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Umwandlung von Acker in Naturschutzflächen

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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16 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Umwandlung von Acker in Naturschutzflächen

Beitragvon Hanno600w » Mo Feb 29, 2016 21:28

Moin
Hat schon mal wer von euch Ackerflächen in Naturschutzflächen umgewandelt? Als Streuobstwiese,Extensiv Grünland oder als Aufforstung?
Mfg Andreas
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Re: Umwandlung von Acker in Naturschutzflächen

Beitragvon Todde » Mo Feb 29, 2016 21:35

Ackerflächen nicht aber etwas Grünland, nach 20 Jahren unbrauchbar und die Zahlungen wurden auch eingestellt.
Heute ist es Unland und ich darf Abgaben dafür zahlen.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Umwandlung von Acker in Naturschutzflächen

Beitragvon Hanno600w » Mo Feb 29, 2016 21:43

Ich könnte Acker in eine Streuobstwiese umwandeln. Nur weiss ich noch nicht was es dann Steuerlich
für eine Einnahme für mich ist.Ich bin ja kein Landwirt.
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Re: Umwandlung von Acker in Naturschutzflächen

Beitragvon Todde » Mo Feb 29, 2016 21:45

Wozu sollte das gut sein?
Lebensmittelimporte aus Afrika forcieren?
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Umwandlung von Acker in Naturschutzflächen

Beitragvon Hanno600w » Mo Feb 29, 2016 21:52

Wozu das letztendlich gut sein wird kann ich noch nicht sagen.
Momentan scheint es mir die beste Verwendung die Ecke. Mich würde nur mal interessiere wie
solch eine Sache Steuerlich abläuft.
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Re: Umwandlung von Acker in Naturschutzflächen

Beitragvon dermorgen » Mo Feb 29, 2016 22:12

Todde hat geschrieben:Wozu sollte das gut sein?
Lebensmittelimporte aus Afrika forcieren?


Ich könnte schwören Deutschland wäre drit Größter Agrarexporteur der Welt.

Ach Mist ich soll ja nicht gegen mich selber argumentieren.
dermorgen
 
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Re: Umwandlung von Acker in Naturschutzflächen

Beitragvon Labernich » Mo Feb 29, 2016 22:31

Bei uns im Landkreis gibt es eine Naturschutzstiftung, die sind ganz wild darauf Ackerflächen am besten noch in Überschwemmungsgebieten zu extensivieren. Dafür gibt es dann Punkte die sich als Ausgleichsmaßnahmen für öffentliche Bauvorhaben anrechnen lassen. Manchmal tauschen die auch Flächen. Ich würde mich an deiner Stelle mal erkundigen ob es so etwas bei auch gibt. Könnte ja eine WinWin Situation ergeben.
Was das Steuerliche angeht würde ich ein paar Euro in eine professionelle Beratung investieren. Kann nicht die Welt kosten. Für eine Ferndiagnose halte ich das Thema für zu komplex.
Zuletzt geändert von Labernich am Mo Feb 29, 2016 22:40, insgesamt 3-mal geändert.
Ich liebe die Grünen wie mein Bier 4,9% und kaltgestellt!
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Re: Umwandlung von Acker in Naturschutzflächen

Beitragvon Hanno600w » Mo Feb 29, 2016 22:35

Genau das gibt's bei uns auch.Ich dachte eben es gibt hier vielleicht jemand der
das schon durchgezogen hat.
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Re: Umwandlung von Acker in Naturschutzflächen

Beitragvon henmen » Mo Feb 29, 2016 23:22

... Herr Hasemann von der Hof Hasemann Stiftung ist sicher "der" Experte ob und inwieweit sich der Handel mit Ausgleichsflächen für Dich lohnt.
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Re: Umwandlung von Acker in Naturschutzflächen

Beitragvon Tinyburli » Di Mär 01, 2016 10:26

Wie groß ist Dein Acker?

Das verpachten ist die einfachste Möglichkeit Ackerland zu nutzen.

Die Einkünfte schreibst bei Vermietung und Verpachtung in die Steuererklärung rein.

Die Umwandlung in den Naturschutz vermindert den Wert mMn sehr stark.
Mit freundlichen Grüssen
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Re: Umwandlung von Acker in Naturschutzflächen

Beitragvon adefrankl » Di Mär 01, 2016 13:09

Labernich hat geschrieben:Bei uns im Landkreis gibt es eine Naturschutzstiftung, die sind ganz wild darauf Ackerflächen am besten noch in Überschwemmungsgebieten zu extensivieren. Dafür gibt es dann Punkte die sich als Ausgleichsmaßnahmen für öffentliche Bauvorhaben anrechnen lassen. Manchmal tauschen die auch Flächen. Ich würde mich an deiner Stelle mal erkundigen ob es so etwas bei auch gibt. Könnte ja eine WinWin Situation ergeben.
Was das Steuerliche angeht würde ich ein paar Euro in eine professionelle Beratung investieren. Kann nicht die Welt kosten. Für eine Ferndiagnose halte ich das Thema für zu komplex.

Also ich weiß, dass hier z.b. auch Streuobstwiesen als ökologische Ausgleichsmaßnahme angelegt werden. Teilweise auch Ausgleichsregelungen auf privatwirtschaftlicher Basis. Dabei bewegen sich die Zahlungen im Bereich von 5 - 10 €/qm. Billiger würde ich mich nicht abspeisen lassen und insbesondere auch nicht einfach so eine Streuobstwiese anlegen. denn wenn diese einige Jahre besteht, dürften die Schutzvorschriften sowieso greifen. Da sollte man dann wenigstens das Schmerzensgeld mitnehmen, oder es lassen.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Umwandlung von Acker in Naturschutzflächen

Beitragvon henmen » Sa Mär 05, 2016 2:07

... für ihren 86 Hektar Hof, der dauerhaft weiter im Familienbesitz verbleibt, kapitalisiert die Familie Hasemann knapp 1.000 Euro per Hektar plus Verpachtungserlöse und Jahr durch die Umwandlung ihrer ehemaligen Ackerflächen in einen weiterhin eingeschränkt nutzbaren Flächenpool. Und - das vollkommen unabhängig von zeitlich begrenzten oder sonstwie gesponserten Fördertöpfen. Deshalb mein Tip sich näher mit dieser sicherlich etwas außergewöhnlichen Zukunftssicherung speziell bei ungeregelter Nachfolge zu beschäftigen.
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Re: Umwandlung von Acker in Naturschutzflächen

Beitragvon Grimli » Sa Mär 05, 2016 10:10

Labernich hat geschrieben:Bei uns im Landkreis gibt es eine Naturschutzstiftung, die sind ganz wild darauf Ackerflächen am besten noch in Überschwemmungsgebieten zu extensivieren. Dafür gibt es dann Punkte die sich als Ausgleichsmaßnahmen für öffentliche Bauvorhaben anrechnen lassen. Manchmal tauschen die auch Flächen. Ich würde mich an deiner Stelle mal erkundigen ob es so etwas bei auch gibt. Könnte ja eine WinWin Situation ergeben.
Was das Steuerliche angeht würde ich ein paar Euro in eine professionelle Beratung investieren. Kann nicht die Welt kosten. Für eine Ferndiagnose halte ich das Thema für zu komplex.



na logisch für Auenbereiche (Überschwemmungsbereiche) gilt der Wertsteigerungsfaktor 1,5 für Uferrandbereiche der Faktor 1,5-2 !

Bei Acker mit Wertfaktor 2 und Zielwert : Mager und Feuchtwiese ohne Düngung und Pflanzenschutz, Bewirtschaftungseinschränkung und naturnahem Wasserhaushalt von 7

ergibt das 5 Punkte mal 1,5 also 7,5 Punkte

7,5 Punkte/m² * 4 € pro Punkt sind dann bis zu 30 € /m² n8
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Re: Umwandlung von Acker in Naturschutzflächen

Beitragvon Hanno600w » So Mär 06, 2016 20:40

Moin
Die Zahlen die hier in den Raum geworfen werden kann ich nicht bestätigen.
Aber trotzdem danke für die Antworten.
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Petition

Beitragvon Tilman21 » Mo Mär 07, 2016 13:00

Man muß sich hier schon fragen, wie das alles mit Klagen aus der Landwirtschaft über Flächenfraß, also die Zweckentfremdung von Bauernland für andere Zwecke, zusammenzubringen ist. Denn so kommt es leicht (nicht nur auf der Wiese) zum "Kuhhandel".

Der Flächenfraß erfolgt nicht nur durch die Ausdehnung von Baugebieten (sei es v.a. Wohn- oder Straßenbau u.v.m.), sondern auch dadurch, daß erforderlicher naturschutzrechtliche Ausgleich eben für besagte Maßnahmen auf Bauernland "ausgelagert" wird (Öko-Outsourcing).

Dabei stehen dem gesetzlichen Bestimmungen entgegen , u.a. (!) §15 Abs.3 BNatSchG, die ein solches "Öko-Outsourcing" zur Ausnahme und nicht, wie in der gängigen Praxis, zur Regel machen. Der naturschutzrechtliche Ausgleich muß zuerst im Zuge einer gerechten Abwägung im Siedlungsbereich, auch im Interesse maximaler Wohnqualität, maximiert werden, sei es durch Straßenbaumpflanzungen, Dachbegrünungen etc. etc. Sonst verkommt das Wort "Stadtökologie" zunehmend zur theoretischen Lachnummer.

Zuletzt angesprochen wurde das in einer zur Mitzeichnung offenen Petition an die Bauministerien der Länder und die Planungsträger. So durchdringend wie immer beschrieben scheint das öffentliche Interesse an der Bekämpfung des Flächenfraßes bei bislang 93 Mitstreitern dann wohl doch nicht zu sein, obwohl es, wie bereits beschrieben, "nur" um die Durchsetzung eines bestehenden Gesetzes geht. :?:

Die Sache wird inzwischen dadurch umso aktueller, als die Bundesregierung eine Ausweitung des Wohnungsbaues angekündigt hat und dafür auch die Vereinfachung von Bestimmungen ankündigt. Man wird darauf achten müssen, daß hierdurch der Flächenfraß nicht noch mehr überhand nimmt.
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