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Vertrockneter Weizen, besteht noch Hoffnung?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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30 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Vertrockneter Weizen, besteht noch Hoffnung?

Beitragvon Pegasus_o » Di Nov 13, 2018 21:48

So, nach dem es jetzt ein paar mal geregnet hat und der November noch zweistellige Temperaturen hat, hat sich der Raps doch ziemlich erholt. Er ist in der Vierblattphase, vielleicht überlebt der doch den Winter.

Zweit für mein zweites Problemkind, der Weizen. Sorte Partner, Gesät am 15.10 mit 340 Körnern nach Raps und Hafer, Regen danach im Oktober nada, niente, nix. Aufgelaufen wie Sau, hier mal ne Reihe, dort mal ein Placken. Besteht da nach noch Hoffnung, daß noch was keimt?

Ich habe mich schon mit der Sämaschine im Schlamm festgefahren und stundenlang ohne Verdeck im Ostfriesenerz gesät, aber mit zu trockenem Weizen habe ich null Erfahrung...

Problem ist ich muß nächste Woche meine Bestellung fürs Frühjahr machen und frage mich, ob ich da Sommergetreide bestellen soll oder das noch wird...

Gruß
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Re: Vertrockneter Weizen, besteht noch Hoffnung?

Beitragvon Bison » Di Nov 13, 2018 21:53

Der wird schon noch. Am besten gar nicht mehr anschauen. Hier das gleiche gewesen, seit 2-3 Tagen sieht man das was kommt.
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Re: Vertrockneter Weizen, besteht noch Hoffnung?

Beitragvon GeDe » Di Nov 13, 2018 23:57

Habe ich auch.Der gesammte Weizen ist überall sehr lückig und ungleichmäßig.Auf ein paar Schlägen sind noch nichtmal Reihen zu sehen.Ich lass es einfach.Zur Not säe ich nächstes Jahr Gerste,Hafer oder was man halt noch kurzfristig bekommt.Sommerweizen war die letzten Jahre schwierig.Meist hatten wir Frost bis März oder es war eifach zu nass,daß es dann zu spät wurde.
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Re: Vertrockneter Weizen, besteht noch Hoffnung?

Beitragvon Todde » Mi Nov 14, 2018 0:08

Zeit sich über die Bodenbearbeitung Gedanken zu machen.
Muss man 3 mal Scheiben, 2 mal Grubbern und überhaupt pflügen?
Sind Kreiseleggen nicht einfach nur Dieselverbrenner?
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
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Re: Vertrockneter Weizen, besteht noch Hoffnung?

Beitragvon Schauerschrauber » Mi Nov 14, 2018 4:53

Todde hat geschrieben:Zeit sich über die Bodenbearbeitung Gedanken zu machen.
Muss man 3 mal Scheiben, 2 mal Grubbern und überhaupt pflügen?
Sind Kreiseleggen nicht einfach nur Dieselverbrenner?



Hallo

Wenn du garantieren kannst daß in naher Zukunft sämtliche heute verfügbaren Herbizide noch angewendet werden dürfen dann gebe ich dir vollkommen recht :prost:

MfG
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Re: Vertrockneter Weizen, besteht noch Hoffnung?

Beitragvon Family Guy » Mi Nov 14, 2018 12:11

Pegasus_o hat geschrieben:Zweit für mein zweites Problemkind, der Weizen. Sorte Partner, Gesät am 15.10 mit 340 Körnern nach Raps und Hafer, Regen danach im Oktober nada, niente, nix. Aufgelaufen wie Sau, hier mal ne Reihe, dort mal ein Placken. Besteht da nach noch Hoffnung, daß noch was keimt?


Bei Weizen nicht den Kopf hängen lassen, wenn er tatsächlich im trockenen gelegn hast, kommt er, sobald es feucht und noch warm genug ist.
Eventuell mal ein paar Körner freilegen und schauen, ob das Korn noch ganz ist, oder gequollen war und dann wieder vertrocknet ist, dann sollte man sich Gedanken machen, kann man aber nicht als Ferndiagnose stellen.
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Re: Vertrockneter Weizen, besteht noch Hoffnung?

Beitragvon CarpeDiem » Mi Nov 14, 2018 12:27

Da würde ich mir gar keine Gedanken machen. Bei uns laufen die Reste der lückigen WG Bestände jetzt erst auf. Man sieht von Tag zu Tag wie sich die Bestände schliessen. Bei meinem Weizen Saat 6.10. ist ausser an ein paar nassen Stellen noch nix zu sehen....!
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Re: Vertrockneter Weizen, besteht noch Hoffnung?

Beitragvon AEgro » Mi Nov 14, 2018 12:39

Ganz trocken ist weniger problematisch, wie leicht angefeuchtet und dann beim Keimen oder kurz danach vertrocknet oder abgebrannt.
Das gilt grundsätzlich für alle Kulturen.
Beim Weizen ists am wenigsten schädlich, wenn er ein paar Wochen richtig trocken liegt.
Der hat die größte Saatzeittolleranz.
Problem bei gequollenen Saatkörner und milden Temperaturen könnten allerdings Ackerschnecken sein, die die frischen, weichen Keimlinge auch gerne im lockeren Boden
unter der Erde abfressen.
Wenn Weizen nicht im Oktober aufläuft, dann eben im Dezember.
Ich hab noch ein paar Hektar Weizen zu säen.
Da wachsen jetz nach ein paar Niederschlägen endlich wieder die Rüben.
Wird vorraussichtlich Dezember bis gerodet und gesät wird.
Gruß AEgro
P.S. 2/3 meines Weizens ( Reform u. Apostel ) hab ich die letzten Oktobertage u. ersten Novembertage gesät mit 320 bis 340 Kö./m² je nach Boden.
Der ist zu 95 % gleichmäßig aufgelaufen nach zus. ca 20 l/ m² Niederschlag.
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Vertrockneter Weizen, besteht noch Hoffnung?

Beitragvon County654 » Mi Nov 14, 2018 13:14

Hier läuft der Weizen jetzt auch recht gleichmässig auf, egal ob am 20.9 , 20.10 oder am 2.11 gesät wurde.
Der Vorteil beim 2.11 ist deutlich weniger Ackerfuchsschwanz in den Parzellen.
Es muß anders werden, wenn es besser werden soll!
Aber keiner weiß, ob es gut wird, wenn es anders wird........
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Re: Vertrockneter Weizen, besteht noch Hoffnung?

Beitragvon marius » Mi Nov 14, 2018 13:14

Man muss halt sauber arbeiten und die Technik haben. Nach der Bodenbearbeitung muss innerhalb kurzer Zeit gedrillt und gewalzt werden. Ablage leicht tiefer als sonst.
Diejenigen hatten einen super Feldaufgang.
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Re: Vertrockneter Weizen, besteht noch Hoffnung?

Beitragvon GeDe » Mi Nov 14, 2018 13:19

Todde hat geschrieben:Zeit sich über die Bodenbearbeitung Gedanken zu machen.
Muss man 3 mal Scheiben, 2 mal Grubbern und überhaupt pflügen?
Sind Kreiseleggen nicht einfach nur Dieselverbrenner?

Was wäre denn Deiner Meinung nach richtig? (soll keine blöde Anmache sein,sondern weil es mich immer interessiert was andere wie machen)!
Ich habe dieses Jahr den ganzen Weizen pfluglos gesät.Überzeugt bin ich davon wie auch in anderen Jahren wo man es probiert hat,nicht so ganz.
Haferäcker wurden mit dem Leichtgrubber mit Gänsefußscharen 3x durchgezogen.
Maisäcker wurden gemulcht,1x Leichtgrubber,dann hab ich einen Kollegen doppelt scheiben lassen und gleich hinterher gesät.
Gewalzt habe ich ausnahmsweise nichts.Nach dem Säen war der Boden so fein,daß ich das nicht auch noch mit der Cambridgewalze zupatschen wollte.Wären die irrtümlich vorhergesagten Renenfälle gekommen,hätte das eine Katastrophe gegeben.
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Re: Vertrockneter Weizen, besteht noch Hoffnung?

Beitragvon juergen515 » Mi Nov 14, 2018 18:33

Richtig ist nach toddes Meinung wohl die jährliche Anwendung von glyphosat zur Reduzierung der bodenbearbeitung...

Das ergebnis dieser guten fachlichen und hochmodernen Praxis sieht man jetzt schön in Ländern mit „roundup-ready“ Soja.

Manch einer lernt es erst wenn’s zu spät ist...
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Re: Vertrockneter Weizen, besteht noch Hoffnung?

Beitragvon countryman » Mi Nov 14, 2018 18:50

Roundup Ready Soja vergleichen mit dem hiesigen Glyphosateinsatz ist aber auch nicht OK.
Jährlicher Gebrauch ist auch überhaupt nicht angesagt. Allerdings zum Zurückdrängen etwa der Quecke ist es allein unendlich wertvoll. Im Osten wurde nur gepflügt und trotzdem sind sie in Quecken untergegangen.
Sehr effizient und vertretbar ist auch der Einsatz bei vorhandener Altverunkrautung, wenn alternativ ein verbrauchsstarker Pflugeinsatz (mit anschließend feinmachen und Erosionsgefahr) ansteht.
Aber gehört eigentlich in einen anderen Thread...
An einigen Orten war/ist es so trocken dass die Intensität der Bodenbearbeitung den Kohl fast nicht fett macht.
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Re: Vertrockneter Weizen, besteht noch Hoffnung?

Beitragvon Bison » Mi Nov 14, 2018 19:48

marius hat geschrieben:Man muss halt sauber arbeiten und die Technik haben. Nach der Bodenbearbeitung muss innerhalb kurzer Zeit gedrillt und gewalzt werden. Ablage leicht tiefer als sonst.
Diejenigen hatten einen super Feldaufgang.

Hab ich so gemacht, hat bei 0 Feuchtigkeit im Boden überhaupt nichts gebracht. Im Gegenteil, wenn's so extrem trocken ist wäre flach drillen die bessere Wahl.
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Re: Vertrockneter Weizen, besteht noch Hoffnung?

Beitragvon juergen515 » Mi Nov 14, 2018 20:26

countryman hat geschrieben:Roundup Ready Soja vergleichen mit dem hiesigen Glyphosateinsatz ist aber auch nicht OK.
Jährlicher Gebrauch ist auch überhaupt nicht angesagt. Allerdings zum Zurückdrängen etwa der Quecke ist es allein unendlich wertvoll. Im Osten wurde nur gepflügt und trotzdem sind sie in Quecken untergegangen.
Sehr effizient und vertretbar ist auch der Einsatz bei vorhandener Altverunkrautung, wenn alternativ ein verbrauchsstarker Pflugeinsatz (mit anschließend feinmachen und Erosionsgefahr) ansteht.
Aber gehört eigentlich in einen anderen Thread...
An einigen Orten war/ist es so trocken dass die Intensität der Bodenbearbeitung den Kohl fast nicht fett macht.



Es gibt durchaus Betriebe in denen jedes Jahr glyphosat eingesetzt wird...
kostet einfach weniger als ein zweiter und dritter Arbeitsgang...
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