Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Mi Feb 11, 2026 23:03

Unkrautbekämpfung - Quecke

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
Antwort erstellen
25 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
  • Mit Zitat antworten

Unkrautbekämpfung - Quecke

Beitragvon DerLacky » So Mai 07, 2006 15:21

Hallo Leute!

Suche a gutes Pflanzenschutzmittel gegen die Quecke in Gerste!!!

Hab die suchfunktion schon benützt aber bin scheinbar der einzige der mit der Quecke Probleme hat.

Hab voriges Jahr einige ha zugekauft und bewirtschafte diese also erst dieses Jahr. Vorbewirtschafter war da etwas schleißig ...

Hilft der Striegel??

Gruß
Lacky
DerLacky
 
Beiträge: 22
Registriert: Mi Apr 12, 2006 18:01
Wohnort: Niederösterreich
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon IHC1255XL » So Mai 07, 2006 16:07

PSM kann ich dir auf Anhieb jetzt keins nennen, aber gegen Quecke hilft grubbern, grubbern,grubbern. Immer schön die Wurzeln nach oben und kaputtgehen lassen. Keinesfalls fräsen!

Striegel bringt nicht viel da die Quecke ein Wurzelunkraut ist!

Früher gabs gegen Gräser immer Fusilade, oder?
IHC1255XL
 
Beiträge: 2173
Registriert: Di Apr 04, 2006 18:10
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon DerLacky » So Mai 07, 2006 16:44

Hab gerade gegoogelt .... ja, Fusilade max frisst die gemeine Quecke - ist aber in der Gerste nicht ratsam denk ich :lol:

Scheinbar gibts also keine wirklichen Pflanzenschutzmittel dagegen in der Gerste.
DerLacky
 
Beiträge: 22
Registriert: Mi Apr 12, 2006 18:01
Wohnort: Niederösterreich
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Carsten » So Mai 07, 2006 18:08

Hallo,

es gibt kein Mittel um die Quecke im Bestand von Getreide zu behandeln. Nur im Raps wäre es mit einem Mittel möglich gewesen. Dafür ist aber der Zeitpunkt schon längst rum. Hat auch nur eine eingeschränkte Wirkung.

Mann kann die Quecke nur nach der Ernte sicher bekämpfen. Wenn es wirklich ganz schlimm ist (z.b. Acker sieht wie ein Wiese aus), erstmal die Stoppeln liegen lassen und der Quecke die Möglichkeit geben neue Blattmasse zu bilden. Wenn sie das getan hat kann man die Quecke mit einen nicht selektiven Herbizid (z.B. Roundup) spritzen. Je nach Mittel kann man dann den Acker 7-14 Tage nach der Behandlung mechanisch bearbeiten.

Wenn es nicht so schlimm ist dann kann man die Quecke auch sehr gut mit dem Grubber bekämpfen.
Gruß
Carsten
_________________
Benutzeravatar
Carsten
Site Admin
 
Beiträge: 3602
Registriert: Do Jan 02, 2003 15:51
Wohnort: Hessen
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon DerLacky » So Mai 07, 2006 21:51

Das hab ich befürchtet. Hatte gehofft daß es doch ein mittel gibt. Naja, vielleicht wirds auch gar nicht so schlimm wie befürchtet...

Roundup ist mir bekannt und habs auch schon des öfteren angewendet - funktioniert gut! Nur wie gesagt, auf den betreffenden Feldern war das im Vorjahr noch nicht möglich ...

Also dann mal Ernten was es zu ernten gibt und dann Todspritzen :twisted: - Is sicher günstiger als stundenlang grubbern. 10 Liter kosten etwa 60 eronen um das Geld kommt ma mitn Grubber net weit

Vielen Dank für die Antworten

Gruß
Lacky
DerLacky
 
Beiträge: 22
Registriert: Mi Apr 12, 2006 18:01
Wohnort: Niederösterreich
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon IHC1255XL » Mo Mai 08, 2006 7:10

Vielleicht meint er Glyphosat?
IHC1255XL
 
Beiträge: 2173
Registriert: Di Apr 04, 2006 18:10
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon DerLacky » Di Mai 09, 2006 9:49

Meinte Roundup! Wenn sich der Typ net selber verrechnet hat dann sollte es so stimmen! Auch wenn der Preis vom 2004er jahr ist, aber denk er wird sich in den letzten beiden Jahren nicht verzehnfacht haben. Hab die Rechnung angeheftet --> hoff man kanns lesen

Gruß
Lacky
Dateianhänge
Rechnung roundup und Kalk1.jpg
Rechnung roundup und Kalk1.jpg (87.96 KiB) 12331-mal betrachtet
DerLacky
 
Beiträge: 22
Registriert: Mi Apr 12, 2006 18:01
Wohnort: Niederösterreich
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Carsten » Di Mai 09, 2006 11:12

Hallo,

es gibt natürlich auch noch günstige Generika Produkte.

Ich weiss nicht ob es sich bei deinem Problemacker um einen eigenen handelt, oder einen zugepachteten.

Trotzdem mal was Grundsätzliches zur Quecke:
Das Problem Quecke dritt eigentlich nur bei einer falschen Feldrandbearbeitung auf. Hat sich die Quecke ersteinmal vom Rand her 1-2m in den Acker vorgearbeitet, dauert es nicht lange bis erste Queckenplatten mitten im Acker auftreten. Meist trägt der Landwirt hier noch zu Queckenvermehrung bei. Scheibenneggen z.B. zerteilen die Quecke nur und aus jedem Wurzelknoten kann dann eine neue Quecke entstehen.
Oder später bei der Bodenbearbeitung mit der Kreisselegge. Man fängt hier natürlich vom Rand an. Die Quecken bleiben an den Zinken hängen und man verteilt sie dann schön über den ganzen Acker. Deshalb, nach der ersten Spur ruhig mal absteigen und die Zinken säubern.

Ich denke das ein Grubber auf jedem guten Ackerbaubetrieb Pflicht ist. Und wenn er nur für die Feldrandbearbeitung genutzt wird. Die Feldränder werden bei ins in relativ kurzen Abständen nochmal zwischendurch gegrubbert. So hat die Quecke fast keine Chance fuss zu fassen. Einige Kollegen ackern auch rundherum eine Furche ab.

Chemisch lässt sich die Quecke auch in den Rapsstoppeln gut bekämpfen.
Gruß
Carsten
_________________
Benutzeravatar
Carsten
Site Admin
 
Beiträge: 3602
Registriert: Do Jan 02, 2003 15:51
Wohnort: Hessen
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Carsten » Di Mai 09, 2006 11:15

Hallo,

bin gerade durch zufall auf das Mittel Monitor gestossen. Hiermit soll es auch möglich sein die Quecke im Weizen zu bekämpfen.
http://www.monsanto.de/monitor/wirkung/quecke.html
Gruß
Carsten
_________________
Benutzeravatar
Carsten
Site Admin
 
Beiträge: 3602
Registriert: Do Jan 02, 2003 15:51
Wohnort: Hessen
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon frank72 » Sa Mai 20, 2006 20:00

Mit Clinic geht's noch günstiger 20 Liter kosten so um 60€ rum 3 -4 Liter pro ha
frank72
 
Beiträge: 645
Registriert: Sa Okt 01, 2005 11:31
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Todde » Fr Mai 26, 2006 12:07

Hallo,

Monitor auf keinen Fall in Gerste anwenden!!!
Das hilft zwar gegen Quecke aber die Gerste geht auch kaputt.

Grubbern ist absoluter Unsinn, Bekämpfungsererfolg vielleicht 50% bei astronomischen Kosten. Und die meisten heutigen Flügelschargrubber sind bestens geeignet die Quecke ordentlich zu verteilen! Wer auf dem Mähdrescher sitzt im Sommer kann das sicherlich bestätigen.

Ich würde ein Glyphos-Produkt schon 10 Tage vor der Ernte einsetzen mit 3 Litern bei maximal 200l Wasser! Keine ID Düse, sondern die gute alte 03 Flachstrahl nutzen, bessere Benetzung. Und RoundUp Max und ähnliche würd ich nicht nutzen - zu teuer.
Nach der Ernte flach, max 5cm, bearbeiten Scheibenegge oder ähnliches, kein Flügelschargrubber.
Mindestens 4 Wochen liegen lassen und dann wieder 2l Glyphos einsetzen. Damit sollte vorerst Ruhe sein und das Ausfallgetreide ist zu 90% auch schon mal weg.

MfG Thorsten
Benutzeravatar
Todde
 
Beiträge: 11807
Registriert: Fr Mai 26, 2006 11:57
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon IHC1255XL » Fr Mai 26, 2006 16:48

Und die Scheibenegge soll da besser sein? Und dann auch noch flach das die Wurzeln schön drinbleiben? Und dann 2 Spritzgänge, das ist billiger? Ich lach mich tot!

Es geht halt nichts über den Guten alten Doppelherzgrubber... 8) :lol: Ich rede übrigens auch von einem langfristigen Bekämpfungserfolg. Nach der Ernte Round Up hilft sicher. Aber wenn er danach fräst wie ein Irrer oder nur scheibt, hat er die Quecke immer wieder drin. Langfristig bekämpfen und vor allem vorbeugen geht halt am besten über die richtige Bodenbearbeitung und Fruchtfolge, dann kann man sich teure Spritzgänge sparen. Dazu zählt nun mal grubbern (Wurzeln nach oben) statt z. B. fräsen oder auch scheiben...
IHC1255XL
 
Beiträge: 2173
Registriert: Di Apr 04, 2006 18:10
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon DerLacky » Sa Mai 27, 2006 15:48

Nun bisher haben wir immer nach der Ernte "geroundupt" dann etwa 2 Wochen liegen lassen und danach geackert. Roudup vernichtet die Quecke und im nächsten Jahr is davon nichts mehr zu sehn. Grubber verteilen die Wurzeln mit sicherheit aber die Quecke bevorzugt verfestigten Boden, somit ist der Grubbereinsatz praktisch nur vorbeugend. Wenn die Quecke mal da ist kann man sich nur noch mit der Fruchtfolge oder eben mit entsprechenden Spritzmitteln helfen. Kartoffel wären ideal! Leider bauen wir diese nicht an :cry: --> zu arbeitsintensiv

Frage war allerdings wie ich Die Quecke aus der Gerste rausbekomm ... hab mich weiter umgehört und belesen. Leider ohne Erfolg! Gibt wirklich kein geeignetes Spritzmittel!

Grundüberlegung meinerseits war daß die Quecke zu den Ungräsern zählt genauso wie der Windhalm oder Wildhafer ... darum dachte ich es gibt womöglich ein Spritzmittel! Oder irre ich mich und sie gehört nicht zu den Gräsern??? (Schule ist schon ein weilchen her :) )

Gruß
Lacky
DerLacky
 
Beiträge: 22
Registriert: Mi Apr 12, 2006 18:01
Wohnort: Niederösterreich
Nach oben

Nächste

Antwort erstellen
25 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2

Zurück zu Ackerbau

Wer ist online?

Mitglieder: BE68, Bing [Bot], Google [Bot], Google Adsense [Bot], kuddel-84, Manfred, Sora

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki