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Verkehrsunfall Motorradfahrer fährt in Ladewagen

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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26 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Verkehrsunfall Motorradfahrer fährt in Ladewagen

Beitragvon Fendt-fahrer615 » Sa Mai 19, 2012 21:54

Hallo,

muss euch hier mal was zeigen das war in die zufahrt in mein dorf

http://www.mittelbayerische.de/index.cf ... 788500&p=1


Das motorad zog es vorne in die grasaufnahme! und zog es anschließend bis hinter an die achsen... der traktor bog links in eine straße ein! mit welcher Teilschuld muss der Landwirt rechnen?
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Re: Verkehrsunfall Motorradfahrer fährt in Ladewagen

Beitragvon ferguson-power » Sa Mai 19, 2012 22:10

Fendt-fahrer615 hat geschrieben: mit welcher Teilschuld muss der Landwirt rechnen?



Das wird schwierig werden . Es liegt natürlich stark an den örtlichen Gegebenheiten : War die Stelle unübersichtlich ? Hat der Schlepperfahrer den Motorradfahrer übersehen ? War der Motorradfahrer zu schnell ? Hatte der Schlepper den Blinker an ? Hatte der Schlepperfahrer die passende Fahrerlaubnis ? und und und . Das ist eigentlich garnicht zu beurteilen wenn man den genauen Sachverhalt nicht kennt .
Nicht umsonst werden solche Unfallorte meistens Stundenlang gesperrt um den genauen Vorgang zu rekonstruieren bzw zu ermitteln .
Fakt ist allerdings , das Motorradfahrer sehr oft übersehen werden . Wenn das bei diesem Unfall der Fall ist wird der Schlepperfahrer die Volle Schuld bekommen , vorausgesetzt das Motorrad war nicht zu schnell . Aber wie oben schon erwähnt !!!!!
Menschenkind bedenke wohl , dein größter Feind heißt Alkohol .
Doch in der Bibel steht geschrieben , du sollst auch deine Feinde lieben .
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Re: Verkehrsunfall Motorradfahrer fährt in Ladewagen

Beitragvon Fendt-fahrer615 » Sa Mai 19, 2012 22:30

jein man kann ca 200 meter vor schaun! das motorrad war zuschnell ja! aber der muss den auch übersehn haben also der traktor fahrer den motorrad fahrer!

was mir sorgen machen würde, der Roto Bull Ladewagen hat die 40 kmh aufkleber drauf! ist aber nicht angemeldet also darf er auch nur 25 fahren ! und da ist es pflicht diese aufkleber mit 25er zu überkleben!
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Re: Verkehrsunfall Motorradfahrer fährt in Ladewagen

Beitragvon Kormoran2 » Sa Mai 19, 2012 23:34

Ich denke, diese letzte von dir genannte Sache kann nicht entscheidend für den Unfall gewesen sein und deshalb kann man dem Treckerfahrer daraus keinen Strick drehen von wegen Haftung. Allerdings bekommt er vielleicht ein Ticket wegen einer Ordnungswidrigkeit.

Ist mir heute auch so gegangen, daß ich beinahe einen Motorradfahrer übersehen hätte. Aber unschuldig. Ich stehe an einer Einmündung, bin wartepflichtig. Die ganze Kreuzung liegt im gleißenden Sonnenschein. Von rechts kommt die Vorfahrtstraße in etwa 100 m Entfernung aus dem dunklen Wald. Im Moment wo ich nach links in die Vorfahrtstraße einbiegen will und Gas gebe, kommt aus dem dunklen Wald ein Motorradfahrer. Das heißt, ich sehe nur den Scheinwerfer und auch, daß er viel zu schnell ist. Dort ist 70 erlaubt. Also blieb ich mitten auf der Kreuzung stehen um den Biker vorbeizulassen. Wenn es geknallt hätte, wäre ich in sehr großen Schwierigkeiten gewesen.

Was ich sagen will: In der jetzigen Biker-Jahreszeit unbedingt auf diese Burschen aufpassen.
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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Re: Verkehrsunfall Motorradfahrer fährt in Ladewagen

Beitragvon WollF_JDL310 » So Mai 20, 2012 10:59

Kormoran2 hat geschrieben:Ist mir heute auch so gegangen, daß ich beinahe einen Motorradfahrer übersehen hätte. Aber unschuldig.

Nö.
Wenn Du nichts siehst, dann darfst Du nicht rausfahren. Wie Du das machst, ist Dein Bier/Getränk.

Kormoran2 hat geschrieben:, kommt aus dem dunklen Wald ein Motorradfahrer. Das heißt, ich sehe nur den Scheinwerfer und auch, daß er viel zu schnell ist. Dort ist 70 erlaubt.

Hast Du gemessen, um wieviel er zu schnell war ?

Kenne die Sprüche:
Ich habe Sie gar nicht gesehen !
Aaaaaber: Sie waren ja viel zu schnell !!
Originalton der Bäckersfrau, die mir mit ihrem Bäckerverkaufsmobil die Vorfahrt genommen hatte. :roll:

Kormoran2 hat geschrieben: Wenn es geknallt hätte, wäre ich in sehr großen Schwierigkeiten gewesen.

Du nur in rechtlichen Dingen. Der Biker aber evtl. in tödlichen Schwierigkeiten.

Kormoran2 hat geschrieben: Was ich sagen will: In der jetzigen Biker-Jahreszeit unbedingt auf diese Burschen aufpassen.


und:
Was ich sagen will: In der jetzigen Jahreszeit unbedingt auf diese bäuerlichen Burschen aufpassen............
...... die da (wild) mit Ihren Treckergespannen, oder ähnlichen Geräten ohne Licht, ohne Kennzeichen, ohne zu blinken, ohne zu hören, ohne überhaupt was zu merken, auf den Land- und Kreisstrassen herumgurken.
Wozu blinken ? Ich weiss doch wo mein Acker liegt :roll:

Da muss der Biker vom Frühjahr bis zum Herbst aber ganz gewaltig aufpassen. Ganz besonders in der Erntezeit, wenn alle "etwas eiliger" haben :idea:
Wenn ein Trecker rechts blinkt, kann er trotzdem gleich links auf den Feldweg abbiegen :shock:
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Re: Verkehrsunfall Motorradfahrer fährt in Ladewagen

Beitragvon frank1973 » So Mai 20, 2012 11:27

@Wolf.Zwischen uns und dem Nachbardorf gab es innerhalb von einem Jahr zwei tödliche Motorradunfälle,beide male waren die Motorradfahrer selbst schuld,den ersten der aufgrund Alkohol am Steuer gar keinen Führerschein mehr hatte,hat es erwischt als er mehrere PKW vor einer leichten Kurve überholen wollte,den anderen weil er aufgrund zu hoher Geschwindigkeit einem abbiegenden PKW nicht mehr ausweichen konnte.Nicht lange nach dem zweiten Tödlichen Unfall hat mich dessen Kumpel auf der gleichen Strecke mit dem Motorrad auf dem Hinterrad überholt,also nix gelernt der Bursche.Und beim dritten den es vor 4 Jahren erwischt hat haben die Anwohner aus dem Nachbardorf fast ein Fest gefeiert als er endlich seinen Meister in Form einer Leitpanke gefunden hatte,er ist auf einer unübersichtlichen Strecke,auf der nicht ohne Grund nur 70km/h erlaubt sind mit 190! km/h in die Leitplanke gekracht.Die meisten Motorradfahrer fahren recht korrekt und denen passiert am allerwenigsten aber um die die schlichtweg alle Verkehrsregeln Ignorieren,leichfertig das leben anderer aufs Spiel setzen nur wegen des Kick´s denen kann nicht mehr geholfen werden.Und gerade wegen der Tatsache daß ein Motorrad kleiner und leichter zu übersehen ist als wie im aktuellen Fall ein Traktor mit Ladewagen sollten auch die Zweiradfahrer selbst etwas aufpassen,mehr noch als wenn sie z.b mit nem PKW unterwegs sind.Man muss im Strassenverkehr auch mit Fehlern anderer rechnen.
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Re: Verkehrsunfall Motorradfahrer fährt in Ladewagen

Beitragvon WollF_JDL310 » So Mai 20, 2012 13:42

Frank, ich sehe Deinen Beitrag nicht als Kritik, sondern als Ergänzung. :)

Dass es in jeder Gruppe der Verkehrsteilnehmer mindestens x-Prozent ****** gibt, ist unbestritten.
In den meisten Fällen passiert eben nix, weil andere Verkehrsteilnehmer für die Deppen eben mitdenken.

Umgekehrt stimmts auch, wenn man selber mal einen Fehler macht, dass andere es "ausbügeln". Darauf darf man sich aber nicht blind verlassen.
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Re: Verkehrsunfall Motorradfahrer fährt in Ladewagen

Beitragvon Kormoran2 » So Mai 20, 2012 15:07

WollF, da du so ausführlich auf mein Posting eingegangen bist, will ich dazu einige Ergänzungen bringen, die du nicht wissen konntest.
Ich bin nicht auf meinem Trecker unterwegs gewesen sondern mit meinem 177 PS-PKW.
Da die Stelle immer schon etwas kitzlig war, habe ich mir angewöhnt, im Moment des Losfahrens noch mal nach rechts zu schauen, weil da oft Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit angerauscht kommen. Ich kann da etwa 100-120 m weit gucken, dann verschwindet die Straße mit einer scharfen Kurve im Wald.
Und ich traue mir zu, zu erkennen, ob ein Fahrzeug mit 70 oder mit 100 Sachen ankommt, da brauche ich keinen Laser. Jedenfalls reicht die Entfernung immer, gefahrlos einbiegen zu können, wenn der Querverkehr sich an die 70 hält.
Ich erkannte nun beim Gasgeben, daß es mit dem plötzlich auftauchenden Biker nicht passen würde und blieb sicherheitshalber sofort stehen. Ansonsten wäre er mir vielleicht in den Kofferraum gerauscht.
Also dein Spruch "wenn du nichts siehst, darfst du nicht rausfahren" trifft hier nicht zu. Eher würde ich sagen, daß der Biker - wenn er denn schon deutlich schneller als 70 fährt - so fahren sollte, daß er innerhalb der Sichtweite anhalten kann. Dort kommen nämlich aus der Nebenstraße auch oft Radfahrer, Traktoren und andere langsame Fahrzeuge.

Ansonsten kann ich deine letzten Zeilen nur bestätigen. Bin nämlich selbst Biker. :D In diesem Fall war das Fahren mit Licht die Rettung für den Biker.
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Re: Verkehrsunfall Motorradfahrer fährt in Ladewagen

Beitragvon WollF_JDL310 » So Mai 20, 2012 18:57

Also blieb ich mitten auf der Kreuzung stehen um den Biker vorbeizulassen.

Gut dass in diesem Moment kein Langsamer aus einem Feldweg getüttelt kam.
Gut, dass der "Raser" sich nicht verbremst hat.
Gut, dass es für Beide beulenfrei ausging. :)

Was ich sagen will: In der jetzigen Biker-Jahreszeit unbedingt auf diese Burschen aufpassen.

Da Du auch Biker bist, gilt diese Warnung auch für Dich selbst, wenn Du vom Auto aufs Mopped umsteigst. :wink:

Nur mal kurz gerechnet (hoffentlich nicht verrechnet):
Hatte der Biker 100km/h drauf, dann wäre er erst nach 3,6 Sekunden bei Dir ins Auto eingeschlagen.
Bei 70 km/h wäre der Aufprall nach 5,1 Sekunden erfolgt.

Was zum Himmel machst Du in diesen langen Sekunden ?

Geschwindigkeiten von direkt auf Dich zufahrenden Moppeds schätzen ? :lol:
(Denke, das ist weitaus fehlerbehafteter, als wenn man ein vorbeifahrendes Mopped (allg. KFZ) -von der Seite gesehen) abschätzt.)

TschüssWolFgang
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Re: Verkehrsunfall Motorradfahrer fährt in Ladewagen

Beitragvon Kormoran2 » So Mai 20, 2012 19:19

Da Du auch Biker bist, gilt diese Warnung auch für Dich selbst, wenn Du vom Auto aufs Mopped umsteigst. :wink:


Nö, gilt nicht weil ich ein sehr defensiver Fahrer bin. Aber es gibt leider sehr viele, die beim Besteigen des Bikes offensichtlich eine Charakter-Mutation durchmachen. Sie verwandeln sich vom Normalmenschen zum rasenden Kurvenschrubber.

Was du mir mit deiner Rechnerei beweisen willst, verstehe ich nicht. Ist aber auch nicht notwendig, das weiter zu verdeutlichen weil ich nicht daran interessiert bin.
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Re: Verkehrsunfall Motorradfahrer fährt in Ladewagen

Beitragvon frank1973 » So Mai 20, 2012 19:58

@Wolf in 1,5 Sekunden kann sich das Fahrzeug auf das der Motorradfahrer evtl. auffährt soweit wegbewegt haben das eventuelle Verletzungen nicht mehr tödlich ausgehen müssen,oder der Motorradfahrer hat 1,5 Sekunden mehr zeit zu reagieren.
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Re: Verkehrsunfall Motorradfahrer fährt in Ladewagen

Beitragvon Meini » So Mai 20, 2012 21:29

Kormoran2 hat geschrieben:Ich denke, diese letzte von dir genannte Sache kann nicht entscheidend für den Unfall gewesen sein und deshalb kann man dem Treckerfahrer daraus keinen Strick drehen von wegen Haftung. Allerdings bekommt er vielleicht ein Ticket wegen einer Ordnungswidrigkeit.

Ist mir heute auch so gegangen, daß ich beinahe einen Motorradfahrer übersehen hätte. Aber unschuldig. Ich stehe an einer Einmündung, bin wartepflichtig. Die ganze Kreuzung liegt im gleißenden Sonnenschein. Von rechts kommt die Vorfahrtstraße in etwa 100 m Entfernung aus dem dunklen Wald. Im Moment wo ich nach links in die Vorfahrtstraße einbiegen will und Gas gebe, kommt aus dem dunklen Wald ein Motorradfahrer. Das heißt, ich sehe nur den Scheinwerfer und auch, daß er viel zu schnell ist. Dort ist 70 erlaubt. Also blieb ich mitten auf der Kreuzung stehen um den Biker vorbeizulassen. Wenn es geknallt hätte, wäre ich in sehr großen Schwierigkeiten gewesen.

Was ich sagen will: In der jetzigen Biker-Jahreszeit unbedingt auf diese Burschen aufpassen.


keine Chance die sind einfach zu schnell.
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Re: Verkehrsunfall Motorradfahrer fährt in Ladewagen

Beitragvon Ford8210 » Mo Mai 21, 2012 12:36

@ Fendt-fahrer615

Allein anhand dieses Bildes und Zeitungsberichtes einen Unfallhergang zu rekonstruieren und die Schuldfrage zu klären entspricht ungefähr dem, als wenn ein Blinder von der Farbe redet. Ich versuch´s aber trotzdem.
Was sind für Kenntnisse da?
Der Traktor war bereits über die linke Fahrbahn hinweg. Das bedeutet, daß der Abbiegevorgang bereits in vollem Gang war und sich nur noch der Ladewagen auf der Gegenfahrbahn befand. Damit würde die Schuld an dem Unfall dem Motorradfahrer zugesprochen. Das würde aber wiederum bedeuten, daß der Motorradfahrer mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit angekommen wäre, was dafür spricht, daß er ungebremst in das abbiegende Traktorgespann gefahren ist. Wenn der Motorradfahrer "nur" 100 km/h gefahren ist, legt er in einer Sekunde ca. 27 Meter Weg zurück. Bei 200 km/h sind es doppelt so viele, also 54 Meter. Eine Sekunde wird zur Reaktion und ansprechen der Bremsen benötigt, so daß nach 27 Metern, bzw. nach 54 Metern eine Bremsblockierspur hätte vorhanden sein müssen (zumindest der Beginn davon). Dies war nicht der Fall. Da es vermutlich kein Selbstmörder auf dem Bike war, blieb dem Motorradfahrer offenbar keine Zeit mehr zu reagieren. Dies würde bedeuten, daß der Motorradfahrer zum Zeitpunkt der Sichtung, daß es für ihn nicht mehr reicht, näher wie die Wegstrecke, die er in einer Sekunde zurücklegt, an diesem abbiegenden Traktorgespann war. Also näher wie 27 Meter (bei 100 km/h; oder halt 54 Meter bei 200 km/h -wobei ich diese Geschwindigkeit aber wirklich bezweifele und eher an die 100 km/h denke. 27 Meter sind nicht ganz die dreifache Länge des Traktorgespanns.
Jetzt kommt aber das Allerwichtigste. Das Motorrad ist in der Grasaufnahme eingeschlagen und liegt auf der rechten Fahrzeugseite direkt vor! der Tandemachse. Das heißt, das Motorrad ist beim Aufprall umgefallen und von dem Ladewagen überrollt worden. Somit war der Motorradfahrer nicht schnell. Ich denke sogar, daß dessen gefahrene Geschwindigkeit zum Zeitpunkt des Unfalles deutlich unter 100 km/h war. Denn ansonsten wäre das Motorrad aufgrund seiner Masse und der Geschwindigkeit dort nicht zum liegen gekommen, sondern weit hinter dem Traktorgespann, da es sich dann über die Zugdeichsel überschlagen und zwischen Traktor und Ladewagen hindurchgeflogen wäre. Oder aber die Zugdeichsel wäre durch den Aufprall derart verbogen, daß der Ladewagen schrottreif gewesen wäre. Und 10.000,--€ Sachschaden sprechen nicht dafür. Die sind fast schon bei dem Motorrad vorhanden (Schätzung anhand des Bildes).
Entsprechend dieser Überlegungen komme ich zu dem Schluß, daß der Motorradfahrer auf die Einmündung auf seiner Fahrbahn mit angemessener Geschwindigkeit zugefahren ist und der entgegenkommende Traktor mit Ladewagen kurz vor dem Motorradfahrer abgebogen ist, so daß es zu dem Unfall kam, weil der Motorradfahrer keine Möglichkeit mehr hatte abzubremsen oder auszuweichen. Damit würde die Verursachung des Unfalles allein beim Traktorfahrer liegen.

Ich gehe davon aus, daß es bei diesem Fall zu einer Gerichtsverhandlung kommt. Kümmer dich mal darum und geh hin. Solche Verhandlungen sind öffentlich, so daß jeder zusehen kann. Dort wird das Gutachten verlesen und der Unfallhergang rekonstruiert. Du kannst danach wieder bescheid geben. Würde mich nämlich jetzt auch brennend interessieren, ob ich mit meiner Vewertung und Vermututng richtig lag.
Ich bin nur verantwortlich für das was ich sage, nicht für das, was du denkst.
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Re: Verkehrsunfall Motorradfahrer fährt in Ladewagen

Beitragvon robs97 » Mo Mai 21, 2012 16:14

Laut dem deutschen Boulevard Blatt
Mopedfahrer gestorben, der Traktorfahrer alkoholisiert :shock:

PS: Handelt sich anscheinend nicht um den oben gennanten Artikel :oops: :oops:

Tödlicher Motorradunfall zwischen Geisenhausen und Kumhausen
19. Mai 2012 || 996 Aufrufe
Von WildFrosch
Am Samstag, den 19. Mai 2012, ereignete sich auf der Landstraße LA21 zwischen Geisenhausen und Kumhausen im Landkreis Landshut ein Verkehrsunfall, bei dem ein 20-jähriger Motorradfahrer tödlich verletzt wurde. Der Kradfahrer befuhr die Landstraße gegen 13.30 Uhr in Fahrtrichtung Kumhausen mit seiner Suzuki, als er kurz vor der Abzweigung nach Birken trotz Überholverbotes (Verkehrszeichen und durchgezogener Linie) einen in gleicher Richtung fahrenden Traktor mit Anhänger überholte. Der 57-jährige Fahrer des Traktors bog in diesem Moment nach links im Richtung Birken ab und der Kradfahrer konnte eine Kollission nicht verhindern. Er geriet mit dem Motorrad unter den Anhänger des Traktors. Der kurze Zeit später hinzukommende Notarzt konnte den Motorradfahrer zunächst noch reanimieren. Aufgrund seines instabilen Zustands war ein Transport mit dem anwesenden Rettungshubschrauber nicht möglich. Er wurde daher unter Begleitung des Notarztes mit dem Rettungswagen ins Klinikum Landshut verbracht. Dort verstarb er jedoch unmittelbar nach seiner Einlieferung. Bei der Überprüfung des Traktorfahrers stellten die aufnehmenden Beamten der Polizei Vilsbiburg fest, dass dieser stark alkoholisiert war. Bei ihm wurde deshalb eine Blutentnahme durchgeführt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Landshut wurde zur Feststellung der genauen Unfallursache ein Gutachter mit der Erstellung eines unfallanalytischen Gutachtens beauftragt. Die Landstraße war für etwa 2,5 Stunden voll gesperrt. Über den entstandenen Sachschaden machte die Polizei keine Angaben.
Egal wie tief man die Messlatte des geistigen Verstandes setzt,
es gibt jeden Tag jemanden der bequem darunter durchlaufen kann.
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Re: Verkehrsunfall Motorradfahrer fährt in Ladewagen

Beitragvon Oberpfälzer » Mo Mai 21, 2012 18:10

Aufgrund eines Zeitungsberichts kann man keine Schuldfrage klären. Wenn das überhaupt möglich ist.
Viele drehen halt um diese Jahreszeit am Rad. Landwirte wie Motorradfahrer. Die Landwirte im Vollstress, vor allem am Wochenende, wenn die ganze Family mithilft. Die Biker, die nach 8 Monaten endlich wieder die Power fühlen...

Traurig ist dann halt das Ergebnis. Kostet bzw. zerstört viele Leben. Deshalb der Aufruf an alle: Ruhig Blut und Gelassenheit im Straßenverkehr!!! Und wenn man sich nicht gut fühlt bzw. eine Pause braucht, dann auch wirklich Pause machen. Ab ins Wohnzimmer, eine kühle Limo trinken und sich eine halbe Stunde aufs Sofa flacken.

Und (vor allem an alle Landwirte): Unbedingt Blinker und Bremslichter (auch an den Geräten) checken. Bin gestern wieder hinter so einem Volldeppen hergefahren. Da brauchte man auch eine Glaskugel um zu wissen, wann der abbiegt. Ich wusste Gott sei Dank, wo seine Hofstelle ist, aber fremde Leute wissen sowas nicht.

Ich bin immer froh, dass bei uns 90% der Flächen arrondiert und per Feldweg zu erreichen sind. Spart extrem viele Nerven.
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Kein Bayernland ohne Bauernstand!
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