Die Untersaaten dürfen nicht zu hoch wachsen, sonst flucht der Lohner, weil das Maisgebiss ständig verstopft. Hab da mal ein schönes Video vom Häckseln von Biomais gesehen. Anscheinend mögen die Gebisse sowas nicht.
Das wäre auch der Grund, warum man als Untersaat Gras propagiert, welches flach am Boden wächst und nicht zu hoch kommt.
Ackerbohnen könnten da evtl. funktionieren. Oder Klee. Erbsen würde ich definitiv ausschließen.
Ich denke nicht, dass das funktioniert, wenn man sie nicht einschlitzen kann. Die Aussaat sollte auch nach den Herbiziden erfolgen, um sie nicht zu schädigen.
Eine Vorauflaufbehandlung mit Pendimentalinhaltigen PSM im Mais mit folgender Leguminosenaussaat mit dem Düngerstreuer funktioniert wohl eher nicht. Falls das Korn keimt (bevor es durch Vogelfraß verschwindet oder nur vertrocknet), kann es durch den Wirkstoff Schaden nehmen. Die Pflanzen sind an sich damit behandelbar, nur die Keimlinge dürfen es nicht aufnehmen.
Herbizide, sofern nicht Vorauflauf, fährt man ja normalerweise im 2-4-Blattstadium. Entweder bringt man die Untersaat in dem Moment aus und nutzt Untersaatfreundliche PSM, oder man bringt die Untersaat nach dem 6-Blattstadium aus, was sich positiv auf den Konkurrenzdruck gegenüber dem Mais auswirkt. Unkräuter im Randbereich des Maises stören ja meist nur, weil sie von Beginn an schon da wachsen und dementsprechend einen hohen Konkurrenzdruck ausüben.
Leguminosen als Stickstoffsammler machen bei normaler Stickstoffdüngung keinen Sinn. Für den Mais werden sich dort keine bis wenige Knöllchenbakterien ansammeln, weil das Stickstoffangebot zu hoch ist. Anders sieht es aus, wenn der Mais dieses Angebot reduziert. Wenn sie kommen, dann recht spät, so dass der Mais kaum noch etwas davon hat.



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