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Verpachten zum Kartoffelanbau

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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24 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Verpachten zum Kartoffelanbau

Beitragvon Seep » So Jul 19, 2009 12:38

Ergänzend zu Vinyard :
Bei den Kartoffelbauern ist die Fruchtfolge mittlerweile schon so eng, dass sie höhere Preise zahlen müssen um die eigenen Flächen zu entlasten.
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Re: Verpachten zum Kartoffelanbau

Beitragvon 6320Premium » So Jul 19, 2009 13:18

Jungspund hat geschrieben:
ares656 hat geschrieben:würd gern bei euch aus der gegend kommen, bei uns bekommste für 300€ gar nix. Wir haben hier bis max 30BP und müssen wesentlich mehr berappen wenn wir was pachten möchten.

dumme frage: warum zahlt ihr soviel pacht, ihr müsst ja ganz andere neue methoden des Ackerbaus haben um da noch was rauszuholen, bei uns würd das nicht gehen, 350 ist schon viel.


Hat mit andren methoden im Ackerbau nichts zu tun.

Wo viel Vieh und Biogas ist wird Fläche gebraucht und die kann man nunmal nicht vermehren. Wir haben schon die ersten Künidgungen unserer Pachtverträge bekommen. Da wird 800€ verlangt. Dann sollen se selber mitm Spaten losgehen und schonmal mit umgraben anfangen.....
Mfg
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Re: Verpachten zum Kartoffelanbau

Beitragvon ares656 » Di Jul 21, 2009 5:32

genau so sieht dass aus. Wir sind ne sehr veredelungsintensive region. Wir haben hier viele Intensive Betriebe (vorwiegend Sauen und Kühe). Zudem kommt Biogas, Kartoffeln, Spinat, Kohl , Möhren, Poree, Schnittlauch, Dill, Basilikum usw.
Was für neue methoden im Ackerbau schlägst Du vor ?
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Re: Verpachten zum Kartoffelanbau

Beitragvon Jungspund » Di Jul 21, 2009 20:55

ares656 hat geschrieben:genau so sieht dass aus. Wir sind ne sehr veredelungsintensive region. Wir haben hier viele Intensive Betriebe (vorwiegend Sauen und Kühe). Zudem kommt Biogas, Kartoffeln, Spinat, Kohl , Möhren, Poree, Schnittlauch, Dill, Basilikum usw.
Was für neue methoden im Ackerbau schlägst Du vor ?

ich würd mir für das geld nicht den allerwertesten aufreißen bei den preisen für gedtreide und hingegen psm und dünger, da bleib ich lieber bei der eigenfläche, die bei uns im gegensatz zum pacht, die die höchsten flächenpreise in ganz BaWü haben :-( also ist mit zukaufefn auch nix los.
aber wer solche pachtzinse zahlt darf dann aber nicht jammern und von vater staat mehr geld wolln...
aber das gehört jetzt ja eh in ein anderes gebiet.
Back to Topic:
Wenn man bestimmte Vorfrüchte verlangt oder und bestimmte Zwischenfrüchte wie Gertse und Luzerne, welche (prozentualen) untschiede ergeben sich dann in der pacht?
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Re: Verpachten zum Kartoffelanbau

Beitragvon voro » Di Jul 21, 2009 21:17

Vinyard hat geschrieben: Er bestellt das Feld und erntet und nimmt die Ware ab und wir bekommen noch 300,- € als Ausgleich. Man könnte es zwar als Schlupfloch sehen, ist aber alles korrekt so. Alles eine Frage des Vertrages.


Mit anderen Worten: der zahlt quasi 600 pro ha.

Hier wird das in der Regel so gehandhabt, das der Pächter irgendwas um die 550 - 600 zahlt, einige zahlen auch mehr, und die entspr. ZA mit übertragen bekommt.
Der Hauptunterschied zw. etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, daß sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann herausstellt, daß es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann.
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Re: Verpachten zum Kartoffelanbau

Beitragvon voro » Di Jul 21, 2009 21:22

Seep hat geschrieben:Ergänzend zu Vinyard :
Bei den Kartoffelbauern ist die Fruchtfolge mittlerweile schon so eng, dass sie höhere Preise zahlen müssen um die eigenen Flächen zu entlasten.



Das ist aber ja auch Quatsch - es gibt an sich in allen Regionen genügend Ackerbauern mit fast reinen Getreidefruchtfolgen, für die ein einjähriger Kartoffelbau eine absolute Aufwertung darstellt. Die eigenen Flächen können auch mit anderen getauscht werden.

Solange es genügend andere Flächen gibt, sind noch höhere Pachtpreise a) nicht nötig und b) in fast allen Fällen auch kaum möglich - mach mal 'ne Vollkostenrechnung für Kartoffelbau, du wirst feststellen, dass da nicht mehr viel Luft ist.

Ganz ohne Gewinnmöglichkeit wird niemand die BETRÄCHTLICHEN Anbaurisiken im Kartoffelbau eingehen wollen.
Der Hauptunterschied zw. etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, daß sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann herausstellt, daß es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann.
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Re: Verpachten zum Kartoffelanbau

Beitragvon Vinyard » Mi Jul 22, 2009 7:03

voro hat geschrieben:
Vinyard hat geschrieben: Er bestellt das Feld und erntet und nimmt die Ware ab und wir bekommen noch 300,- € als Ausgleich. Man könnte es zwar als Schlupfloch sehen, ist aber alles korrekt so. Alles eine Frage des Vertrages.


Mit anderen Worten: der zahlt quasi 600 pro ha.

Hier wird das in der Regel so gehandhabt, das der Pächter irgendwas um die 550 - 600 zahlt, einige zahlen auch mehr, und die entspr. ZA mit übertragen bekommt.


Das kommt im Endeffekt dann fast auf das gleiche raus.
Wir machen das halt nicht, weil wir eine individuelle Betriebsprämie (durch Milchkühe und Bulle) haben und unser ZA schon über 500 Euro wert ist. Ausgehend von einem normalen ZA sind es aber genau die 550 - 600 €.

Allerdings bleibt festzuhalten, dass diese Summen auch nur von Kartoffelbauern gezahlt werden. Ansonsten geht wohl das Hektar für ca. 300 - 350 Euro weg.
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Re: Verpachten zum Kartoffelanbau

Beitragvon hans g » Mi Jul 22, 2009 7:48

voro hat geschrieben:
Ganz ohne Gewinnmöglichkeit wird niemand die BETRÄCHTLICHEN Anbaurisiken im Kartoffelbau eingehen wollen.

bisweilen höre ich aber von pachtzahlungen,wo diese GEWINNMÖGLICHKEITEN theoretisch bestehen,aber praktisch NICHT.
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Re: Verpachten zum Kartoffelanbau

Beitragvon voro » Mi Jul 22, 2009 12:10

hans g hat geschrieben:
voro hat geschrieben:
Ganz ohne Gewinnmöglichkeit wird niemand die BETRÄCHTLICHEN Anbaurisiken im Kartoffelbau eingehen wollen.

bisweilen höre ich aber von pachtzahlungen,wo diese GEWINNMÖGLICHKEITEN theoretisch bestehen,aber praktisch NICHT.


Nunja .. diese Gewinnmöglichkeiten rechnen sich einige unserer Kollegen halt immer schön, wenn sie unbedingt wachsen wollen.
Möglichkeiten sind da ja an sich auch noch - wenn alles optimal läuft, ist gut was über - aber hier und da läuft halt auch mal irgendwas nicht optimal, und das betrifft nicht nur die Produktionstechnik, sondern vor allem auch Wetter und Markt, also Faktoren, die nicht vom einzelnen beeinflussbar sind.
Der Hauptunterschied zw. etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, daß sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann herausstellt, daß es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann.
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