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Umstellung der Heizungsanlage

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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22 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Umstellung der Heizungsanlage

Beitragvon Daniel Setz » Mi Jul 04, 2007 17:23

Hallo!

Wir haben seit fünf Jahren einen Fröhling FHG Turbo mit 20 kW und 1000 Liter Pufferspeicher (ebenfalls original Fröhling) im Keller stehen.

Ein super Ofen, ohne Zweifel. War ja auch der Teuerste auf dem Markt...

Allerdings werde ich es aus beruflichen Gründen in Zukunft nicht mehr schaffen, die jährlichen 20 - 25 RM einzuschlagen. Außerdem geht meine große Hilfe und Kontaktmann zum Forstamt, mein Holzrücker, kommendes Jahr in Rente.

Daher möchte ich die Zentralheizung gerne auf Öl oder Gas umstellen, mich aber nicht ganz vom Brennstoff Holz trennen.

Daher habe ich Folgendes überlegt: Ich möchte den Fröling gerne verkaufen und stattdessen einen Specksteinofen oder Ähnliches im Wohnzimmer aufstellen - dann habe ich weiterhin meine "Holzromantik", aber der Verbrauch ist überschaubarer.

Meint ihr, dass die gebrauchte Anlage einen Abnehmer findet?
Und welchen Ofen für die Wohnung könnt ihr empfehlen? Soll keiner mit Warmwasserboiler oder so sein, einfach zum Heizen der Stube.
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Beitragvon Mr. Reissdorf » Mi Jul 04, 2007 19:57

Also ich denke schon, dass die Anlage bei einem fairen Preis einen Abnehmer findet!
Ein 5 Jahre alter guter Fröhling-Kessel ist ja heute noch kein Schrott.

Schreib doch mal wo du wohnst, vielleicht melden sich sogar hier schon Interessenten.
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Beitragvon Is-klar » Do Jul 05, 2007 2:32

Hi Daniel Setz.

Wenn du den Ofen drinne hast dann lass ihn auch drinne.
Für so was bekommst du gebraucht wenig bis gar nichts.
Ergänze die bestehende Anlage lieber um (zum Beispiel)
einen Öl-Brennwertkessel. Du solltest dich mal von deinem
Heizungsbauer beraten und ein Angebot machen lassen.
Wenn du einen Pufferspeicher hast ist das doch alles kein
Problem und machbar.
Einen Kamin oder Kachelofen kannst du ja auch noch dran hängen.
Dann ist aber wahrscheinlich 1000 Liter als Puffer zu klein.
Sprich mit deinem Heizungsbauer ....
Und nicht gleich den guten Fröhling raushauen ....
Gruß, Jan :wink:

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Beitragvon Wunschbauer » Do Jul 05, 2007 7:02

Hi,

also ich sehe das genauso wie Is-klar. Für nen 5 Jahre alten Holzkessel bekommst Du mit Glück 25% vom Neupreis, eher weniger. Der Käufer kauft ja ohne Garantie.
Stell nen Öl/Gas Kessel daneben der bei leerem Puffer das Heizen übernimmt. So kannst Du immer noch im Winter mit Holz unterstützen.
Und deine Frau wird es Dir danken wenn Du weiterhin im Keller Deiner "Holzromantik" nachgehst, anstelle das Wohnzimmer zu verschmutzen.

Man weiß nie was kommt. Wenn man in 5 Jahren 1,- EUR für den liter Öl bezahlt, kannst Du dich dann ärgern wenn der Holzkessel "verschenkt" wurde. Dann wieder neu einsteigen wird richtig teuer.

Aber wie auch schon oben erwähnt wurde, sprech mit Deinem Heizungsbauer, Du kannst erst eine Entscheidung treffen wenn Du genaue Zahlen vorliegen hast. Vielleicht zahlt er ja mehr für den alten Kessel als wir denken.

Der Wunschbauer
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Beitragvon Daniel Setz » Do Jul 05, 2007 7:49

Hallo!

Danke für eure Tipps!

Einen Ofen in der Stube möchte ich aber trotzdem gerne haben- das ist halt was ganz anderes, als das (bei mir) knappe Holz im Keller hinter verschlossenen Türen zu verheizen.
Außerdem ist mein ganzes Rohrleitungssystem schlecht gedämmt, d.h. ich habe über Zentralheizung große Wärmeverluste.

Welche Öfen sind denn die besten? Habe zum Beispiel nur Gutes von Speckstein gehört...
Ein Kachelofen scheidet leider aus, dafür wären Aufwand, Kosten und Platzbedarf zu groß.

P.S. Ich wohne in Fulda, das liegt in der Mitte zwischen Frankfurt a. M. und Kassel.
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Beitragvon Obelix » Do Jul 05, 2007 7:59

Hallo Dainel,

es macht meiner Ansicht nach keinen Sinn, den Scheitholzkessel rauszunehmen und einen Specksteinofen eínzubauen. Installier einfach zusätzlich zum Fröhling eine Gas-Therme (braucht ganz wenig Platz) und lass die Holzheizung drinnen. Mit dem Holz und mit dem Aufwand, mit dem Du einen Specksteinofen für ein Zimmer betreibst kannst Du auch den Fröhling fürs ganze Haus und fürs Warmwasser betrieben.

Ich betreibe meinen Holzkessel zu Beispiel nur, wenn es sich richtig lohnt: Im Winter bei Temperaturen unter 0 Grat. Jetzt über Sommer mache ich mir den Aufwand nicht, da man eh nur sehr wenig Öl verbraucht.

Ferner ist es absehbar, dass die Öl-/Gaspreise weiter steigen werden.

Aus welchem Grund willst Du den Scheitholzkessel ausbauen lassen? Finanziell dürfte der Aufwand in keinem Verhältnis zu dem möglichen Ertrag stehen, den Du für einen 5 Jahre alten Scheitholzkessel bekommst.

Und trockenes abgelagertes kurzgeschnittenes Brennholz bekommst Du heute an jeder Ecke.

Grüße
Obelix
Hans Jonas: Die gegenwärtige Generation darf ihr eigenes Lebensglück nicht damit erkaufen, das Unglück künftiger Generationen zu bewirken.
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Beitragvon sand » Do Jul 05, 2007 8:04

Tach!

Tja, das ist ja komisch!

Bei mir ist es genau umgekehrt :D

Ich habe einen Kaminofen bei mir in der Stube, und der ist seit Februar nicht mehr angewesen, weil ich seit dem 02.2007 eine Holzvergaseranlage am Start habe :)

Der HV macht 2 Häuser warm+WW für 8 Personen.

Ich an deiner Stelle würde den auch behalten, und einen ( gebrauchten? ) Oel/Gaskessel mit Einbauen.
Kannste das selbermachen?Das wäre am besten!
Wenn du sagst, du hast eine schlechte Isolierung, was meinste, was du fürn Verbrauch an Oel / Gas hast!Kannste auch fertiges Holz für kaufen!

Denk auch an die Kosten für Oeltank / Platz / Versicheung,Schornsteinfeger, usw............

Na ja, viel Spass noch beim Überlegen!

Holzheitzgrüße von sand
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!
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Beitragvon holztiger » Do Jul 05, 2007 8:16

Hallo,

kauf Dir eine Wärmepumpe und stell die dazu. Sehr geringer Installationsaufwand (bei Öl brauchst auch wieder Öllager, bei Gas Gasanschluß usw.) und die Geräte sind wirklich ausgereift. Damit brauchst du im Sommer kein Holz heizen und im Winter kannst mit dem Fröling Kessel dazu heizen.

Gruß Holztiger
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Beitragvon selbermacher » Do Jul 05, 2007 8:49

Hallo,

ich kapiers echt nich wie man heutzutage von Holz auf Öl/gas umsteigen will. Da hab ich noch keinen getroffen. Rechne Dir mal aus wieviel geld das kostet? Für den HV bekommst Du kaum mehr etwas und die neue Anlage kostet Dich wieder einen ganzen haufen, schätz mal da kommst Du locker auf 15000,-EUR insgesamt. Die kannst Du garnicht verheitzen wenn Du Dir dein Holz ofenfertig liefern läßt. Und noch ein Tipp. Stell noch Pufferspeicher dazu wenn Du platz hast, 100Liter pro KW oder mehr dann brauchst Du nur noch einmal am Tag heizen und im Sommer vieleicht nur alle paar tage. Ich würds nie im leben machen.

Mfg thomas
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Beitragvon peter_und _der_fendt » Do Jul 05, 2007 8:52

wenn Du Dir ins Wohnzimmer einen Ofen stellen willst, würde ich einen Bullerjan empfehlen, den gibt es mittlerweile auch mit Speckstein. Wir haben den Typ mit 11kw der heizt gleich das ganze EG und jeder der ihn sieht, ist begeistert.
Billig ist er aber nicht, mit Specksteinen muß man schon an die 3000€ hinblättern.
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Beitragvon redbiker » Do Jul 05, 2007 10:45

Wir bereiten auch gerade alles vor, um vom Öl wegzukommen. Man darf doch dabei nicht nur an die nächsten 5 Jahre denken!
Wenn Dein Holz-Kontaktmann in Rente geht, dann mußt Du halt neue Wege suchen. Wird schon gehen.
Auf jeden Fall würde ich den Fröling nicht abbauen. Setz eine andere Heizung daneben, dann hast Du immer noch die Möglichkeit, wieder zum Holz zurückzukehren...oder Deine Nachkommen.
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Beitragvon Is-klar » Di Sep 04, 2007 21:47

Hallo Daniel.

Hast du dich mittlerweile beraten lassen und entschieden?
Was machst du nun mit deiner Heizanlage?
Bleib auf jeden Fall beim Holz und ergänze es noch mit
Gas oder Öl. Die Wärmepumpe ist auch eine Superidee.
Dann fährst du vom wirtschaftlichen her wahrscheinlich am besten.
Gruß, Jan :wink:

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Beitragvon doc_my » Di Sep 04, 2007 22:31

Hallo Daniel,
wenn Du jetzt 20-25 rm Holz heizt, dann wirst Du in Zukunft in etwa 4-5000l Heizöl verbrauchen, bzw. die äquivalente Menge an Gas. Bei einem Ölpreis von zur Zeit 50-60 cent und der entsprechenden Teuerungsrate kannst Du abschätzen wie hoch deine Verbrauchskosten werden.
Heizungen haben im Sommer einen relativ schlechten Wirkungsgrad, eine Solaranlage für Brauchwasser und Heizungsunterstützung sieht da schon etwas besser aus. Im Winter hat man einen sehr geringen Ertrag, die höchste Ernte ist in den Übergangszeiten und im Sommer kann der Ofen komplett aus bleiben.

Eine wichtige Komponente für Wärme pumpe bzw. Solaranlage hast Du bereits, nämlich den relativ teuren Speicher.
Wärmepumpe und Solaranlage sind aber auch nur sinnvoll wenn Du eine Heizung hast die mit niedrigen Vorlauftemperaturen auskommt z. B. Fussboden oder Wandheizung
Ehe Du Dich für eine neue Heizung entscheidest, solltest Du aber auf jeden Fall so gut wie möglich isolieren. dann kann die Heizung auch ne Nummer kleiner ausfallen.

Im Haustechnik Dialog Forum http://www.haustechnikdialog.de/forum.asp?art=0 wirst Du mehr Informationen zu diesem Thema finden.

Ich hoffe ich konnte dir eine wenig helfen
cu doc
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Beitragvon Land-Ei » Mi Sep 05, 2007 6:57

Tach zusamm`n !

Ich kann mich den meisten Usern hier nur anschließen:Laß Dich erst mal beraten - fragen kostet schließlich nix!
Wenn Deine Zeit noch nicht zu sehr drückt, kann der Besuch diverser Ausstellungen und Messen für Heizungsbauer eine Möglichkeit sein.
Du kannst auch mal Deinen Bezirksschornsteinfeger fragen, die kennen häufig auch was von der Materie (meiner ist jedenfalls so einer) und die Beratung als Energieberater gibt`s umsonst.
Wenn Du mal bei einer Verbraucherzentrale in Deiner Nähe anrufst, gibt es vielleicht auch hier für `n schlappen Euro unabhängige Beratung, was Energie angeht.
Ansonsten: Info`s en masse gibt`s wie immer im I-net, guckst Du mal :shock: :

http://www.energieportal24.de/

Also, mach Dich schlau und laß mal hören, wie es bei Dir weitergeht! :wink:

Et jrüßt dat Land_Ei !
Lieber Holz vor der Hütt`n
als `n Brett vor`m Kopf !
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Beitragvon Daniel Setz » Sa Sep 15, 2007 0:03

Hallo!

Es freut mich, dass ihr weiterhin Interesse an meinem Anliegen habt.

Ich hänge eigentlich immer noch an dem Gedanken, einen schönen Ofen für die Stube anzuschaffen. Finde das einfach die schönste Art des Holzbrennens.

Ist doch schade, wenn die mühevoll erarbeiteten Scheite im Keller hinter der dicken Eisentür verschwinden. Da ist das Knisterfeuer im Wohnzimmer schon schöner.

Interessant wäre für mich der Wirkungsgrad. Ich bilde mir ein, dass das direkte Beheizen der Wohnung am effektivsten ist, da die Wärme nicht durch lange Rohrleitungen transportiert werden muss.

Liege ich da richtig?
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