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Untersaaten in Mais

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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23 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Untersaaten in Mais

Beitragvon Mad » Di Jan 21, 2014 13:17

So, dann mache ich das eben.

JD7430 hat geschrieben:Ich hab auch noch eine Frage, die ich hier mal stelle, um nicht wieder ein neues Thema eröffnen zu müssen.

Was haltet ihr von Roggen als Untersaat im Mais (mit dem Güllefass ausgebracht), dann direkt nach der Ernte, die im Idealfall eher früh als spät sein sollte, mit dem Düngerstreuer nochmal Roggen rauf und dann mit dem Zünslerschreck rüber?



Die Frage ist dabei, ob der Roggen zwischen dem Mais nicht eingeht und inwiefern er dem Mais eine Konkurrenz ist, falls er doch fröhlich weiter wächst.

Ich wäre dazu geneigt, es in diesem Jahr einfach mal zu probieren, hätte ich nicht ohnehin schon Grünroggen als Zwischenfrucht stehen. Mir ist das im Bezug auf Krankheiten etwas zu heikel, weil es mir den Vorfruchtwert vom Mais für den Weizen zerstören kann.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Untersaaten in Mais

Beitragvon JD7430 » Di Jan 21, 2014 13:36

Ich dachte, dass ich schon genug Themen eröffnet habe, nicht das hier Beschwerden eingehen :p

Also:
Deine Bedenken, bezüglich Konkurrenz kann ich nicht nachvollziehen, der Roggen kommt doch erst mitte Juni in den Mais, dann interessiert den das doch nicht...

Allerdings haben wir hier überwiegend Sand, daher mache ich mir mehr Gedanken über die Wasserversorgung.. Oder meinst du das ist unbegründet?

Ich werde es sowieso probieren, aber ich möchte eigentlich verschiedene Varianten testen.

Hab auch schon an Schlitzen nach der Ernte gedacht, denke aber das kommt zu teuer.
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Re: Untersaaten in Mais

Beitragvon Nordhesse » Di Jan 21, 2014 22:40

Ich hatte im Sommer Klee gesät, der war dann bis zur Maisernte da- trotzt PSM :?:
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Re: Untersaaten in Mais

Beitragvon JD7430 » Mi Jan 22, 2014 8:14

Wie?
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Re: Untersaaten in Mais

Beitragvon Nordhesse » Mi Jan 22, 2014 16:42

Das hab ich mich auch gewundert. Im Sommer nach WG in die Stoppeln mit Drillmaschine Klee- ich meine Perserklee- gedrillt. Im Spätherbst 1 * gegrubbert. Im Frühjahr Bodenbearbeitung und dann Mais gelegt. min. auf dem halben Feld war durchgängig noch Klee da, bis zur Maisernte ??? PSM war ein Pack aus Kelvin u.a. - muss ich erst nachschauen
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Re: Untersaaten in Mais

Beitragvon JD7430 » Mi Jan 22, 2014 20:09

Warum im Herbst gegrubbert?
Damit ist doch das Ziel verfehlt oder nicht? ^^
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Re: Untersaaten in Mais

Beitragvon Nordhesse » Mi Jan 22, 2014 21:14

Hier kannst du im Frühjahr keine Tiefe Bodenbearbeitung machen. Und wenn du gar nichts machst trocken die Böden nicht ab- es gibt dazu auch andere Meinungen, aber wir haben hier die Erfahrung über einen langen Zeitraum gemacht. Also Im Herbst ein mal tief und den Rest macht der Frost.
Ziel der Zwischenfrucht war eine Bodenbedeckung und Unterdrückung der Ausfallgerste- Ziel erreicht.
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Re: Untersaaten in Mais

Beitragvon JD7430 » Mi Jan 22, 2014 23:29

Gut, schweren Boden haben wir hier nun nicht ^^
Hier kannst du mit einem Föhn pflügen :p


Ich hab mir überlegt, den Roggen per Fass im Bestand mit der Gülle zu bringen, jedenfalls auf den Flächen, wo man fahren kann.
Wo das nicht geht, habe ich überlegt einfach mit dem Düngerstreuer durch den Mais zu fahren, könnte auch klappen oder was meint ihr? (Auch du bist gemeint Mad, bräuchte auch noch eine Meinung zum vorherigen Beitrag)

Da ja sicher nicht alles auf Anhieb kommen wird, im Herbst, direkt nach der Ernte, nochmal mit dem Düngerstreuer Roggen rüber und anschließend mit dem Zünslerschreck, "zügig" einarbeiten, sofern man das so nennen darf ^^

Ich denke, ich werde verschiedene Mengen testen.

Wenn noch jemand gute Vorschläge hat, wäre es schön, wenn Er/Sie dazu bereit wäre, Diese mit uns zu Teilen :p
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Re: Untersaaten in Mais

Beitragvon Mad » Do Jan 23, 2014 0:02

JD7430 hat geschrieben:Gut, schweren Boden haben wir hier nun nicht ^^
Hier kannst du mit einem Föhn pflügen :p


Ich hab mir überlegt, den Roggen per Fass im Bestand mit der Gülle zu bringen, jedenfalls auf den Flächen, wo man fahren kann.
Wo das nicht geht, habe ich überlegt einfach mit dem Düngerstreuer durch den Mais zu fahren, könnte auch klappen oder was meint ihr? (Auch du bist gemeint Mad, bräuchte auch noch eine Meinung zum vorherigen Beitrag)

Da ja sicher nicht alles auf Anhieb kommen wird, im Herbst, direkt nach der Ernte, nochmal mit dem Düngerstreuer Roggen rüber und anschließend mit dem Zünslerschreck, "zügig" einarbeiten, sofern man das so nennen darf ^^

Ich denke, ich werde verschiedene Mengen testen.

Wenn noch jemand gute Vorschläge hat, wäre es schön, wenn Er/Sie dazu bereit wäre, Diese mit uns zu Teilen :p



Hast du Schleppschläuche? Dadurch würde sich nämlich theoretisch eine Reihensaat ergeben. :mrgreen:
Breit verteilt sollte auch gehen.

Das mit dem Wasser ist so eine Sache. Beim Roggen wissen wir ja, dass er an sich nicht viel Wasser benötigt. Desweiteren kann er sehr tief wurzeln, was ihm eine Wasseraneignung aus tieferen Schichten ermöglicht. Wenns trocken ist, wächst der Roggen auf jeden Fall. Aber was macht in dem Moment der Mais?

Nur das mit der 2. Roggenaussaat verstehe ich nicht so recht. Eigentlich müsste der Roggen doch direkt keimen, wenn du ihn mit der Gülle verteilst. Feuchtigkeit sollte vorhanden sein und Licht bekommt er auch genug. Im Prinzip müsste sich sein Wachstum ähnlich dem einer Grasuntersaat verhalten.

Da ich in meine stehenden Maisbestände keine Gülle mehr fahre, wäre meine Option, die Untersaaten mit dem Düngerstreuer auszubringen und dann zu hoffen, dass sie keimen und anwachsen. Dass Roggen auf 21m fliegt, weiß ich bereits. Habe ihn so in 2012 als Zwischenfrucht ausgebracht (erst die Erbsen, dann leicht eingegrubbert, dann den Roggen und danach alles angewalzt).

Also gegenüber Gras hat der Roggen auch den Vorteil der Ausbringung mit dem Düngerstreuer. Grassamen fliegen ja leider nur ~6m breit.

Da fällt mir ein: Kann es sein, dass dein Gras in Verbindung mit der Gülle nicht klappte, weil die Samen dadurch verätzt wurden? Da müsste man mal schauen, wie das aussieht, wenn man die Gülle mit der Saat vor Regen ausbringt. Was ja theoretisch in jedem Fall von Vorteil wäre. Aber wer kann schon immer auf Regen warten?
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Untersaaten in Mais

Beitragvon JD7430 » Do Jan 23, 2014 1:01

Moin!
Auch noch wach? xD

War grad wieder bei unserem Sorgenkind von 2G -.-'


Wie hast du den Streuer eigentlich eingestellt? Abgedreht und dann nach Auge? ^^

Wie weit der fliegt, wäre ja im Mais eigentlich egal, aber 30m wäre natürlich ideal ;)

Schleppschläuche sind vorhanden.

Zweite Roggenaussaat, aufgrund der schlechten Erfahrungen mit Gras, aber ich werde die verschiedenen Varianten testen und abstecken, in welcher Größenordnung muss ich mir noch überlegen, aber das hat ja noch ein wenig Zeit...

Mit dem Gras in der Gülle sagste was, da habe ich noch garnicht drüber nachgedacht! Das wird mit sicherheit eine Rolle gespielt haben.
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Re: Untersaaten in Mais

Beitragvon JD7430 » Do Jan 23, 2014 1:06

Was könnte man denn noch so probieren, es gibt doch mit Sicherheit noch viele andere Möglichkeiten, evtl. mit Kulturen, die sich anderswo weniger bewährt haben?
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Re: Untersaaten in Mais

Beitragvon Mad » Do Jan 23, 2014 2:46

Einfach bei Rauch die Schaufeleinstellungen und den Fließfaktor für Roggen aus der Onlinestreutabelle geholt, voll gemacht und losgefahren. War mitten in der Weizenernte und musste schnell gehen. :D

Dachte mir, dass es da keine Unterschiede wie beim Dünger gibt, und wenn dann nur marginale.

Habe den Vorteil gehabt, dass ich die ehemaligen Fahrgassen noch erkennen konnte. Dadurch entfiel das Abschreiten und ich hatte einem guten Überblick über die Verteilung. Die Werte von Rauch kann man so übernehmen.

Ich denke mal, dass der Roggen nicht so empfindlich wie das Gras ist, was Gülle in Verbindung mit Sonneneinstrahlung betrifft.

Kannst ja auch mal Klee versuchen. Nur werden sich in Verbindung mit der Gülle keine Knöllchenbakterien bilden. Das funktioniert nur sehr gut in Verbindung mit Kompost, der anfänglich bei der Umsetzung Stickstoff fixiert. Das gibt dann richtig Knöllchenbakterien.

Wenn ich einen 21m Pneumatikstreuer hätte, würde ich viel mehr mit Untersaaten spielen. Da könnte ich die Zwischenfrüchte bereits in den Weizen werfen und würde generell mehr mit Gräsern und Klee arbeiten.

Bei Gras in Mais habe ich nur Bedenken, wegen der geringen Arbeitsbreite und 37,5er Reihenabstände, die bei mir Standard sind. Der Mais hat ja schon eine ziemliche Höhe, wenn man das Gras reinwirft. Und ja, auch da macht Gras Sinn.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Untersaaten in Mais

Beitragvon JD7430 » Do Jan 23, 2014 8:52

Sag mal, meinst du eigentlich, es könnte Komplikationen geben, wenn einzelne Körner in die Maispflanze fallen? ^^

Der Gedanke will mir irgendwie nicht aus dem Kopf :D

Ich hätte die Möglichkeit, einen 12m pneumatischen Streuer zu leihen, aber nur für sowas?
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Re: Untersaaten in Mais

Beitragvon Mad » Do Jan 23, 2014 9:31

Ich hab mal Gras in Sommerraps geschmissen. Das war natürlich nichts. Aber ich hab da auch keine Pflanzen "auf" den anderen Pflanzen wachsen sehen.

Vergleicht man das mit den Blütenblättern von Raps (Ich weiß, die können nicht keimen :mrgreen: ), könnte man meinen, dass die Samen in den Blattscheiden der Maispflanze eher verfaulen als zu wachsen.

Das hängt mitunter mit dem Microklima zusammen.

Und wenn doch mal ein Korn einen Keimling bildet, wie soll der überleben? Durch den Mais hindurch wird er nicht wachsen, oder mit ihm eine Symbiose eingehen. Ich denke da brauchst du keine Angst zu haben.
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Re: Untersaaten in Mais

Beitragvon MF 5465 » Do Jan 23, 2014 10:13

Servus,
Untersaaten im Mais habe ich auch schon seit Längerem im Kopf.
Mich würde vor allem der Einsatz von Leguminosen interessieren: Für Stickstoff und Struktur im Boden.
Wann, oder in welchem Stadium, sollte man die ansäen? Interessant ists ja nur, wenn der Boden nicht abgetrocknet ist, oder nach der Bodenbearbeitung im Frühjahr. Ausbringung mit Düngerstreuer, alles andere ist wohl im späteren Stadium unmöglich.
Der Mais mag doch keine Konkurrenten, sieht man normalerweise an Feldränden, wo teilweise noch Unkraut wuchert. Wie ist das damit?
Was ist bei Wassermangel? (60-75 BP)
Kann die Untersaat später auch mit dem Kemper mitsiliert werden? Würde u.A. Rohfaser einbringen.

:prost:
Sepp
Wenn mir Tetris eines gelehrt hat, dann, dass sich Probleme aufstapeln und Erfolge verschwinden.
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