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Umweltschutz

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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24 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Beitragvon Cairon » So Dez 21, 2008 22:12

@the czar

Ich habe extra geschrieben "diesen Imkern" damit möchte ich sagen das durchaus Imker geben kann die bereit sind ergebnisoffen mit den anderen Betroffenen zu reden. Es kann aber doch nicht sein, das man permanent beschimpft und verunglimpft wird und dann soll man noch nett mit diesen Menschen reden, wie stellst Du Dir das vor? Wenn mich jemand als Chemie-Bauer und Gentechnik-Freund tituliert und sich selbst als der Wissende darstellt und damit alle anderen bzw. alle die anderer Meinung sind als unwissend abqualifiziert wie soll man mit solchen Leuten ordentlich reden können.
"Anita" hat mir noch ein Schreiben zukommen lassen, in dem die Wirksamkeit von PSM und deren Bienengefährlichkeit automatisch gleich gesetzt wird. Fazit: Alles was wirkt ist bienengefährlich, es wird halt nur von den angeblich nicht qualifizierten Prüfverfahren ignoriert. Wenn man alles in Frage stellt was der andere tut, die staatlichen Institutionen und Maßnahmen als ineffektiv und durch die Wirtschaft beeinflusst hinstellt und die eigene Meinung als einzige Wahrheit verkauft, weiß ich wirklich nicht wie man da ordenlich mit einander kommunizieren soll. Ich stelle mich doch auch nicht hin und sage (IRONIE AN)"Alle Imker sind durchgeknallte Öko-Fantasten die man nach Guantanamo schicken sollte!!!" (IRONIE AUS). Was meinst Du wäre das Echo wenn ich hier so an jeder Ecke des Forums tönen würde. Mir geht die Art wie ein Teil der Imker auf der konventionellen Landwirtschaft herum drischt absolut gegen den Strich. Wenn in hinein kopierten Beiträgen die unangenehmen Teile weggeschnitten werden, in Beiträgen Rechtschreibfehler platziert werden um beim "copy and paste" in die Suchmaschine den Leser auf eigene Seiten umzulenken, wenn widerlegte Argumente nicht einmal kommentiert werden, wenn in Foren und der Presse unter falschen Namen und Nicks agiert wird um die eigene Meinung als die einer größeren Gruppe darzustellen und von der eigenen Person abzulenken tut mir das wirklich leid, da habe ich einfach Probleme mit der Glaubwürdigkeit. Wenn die andere Seite einen Erfolg für sich verbuchen kann, ist es ja ok, sich dann aber hier hämisch im Forum über die anderen lustig zu machen. Mir fehlt da inzwischen einfach die Grundlage für eine sachliche Diskussion und die von mir angeführten Punkte habe ich nicht erfunden, ich habe sie selber erlebt bzw. von der betroffenen Person am Telefon berichtet bekommen.
Das ist in meinen Augen keine Informationspolitik, das ist Propaganda und leider scheint es Politiker zu geben, die aus Angst vor dem Verlust von Wählerstimmen auf diese Propaganda herein fallen. Wenn ich mich als Landwirt auf die geltenden Regeln und Gesetze berufe wird mir vorgehalten das wäre ja alle von der Industrie getürkt und daher nicht ausreichend, wenn ich mich aber nicht auf Regeln und Gesetze stützen kann, worauf dann? Auf den Imkerverband :?: :?: :?:
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Beitragvon the czar » Mo Dez 22, 2008 8:33

Cairon hat geschrieben:@the czar

Ich habe extra geschrieben "diesen Imkern" damit möchte ich sagen das durchaus Imker geben kann die bereit sind ergebnisoffen mit den anderen Betroffenen zu reden. Es kann aber doch nicht sein, das man permanent beschimpft und verunglimpft wird und dann soll man noch nett mit diesen Menschen reden, wie stellst Du Dir das vor?

Fast jeder Imker wünscht sich eine Zukunft ohne PSM -Schäden und eine intaktere Umwelt. Ein großer Teil setzt sich mittlerweile auch aktiv dafür ein, Bsp. ist die 2/3 Mehrheit bei der Abstimmung über P.Maske.
Du verallgemeinerst und verunglimpfst auch nicht schlechter/besser als Anita. Wenn du an diesem Thema interessiert bist, dann lass doch bitte Anitas Eigenarten außen vor, denn ich dokumentiere oder zitiere auch nicht jeden hier zynisch geschriebenen Beitrag anderer. Übrigens konnte ich bis hier in diesem Thema keine Beschimpfungen Anitas erkennen, oder hab ich sie übersehen?
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Beitragvon H.B. » Mo Dez 22, 2008 9:31

Gress hat geschrieben:Abwarten , lasst die Konzerne , die am meisten am Mais verdienen mal ran , die werden sich schon was einfallen lassen , kann mir nicht vorstellen das die das so sang und klanglos hinnehmen werden . Natürlich nicht wegen uns , aber da gilt es grosse Einnahmequellen zu erhalten und es werden sich Wege finden , diese zu schützen . Dafür gibts Lobbyisten , da müssen wir uns nicht gross einen abstrampeln - was im übrigen e nix bringt , ausser heiße Luft....


Genau das hab ich mir auch gedacht, deshalb hab ich mich zu diesem Thema bisher geäußert.
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Beitragvon Cairon » Mo Dez 22, 2008 10:17

@the czar

Die von mir hier vorgebrachten Vorwürfe beziehen sich auf die Beiträge die hier schon öfter im Forum diskutiert wurden

http://www.landtreff.de/viewtopic.php?t ... ght=bienen

"Anita" scheint ja in Imkerkreisen einen gewissen Einfluss zu besitzen und leider kann man nur schwer trennen welche Beiträge von "Ihr" stammen und welche aus anderen, möglicherweise neutraleren Quellen stamme. Bei meiner Recherche im Internet bin ich auf diverse Imkerseiten gestoßen die sich mit ähnlichen Themen beschäftigen, leider bin ich oftmals auf die von mir angesprochenen Probleme gestoßen. Ich denke in einer Sache sind wir uns einig, kein Landwirt hat daran ein Interesse Bienenvölker durch PSM zu schädigen. Es muss also im Sinne aller sein Möglichkeiten zu finden Pflanzenschutzmittel einzusetzen und trotzdem Bienenvölker zu schonen. In den Briefen die von den Imkerverbänden veröffentlicht wurden wird aber ja quasi ein generelles Verbot von PSM bzw. Insektiziden gefordert und das in einer stellenweise ziemlich heftigen Form. Die angesprochenen Ministerien haben das ja ähnlich gesehen. Wenn die Imkerverbände ein generelles Verbot von PSM fordern, kann ich auch fordern dass die Imker ihre Bienen von meinen Flächen fern halten, dann haben die auch keine Probleme mit den von mir eingesetzten PSM. Das führt natürlich zu nichts und daher denke ich dass sich die offiziellen Stellen von Politik, Imkern und chemischer Industrie zusammen setzen sollten und gemeinsam Mittel und Wege finden die allen Seiten genug Luft zum atmen lassen. Hierbei werden alle Seiten Zugeständnisse machen müssen und wenn eine Seite es schaffen sollte Maximalforderungen durchzusetzen wäre der nächste Konflikt doch schon vorprogrammiert.

Weiterhin kann ich mich H.B. nur anschließen und hoffe dass die involvierten Konzerne für eine ausgewogenere Lage sorgen werde.
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Beitragvon Anita » Mo Dez 22, 2008 13:05

Der von Cairon eingefügte Link: http://www.landtreff.de/viewtopic.php?t=28552&highlight=bienen beschreibt mehr als treffend die Lage . Welche da heißt : Ohne Bienen, Insekten keine Ernährung der Menschheit:
Jeder ordentliche Landwirt weiß das und richtet sich danach ! Warum hatte in Zeiten vor PSM fast jeder Landwirt seine Bienen auf dem Hof ?

Auch wenn mich das langsam anödet, nocheinmal: Es geht völlig ohne PSM in der Landwirtschaft. Dazu bedarf es nur einer gewissen Unabhängigkeit von den Agrargiftherstellern.
Cairom bemerkt ferner :
"Anita" scheint ja in Imkerkreisen einen gewissen Einfluss zu besitzen

Das Umdenken unter den Imkern hat mit meinen Einfluß das Geringste zu tun. Das Umdenken rührt aus den hemmungslosen und unreflektierten Gebrauch von Pflanzenschutzgiftmitteln und damit der Vernichtung unzähliger Bienenvölker und Insekten. Mir war vor 10 Jahren schon klar, dass die Imker erst aufwachen, wenn diese selber durch PSM ihre Bienenvölker verlieren. Denn eines ist sicher: Ohne Insekten keine Nahrung für die Bevölkerung, mag die GVO-und Saatgutindustrie auch noch so oft das Gegenteil mit ihrer Propagandamaschinerie behaupten.

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Beitragvon Cairon » Mo Dez 22, 2008 13:21

@Anita

Ob man auch ohne Bienen die Menschheit ernähren kann, da es ja auch Pflanzen gibt die sich über Wind bestäuben alles ich mal offen. Da ein kompletter Verzicht auf Insekten und die damit verbundene Artenvielfalt wohl kaum sinnvoll wäre.

Früher, in den Zeiten vor PSM hatte jeder Bauer ein paar Hühner, ein paar Schweine, ein paar Kühe oder Schafe und eben auch Bienen. Das lag aber nicht daran das es keine PSM gab, sondern daran das Lebensmittel nicht weit transportiert werden konnten und die Betriebe sich noch nicht spezialisiert hatten.

Dein Ansatz, dass es auch ganz ohne PSM geht ist doch sehr interessant, Du hast ihn mir ja schon in Deinen PMs erläutert. Warum stellst Du ihn nicht einfach mal hier mit ins Forum, damit sich auch andere ein Bild machen können. Es wäre doch ein hochbrisantes Thema zu dem sicherlich noch viele andere hier eine Meinung haben. Wir beide haben da ja ziemlich geteilte Ansichten. Möglicherweise findest Du hier ja sogar Leute die Deine These bestätigen, nur Mut.

Und was die Propagandamaschinerie angeht, das gilt doch wohl für beide Seiten.

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Beitragvon hans g » Mo Dez 22, 2008 13:45

Anita hat geschrieben:
Auch wenn mich das langsam anödet, nocheinmal: Es geht völlig ohne PSM in der Landwirtschaft. Dazu bedarf es nur einer gewissen Unabhängigkeit von den Agrargiftherstellern.

nein und nochmal nein--es geht nicht ohne PSM--es sei denn,wir fallen zurück in die zeiten nach dem 2.weltkrieg,wo die bauern noch wichtig waren wegen der lebensmittelproduktion und der von ihnen bereit gestellten arbeitsplätze.
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Beitragvon Mad » Mo Dez 22, 2008 14:15

Anita hat geschrieben:Dazu bedarf es nur einer gewissen Unabhängigkeit von den Agrargiftherstellern.



Wer ist denn von denen abhängig? Ich habe noch keinen Landwirt gesehen, der gezwungen wurde Pflanzenschutzmittel zu kaufen.

Aus der guten fachlichen Praxis heraus macht das jeder konventionell arbeitende Landwirt eigenständig.
Pflanzenschutzmittel werden doch nur dort angewendet, wo die Notwendigkeit besteht.

Sogar die BIO-Bauern können wenn sie wollen auf diverse Pflanzenschutzmittel zurückgreifen.


Allerdings frage ich mich gerade, warum man mit Anita noch diskutieren sollte.

Mit intoleranten Menschen kann man einfach nicht über Vorurteile diskutieren.

MFG
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Beitragvon H.B. » Mo Dez 22, 2008 20:40

EU-Pflanzenschutznovelle - Landwirtschaft und
Gartenbau kommen offenbar mit einem blauen Auge davon


Berlin, 18.12.2008. Zum heute bekannt gewordenen Kompromiss zur EUPflanzenschutzmittelzulassung
erklärt die Sprecherin für nachwachsende
Rohstoffe der FDP-Bundestagsfraktion, Christel Happach-Kasan:
Die schlimmsten Befürchtungen zur Novellierung der Zulassung von
Pflanzenschutzmitteln in der EU scheinen sich glücklicherweise doch nicht zu
erfüllen. Der heute gefundene Kompromiss ist offenbar nicht so schlimm wie
befürchtet, aber er ist auch nicht der große Wurf. Es bleibt die Zulassung von
deutlich mehr Pflanzenschutzmitteln erhalten, als dies während der letzten
Monate befürchtet werden musste. Die FDP sowie zahlreiche Verbände können
dies als Erfolg verbuchen, denn sie haben monatelang Aufklärungsarbeit
geleistet und vor den dramatischen Folgen der ursprünglich geplanten
Zulassungsverordnung für Landwirtschaft und Gartenbau gewarnt. Mit der nun
gefundenen Regelung kommen Landwirtschaft und Gartenbau möglicherweise
mit einem blauen Auge davon.
Mit der Umstellung der Zulassung von der risikobasierten Zulassung auf die
wirkstoffbasierte Zulassung wird jedoch der sichere Pfad einer wissenschaftlich
orientierten Zulassung verlassen. Dies ist im Interesse von Verbraucherinnen und
Verbrauchern, im Interesse von Natur und Landwirtschaft eindeutig der falsche
Weg. Wie absurd der Ansatz der wirkstoffbasierten Zulassung ist, zeigt seine
Anwendung auf andere Politikfelder. Er bedeutet, dass der Strom abgeschaltet
werden, der Verkauf von Benzin verboten werden müsste, denn Strom und
Benzin bergen ein großes Gefährdungspotential. In beiden Fällen wird jedoch der
risikobasierte Ansatz verfolgt. Es gelingt, Gefährdungen von Mensch und Umwelt
im Umgang mit Strom und Benzin durch Vorsorgemaßnahmen einzugrenzen.
Genau dies ist bei der Verwendung von Pflanzenschutzmitteln ebenfalls möglich
und wird bisher erfolgreich praktiziert.
Es ist bedauerlich, dass die Bundesregierung die Erarbeitung der
Zulassungsverordnung in Brüssel nur mit geringem Interesse verfolgt hat. Die
neue Ministerin hat die Aufgabe, künftig in Brüssel stärker die Interessen der
Landwirtschaft sowie der Verbraucherinnen und Verbraucher zu vertreten als ihr
Vorgänger dies getan hat.


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