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Unsere ........?

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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29 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Unsere ........?

Beitragvon H.B. » Di Jun 17, 2008 8:29

ropa_eurotiger hat geschrieben:
H.B. hat geschrieben:... Als wachsendes Problem gilt, dass Futtermittelimporte in die EU mit nicht zugelassenen genveränderten Sorten schon bei geringsten Gentechnik-Spuren verboten sind...

wo und wann hab ich das geschrieben? Das ist ein kommentarloser Artikel aus "topagrar"

.... füttern aber unsere Tiere zu fast 100% mit Gentechnisch verändertem Soja"

Wer kann seine Kühe zu fast 100% mit Soja füttern? Was braucht das für einen Knallkopf?

Bei mir liegt der Sojaanteil in der Gesamtration unter 4%

Übrigens ging es mir in diesem Thread nicht um GVO. Es ging um einen bestimmten Satz unseres Landwirtschaftsministers, den ich hervorgehoben habe.
Die Gentechnik lässt mich kalt. Ich denke in den Spuren, in denen Soja in der Milchviehhaltung gefüttert wird, hat das keine Auswirkungen. Unsere Berufskollegen über dem großen Teich werden für uns die Auswirkungen selber testen.
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Beitragvon SHierling » Di Jun 17, 2008 8:30

Es wäre sicher sinnvoll. wenn man auch hier zwischen Anbau, Verfüttern und dem Einsatz von naturidentischen Futtermiitteln, die aus GVO hergestellt worden sind, unterscheiden würde.

Anbau hat denk ich mal inzwischen nachgewiesen keine Vorteile, birgt aber ERHEBLICHE Risiken, die kein Mensch seriös vorhersagen oder gar ausschalten kann - BRAUCHT imho kein Mensch.

Verfüttern von GV-Soja hat sozusagen nur noch "verdautes Risiko" über die Prionen und anderen Fragmente, die über die Gülle in den Boden gelangen - doll ist das auch nicht, aber halt ein wirtschaftliches Problem. Was ich mich dabei frage, ist, warum nicht wieder mehr Leute auf Lupinen setzen - spätestens mit der dann möglichen Kennzeichnung "Gentechnikfrei" sollte sich das lohnen. BRAUCHT man auch nicht, rechnet sich aber leider noch besser als andere Möglichkeiten, vor allem bei den Allesfressern.

Vitamine, Enzyme und Aminosäuren fallen ja sowieso nicht unter die GV-Kennzeichnung, weil da eben KEINE GVO verfüttert werden (!!!) , sondern naturidentische Stoffe. Die GVO,die diese Stoffe herstellen, gelangen nicht mal in die Nähe von Vieh. Da die essentiellen AS in L-Form nur mit GVO hergesrtellt werden können, und weil das die einzige Möglichkeit ist (solange Tiermehl verboten ist), überhaupt mit weniger Soja auszukommen >> BRAUCHT man im Futtter, solange Tiermehle noch nicht wieder zugelassen sind und für Impfstoffe, Enzyme etc ..


"So zu werden wie die Amis" BRAUCHT man allerdings nicht (in keiner Hinsicht)
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Beitragvon Trakehnerstar » Di Jun 17, 2008 9:31

Vielleicht ist es das was Seehofer eigentlich sagen wollte.
So direkt geht das nicht wegen der deutsch-amerikanischen
Freundschaft.
Aber meinte er vielleicht: Eiweissfuttermittel kann GVO-Soja aus Amerika sein aber auch leguminosen (z.b. Lupinen) aus Osteuropa.

Was die US-Farmer angeht, da lief schon mal in TV eine Reportage
über einen Agrar-Multi (ist gross im Saatmaisgeschäft drin)
GVO-Mais war restistent gegen Insekten. Leider haben die Nutzviecher den Mais auch nicht abhaben können. Ferkelzahlen sanken auf Null.
Die Farmer brauchten neue Kredite beim Handel (gehört auch den Multi)
und schwupps war die Hütte weg, beim Multi.
Kann den Film nur empfehlen, zeigt die ganze Abhängigkeit auf dem Land.
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Beitragvon Franz Henneken » Di Jun 17, 2008 9:48

Trakehnerstar hat geschrieben:Vielleicht ist es das was Seehofer eigentlich sagen wollte.
So direkt geht das nicht wegen der deutsch-amerikanischen
Freundschaft.
Aber meinte er vielleicht: Eiweissfuttermittel kann GVO-Soja aus Amerika sein aber auch leguminosen (z.b. Lupinen) aus Osteuropa.

Was die US-Farmer angeht, da lief schon mal in TV eine Reportage
über einen Agrar-Multi (ist gross im Saatmaisgeschäft drin)
GVO-Mais war restistent gegen Insekten. Leider haben die Nutzviecher den Mais auch nicht abhaben können. Ferkelzahlen sanken auf Null.
Die Farmer brauchten neue Kredite beim Handel (gehört auch den Multi)
und schwupps war die Hütte weg, beim Multi.
Kann den Film nur empfehlen, zeigt die ganze Abhängigkeit auf dem Land.


So ist es! Habe ich im anderen Thread ("Gen-Mais in der Landwirtschaft") wochenlang versucht zu erklären. Hat aber nichts genützt, da einige hier im Forum sogar immer noch total pro Gentechnik sind, selbst wenn deswegen die Probleme schon überhand nehmen.

Ich habe privat reichlich Material, was einem glatt den Appetit verderben könnte. Solange aber jemand der Ansicht ist, ein jeder Gegner der Gentechnik gehöre dem "arbeitsverweigernden, kommunistischen Pöbel" an, kann man mit ihn nicht reden. Tut mir echt leid für ihn.

Wer mehr über Gentechnik hören will: Morgen, also am Mittwoch den 18.06.2008 um 20 Uhr ist Percy Schmeiser in Romrod bei Alsfeld in Hessen in der Bürgerhalle.

Es grüßt - 8) Franz
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Beitragvon columella » Di Jun 17, 2008 9:59

SHierling hat geschrieben:Anbau hat denk ich mal inzwischen nachgewiesen keine Vorteile, birgt aber ERHEBLICHE Risiken, die kein Mensch seriös vorhersagen oder gar ausschalten kann - BRAUCHT imho kein Mensch.
Genauso sieht es aus! :idea:
Marx hat geschrieben:Schade finde ich mal wieder, wie der Kommunismus (den es nie gab, nur auf dem Papier) und der Nationalsozialismus (den es sehr wohl gab) miteinander verknüpft und in einen Zusammenhang gebracht werden, zum xten mal.
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Beitragvon SHierling » Di Jun 17, 2008 10:33

Wer mehr über Gentechnik hören will: Morgen, also am Mittwoch den 18.06.2008 um 20 Uhr ist Percy Schmeiser in Romrod bei Alsfeld in Hessen in der Bürgerhalle.

DAS kann man sich getrost schenken. Sorry, aber selbst für Leute, die gegen Gentechnik sind, ist das meiner Meinung nach rausgeworfene Zeit (der war hiier auch schon). Es geht im wesentlichen um Probleme, die ausschließlich Amerika betreffen (Auskreuzung bei (Körner-)Mais und Raps mit anschließendem Eigen-Nachbau), und ich persönlich hatte den Eindruck, auch die Mehrheit der Zuhörer war sich des Unterschieds zwischen Silomais und Körnbermais gar nicht bewußt, und hat auch bisher weder darüber nachgedacht, das der Mais hierzulande gar nicht winterhart ist und - weil Neophyt- auch keine Kreuzungspartner in der Natur hat.
Beim Raps giing es dann ausschließlich im die Abhängigkeiten von Saatgutunternehmen - die sehen sie da drüben anders, weil erheblich mehr mit Inzucht gearbeitet wird und es kaum eine "verpflichtende" Qualitätssicherung beim Saatgut (Anerkennung etc) oder Nachbaugebühren gibt, da vermehrt jeder wild umher (vor allem eben auf Biobetrieben, wegen Saatgutmangel), und wundert sich dann, wenn das niicht klappt.

Alles in allem nett, aber fachlich nicht interessant, es sei denn vom Standpunkt eines Marketinglers oder Predigers aus. Hilft einem argumentativ genau so wenig weiter wie GreenPeace.
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Beitragvon gerd gerdsen » Di Jun 17, 2008 11:23

Wer mehr über Gentechnik hören will: Morgen, also am Mittwoch den 18.06.2008 um 20 Uhr ist Percy Schmeiser in Romrod bei Alsfeld in Hessen in der Bürgerhalle.


ich frage mich was sie diesem vorbestraften kriminellen für seine auftritte zahlen, aus eigener tasche kann er das wohl kaum finanzieren .
da werden wohl sicher wieder irgendwelche spendengelder fehlgeleitet werden . :?
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Re: Unsere ........?

Beitragvon ropa_eurotiger » Di Jun 17, 2008 12:04

Hallo Hubert,

ich habe nicht behauptet dass DU das
H.B. hat geschrieben:... Als wachsendes Problem gilt, dass Futtermittelimporte in die EU mit nicht zugelassenen genveränderten Sorten schon bei geringsten Gentechnik-Spuren verboten sind...
geschrieben hast bzw. es Deine perönliche Meinung widerspiegelt, sondern Du hast es hier angeführt. Sorry wenn das so rüberkommt bzw. das Ganze unter Zitat steht (wie soll ich es sonst anführen wenn Du es hier im Landtreff einbringst/schreibst?)

.... füttern aber unsere Tiere zu fast 100% mit Gentechnisch verändertem Soja"

H.B. hat darauf hin hat geschrieben:Wer kann seine Kühe zu fast 100% mit Soja füttern? Was braucht das für einen Knallkopf?


Selber Knallkopf ;).

Ich meinte damit den Anteil des Sojas der in der Tierfütterung verwendet wird. Jeder halbwegs normale Mensch weiss, dass in der Nutztierfütterung Soja niemals zu 100% in einer Ration eingesetzt wird. Oder irre ich hier? Falls ja, bitte klärt mich auf! (nobody is perfect! ;))
Konkret sieht das dann so aus:
Annahme von Dir: 4% von dem Futter ist Soja, diese 4% sind dann zu fast 100% (da es fast kein anderes Soja mehr gibt) Gen-technisch verändert. Ob es den Tieren oder denjenigen schadet, die daraus erzeugten Produkte (Milch, Fleisch etc.) verzehren, weiss ich nicht (habe ich auch nicht behauptet).
Wollte nur darauf hinweisen, dass von der Politik einerseits gegen Gen-Technik Stimmung gemacht wird, aber gleichzeitig hintenrum Gen-technisch veränderte Produkte importiert werden.
Möchte somit darauf aufmerksam machen, dass wir von der Politik leider immer öfter für "dumm verkauft werden".
Sehe das alles aber so ähnlich wie mit der Kernenergie.
Die eigenen, zu den sichersten auf Erde zählenden AKWs schaltet man ab und anderswo ringsum Deutschland werden welche, die evtl nicht unseren Sicherheitsstandards entsprechen in Betrieb genommen.
Jeder weiss, dass bei einem GAU die negativen Auswirkungen keine Ländergrenzen kennen :!:
Oder anderes Beispiel, Pflanzenschutzmittel.
Bei uns werden PSM-Produkte, die nachweisslich Schäden verursachen (können) verboten, in anderen Ländern sind bzw. bleiben sie evtl. erlaubt.
Hier weiss auch jeder, dass solche importierte Nahrungsmittel, die mit bei uns verbotenen, aber in den Erzeugerländer zugelassenen PSMs, behandelt wurden, Rückstände aufweisen (können) und somit schädlich sind.
In erster Linie wird dann alles an "den Bauern" festgemacht, wir sind dann wieder die Buh-Männer.
:arrow: Will damit sagen, dass man nicht zu allem, das uns als Hilfe von der Politik angeprießen wird "Ja & Amen" (hier gehts ja drum, wie die gestiegenen Futtermittelpreise der Tierhalter wieder kompensiert werden können) sagt bzw. sich darüber ausschließlich freuen soll. Vielleicht wird einem später mal wieder "ein Strick daraus gedreht" wenn es zu (jetzt noch nicht absehbaren ?) Probelmen führt.
Man muss oder soll vieles hinterfragen und das Kosten-Nutzen-Verhältnis abwägen, sowohl auf kurze, als auch auf lange Zeit.
Ich hoffe ich bin jetzt einigermaßen verstanden worden, wie & was ich sagen wollte :!:
MfG ropa_eurotiger

Keiner stirbt als Jungfrau, denn das Leben fickt jeden !!!

Manche haben einen Horizont mit dem Radius r=0 und das nennen sie dann ihren Standpunkt !
[17:59:03] ladyesprit: das ist hier keine vagina
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Beitragvon Trakehnerstar » Di Jun 17, 2008 12:19

"..Nutztierfütterung Soja niemals zu 100% in einer Ration eingesetzt wird.."
Doch bei einigen fanatischen Veganern geht das...Selbstversuche laufen seit ca. 50 Jahren :P
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Re: Unsere ........?

Beitragvon Franz Henneken » Di Jun 17, 2008 13:22

ropa_eurotiger hat geschrieben: . . .

Möchte somit darauf aufmerksam machen, dass wir von der Politik leider immer öfter für "dumm verkauft werden".
Sehe das alles aber so ähnlich wie mit der Kernenergie.
Die eigenen, zu den sichersten auf Erde zählenden AKWs schaltet man ab und anderswo ringsum Deutschland werden welche, die evtl nicht unseren Sicherheitsstandards entsprechen in Betrieb genommen.
Jeder weiss, dass bei einem GAU die negativen Auswirkungen keine Ländergrenzen kennen :!:

. . .


Und der Mensch hilft mit Import und Export eifrig dazu bei, dass diese Gentechnik möglichst rasch über möglichst kurze Zeit über möglichst die gesamte Welt verteilt wird. Über Fruchtbarkeitsproblemen wurde hier schon gesprochen, aber wenn das kein Menetekel sein soll, dann weiß ich nicht, was noch passieren muss.

ropa_eurotiger hat geschrieben: . . .

Oder anderes Beispiel, Pflanzenschutzmittel.
Bei uns werden PSM-Produkte, die nachweisslich Schäden verursachen (können) verboten, in anderen Ländern sind bzw. bleiben sie evtl. erlaubt.
Hier weiss auch jeder, dass solche importierte Nahrungsmittel, die mit bei uns verbotenen, aber in den Erzeugerländer zugelassenen PSMs, behandelt wurden, Rückstände aufweisen (können) und somit schädlich sind.

. . .


Wie laufen überhaupt bei diversen Bundesbehörden die Prüfverfahren? Werden überhaupt eigene UNABHÄNGIGE Versuche durchgeführt? Oder sitzt irgendwo in einem Büro ein Beamter/eine Beamtin und macht nach flüchtigen Durchlesen einen Stempel aufs Papier, was von Bayer, BASF, Syngenta etc. geschickt wurde, und das war's?

ropa_eurotiger hat geschrieben: . . .

:arrow: Will damit sagen, dass man nicht zu allem, das uns als Hilfe von der Politik angeprießen wird "Ja & Amen" (hier gehts ja drum, wie die gestiegenen Futtermittelpreise der Tierhalter wieder kompensiert werden können) sagt bzw. sich darüber ausschließlich freuen soll.

. . .


Jawohl. Aber zuviele tun es, weil ihnen von oben herab das Denken untersagt wurde. Kenne ich zu genüge: Ich habe schon öfters Bauern gehört, die anstelle einmal zu denken lieber dreimal "zur Kammer" fahren und sich dort "informieren lassen" oder wie das Volllabern heißt. Jedenfalls kamen einige schon mit einem detailierten Spritz- und Düngeplan wieder, kauften sofort alles beim Kornhaus ein und jammerten hinterher aber über die happigen Preise.

ropa_eurotiger hat geschrieben: . . .

Man muss oder soll vieles hinterfragen und das Kosten-Nutzen-Verhältnis abwägen, sowohl auf kurze, als auch auf lange Zeit.

. . .


Auch hier ist ein Knackpunkt. Wer weiß, wie sich Chemikalien oder vor allem die Gentechnik auf die Landschaft und die Natur auswirken. Die Anzahl der Resistenzen nimmt jedenfalls immer weiter zu, auch der Gentechnik gegenüber. Gerade Insekten, die nur wenige Monate im Sommer leben, können sich sehr schnell anpassen. Dieses "Wettrüsten" muss ja irgendwer bezahlen. Und ratet mal, wer das sein könnte :oops: :( ???

Und eins wird immer vergessen: Auch wir Menschen sind Bestandteile der Natur, und deshalb sind auch wir von den Auswirkungen auf die Natur abhängig.

Ich hoffe, Dich einigermaßen wiedergegeben zu haben :wink: !

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Beitragvon gerd gerdsen » Di Jun 17, 2008 13:54

fortbildung ist doch heute in allen berufen gang und gäbe, man stelle sich vor ärzte würden sich beruflich nicht weiter bilden .
wie sollen denn die landwirte immer auf dem neuesten stand der dinge sein, wenn sie sich nicht beraten lassen ?
dazu gehört selbstverständlich auch das wissen um die neuesten entwicklungen der psm, dünge- und futtermittel und natürlich den züchtungsfortschritt bei den pflanzen .
dafür ist halt die landwirtschaftskammer da !

oder verwechselt hier etwa jemand landwirtschaftskammer und bauernverband ?
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Re: Unsere ........?

Beitragvon H.B. » Di Jun 17, 2008 16:03

ropa_eurotiger hat geschrieben:Selber Knallkopf

*lol*

Ich weiß schon was du meinst... :wink:

Ich würde in meinem Betrieb niemals gentechnisch umgebauten Mais füttern, bevor das nicht andere Jahrelang ausprobiert hätten.
Der Anteil des BT-Toxins in der Pflanze soll um den Faktor 100 schwanken. Solange die das nicht im Griff haben.....!?
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Beitragvon Franz Henneken » Di Jun 17, 2008 16:03

gerd gerdsen hat geschrieben:fortbildung ist doch heute in allen berufen gang und gäbe, man stelle sich vor ärzte würden sich beruflich nicht weiter bilden .
wie sollen denn die landwirte immer auf dem neuesten stand der dinge sein, wenn sie sich nicht beraten lassen ?
dazu gehört selbstverständlich auch das wissen um die neuesten entwicklungen der psm, dünge- und futtermittel und natürlich den züchtungsfortschritt bei den pflanzen .
dafür ist halt die landwirtschaftskammer da !

oder verwechselt hier etwa jemand landwirtschaftskammer und bauernverband ?


Da will ich auf gar keinem Falle widersprechen! Denn die Welt dreht sich immer weiter, und somit auch der Werdegang aller Dinge, auch als Fortschritt bezeichnet. Und dazu gibt es allen Ortens Beratungsstellen und so auch die Landwirtschaftskammern etc., somit haben sie ihre Daseinberechtigung, wenn jemand nicht mehr weiter weiß.

Wenn aber wie in geschildertem Falle es darauf hinaus läuft, dass der betreffende Bauer das Denken aufgibt, was dann? Was ist, wenn alles, auch wie in diesem Falle von der Landwirtschaftskammer, einfach gedankenlos aufgesaugt und umgesetzt wird?

Auch Berater können sich mal irren. Und so wie sich Berater irren können, so auch Politiker und Wirtschaftsbosse, vor allem wenn sie nur Geld sehen, was es gelegentlich haufenweise einzustreichen gibt.

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Re: Unsere ........?

Beitragvon ropa_eurotiger » Di Jun 17, 2008 18:13

H.B. hat geschrieben:Ich würde in meinem Betrieb niemals gentechnisch umgebauten Mais füttern, bevor das nicht andere Jahrelang ausprobiert hätten.
Der Anteil des BT-Toxins in der Pflanze soll um den Faktor 100 schwanken. Solange die das nicht im Griff haben.....!?


Ja Hubert, da stimme ich Dir zu.

Wo wir wieder beim Problem wären.

Du sagst dass Du das nicht bewusst machst, aber was ist wenn Du unbewusst, viell. sogar mit einer Gentechnik-Frei-Bescheinigung des Händlers oder Produzenten, Futtermittel zukaufst und später aus irgendwelchen Gründen auch immer festgestellt wird,dass das Futtermittel mit gentechnisch verändertem Pflanzen hergestellt wird?
Dann bist Du bzw. sind die Landwirte der/die Dumme/n :!:

Es ist doch auch so, dass, wenn eine Wiese durch Hundekot verunreinigt ist und der Aufwuchs zur Milcherzeugung genutzt wird auch der Milch produzierende Landwirt zur Rechenschaft gezogen wird, falls irgendwelche Risiko-Inhaltsstoffe in der Milch festgestellt werden. Und das obwohl der Landwirt gar nichts dafür kann.
Der Landwirt ist immer der Buh-mann.
Denn er hat in diesem Fall nur 2 Möglichkeiten und das sind solche bei denen er zum Schluss als Depp dasteht.

Entweder der Landwirt toleriert die Hunde-Kacke in seinen Wiesen. Wird wein gefährlicher Stoff in der Milch gefunden was auf die Hunde-Kacke zurückzuführen ist, dann wird im der Arsch aufgerissen :!:

Oder er geht gegen diese Hundehalter die Ihren "Lumpies & Zamperln" erlauben fremde Wiesen zu verscheißen vor. Dann ist er in der Bevölkerung der Dumme und wird "schief" angeschaut und muss sich noch als evtl. sogar als "Subventionsempfänger und Staatsausbeuter " von solchen Hirn-Losen beschimpfen lassen :!:

Hier stimmt in meinen Augen etwas nicht, das müßte die Politik schleunigst ändern :!:
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