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Verkaufstipp für Feuchtgetreide.

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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21 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Verkaufstipp für Feuchtgetreide.

Beitragvon forenkobold » Sa Jul 14, 2012 12:46

Viele von uns kennen den Herrn Josef Feilmeier. Seines Zeichens völlig selbstloser und allseits medienpräsenter Landhändler aus Bayern, der sich dem Kampf gegen Gensoja und Monsanto verschworen hat.
Nun hat dieser gute Mann an diese Organisation Infos des Umweltinstitus München übermittelt, woraus man schließen könnte, dass Sikkation bei Weizen allgemeiner Standard ist (wieso bekam ich da noch nichts davon mit?):
http://gennetz.wordpress.com/2012/07/10/

Dieses Institut schein nicht nur gnadenlos kompetent in Umweltfragen :lol: (ich weiß.. der Witz war hohl), sondern hat in seinen Reihen auch wahre Koryphäen auf dem Gebiet des Mähdrusches.
Und so erfahren wir, dass uns Leute wie Andrea Pfeiffer, Lohnunternehmer und andere Mähdruschlaien nur bullshit erzählen. Die Wahrheit ist:

Angeblich erschwert das Unkraut auf dem Acker die Ernte. Doch auch die verdorrten Unkräuter bleiben zwischen den Getreidehalmen stehen. Der Mähdrescher muss sie folglich trotzdem aussieben. Wo bleibt da die Arbeitserleichterung? Auch das zweite Argument der Pestizid-Befürworter, das Getreide werde nach der Giftdusche trockener und ließe sich daher besser verarbeiten und lagern, ist falsch. Da Unkräuter, vielmehr Beikräuter, das Getreide nur oberflächlich befeuchten, reicht eine einfache Trocknung mit Kaltluft aus, um die Ernte zu trocknen. Zudem sollte ohnehin nur gedroschen werden, wenn das Getreide reif ist und nicht, weil der Lohnunternehmer gerade Zeit hat. Die Technik sollte sich der Landwirtschaft und den Naturabläufen anpassen und nicht umgekehrt. Dass dies sehr gut möglich ist, beweisen zahlreiche Bio-Landwirte.


Druschverluste durch Grünbesatz, Mehrverbrauch an Diesel, höherer Maschinenverschleiß usw sind lediglich die Ausreden geldgeiler Lohnunternehmer. Das Umweltinstitut klärt uns endlich darüber auf.
Und scheinbar teilt der gute Herr Feilmeier (seines Zeichens der einzige Landhändler Deutschlands, der nicht auf Gewinn, sondern ausschließlich auf das Wohl der Menschheit bedacht ist) dieses Ansichten. Sonst würde er sie nicht weiterleiten. Deshalb empfehle ich den Verkauf von "oberflächlich befeuchtetem Getreide" an diesen Händler.. denn wenn eine Kaltbelüftung ausreicht, wird er wohl keine Trocknungskosten abziehen. Das bisschen Grünbesatz toleriert er sicher auch. Ich wollte mir schon immer mal ein Angebot für Glyphosat bei ihm einholen.. weil Pflanzenschutzmittel verkauft er...
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Re: Verkaufstipp für Feuchtgetreide.

Beitragvon xyxy » Sa Jul 14, 2012 13:01

Tja, bei der aKtuellen Wetterlage kann dem Herrn geholfen werden, er soll schon mal Geld bereitlegen, das Angebot an feuchtem Getreide
mit reichlich "Beifang" ist gross. Holt er selbst ab? Bringt der nen Dreschkasten mit?
Preis VHB auf Grundlage siehe hier: http://www.finanzen.net/rohstoffe/weizenpreis
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Re: Verkaufstipp für Feuchtgetreide.

Beitragvon Hofer_Pörndorf » So Jul 15, 2012 11:46

Ach Mist... Wenn ich das gewusst hätte, dann hätte ich ihm in den letzten Jahren mein ganzes Bio Getreide geliefert, anstatt es jedes Jahr teuer trocknen zu lassen. Dieses ganze Grünzeugs hat es unmöglich gemacht mal eine trockene Ernte einzufahren.
Heuer bin ich nach der Rückumstellung so froh darüber gewesen endlich wieder mal eine richtige ertragreiche und trockene Wintergerste eingefahren zu haben :)
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Re: Verkaufstipp für Feuchtgetreide.

Beitragvon Ulikum » Mo Jul 16, 2012 12:07

forenkobold hat geschrieben:Viele von uns kennen den Herrn Josef Feilmeier.
Nun hat dieser gute Mann Infos des Umweltinstitus München übermittelt, woraus man schließen könnte, dass Sikkation bei Weizen allgemeiner Standard ist.
(wieso bekam ich da noch nichts davon mit?)

http://gennetz.wordpress.com/2012/07/10/

Dieses Institut schein nicht nur gnadenlos kompetent in Umweltfragen, sondern hat in seinen Reihen auch wahre Koryphäen auf dem Gebiet des Mähdrusches.
Und so erfahren wir, dass uns Leute wie Andrea Pfeiffer, nur bullshit erzählen.



Die Wahrheit ist:................



http://www.feiffer-consult.de/dokumente/Roundup_8.pdf
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Re: Verkaufstipp für Feuchtgetreide.

Beitragvon forenkobold » Mo Jul 16, 2012 12:14

Oh :oops:

Da habe ich oben den Namen falsch geschrieben.
Die Frau heißt FEIFFER ohne "P".

Und scheinbar ist sie von Monsanto bezahlt. Die wahren Mähdruschspezialisten sitzen definitiv beim Umweltinstitut München!
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Re: Verkaufstipp für Feuchtgetreide.

Beitragvon Meini » Mo Jul 16, 2012 13:25

Hofer_Pörndorf hat geschrieben:Ach Mist... Wenn ich das gewusst hätte, dann hätte ich ihm in den letzten Jahren mein ganzes Bio Getreide geliefert, anstatt es jedes Jahr teuer trocknen zu lassen. Dieses ganze Grünzeugs hat es unmöglich gemacht mal eine trockene Ernte einzufahren.
Heuer bin ich nach der Rückumstellung so froh darüber gewesen endlich wieder mal eine richtige ertragreiche und trockene Wintergerste eingefahren zu haben :)


Darf man das schreiben ohne gekreuzigt zu werden :mrgreen:
Pessimisten suchen nach Gründe, Optimisten finden Wege.
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Re: Verkaufstipp für Feuchtgetreide.

Beitragvon xyxy » Mo Jul 16, 2012 13:57

Nö, darf man nicht, aber gekreuzigt wird auch nicht, ersatzweise:
http://umweltinstitut.org/unterstuetzen ... r-432.html
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Re: Verkaufstipp für Feuchtgetreide.

Beitragvon forenkobold » Mo Jul 16, 2012 15:49

Helfer in allen Lebenslagen.....

vom Mähdrusch bis zum Nachlass

Ein Testament will wohl überlegt sein. Wir kümmern uns um Ihre Anliegen diskret und persönlich


http://umweltinstitut.org/unterstuetzen ... t-431.html

Hofer Pörndorf...

offensichtlicher gehts ja nimmer. Wie hoch ist der Scheck von Monsanto?

***ironiemodus off**
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Re: Verkaufstipp für Feuchtgetreide.

Beitragvon Epxylon » Mo Jul 16, 2012 20:50

Augen auf beim Brötchenkauf :roll:

Allein schon die Aussage:
Die Auswirkungen von Roundup und Glyphosat in Argentinien, Brasilien, Paraguay und anderen lateinamerikanischen Ländern sind offensichtlich


Wenn man manchmal im Fernsehen sieht wie manche dort mit Pflanzenschutzmitteln umgehen ist es ein Wunder das es da einigen nicht noch schlechter geht.
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Re: Verkaufstipp für Feuchtgetreide.

Beitragvon forenkobold » Mo Jul 16, 2012 21:54

Ja..
im Fernsehen sieht man gar erstaunliches über den PSM-Einsatz in Südamerika. Da kommen glyphosatgeschädigte Kinder schon vor dem ersten Glyphosateinsatz zur Welt..

http://www.transgen.de/forum/viewtopic. ... 98&start=0
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Re: Verkaufstipp für Feuchtgetreide.

Beitragvon Kyoho » Di Jul 17, 2012 16:06

Meini hat geschrieben:
Hofer_Pörndorf hat geschrieben:Ach Mist... Wenn ich das gewusst hätte, dann hätte ich ihm in den letzten Jahren mein ganzes Bio Getreide geliefert, anstatt es jedes Jahr teuer trocknen zu lassen. Dieses ganze Grünzeugs hat es unmöglich gemacht mal eine trockene Ernte einzufahren.
Heuer bin ich nach der Rückumstellung so froh darüber gewesen endlich wieder mal eine richtige ertragreiche und trockene Wintergerste eingefahren zu haben :)


Darf man das schreiben ohne gekreuzigt zu werden :mrgreen:


Das is'n Fake, niemand stellt rückum ist dann noch stolz darauf. Wer mit Bio auf die Schnauze fällt, soll gefälligst in Sack und Asche gehen, der hat auf ganzer Linie versagt. So was noch an die große Glocke zu hängen ist doch töricht.
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Re: Verkaufstipp für Feuchtgetreide.

Beitragvon Kyoho » Di Jul 17, 2012 18:38

Die Süddeutsche hat ihre neueste "Aufklärungskampagne" schon mal gestartet, pünktlich zur Getreideernte und bei nahendem Sommerloch - Es wird immer ins gleiche Gift-Horn blasen, statt mal zu erläutern, wie die Ernte unter schwierigen Bedingungen dieses Jahr eingeholt wird.
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/herbizide-in-der-landwirtschaft-gift-im-getreide-1.1406344?commentCount=10&commentspage=1#kommentare
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Re: Verkaufstipp für Feuchtgetreide.

Beitragvon Hofer_Pörndorf » Di Jul 17, 2012 20:50

@ Kyoho

Versagt hab ich nicht mit dem Biolandbau, zumal ich erst seit 1 Jahr den Betrieb leite. Die Rückumstellung liegt an meiner Einstellung zur Landwirtschaftlichen Produktion, da ich eben eine andere Meinung habe als meine Eltern. Im Rahmen der Generationenfolge hat es sich angeboten meine Ansichten umzusetzen. Bei einem Ackerbaubetrieb ist dies ja mehr oder weniger so ohne weiteres möglich.
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Re: Verkaufstipp für Feuchtgetreide.

Beitragvon Kyoho » Fr Jul 20, 2012 10:22

xyxy hat geschrieben:Tja, bei der aKtuellen Wetterlage kann dem Herrn geholfen werden, er soll schon mal Geld bereitlegen, das Angebot an feuchtem Getreide
mit reichlich "Beifang" ist gross. Holt er selbst ab? Bringt der nen Dreschkasten mit?
Preis VHB auf Grundlage siehe hier: http://www.finanzen.net/rohstoffe/weizenpreis


Landhändler mit Getreideerfassung kämpfen durch die verminderte Anbaufläche (Biogas) um jede Fuhre Getreide. Der Weltmarktpreis ist hoch, wegen Dürre in den USA. Händler die suchen gibts genug, warum soll man dem überhaupt noch was andienen? Wer als Landhändler dermaßen arrogant rumtönt, der soll sich entweder ganz auf Biogetreide spezialisieren, da weiß er mit Sicherheit, dass er kein Sikkationsgetreide untergejubelt bekommt oder aus dem Geschäft ganz zurück ziehen.
Bestimmt wird er aus jeder Anlieferung eine Probe untersuchen lassen und erst mal getrennt lagern, sonst wäre mit einer falschen Anlieferung das ganze Silo kontaminiert. :roll:
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Re: Verkaufstipp für Feuchtgetreide.

Beitragvon Cairon » Mo Jul 23, 2012 16:58

heute bei Top Agrar zum Thema:

Top Agrar hat geschrieben:
WLV: Es gibt keine Rückstände von Glyphosat in Getreide!

[23.07.2012]

Pünktlich zum Erntebeginn häufen sich Meldungen über einen angeblich hohen Glyphosat-Einsatz bei Getreide. Es wird behauptet, das Landwirtschaftsministerium in NRW habe hohe Rückstände von Glyphosat in Getreide nachgewiesen.

Der Bauernverband WLV stellt fest, dass das Landwirtschaftsministerium in Düsseldorf zwar im Jahr 2011 Untersuchungen zur Glyphosatbelastung von Getreide veranlasst hat. Dabei seien aber in Brotgetreide keine und in Futtergetreide nur geringe Überschreitungen der Rückstandshöchstgehalte festgestellt worden. Ferner würden im Ministerium auch aus anderen Quellen keine Erkenntnisse vorliegen, dass über behandeltes Getreide unzulässig hohe Rückstände von Glyphosat in die Nahrungskette gelangen können. Glyphosat zur Abreifebeschleunigung spielt laut dem Verband ohnehin nur eine geringe Rolle. Laut Landwirtschaftskammer wird es nur auf 5 % der Flächen eingesetzt.


http://www.topagrar.com/news/Home-top-N ... 88817.html
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
Der Vater reitet immer schneller,
Erreicht den Hof mit Müh und Not,
Der Knabe lebt, das Pferd ist tot.
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