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Verniedlichung erdverlegter Hochspannungsleitungen

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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32 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Verniedlichung erdverlegter Hochspannungsleitungen

Beitragvon agrarflächendesigner » Do Feb 26, 2015 21:52

So Unrecht hat T5060 hier garnicht.
Hab mal ne Studie gelesen zu einer unterirdisch verlegten Gleichstromtrasse (ok - hier wird von 400KV AC gesprochen..), aber die gehen in der Berechnung von ca. 60°C Oberflächentemperatur an den Leitern aus und nach den Berechnungen hat man über der Leitung keinen Bodenfrost mehr....
Bewerten sollte das hier jeder selber können.
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Re: Verniedlichung erdverlegter Hochspannungsleitungen

Beitragvon T5060 » Do Feb 26, 2015 22:29

Ein Rohrquerschnitt von 30 cm mit einem Meter Deckung können die Wurzeln als auch die Bodenkapillarität kompensieren, bei 80 cm sind schon 1 - 2 Saatreihen lädiert, bei 100 cm eher 4 Saatreihen.

So jetzt hat man in einem Meter Tiefe einen 8 m breiten Magerbetonstreifen zzgl. Erwärmungseffekten, der liegt womöglich dann auch noch quer zur Hauptfahrrichtung, da kommst nimmer gescheit zum Güllen, Streuen oder Spritzen drüber, da hat man einen geteilt zu bewirtschafteten Schlag. In stehendes Getreide kommst da nie wieder mit dem Güllefass rein und hast um 40 % höhere Schäden durch Fahrspuren.

Es gibt hinreichend Erfahrungen von Gasleitungen, die sich durch aus auf erdverlegte Hochspannungsleitungen übertragen lassen können. Deshalb bin ich auch recht sicher in meiner Aussage.
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Re: Verniedlichung erdverlegter Hochspannungsleitungen

Beitragvon Falk » Fr Feb 27, 2015 9:40

Alos, hier wurde vor 20 Jahren eine Gasleitung verlegt! Heute sieht man garnichts mehr, der effekt wie Du Ihn beschreibst , ist nicht zu erkennen!
Das einzige was sich verändert hat, ist das die Böden rund um die Lewitung trockener sind, liegt aber auch daran, weil an den Leitungen Drainage abgefangen und neu verlegt wurde!
Woher soll Ich wissen was Ich denke, bevor Ich nicht gehört hab was Ich sage!?
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Re: Verniedlichung erdverlegter Hochspannungsleitungen

Beitragvon T5060 » Fr Feb 27, 2015 10:50

Falk hat geschrieben:Alos, hier wurde vor 20 Jahren eine Gasleitung verlegt! Heute sieht man garnichts mehr, der effekt wie Du Ihn beschreibst , ist nicht zu erkennen!
Das einzige was sich verändert hat, ist das die Böden rund um die Lewitung trockener sind, liegt aber auch daran, weil an den Leitungen Drainage abgefangen und neu verlegt wurde!


Noch schlimmer : Ich kann dir sogar Flächen mit Gasleitung zeigen, die nach Bau besser sind. Das ist mir letztes Jahr bei einer Grünlandfläche sogar passiert. Nur wenn man sich als Landwirt hinstellt und das Folgeschadenproblem ignoriert, dann wird gebaut wie auf einem Truppenübungsplatz mit dem dann entsprechenden Durcheinander für die Landwirte. Im Gasleitungsbau haben wir heute mit der Umsetzung der G451 ein sehr hohes Niveau erreicht und ich denke das steht uns auch zu, wenn Andere unsere Flächen brauchen um damit Geld zu verdienen.
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Re: Verniedlichung erdverlegter Hochspannungsleitungen

Beitragvon T5060 » Fr Feb 27, 2015 12:38

Im II. Halbjahr kommt auf jeden Fall erst mal ein Praxisratgeber "Leitungsbau für Landwirte" zu attraktiven Preisen auf den Markt.
Der auch noch am Rande Themen wie z.B. Verbreiterung der Wirtschaftswege für Windkrafttransporte usw. enthält.
Der Genehmigungsteil macht ein erfahrener Rechtsanwalt und der Forstteil ein kompetenter Förster.
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Re: Verniedlichung erdverlegter Hochspannungsleitungen

Beitragvon LUV » Fr Feb 27, 2015 13:46

http://europa.eu/rapid/press-release_IP-15-4463_de.htm

..think big!
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Verniedlichung erdverlegter Hochspannungsleitungen

Beitragvon T5060 » Fr Feb 27, 2015 18:10

LUV hat geschrieben:http://europa.eu/rapid/press-release_IP-15-4463_de.htm

..think big!


Wir sind nicht in den Abruzzen, wo die kalabrische Mafia Baurecht schafft.
Wir sind in Deutschland, da schaffen Rotarier und Freimaurer Baurecht.

Letzter Satz ist kein dummer Spruch, sondern Realität.
Fragt mich nicht woher ich das wieder weis !

Mit den Rotariern das weis ich ja schon länger,
aber als ich letztens so hörte wer so alles Freimaurer ist,
wurden mir Sachzusammenhänge auch klar !
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Re: Verniedlichung erdverlegter Hochspannungsleitungen

Beitragvon T5060 » Sa Feb 28, 2015 12:15

Also wenn ich mir die Sache so durch den Kopf gehen lasse, dann sind aus Sicht der EU wasserrahmenrichtlinie erdverlegte Hochspannungsleitungen nicht genehmigungsfähig, wenn es zu Temperaturveränderungen im Boden kommt. Denn da werden extrem hohe Nitratwerte dabei freigesetzt.
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Re: Verniedlichung erdverlegter Hochspannungsleitungen

Beitragvon T5060 » Do Mär 05, 2015 23:48

Landwirtschaft, Grünland und Äcker interessiert niemand :

http://www.br.de/nachrichten/unterfrank ... n-100.html
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Re: Verniedlichung erdverlegter Hochspannungsleitungen

Beitragvon ExLW » Sa Jun 04, 2016 8:39

Statt unnötigerweise einen neuen Faden aufzumachen....

Mein Fall: Gasversorger mit Grunddienstbarkeit (50 jahre??) muss an die Leitung ran, um bauliche Sicherungsmassnahmen durchzuführen, Erdarbeiten, Steine werden auch eingebracht. Grünland, Grundwiesen mit Gräben, Überschwemmung...
Die wollen von mir eine Genehmigung zur Duchführung der Baumassnahmen.

Frage: Kann ich eine Entschädigung verlangen?
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Re: Verniedlichung erdverlegter Hochspannungsleitungen

Beitragvon Altmeister » Sa Jun 04, 2016 9:24

[quote="T5060"]Wenn ich die letzte Zeit so die Medien verfolge, dann stellt man die Erdverlegung von Hochspannungsleitungen als das einfache Eingraben eines Kabels dar. In Wirklichkeiten werden 4 Gasleitungen neben einander verlegt, in denen ein Kabel verläuft. Es entsteht somit in der Landschaft ein Streifen von etwa 10 - 20 m Breite auf dem nicht mehr viel wächst, was man zur Ernährung verwenden könnte.

Halllo,

relativiert betrachtet zu den Kosten der Atomwirtschaft, ist das ein Pipifatz. Wieviel Platz geht verloren
zur Unterbringung der kontaminierten und abgebauten Atomkraftwerke? Die Kosten zum Rückbau
der AKW sind nicht abschätzbar. Für die Unterbringung der Brennstäbe müssen viele viele viele viele Deiner Nachkommen die Kosten aufbringen.

Altmeister

P.S. Bei den verlegten Erdkabeln liegt ein verminderter Ertrag zu Grunde.
Die Flächen der Atomwirtschaft sind auf viele Generationen nicht mehr nutzbar.
Hier kann von einer Verniedlichnung der Atomernergie gesprochen werden.
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Re: Verniedlichung erdverlegter Hochspannungsleitungen

Beitragvon T5060 » Sa Jun 04, 2016 10:15

ExLW hat geschrieben:Statt unnötigerweise einen neuen Faden aufzumachen....

Mein Fall: Gasversorger mit Grunddienstbarkeit (50 jahre??) muss an die Leitung ran, um bauliche Sicherungsmassnahmen durchzuführen, Erdarbeiten, Steine werden auch eingebracht. Grünland, Grundwiesen mit Gräben, Überschwemmung...
Die wollen von mir eine Genehmigung zur Duchführung der Baumassnahmen.

Frage: Kann ich eine Entschädigung verlangen?


Doofe Frage, klar und nicht zu wenig fordern.... Dienstbarkeiten gelten ewig .... :mrgreen:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Verniedlichung erdverlegter Hochspannungsleitungen

Beitragvon ExLW » Sa Jun 04, 2016 20:18

Soeben erfahre ich, dass die Gaser in meinem Kaff eine zweite Leitung quer durch die Gemarkung legen wollen.

Sie bieten 80 cents je qm, und kalkulieren einen "Schutzstreifen" von 15 m. Die Leitung kommt zwei Meter unter Erde, Dicke und Kapazität kenne ich noch nicht.
Ich bin stinksauer, denn ich hatte gehofft, dass das ganze Gebiet einmal als Gewerbegebiet oder Wohngebiet oder Marxl´sche Rückzugsheime (für die arabischen Neubürger aka schlafende IS´ler) ausgewiesen und entwickelt wird. Die Gemarkung ist nämlich die letzte und größte zusammenhängende Fläche im Umkreis von 20 km, die nicht Wald, Naturschutzgebiet, Bioshärenreservat oder Gewässer oder Autobahn sind. Alles reiner Acker, als Acker zwar ohne großen Wert, als Bauerwartungsland jedoch sehr wohl.
Und genau da soll nun die Gasleitung durch (hoffentlich ist es kein "Bio"gas, sonst platzt mir der Kamm vollständig!).

Wenn es Putin-Gas ist, dann wäre mir am liebsten einen Anteil am Durchsatz, umgerechnet und ausgezahlt als jährliche Rente.
Die setzen keinen Fuß auf meine Grundstücke! Das steht fest. Dank an T5060 für die guten Infos.
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Vorsorgeprinzip bei Hochspannungsleitungen

Beitragvon adefrankl » Di Jun 07, 2016 11:43

Also ich halte es unabdingbar, dass man jede Arbeiten und Planungen an unterirdischen Hochspannungsleitungen sofort einstellt, bis zweifelsfrei (!) deren Ungefährlichkeit nachgewiesen ist. Schließlich ist das Gefahrenpotential von hohen
Spannungen schon lange bekannt (da gab es schon viele Tote) und es gibt auch (irgendwelche) Studien die elektrische oder magnetische Felder mit der Entstehung von Krebs und Autoimmunerkrankungen in Zusammenhang sehen.

Wenn unsere Umweltministerin das Vorsorgeprinzip bei Glyphosat fordert, ist es mehr als recht und billig, dass dies dann auch für unterirdische Hochspannungsleitungen gelten muss!
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Vorsorgeprinzip bei Hochspannungsleitungen

Beitragvon Altmeister » Di Jun 07, 2016 16:03

Hallo,

Du hast in Deiner Forderung die Abschaltung des Erdmagnetfeldes, der Blitze bei Gewitter, die Abschaltung
alller Rundfunksender die mit der Ausbreitung der elektromagnetischen Wellen die Erde verseuchen vergessen.

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