Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Mi Feb 11, 2026 17:43

Vertrockneter Weizen, besteht noch Hoffnung?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
Antwort erstellen
30 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
  • Mit Zitat antworten

Re: Vertrockneter Weizen, besteht noch Hoffnung?

Beitragvon GeDe » Mi Nov 14, 2018 23:59

juergen515 hat geschrieben:Es gibt durchaus Betriebe in denen jedes Jahr glyphosat eingesetzt wird...

...muss sein oder auch nicht.Die letzten zwei Jahre bin ich gut ohne Glyphosat ausgekommen.
Ich nehm´s eigentlich nur wenn es entprechend Platten mit Quecke hat.Und dann auch nur da.
Die Alten waren früher auch nicht blöd: abschleppen,eggen,Scheinsaatbett!
GeDe
 
Beiträge: 2352
Registriert: Mo Dez 23, 2013 20:16
Wohnort: Gäu/Nordschwarzwald
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Vertrockneter Weizen, besteht noch Hoffnung?

Beitragvon AgroTom » Do Nov 15, 2018 6:39

Dieses Jahr bin ich auch ohne Glyphosat ausgekommen, weil einfach trockenheitsbedingt das Ausfallgetreide nur wenig gewachsen ist, so dass es mit 2x grubbern locker beseitigt werden konnte.

Letztes Jahr hingegen hab ich komplett alles mit Glyphosat abgespritzt. Da ist aber auch ohne Bodenbearbeitung so gut wie alles an Ausfallgetreide und Ungräsern aufgelaufen, so dass der Acker Mitte September schon eher wie ne Wiese aussah. Da war ich bestrebt flach zu arbeiten, und hab es mit einmal Grubbern wenige Tage vor der Saat bewenden lassen. Man sollte schließlich auch immer die N-Verluste im Auge behalten, die bei jeder Form der Bodenbearbeitung unweigerlich entstehen, insb. wenn der Boden warm und feucht ist.
Andere haben hingegen gepflügt, damit der Boden besser abtrocknet, und sicher das 3-4 fache an Sprit verballert. Da sahen die Felder bereits Mitte September wie geleckt aus, während bei mir noch Wildwuchs herrschte.
AgroTom
 
Beiträge: 154
Registriert: So Feb 18, 2018 19:30
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Vertrockneter Weizen, besteht noch Hoffnung?

Beitragvon Pegasus_o » Do Nov 15, 2018 11:16

Das spannende ist, ich habe verschiedene Bodenbearbeitungen gehabt
1. Grünlandumbruch: Pflug, Scheibenegge, 2*Kreisel
2. nach Hafer: Mist gefahren, 2* Scheibenegge
3. nach Raps: 1* Scheibenegge

Es sieht alles gleich sch... aus. Man kann sich jetzt aber einbilden, daß die grünen Spitzen zunehmen, das gibt Hoffnung.

Gruß
Pegasus_o
 
Beiträge: 1710
Registriert: Mi Feb 11, 2015 22:35
Wohnort: Mittelhessen
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Vertrockneter Weizen, besteht noch Hoffnung?

Beitragvon böser wolf » Do Nov 15, 2018 14:21

Pegasus_o hat geschrieben:Das spannende ist, ich habe verschiedene Bodenbearbeitungen gehabt
1. Grünlandumbruch: Pflug, Scheibenegge, 2*Kreisel
2. nach Hafer: Mist gefahren, 2* Scheibenegge
3. nach Raps: 1* Scheibenegge

Es sieht alles gleich sch... aus. Man kann sich jetzt aber einbilden, daß die grünen Spitzen zunehmen, das gibt Hoffnung.

Gruß


dir fehlt die variante direktsaat !
böser wolf
 
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Vertrockneter Weizen, besteht noch Hoffnung?

Beitragvon Bison » Sa Dez 01, 2018 19:05

Wie schaut's mit dem Weizen aus, ist noch was gekommen? Bei uns gibt es immer noch Flecken wo nur vereinzelt ein paar Pflanzen stehen. Ob da noch was nachkommt?
Benutzeravatar
Bison
 
Beiträge: 2586
Registriert: Di Jan 06, 2009 17:25
Wohnort: Oberpfalz
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Vertrockneter Weizen, besteht noch Hoffnung?

Beitragvon Freakshow » Sa Dez 01, 2018 19:13

marius hat geschrieben:Man muss halt sauber arbeiten und die Technik haben. Nach der Bodenbearbeitung muss innerhalb kurzer Zeit gedrillt und gewalzt werden. Ablage leicht tiefer als sonst.
Diejenigen hatten einen super Feldaufgang.


Genau das war dieses Jahr bei uns komplett falsch. Angekeimt wegen der Restfeuchte und dann vertrocknet. Kann aber natürlich gut gehen wenn die Niederschläge kommen. Wenn nix kommt -> Scheiße

Trotzdem wundert man sich schon was da alles doch noch so kommt
Murphy´s law: "Everything that can go wrong will go wrong!"
Benutzeravatar
Freakshow
 
Beiträge: 1722
Registriert: Do Sep 29, 2005 17:58
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Vertrockneter Weizen, besteht noch Hoffnung?

Beitragvon Bison » Sa Dez 01, 2018 19:44

weiß nicht ob es stimmt, aber die alten sagen weizen kann öfters keimen. Vielleicht ist da ja was dran.
Es war heuer jedenfalls bei uns in der Ecke ein fataler Fehler dünn zu säen.
Benutzeravatar
Bison
 
Beiträge: 2586
Registriert: Di Jan 06, 2009 17:25
Wohnort: Oberpfalz
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Vertrockneter Weizen, besteht noch Hoffnung?

Beitragvon marius » Sa Dez 01, 2018 20:39

Bison hat geschrieben:weiß nicht ob es stimmt, aber die alten sagen weizen kann öfters keimen. Vielleicht ist da ja was dran.
Es war heuer jedenfalls bei uns in der Ecke ein fataler Fehler dünn zu säen.


Das sind Märchen ala Pippi Langsstrumpf.
Wenn der Weizen keimt und anschliessend vertrocknet ists aus mit Keimen.

Man muss halt den Weizen in Ausnahmejahren wie heuer mit extremer Trockenehit im feinen Saatbett auch mal 4 cm tief drillen und sofort walzen. Wenn der dann keimt vertrocknet auch nichts sofern nicht schon im September gesät wurde.
Zumindest hier nicht, trotz Trockenheit.
marius
 
Beiträge: 6653
Registriert: Do Mai 06, 2010 18:51
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Vertrockneter Weizen, besteht noch Hoffnung?

Beitragvon countryman » Sa Dez 01, 2018 22:05

Keimen und dann vertrocknen ist im Oktober/November mangels Verdunstung schwer vorstellbar. Weizen- und andere Keimlinge geben nicht kampflos auf. Da reicht schon Taufeuchte zum Überleben, zügiges Wachstum sieht natürlich anders aus.
Zumindest hier ist die 2. Auflaufwelle längst da, auch wo nicht gewalzt wurde. Diese Körner lagen halt etwas ungünstig. Hat man aber auch schon vorher beim Ausgraben gesehen, dass sie einfach noch nicht gekeimt waren.
Benutzeravatar
countryman
 
Beiträge: 15292
Registriert: Sa Nov 26, 2005 15:05
Wohnort: Westfalen
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Vertrockneter Weizen, besteht noch Hoffnung?

Beitragvon Cowrider » So Dez 02, 2018 9:02

@ Bison, der Weizen keimt nur einmal. Ist ja auch nur ein Keimling dran. Was die alten evtl meinen ist das der verzettelt aufläuft war früher so wegen der Technik. Heute hat man mit Scheibenscharr und Andruckrollen ganz andere Möglichkeiten. Richtig ist auch in solchen Jahren etwas tiefer abzulegen. Gibt aber auch Gegenden da wars so das Wasser hat zum Keimen gereicht und dann war Ende. Da kommt dann auch nix mehr was angekeimt/gekeimt hat und dann vertrocknet oder auch absäuft(soll’s auch schon gegeben haben) ist Tot und kommt nicht wieder. Sieht man ja auch oft bei Zwischenfrucht....
Cowrider
 
Beiträge: 1248
Registriert: Fr Feb 27, 2009 21:29
Wohnort: Oberbayern
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Vertrockneter Weizen, besteht noch Hoffnung?

Beitragvon wolf » So Dez 02, 2018 12:11

Hier gibt es auch jedem Menge ungleichmäßige, lückig aufgelaufene Winterungen.
Das ist aber oft hausgemacht. Mit Verwunderung konnte man sehen, wie Anfang Oktober fieberhaft gepflügt oder tiefengelockert wurde. Dann der Versuch die Klötze mit der KE wieder klein zu klopfen, dann die Saat, dann oft gewalzt.
Das Ganze fand bei 25-28°C am Tag, krumentief knochentrockenen Böden, irre hoher Bodentemperatur und ohne Aussicht auf Niederschläge in absehbare Zeit statt. Nur ganz wenig ist auf feinen Saatbetten gleich aufgelaufen, nach den Niederschlägen Ende Oktober ist dann noch eine zweite Welle gekommen, die Einiges gerettet hat, im Großen und Ganzen bleiben diese Bestände aber ungleichmäßig und lückig.
Wer die Beine still hielt konnte auch in der dritten Oktoberdekade in den Staub säen. Da haben dann bei flacher Vorarbeit und dadurch feinem Saatbett die ca. 15l Ende Oktober gereicht für super aufgelaufene, gleichmäßige Bestände.
wolf
 
Beiträge: 207
Registriert: Mo Feb 19, 2007 13:02
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Vertrockneter Weizen, besteht noch Hoffnung?

Beitragvon böser wolf » So Dez 02, 2018 17:34

wolf hat geschrieben:Hier gibt es auch jedem Menge ungleichmäßige, lückig aufgelaufene Winterungen.
Das ist aber oft hausgemacht. Mit Verwunderung konnte man sehen, wie Anfang Oktober fieberhaft gepflügt oder tiefengelockert wurde. Dann der Versuch die Klötze mit der KE wieder klein zu klopfen, dann die Saat, dann oft gewalzt.
Das Ganze fand bei 25-28°C am Tag, krumentief knochentrockenen Böden, irre hoher Bodentemperatur und ohne Aussicht auf Niederschläge in absehbare Zeit statt. Nur ganz wenig ist auf feinen Saatbetten gleich aufgelaufen, nach den Niederschlägen Ende Oktober ist dann noch eine zweite Welle gekommen, die Einiges gerettet hat, im Großen und Ganzen bleiben diese Bestände aber ungleichmäßig und lückig.
Wer die Beine still hielt konnte auch in der dritten Oktoberdekade in den Staub säen. Da haben dann bei flacher Vorarbeit und dadurch feinem Saatbett die ca. 15l Ende Oktober gereicht für super aufgelaufene, gleichmäßige Bestände.
marius hat geschrieben:Das sind Märchen ala Pippi Langsstrumpf.
Wenn der Weizen keimt und anschliessend vertrocknet ists aus mit Keimen.

Man muss halt den Weizen in Ausnahmejahren wie heuer mit extremer Trockenehit im feinen Saatbett auch mal 4 cm tief drillen und sofort walzen. Wenn der dann keimt vertrocknet auch nichts sofern nicht schon im September gesät wurde.
Zumindest hier nicht, trotz Trockenheit.


wenn ich so ein geschreibsel lese fällt mir nur eines ein ,
schön wenn ihr schlauschnacker alles richtig gemacht habt , denn im nachhinein ist man immer schlauer !
böser wolf
 
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Vertrockneter Weizen, besteht noch Hoffnung?

Beitragvon AgroTom » So Dez 02, 2018 21:14

Bison hat geschrieben:Wie schaut's mit dem Weizen aus, ist noch was gekommen? Bei uns gibt es immer noch Flecken wo nur vereinzelt ein paar Pflanzen stehen. Ob da noch was nachkommt?



Also bei mir ist der Weizen sehr schön gleichmäßig aufgelaufen. Ich hab allerdings erst in der letzten Oktoberwoche bzw. ersten Novemberwoche gesät und die Saatstärke deutlich angehoben auf gut 400-450 Kö/m². Gegenüber den frühen Septembersaaten hat er natürlich einen Entwicklungsrückstand, aber diese Gewaltaktionen - tiefe Pflugfurche, um feuchten, aber leider auch sehr tonhaltigen Boden zur Keimung hochzuholen - waren kontraproduktiv. Da steht der Weizen wirklich sehr ungleichmäßig. Auf den besseren, schluffigeren Böden mit höherem Feinerdeanteil hat sich der Pflugeinsatz nicht ganz so negativ ausgewirkt, insb. dort, wo zuvor schon mal mit dem mischenden Grubber etwas Feinerde prodziert wurde. Dort stehen die Saaten besser.

Der Vorteil der Spätsaat war aber, dass zum Zeitpunkt der Saat schon deutlich mehr Ausfallgetreide und Ungräser aufgelaufen sind. Nur in den Äckern, wo dieses Jahr Wintergerste drinstand, konnte wegen der frühen Ernte auch ohne Pflug früh gesät werden. Ansonsten haben aber viele aus Angst vor zu viel Durchwuchs auf den Pflug gesetzt, mit wie gesagt durchwachsenem Erfolg, was die Auflaufraten angeht.
AgroTom
 
Beiträge: 154
Registriert: So Feb 18, 2018 19:30
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Vertrockneter Weizen, besteht noch Hoffnung?

Beitragvon wolf » Mo Dez 03, 2018 10:46

böser wolf hat geschrieben:wenn ich so ein geschreibsel lese fällt mir nur eines ein ,
schön wenn ihr schlauschnacker alles richtig gemacht habt , denn im nachhinein ist man immer schlauer !


Nee, erstens habe ich mit keinem Wort geschrieben, dass ich das so gemacht habe und zweitens brauchte man da keine Prophet sein.
Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass Schema F: pflügen, kreiseln, säen, walzen zum Datum xy, dieses Jahr nicht gut funktioniert hat. Wenn das Wetter heiß, knochentrocken und ohne Aussicht auf Niederschlag ist, dann ist das mit Ansage und nix mit hinterher schlauer.
wolf
 
Beiträge: 207
Registriert: Mo Feb 19, 2007 13:02
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Vertrockneter Weizen, besteht noch Hoffnung?

Beitragvon böser wolf » Mo Dez 03, 2018 15:42

wolf hat geschrieben:
böser wolf hat geschrieben:wenn ich so ein geschreibsel lese fällt mir nur eines ein ,
schön wenn ihr schlauschnacker alles richtig gemacht habt , denn im nachhinein ist man immer schlauer !


Nee, erstens habe ich mit keinem Wort geschrieben, dass ich das so gemacht habe und zweitens brauchte man da keine Prophet sein.
Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass Schema F: pflügen, kreiseln, säen, walzen zum Datum xy, dieses Jahr nicht gut funktioniert hat. Wenn das Wetter heiß, knochentrocken und ohne Aussicht auf Niederschlag ist, dann ist das mit Ansage und nix mit hinterher schlauer.


im grunde hast du auch recht , im prinzip bin ich bei dir aber ich weiß nicht wie das wetter im letzten jahr bei euch war aber hier war es nass ohne ende und es wurde viel "sauerei "gemacht die ein tiefes lockern erforderlich machten , wofür viele die trockenheit genutzt haben !

vielmehr stört mich so ein geschreibsel " 4cm tief drillen und anwalzen " lange genug warten mit der bestellung und und und was es für tolle radschläge gibt .
böser wolf
 
Nach oben

Vorherige

Antwort erstellen
30 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2

Zurück zu Ackerbau

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], Google [Bot], Google Adsense [Bot], Manfred, Niederrheiner42, Pumuckel

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki