ansonsten machst Du halt ganz normal die Blattbehandlung und am besten auch ne Ährenbehandlung.
Nach Mais brauchst Du aber eine Sorte, die in ihrer Anfälligkeit für Ährenfusarium mit 5 oder 6 bonitiert ist, nicht anzubauen. Das gilt aber auch für Triticale, wobei die jetzt nur verfüttert wird.

P.S.: Ich komm übrigens nur auf 4 Überfahrten:
1. Herbizidbehandlung in EC25 mit SHS und etwas CCC
2. Wachstumsreglerbehandlung + Bittersalz u. Spurennährstoffe + Fungizid (falls nötig) + Herbizid gegen Disteln und Winden (falls nötig) in EC31
3. Blattbehandlung + Harnstoff + Bittersalz in EC39
4. Ährenbehandlung (+ Insektizid, falls nötig) in EC59-65
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Re: Umfrage Trockenheit 2011

Beitragvon NobbyNobbs » Di Jun 21, 2011 13:56

Crazy Horse hat geschrieben:
NobbyNobbs hat geschrieben:
Crazy Horse hat geschrieben:
Paroli war ein paar Jahre lang unter den Top 10 der meist vermehrten Weizensorten. Mittlerweile ist die Vermehrungsfläche allerdings auf wenige Hundert Hektar zurückgegangen.



Die Anfälligkeit steht bei mir vielleicht an dritter Stelle, nach Ertrag und leider immer mehr auch Trockentoleranz. Wir fahren hier sowieso recht aufwändig, daher passen die empfindlichen Hochertragssorten.
Es wurde meiner Meinung nach die letzten 10 Jahre zu intensiv auf Krankheitsresistenzen gezüchtet, was ertraglich nicht immer von Vorteil war; und das, obwohl Krankheiten eigentlich in den wenigsten Jahren das größte Problem sind.
Es kommt nicht von irgendwoher, dass alte Sorten wie beispielsweise der Pegasus oder auch Ritmo immer noch vergleichbar hohe Erträge haben, wie die heutigen.
Der Paroli ist mir seit knapp vier Jahren im Sinne. Es kam allerdings vor dem Entschluss diese Sorte anzubauen immer schnell noch irgendwas anderes auf den Markt, was regelmäßig meine Entscheidung, diese interessante Sorte anzubauen, änderte.

Wie sieht es bei euch mit den Krankheiten aus? In den Spritzfenstern kann ich nun ersten Braunrost feststellen. Das ist bei dieser Witterung allerdings auch nicht verwunderlich. Schlimmer als das ist aber, dass hier ein Arschvoll an Fusariuminfektionen war. Da mal weiter sehen...
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Re: Umfrage Trockenheit 2011

Beitragvon 818_er » Di Jun 21, 2011 19:05

Crazy Horse hat geschrieben:
Was machst Du denn für ein Geschiss um Halmbruch? Wenn wir nicht gerade ein feuchtwarmes Frühjahr haben, die Bestände nicht überzogen sind


Genau da ist der Unterschied zwischen Dir und Steel. Steel hat geschrieben:

Und die ersten beiden N Gaben bis BBCH 31 drastisch erhöhen + eine Güllegabe im Februar oder März, die ERTRAGSspätgabe wird beim WW je nach Wetter evtl. gekürzt, die Qualitätsgabe nicht. Dann bin ich auf der sicheren Seite. Die dadurch angeregte Bestockung sorgt zudem für eine bessere Beschattung des Bodens und als Windschutz vor der Austrocknung. Deshalb stehen viele dichtere Bestände jetzt besser da als dünne.

post718934.html#p718934
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Re: Umfrage Trockenheit 2011

Beitragvon Crazy Horse » Mi Jun 22, 2011 9:59

818_er hat geschrieben:
Crazy Horse hat geschrieben:
Was machst Du denn für ein Geschiss um Halmbruch? Wenn wir nicht gerade ein feuchtwarmes Frühjahr haben, die Bestände nicht überzogen sind


Genau da ist der Unterschied zwischen Dir und Steel. Steel hat geschrieben:

Und die ersten beiden N Gaben bis BBCH 31 drastisch erhöhen + eine Güllegabe im Februar oder März, die ERTRAGSspätgabe wird beim WW je nach Wetter evtl. gekürzt, die Qualitätsgabe nicht. Dann bin ich auf der sicheren Seite. Die dadurch angeregte Bestockung sorgt zudem für eine bessere Beschattung des Bodens und als Windschutz vor der Austrocknung. Deshalb stehen viele dichtere Bestände jetzt besser da als dünne.

post718934.html#p718934


Ach steel schreibt ab und zu ein bisschen Unsinn. Das darfst Du nicht so ernst nehmen :lol:
Diese Gewaltaktionen, den Weizen mit reichlich Nitrat und CCC in die Bestockung zu treiben, sind kontraproduktiv und können zumindest in Trockenjahren eine gute Vorwinterentwicklung nicht egalisieren. Wenn man nach Körnermais oder Zuckerrüben erst Ende Oktober drillen kann, muss man ganz einfach die Saatstärke erhöhen, um auf der sicheren Seite zu sein.
Natürlich darf der Weizen zu keiner Zeit hungern, aber bei einer guten Vorwinterentwicklung reichen 60N in Form von KAS oder ASS vollkommen aus, oder man nimmt besser gleich einen Ammoniumdünger (SSA, Harnstoff, Piamon). Wichtig ist, dass der Weizen in der Großen Periode ausreichend mit Stickstoff versorgt ist. Insofern ist es vollkommen richtig, wenn steel schreibt, dass bis dahin die 2. N-Gabe (und auch die Wachstumsreglermaßnahme) erfolgt sein sollte, die bei diesen modernen Korndictetypen.
Schwach mit Stickstoff versorgte Bestände reduzieren bei einer ausgeprägten Trockenheit schließlich sehr stark. Klar ist aber auch, dass überzogene Bestände einem höheren Trockenstress ausgesetzt sind als solche mit standortangepassten Bestandesdichten, worunter nicht zuletzt die Ährenausbildung und die Einkörnung leiden.
Bei Trockenheit ist aber das Halmbruchrisiko sehr gering, um mal wieder auf das Ausgangsthema zurückzukommen.
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Re: Umfrage Trockenheit 2011

Beitragvon Crazy Horse » Mi Jun 22, 2011 10:35

NobbyNobbs hat geschrieben:Wie sieht es bei euch mit den Krankheiten aus? In den Spritzfenstern kann ich nun ersten Braunrost feststellen. Das ist bei dieser Witterung allerdings auch nicht verwunderlich. Schlimmer als das ist aber, dass hier ein Arschvoll an Fusariuminfektionen war. Da mal weiter sehen...


Man sieht zwar hin und wieder einzelne Fusariuminfektionen, aber im allgemeinen hält sich das Krankheitsgeschehen noch recht bedeckt. Mehltau und Braunrost könnten sich allerdings in anfälligen Sorten noch breit machen, aber ich weiß nicht, ob das nochmal ertragsrelevant sein wird.
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Re: Umfrage Trockenheit 2011

Beitragvon SHierling » Mi Jun 22, 2011 10:38

Nur mal so zur Aufmunterung:
http://german-bash.org/330811
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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