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Verhindern Stallbau Gegner den finanziellen Ruin?

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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23 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Verhindern Stallbau Gegner den finanziellen Ruin?

Beitragvon flynntsbach » Sa Sep 05, 2015 7:50

Verehrtes Forum,

versteht es bitte nicht falsch, dies soll jetzt wirklich kein Sarkasmus sein, auch wenn sich der Eindruck nicht ganz vermeiden lassen sollte.


Fast nahezu täglich vermelden doch die Nachrichtendienste in irgendeiner Form, sei über die Demos, die Bauernverbände oder direkt von betroffenen Betrieben Hiobsbotschaften über viel zu niedrige landwirtschaftliche Erzeugerpreise:

"Preisverfall bringt Landwirte in Existenznot"

"Bauern fürchten den finanziellen Ruin"


In der Tat es ist irgendwie sarkastisch und irrwitzig. Aber müssten nicht alle Landwirte, deren Stallbauvorhaben durch diverse Gesetzeslagen und Bürgerinitiativen verhindert wurde, angesichts der nicht mehr kostendeckenden Preise froh darüber sein, dass ihnen dieser Investitionsschritt verwehrt wurde.

Wenn Landwirte eisern um eine Genehmigung, gegen die betroffenen Anwohner und Stallbaugegner kämpfen und zur Zeit medienwirksam publik machen, dass die aktuellen Preise ihre Investition und den Fortbestand ihres Betriebes gefährden, was ist das dann? Ironie des Schicksals.

Äußert gerne würde ich mal ein paar Meinungen aus dem Blickwinkel der Mitglieder eines Praktikerforums, wie diesem hier lesen, Vielen Dank.
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Re: Verhindern Stallbau Gegner den finanziellen Ruin?

Beitragvon broitbeil » Sa Sep 05, 2015 7:57

Neulich am Lagerhaus:
A: Mit den Kühen zahle ich z.Z. drauf.
B: Was willst du machen?
A: Ich mach nochmal zwei Reihen Liegeboxen dran.
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Re: Verhindern Stallbau Gegner den finanziellen Ruin?

Beitragvon Franzis1 » Sa Sep 05, 2015 8:36

broitbeil hat geschrieben:Neulich am Lagerhaus:
A: Mit den Kühen zahle ich z.Z. drauf.
B: Was willst du machen?
A: Ich mach nochmal zwei Reihen Liegeboxen dran.


= mehr Kühe mehr Mühe mehr Milch noch mehr Arbeit weniger Scheine
Viele Schweine-viele Scheine,zu viele Schweine zu wenig Scheine. Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt sondern Fledermaus, Saatkrähe der Wolf und der Biber. In D. haben Ökos mehr zu sagen als Angie und die Regierung.
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Re: Verhindern Stallbau Gegner den finanziellen Ruin?

Beitragvon xyxy » Sa Sep 05, 2015 8:43

Flint, du gehst von falschen Vorraussetzungen aus!
Stallbauvorhaben, die den gesetzlichen Anforderungen entsprechen werden immer noch genehmigt!
Die Kosten für ein Genehmigungsverfahren sind durch aufwändige Gutachten etc erheblich verteuert, ergo lohnen sich kleine Vorhaben nicht.
Betriebe, die seit Jahren nie eine Baugenehmigung beantragt haben sollten aktuell mal in ihre Unterlagen schauen, was zuletzt genehmigt wurde und ob das mit der derzeitigen Tierhaltung übereinstimmt, wenn nicht => ungenehmigte Tierhaltung!
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Re: Verhindern Stallbau Gegner den finanziellen Ruin?

Beitragvon LUV » Sa Sep 05, 2015 13:32

xyxy hat geschrieben:Flint, du gehst von falschen Vorraussetzungen aus!
Stallbauvorhaben, die den gesetzlichen Anforderungen entsprechen werden immer noch genehmigt!
Die Kosten für ein Genehmigungsverfahren sind durch aufwändige Gutachten etc erheblich verteuert, ergo lohnen sich kleine Vorhaben nicht.
Betriebe, die seit Jahren nie eine Baugenehmigung beantragt haben sollten aktuell mal in ihre Unterlagen schauen, was zuletzt genehmigt wurde und ob das mit der derzeitigen Tierhaltung übereinstimmt, wenn nicht => ungenehmigte Tierhaltung!


Das gilt nur in den Hochburgen der Veredlung...in den bäuerlichen Regionen schert das keine Sau. :mrgreen:
@Flint....ich kann diese Sicht nicht ganz nachvollziehen, weil Praxisfremd. Jeder, der weiterhin Nutztierhalter sein möchte, sollte umgehend und schnell Anträge stellen. Erstens dauert es mind. 1 Jahr und länger, bis ein Antrag durch sein kann. Zweitens werden damit zusätzliche auf jeden zukommende verschärfte Auflagen abgewehrt bzw. dahingehend vorgebeugt, dass der Genehmigungsstand der heutige ist und nicht mit noch höheren Auflagen und Kosten verbunden ist. Wer jetzt nicht langsam aufwacht, der kann beruhigt seinen Schlaf zu Ende bringen. Er muss sich aber später nicht wundern, wenn die Auflagen noch mal um eine Stufe schärfer und um etliche Euros höher ausfallen. Ich kann diese Einstellung nicht nachvollziehen, dass ein Unternehmer nicht planen soll, wenn er mit der Nutztierhaltung sein Einkommen generiert. Er muss ja nicht gleich bauen, er muss aber planen!
Zuletzt geändert von LUV am Sa Sep 05, 2015 16:07, insgesamt 1-mal geändert.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Verhindern Stallbau Gegner den finanziellen Ruin?

Beitragvon T5060 » Sa Sep 05, 2015 15:18

Momentan werden erheblich Ziele korrigiert bzw. nach hinten verlagert. Normal.
Architekten sollten nur Gebäude planen.

.... und an die Fetischisten der Altgebäude-Umnutzer :

Die beste Umnutzung von Altgebäuden, ist meist diese als Frostschutzschicht fürs Neue zu verwenden :mrgreen:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Verhindern Stallbau Gegner den finanziellen Ruin?

Beitragvon LUV » Sa Sep 05, 2015 16:09

T5060 hat geschrieben:Architekten sollten nur Gebäude planen.

:


Den Satz verstehe ich nicht....ist doch klar, was denn sonst?
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Re: Verhindern Stallbau Gegner den finanziellen Ruin?

Beitragvon angus25 » Sa Sep 05, 2015 16:44

Franzis1 hat geschrieben:
broitbeil hat geschrieben:Neulich am Lagerhaus:
A: Mit den Kühen zahle ich z.Z. drauf.
B: Was willst du machen?
A: Ich mach nochmal zwei Reihen Liegeboxen dran.


= mehr Kühe mehr Mühe mehr Milch noch mehr Arbeit weniger Scheine


=weniger Zeit für Privates =braucht weniger Geld =alles ist gut
Der Bauer hat einen Hof, der Mond hat einen Hof.
Hat nur noch der Mond einen Hof, ist der Strukturwandel beendet.
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Re: Verhindern Stallbau Gegner den finanziellen Ruin?

Beitragvon T5060 » Sa Sep 05, 2015 17:29

LUV hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Architekten sollten nur Gebäude planen.

:


Den Satz verstehe ich nicht....ist doch klar, was denn sonst?


Architekten planen gerne Lebenswelten und Lebensstile .... :mrgreen:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Verhindern Stallbau Gegner den finanziellen Ruin?

Beitragvon LUV » Sa Sep 05, 2015 17:44

T5060 hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Architekten sollten nur Gebäude planen.

:


Den Satz verstehe ich nicht....ist doch klar, was denn sonst?


Architekten planen gerne Lebenswelten und Lebensstile .... :mrgreen:


Versteh ich im Zusammenhang immer noch nicht. :?
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Re: Verhindern Stallbau Gegner den finanziellen Ruin?

Beitragvon flynntsbach » Sa Sep 12, 2015 12:26

Neben Griechenland und der Flüchtlingskrise ist auch das Thema, Preisverfall in der Landwirtschaft, in vielen Köpfen landwirtschaftlich unbefleckter Bürger angekommen. Ich zähle ebenfalls zu diesen. Ich wohne in einer deutschen Großstadt und habe weder im privatem noch im beruflichen Umfeld irgendetwas mit Landwirtschaft zu tun.

Wie einige schon bemerkt haben, habe ich diese Thema parallel in insgesamt drei Landwirtschaftsforen erstellt. Daher erlaube ich mir zusammenfassend und forenübergreifend aus meinem Gedächtnis zu zitieren.

Vielen Dank für die bisherigen Antworten.
Einige lassen aber durchblicken, dass Sie mit der provokanten Fragestellung nicht klar kommen und diese auch nicht weiter kommentieren wollen.
Ja, es ist sogar die dreiste Aufforderung zu lesen, nichts über dieses Thema zu schreiben. Aber auch dies ist ein Erkenntnisgewinn. Nämlich dafür, dass plausible Erklärungen und Argumente, in Zeiten hohen Angebotsdruckes mit daraus resultierendem Preisverfalles, für einen Stallneubau oder aber bzw. für den bereits gebauten Stall fehlen.

Sehr distanziert in der dritten Person wird aber dennoch geschrieben, dass die guten und großen landwirtschaftliche Betreibe doch noch sehr gut verdienen würden .
Aber wo sind hier bitte schön die Stammuser, denke das hier ist ein Praktikerforum, die sich klar dazu mit folgendem Statement bekennen:

"ich verdiene trotz der niedrigen Preise noch sehr gut"

Diese Aussage in der Ichform fehlt in Gänze, weshalb hier nur eine heile Welt suggeriert wird.


Des weiteren wird von einer nur vorübergehender Krise geschrieben, doch auch da bin ich eher skeptisch. Infolge des Importverbots hat die russische Föderation, die heimische Landwirtschaft und Nutztierhaltung erheblich ausgebaut und verbessert.
Diese dürfte aber, auch wenn die Handelsbeziehungen wieder aufgetaut werden, nicht von der Bildfläche verschwinden und somit weiter für Konkurrenz sorgen.
Was ist mit China und den anderen Schwellenländern. Richtig, die Weltwirtschaft erfährt gerade eine Abschwächung, dies sollte aber nur von kurzer Dauer sein. Hegen aber nicht die Schwellenländer die gleiche Taktik, Nahrungsmittelpreise niedrig zu halten. Denn satte Bürger, die Geld übrig haben, sorgen für Aufschwung, Wohlstand und Zufriedenheit und somit für politische Stabilität, vor allem im diktatorisch kommunistisch geführten China. Also, es besteht weltweit das Interesse an billigen Nahrungsmitteln.

Engagierte Forenmitglieder haben das ja geschrieben, dass es politisch gewollt ist, durch eine Überproduktion die Preise niedrig zu halten. Infolge dessen soll der Staat angeblich Finanzhilfen an Landwirte gewähren, die auch noch heutzutage, parallel zu stattfinden Bauern Demos für bessere Preise, einen Stall bauen möchten.
Es ist auch lesen, dass die Genehmigungskosten für einen Stallneubau bereits 50 000 - 100 000 Euro zu buche schlagen, ein Vermögen wenn man mich fragt. Ebenso ist von einer Art Wettlauf die Rede und zwar das immer mehr Auflagen zur Tierhaltung denn Bau eines Stalles in naher Zukunft immer weiter verteuern.
Abschließend möchte ich noch die Aussage aufgreifen, dass in neuen Ställe leichter und einfacher und auch produktiver gearbeitet werden kann. Dies will ich jetzt nicht grundsätzlich in Frage stellen, doch wir schreiben das Jahr 2015. Der technische Fortschritt hat doch auch in der Landwirtschaft schon lange Einzug gehalten. Was ist hier noch zu verbessern und vor allem wo ist das Forenmitglied mit einem neuen Stall, dass von Kosteneinsparungen die unterhalb des Preisrückgangs liegen, sprich Reingewinn, berichtet ?

Angesichts dieser Erkenntnisse ist es doch mehr als waghalsig, einen Stall zu bauen oder etwa nicht. Seien wir doch mal ehrlich, wem droht eher der finanzielle Ruin.
Demjenigen der nicht investiert hat und brav seine Gewinne auf die Seite gelegt hat, wohl eher nicht. Es sind eher diejenigen, die durch zu niedrige Preise die Kredite nicht nach Plan abbezahlen, und durch Tilgungs- und Zinsaufschub immer weiter in einen Abwärtsstrudel rutschen. Für den Fall solcher Fälle, ist die die Aussage de Facto doch an Richtigkeit nicht zu überbieten, nämlich dass Stallbaugegner den finanziellen Ruin verhindert hätten.
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Re: Verhindern Stallbau Gegner den finanziellen Ruin?

Beitragvon LUV » Sa Sep 12, 2015 14:42

flynntsbach hat geschrieben:Neben Griechenland und der Flüchtlingskrise ist auch das Thema, Preisverfall in der Landwirtschaft, in vielen Köpfen landwirtschaftlich unbefleckter Bürger angekommen. Ich zähle ebenfalls zu diesen. Ich wohne in einer deutschen Großstadt und habe weder im privatem noch im beruflichen Umfeld irgendetwas mit Landwirtschaft zu tun.

Wie einige schon bemerkt haben, habe ich diese Thema parallel in insgesamt drei Landwirtschaftsforen erstellt. Daher erlaube ich mir zusammenfassend und forenübergreifend aus meinem Gedächtnis zu zitieren.

Vielen Dank für die bisherigen Antworten.
Einige lassen aber durchblicken, dass Sie mit der provokanten Fragestellung nicht klar kommen und diese auch nicht weiter kommentieren wollen.
Ja, es ist sogar die dreiste Aufforderung zu lesen, nichts über dieses Thema zu schreiben. Aber auch dies ist ein Erkenntnisgewinn. Nämlich dafür, dass plausible Erklärungen und Argumente, in Zeiten hohen Angebotsdruckes mit daraus resultierendem Preisverfalles, für einen Stallneubau oder aber bzw. für den bereits gebauten Stall fehlen.

Sehr distanziert in der dritten Person wird aber dennoch geschrieben, dass die guten und großen landwirtschaftliche Betreibe doch noch sehr gut verdienen würden .
Aber wo sind hier bitte schön die Stammuser, denke das hier ist ein Praktikerforum, die sich klar dazu mit folgendem Statement bekennen:

"ich verdiene trotz der niedrigen Preise noch sehr gut"

Diese Aussage in der Ichform fehlt in Gänze, weshalb hier nur eine heile Welt suggeriert wird.


Des weiteren wird von einer nur vorübergehender Krise geschrieben, doch auch da bin ich eher skeptisch. Infolge des Importverbots hat die russische Föderation, die heimische Landwirtschaft und Nutztierhaltung erheblich ausgebaut und verbessert.
Diese dürfte aber, auch wenn die Handelsbeziehungen wieder aufgetaut werden, nicht von der Bildfläche verschwinden und somit weiter für Konkurrenz sorgen.
Was ist mit China und den anderen Schwellenländern. Richtig, die Weltwirtschaft erfährt gerade eine Abschwächung, dies sollte aber nur von kurzer Dauer sein. Hegen aber nicht die Schwellenländer die gleiche Taktik, Nahrungsmittelpreise niedrig zu halten. Denn satte Bürger, die Geld übrig haben, sorgen für Aufschwung, Wohlstand und Zufriedenheit und somit für politische Stabilität, vor allem im diktatorisch kommunistisch geführten China. Also, es besteht weltweit das Interesse an billigen Nahrungsmitteln.

Engagierte Forenmitglieder haben das ja geschrieben, dass es politisch gewollt ist, durch eine Überproduktion die Preise niedrig zu halten. Infolge dessen soll der Staat angeblich Finanzhilfen an Landwirte gewähren, die auch noch heutzutage, parallel zu stattfinden Bauern Demos für bessere Preise, einen Stall bauen möchten.
Es ist auch lesen, dass die Genehmigungskosten für einen Stallneubau bereits 50 000 - 100 000 Euro zu buche schlagen, ein Vermögen wenn man mich fragt. Ebenso ist von einer Art Wettlauf die Rede und zwar das immer mehr Auflagen zur Tierhaltung denn Bau eines Stalles in naher Zukunft immer weiter verteuern.
Abschließend möchte ich noch die Aussage aufgreifen, dass in neuen Ställe leichter und einfacher und auch produktiver gearbeitet werden kann. Dies will ich jetzt nicht grundsätzlich in Frage stellen, doch wir schreiben das Jahr 2015. Der technische Fortschritt hat doch auch in der Landwirtschaft schon lange Einzug gehalten. Was ist hier noch zu verbessern und vor allem wo ist das Forenmitglied mit einem neuen Stall, dass von Kosteneinsparungen die unterhalb des Preisrückgangs liegen, sprich Reingewinn, berichtet ?

Angesichts dieser Erkenntnisse ist es doch mehr als waghalsig, einen Stall zu bauen oder etwa nicht. Seien wir doch mal ehrlich, wem droht eher der finanzielle Ruin.
Demjenigen der nicht investiert hat und brav seine Gewinne auf die Seite gelegt hat, wohl eher nicht. Es sind eher diejenigen, die durch zu niedrige Preise die Kredite nicht nach Plan abbezahlen, und durch Tilgungs- und Zinsaufschub immer weiter in einen Abwärtsstrudel rutschen. Für den Fall solcher Fälle, ist die die Aussage de Facto doch an Richtigkeit nicht zu überbieten, nämlich dass Stallbaugegner den finanziellen Ruin verhindert hätten.


Schwachsinn!
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Re: Verhindern Stallbau Gegner den finanziellen Ruin?

Beitragvon T5060 » Sa Sep 12, 2015 17:31

Wenn jemand eine größere Investiton tätig,
dann tut er dies aus einer langfristigen Entscheidung heraus.
Dabei kalkuliert dieser in die Finanzierung ( Eigen - und Fremdmittel ! ) die momentane Schwäche mit ein.

Aktuell sind voraussetzungen für Investitionen günstig.
Zinsen billig und die Baupreise sinken wieder
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Re: Verhindern Stallbau Gegner den finanziellen Ruin?

Beitragvon Elisa » Sa Sep 12, 2015 20:17

Meine Meinung dazu:

1.Stallbaugegner verteuern nur den Stallbau, somit ist wohl eher das Gegenteil der Fall. Der Landwirt benötigt höhere Preise, um den Stall zu bezahlen. Oder alternativ muss er halt einen grösseren Stall bauen. Denn wenn man sich schon den Aufwand und die Kosten leistet einen Stall zu bauen, dann bekommt man die Kosten für die ganzen Genehmigungen besser wieder heraus wenn der Maststall 3000 Plätze hat, als wenn er nur 500 Plätze hätte. Der Druck der Stallbaugegner führt also eher zu grösseren Einheiten als zu kleineren.

2.Betriebe , die nie investieren oder aufgrund der Stallbaugegner keine Weiterentwicklung ihres Betriebes zustande bringen, werden früher oder später auf jeden Fall aufgeben müssen. Allein schon um die ganzen Auflagen zu erfüllen, die das ganze ständig verteuern, wird man irgendwann vor der Entscheidung Aufgabe oder Neubau stehen.
Tja und dann siehe Punkt 1

3. Man sollte nicht sagen "Die Bauern". Da gibt es nämlich extreme Unterschiede. Wie man hört waren wohl in Brüssel bei den Demonstrationen vor allem Mitglieder von ABL und BDM.
Da muss man schon wissen was das für Leute sind. Es gibt in unserer Gegend wohl so gut wie keinen Landwirt, der sich in irgendeiner Form mit denen Verbunden fühlt, oder deren Demos für gut befindet. Das sind beides wohl eher Splittergruppen, die sehr eng mit den Grünen verbandelt sind. Also eher mit den Stallbaugegnern. Es wird halt nur von den Medien falsch darüber berichtet. Ich denke über 90% der Landwirte sehen das eher skeptisch.

4. Bei landwirtschaftlichen Produkten muss es immer eine Überproduktion geben. Stell dir mal vor was passiert, wenn zu wenig davon vorhanden wäre. Das endet dann nicht nur mit höheren Preisen sondern führt dort, wo diese Preise nicht mehr bezahlt werden können, zu humanitären Katastrophen. Beispiele gibt es dazu doch selbst jetzt, wo es angeblich so eine starke Überproduktion geben soll, genug auf der Welt.
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Re: Verhindern Stallbau Gegner den finanziellen Ruin?

Beitragvon meyenburg1975 » So Sep 13, 2015 6:04

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