Da gibts die Firma Pfeiffer, die das nun in Zweiter Generation immer wieder durchkalkuliert und entsprechende Ratschläge zur Optimierung und entsprechende Hilfsmittel bereitstellt.
Ist man mit der Ernte früh, das Stroh noch zäh, muss man die Maschine ganz anders einstellen, als wenn man recht spät kommt.
Auch hat man bei früher Ernte automatisch mehr Verluste, dafür fällt aber kein einziges Korn vorher auf natürlichem Weg aus der Ähre.
Man kann einfach nicht pauschal sagen, wieviel Körner pro "Bierdeckel" liegen dürfen.
Ich handhabe das eigentlich so, das ich mir zunächst die Beschaffenheit vom Stroh anschaue.
Ist es zäh, wird etwas rabiater gedroschen, ist es spröder (alt) kann man deutlich sanfter herangehen.
Den Wind zu reduzieren, um etwas mehr Besatz zu tolerieren und auf diese Weise das "Schmachtkorn" nicht rauszublasen halte ich für den falschen Weg.
Das zu reinigende Material "schwimmt" idealerweise auf dem Luftstrom.
Zu wenig Wind, und das Material verstopft die Siebe, was im Extrem das Korn nicht mehr durchlässt.
Lieber zuviel Wind als zu wenig, dann gibts "unten rum" schonmal die wenigsten Probleme.
Bleiben Schüttler / Rotorverluste.
Eine Maschine ordnungsgemäß einzustellen und die passende Fahrgeschwindigkeit dazu zu finden, dazu braucht es ein paar Jahre Erfahrung.
Manchmal muss man wirklich 1,5% Verluste in kauf nehmen, obwohl man sehr langsam fährt.
Manchmal kann man mit der Kiste enorme Geschwindigkeit haben und liegt trotzdem unter 0.5% Verlust.
Dieses Ausrechnen vom Verlust aber, ist wirklich kein Hexenwerk mit etwas logischem Denken.
Dazu braucht man aber den Ertrag, die Arbeitsbreite, Spreuverteiler JA/NEIN, Häckseln / Strohablage und natürlich die Breite vom Dreschwerk.
Der Lange
