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Verluste beim Dreschen

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Verluste beim Dreschen

Beitragvon G.MF 7600 » Fr Jun 29, 2018 10:42

Servus,
wie berechnet man eigentlich Verluste beim dreschen?
Wenn ich eine Schale mit einem halben m2 unter dem Mähdrescher schmeiße wie viele Körner dürfen dann maximal drin sein, würde es beim WW gern mal ausprobieren auch wenn ich eine Verlustanzeige in der Kabine habe.
MfG
G.MF 7600
 
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Re: Verluste beim Dreschen

Beitragvon County654 » Fr Jun 29, 2018 11:18

Das hängt ja davon ab, wie lang/breit im Verhältnis zur Schnittbreite die Schale ist.
Ich habe mir letztes Jahr eine Schale bei Feiffer Consult gekauft.
Mit der App hat man dann sehr belastbare Ergebnisse.
https://feiffer-consult.de/epages/98b24 ... ories/Shop
Auf der Seite gibt es auch zwei Videos zum Thema
Es muß anders werden, wenn es besser werden soll!
Aber keiner weiß, ob es gut wird, wenn es anders wird........
County654
 
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Re: Verluste beim Dreschen

Beitragvon G.MF 7600 » Fr Jun 29, 2018 11:29

Könntest du mir mal die genauen Maße der Schale schicken.
MfG
G.MF 7600
 
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Re: Verluste beim Dreschen

Beitragvon G.MF 7600 » Fr Jun 29, 2018 15:04

Weiß jemand was beim Weizen höchstens an Körnern pro m2 raus fallen darf bei Häckslerbetrieb nicht Schwad?
MfG
Zuletzt geändert von G.MF 7600 am Fr Jun 29, 2018 21:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Verluste beim Dreschen

Beitragvon Sönke Carstens » Fr Jun 29, 2018 20:35

Bei normalen Erträgen (60-80dt) darf ein Korn auf einer Fläche von10*10cm liegen wenn das Stroh gehäckselt wird und ein Spreuverteiler vorhanden ist.
Bei hohen Erträgen (100dt+) dürfen es maximal 2 Körner sein.
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Re: Verluste beim Dreschen

Beitragvon G.MF 7600 » Fr Jun 29, 2018 21:22

Sönke Carstens hat geschrieben:Bei normalen Erträgen (60-80dt) darf ein Korn auf einer Fläche von10*10cm liegen wenn das Stroh gehäckselt wird und ein Spreuverteiler vorhanden ist.
Bei hohen Erträgen (100dt+) dürfen es maximal 2 Körner sein.


Weißt du zufällig wie das bei meinem ist oder gibt's irgendwo einen Rechner, 3,6m Schnittbreite also kein Spreuverteiler und mit Häckselbetrieb. Ertrag ist zwischen 9 und 11t/ha.
G.MF 7600
 
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Re: Verluste beim Dreschen

Beitragvon Sönke Carstens » Fr Jun 29, 2018 21:42

Die Angaben gelten für jede Schneidwerksbreite und beziehen sich auf einen Prozent Verlust.
Auch ohne Spreuverteiler dürfen die Verluste nicht wesentlich ansteigen zumindest nicht bei so einen kleinen Schneidwerk, bei 12m ohne Spreuverteiler würde es hinter dem Drescher wohl anders aussehen.
Wenn 3 Körner auf 10*10cm liegen würde ich mir keine Sorgen machen bei so einen Ertrag.
Einfach mal an verschiedenen Stellen kontrollieren und einen Durchschnitt bilden.
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Re: Verluste beim Dreschen

Beitragvon countryman » Sa Jun 30, 2018 7:51

G.MF 7600 hat geschrieben:Servus,
wie berechnet man eigentlich Verluste beim dreschen?
Wenn ich eine Schale mit einem halben m2 unter dem Mähdrescher schmeiße wie viele Körner dürfen dann maximal drin sein, würde es beim WW gern mal ausprobieren auch wenn ich eine Verlustanzeige in der Kabine habe.
MfG


Die Verlustanzeige muss sogar immer wieder "kalibriert" werden da sie stets nur Tendenzen anzeigt und keine Absolutwerte.

Wenn du es genau wissen willst führt der Weg wohl zu Feiffer.
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Re: Verluste beim Dreschen

Beitragvon G.MF 7600 » Sa Jun 30, 2018 8:21

Sönke Carstens hat geschrieben:Die Angaben gelten für jede Schneidwerksbreite und beziehen sich auf einen Prozent Verlust.
Auch ohne Spreuverteiler dürfen die Verluste nicht wesentlich ansteigen zumindest nicht bei so einen kleinen Schneidwerk, bei 12m ohne Spreuverteiler würde es hinter dem Drescher wohl anders aussehen.
Wenn 3 Körner auf 10*10cm liegen würde ich mir keine Sorgen machen bei so einen Ertrag.
Einfach mal an verschiedenen Stellen kontrollieren und einen Durchschnitt bilden.


Also auf einer Fläche von eien halben m2 /ist ja dann 50mal so groß/ dürften dann 150 Körner liegen, hört sich aber schon nach ein bisschen viel an.
MfG
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Re: Verluste beim Dreschen

Beitragvon Bauerntrampel » Sa Jun 30, 2018 9:48

Das ganze ist doch kein Hexenwerk sondern Mathe der 5. Klasse :?

- 9t/ha Ertrag
--> 900g/m²
-->1% davon sind 9g/m²

angenommenes TKG von 45 heißt 45g sind 1000 Körner
--> 9g sind demnach 200 Körner/m²

Ertrag rauf oder runter, so ändert sich natürlich die Menge.
Wenn jetzt im Schwad abgelegt wird oder ohne Spreuverteiler gearbeitet wird, summieren sich die Verluste in diesem Bereich natürlich auf.
Und statt der originalen Verlustschale kann man auch erstmal eine normale Plastikschale nehmen und die ausmessen. Die kann ein Überfahren genauso wenig ab wie die originale, kostet aber maximal 10€ statt >100€...
voro hat geschrieben:Die Ochsen solltet ihr nicht melken!
Schmeckt nicht!

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Re: Verluste beim Dreschen

Beitragvon Estomil » Sa Jun 30, 2018 9:59

1% Verlust bedeutet bei 10t ja 100kg pro ha.

100kg/10000qm=0.01kg

Also 10gramm
Bei tkg von 50 also 200 Körner pro qm.

Ein Zollstockraster mit 20x20 cm entspricht einem 25.stel qm.

Also 200/25=8

Bei 10t dürfen also 8 Körner in so einem Raster liegen um bei 1% zu landen.

Mir persönlich wäre das aber deutlich zu viel.
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Re: Verluste beim Dreschen

Beitragvon elchtestversagt » Sa Jun 30, 2018 10:54

Definiert mal die Gattung "Korn"...
Bei uns muss man dieses Jahr beim Weizendrusch die Raps-Siebe drin lassen, sonst kommt nichts mehr im Tank an.
Weizen geht in zehn Tagen los. Gerste hatte hier, was man so hört( hab ja selber keine...) ein hl-Gewicht von um die 50...
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Re: Verluste beim Dreschen

Beitragvon Lonar » Sa Jun 30, 2018 11:31

Schmachtkorn musst du abziehen. Das zählt nicht, weil es eh nichts wiegt. So weit kann man mit dem Wind gar nicht runter, sonst gibts zu viel Besatz.
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Re: Verluste beim Dreschen

Beitragvon mad ass » Sa Jun 30, 2018 12:27

Estomil hat geschrieben:
Bei 10t dürfen also 8 Körner in so einem Raster liegen um bei 1% zu landen.

Mir persönlich wäre das aber deutlich zu viel.


Was 1% ist zu viel Verlust :roll:

Alles unter 1% ist eher unrealistisch und hochgradig unrentabel...
Wie poste ich falsch: Nachdem ich Google und Wikipedia erfolgreich ignoriert habe, erstelle ich zwei bis fünf neue Themen, in den falschen Unterforen, mit kreativem Titel und undeutlichem Text, unter dem sich jeder etwas anderes vorstellen kann!!!
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Re: Verluste beim Dreschen

Beitragvon Estomil » Sa Jun 30, 2018 13:02

Naja ich Lager mein getreide selbst ein und verfüttert es auch selbst. Da ist etwas mehr Besatz kein Problem, da ich eh alles nochmal durch die Reinigung jage.
Wer Höhe hl Gewichte hinbekommt hat eh weniger probleme mit Verlusten da die Körner nicht so leicht wegfliegen.

Dazu kommt, dass bei so hohen Verlusten die Zwischenfrüchte schon starke Konkurrenz bekommen.
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