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Verluste beim Dreschen

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21 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Verluste beim Dreschen

Beitragvon langer711 » Sa Jun 30, 2018 15:16

Da gibts die Firma Pfeiffer, die das nun in Zweiter Generation immer wieder durchkalkuliert und entsprechende Ratschläge zur Optimierung und entsprechende Hilfsmittel bereitstellt.

Ist man mit der Ernte früh, das Stroh noch zäh, muss man die Maschine ganz anders einstellen, als wenn man recht spät kommt.
Auch hat man bei früher Ernte automatisch mehr Verluste, dafür fällt aber kein einziges Korn vorher auf natürlichem Weg aus der Ähre.

Man kann einfach nicht pauschal sagen, wieviel Körner pro "Bierdeckel" liegen dürfen.
Ich handhabe das eigentlich so, das ich mir zunächst die Beschaffenheit vom Stroh anschaue.
Ist es zäh, wird etwas rabiater gedroschen, ist es spröder (alt) kann man deutlich sanfter herangehen.

Den Wind zu reduzieren, um etwas mehr Besatz zu tolerieren und auf diese Weise das "Schmachtkorn" nicht rauszublasen halte ich für den falschen Weg.
Das zu reinigende Material "schwimmt" idealerweise auf dem Luftstrom.
Zu wenig Wind, und das Material verstopft die Siebe, was im Extrem das Korn nicht mehr durchlässt.
Lieber zuviel Wind als zu wenig, dann gibts "unten rum" schonmal die wenigsten Probleme.
Bleiben Schüttler / Rotorverluste.

Eine Maschine ordnungsgemäß einzustellen und die passende Fahrgeschwindigkeit dazu zu finden, dazu braucht es ein paar Jahre Erfahrung.
Manchmal muss man wirklich 1,5% Verluste in kauf nehmen, obwohl man sehr langsam fährt.
Manchmal kann man mit der Kiste enorme Geschwindigkeit haben und liegt trotzdem unter 0.5% Verlust.

Dieses Ausrechnen vom Verlust aber, ist wirklich kein Hexenwerk mit etwas logischem Denken.
Dazu braucht man aber den Ertrag, die Arbeitsbreite, Spreuverteiler JA/NEIN, Häckseln / Strohablage und natürlich die Breite vom Dreschwerk.

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Re: Verluste beim Dreschen

Beitragvon Lonar » Sa Jun 30, 2018 16:51

Was willste machen wenn kein Regen kommt. Wer spelzen Füttern will kann auch Sägemehl nehmen ;-)
Oder kennst du wirklich kein Schmachtkorn auf deinem super Boden?
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Re: Verluste beim Dreschen

Beitragvon langer711 » So Jul 01, 2018 6:52

Lonar hat geschrieben:Was willste machen wenn kein Regen kommt. Wer spelzen Füttern will kann auch Sägemehl nehmen ;-)
Oder kennst du wirklich kein Schmachtkorn auf deinem super Boden?


Doch natürlich kenne ich Schmachtkorn.
Tendenziell hab ich aber das Gefühl, das häufig mit zuwenig Wind gefahren wird.

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Re: Verluste beim Dreschen

Beitragvon Caramba » Do Jul 12, 2018 20:41

Dia Lohner foan imma zu schnall un haan des Zeuch mäsdens ghackseld hinna naus.
Die Lohn-Mähdrescher fahren generell zu schnell und hauen das Zeug meistens gehäckselt hinten raus.
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Re: Verluste beim Dreschen

Beitragvon bauer hans » Fr Jul 13, 2018 10:52

Caramba hat geschrieben:Dia Lohner foan imma zu schnall un haan des Zeuch mäsdens ghackseld hinna naus.
Die Lohn-Mähdrescher fahren generell zu schnell und hauen das Zeug meistens gehäckselt hinten raus.

es kommt immer auf den fahrer an.
die siebe müssen voll sein,damit nix wegspritzt und brauchen viel wind.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Verluste beim Dreschen

Beitragvon heico » Sa Jul 14, 2018 7:33

Wir fahren auch mit vollem Wind bei Geteide. Der Winddruck stellt sich durch die Sieböffnung ein. Man muss sich nur trauen.
Langsam fahren wäre nur richtig, wenn das Stroh nicht reif oder feucht ist.

Wie @langer711 schon schreibt, manchmal sind 1,5% Verluste wenig (2012/2017) und 0,5% ist bei besten Bedingungen noch zu viel.
Wir legen einige Gewächse noch auf Schwad. Da merkt man beim Dreschen gar nicht, dass was durch die Maschine geht, so leicht wird es verarbeitet.
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