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Vollflächiger Schnitt mit Grubber oder Großfederzinkenegge –

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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56 Beiträge • Seite 2 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Vollflächiger Schnitt mit Grubber oder Großfederzinkeneg

Beitragvon GeDe » Fr Jun 19, 2026 17:10

210ponys hat geschrieben:Durch die Bewegung des zinken gibt es ja ein guten Mischeffekt,

Mit 10 Jahren Leichtgrubber mit 70x12 Zinken sowohl schmal als auch Gänsefüße, kann ich Dir sagen daß da nichts mischt :klug:
Vor Raps und Wintergerste nehme ich nach der Ernte nur noch die Scheibenegge oder auch den alten Flügelschargrubber.
Vor Winterweizen kann man den Leichtgrubber ein/zwei mal einsetzen, dann muss aber Scheibenegge oder Flügelschargrubber ran bis zur Saat.
Wo das Stroh (gehäckselt oder Stoppeln) nicht stört, da kommt der Leichtgrubber zum Einsatz. Ebenso zur Aussaat von Begrünungen.
Das Problem von Flügelscharen mit dem Doppelherz (oder umgekehrt: Doppelherzschare mit Flügeln dran) ist, daß man mit der Spitze relativ tief arbeiten muss bis die Flügel zuverlässig im Boden sind -aber DAS mischt dann auch.
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Re: Vollflächiger Schnitt mit Grubber oder Großfederzinkeneg

Beitragvon langholzbauer » Fr Jun 19, 2026 17:36

Der TE schreibt nicht, ab welcher Arbeitstiefe er ganzflächig schneiden will.
Z.B. die Kurzscheibeneggen wurden ja auch für diesen Zweck bei genug Eingriff entwickelt.
Wie vorhin schon geschrieben, möchte man ja am liebsten das abgeschnittene Grünzeug entmischt oben auf gelegt haben, damit es schnell dürr wird und den Boden vor der direkten Sonne schützt.
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Re: Vollflächiger Schnitt mit Grubber oder Großfederzinkeneg

Beitragvon 210ponys » Fr Jun 19, 2026 19:26

GeDe hat geschrieben:Mit 10 Jahren Leichtgrubber mit 70x12 Zinken sowohl schmal als auch Gänsefüße, kann ich Dir sagen daß da nichts mischt :klug:
Vor Raps und Wintergerste nehme ich nach der Ernte nur noch die Scheibenegge oder auch den alten Flügelschargrubber.
Vor Winterweizen kann man den Leichtgrubber ein/zwei mal einsetzen, dann muss aber Scheibenegge oder Flügelschargrubber ran bis zur Saat.
Wo das Stroh (gehäckselt oder Stoppeln) nicht stört, da kommt der Leichtgrubber zum Einsatz. Ebenso zur Aussaat von Begrünungen.
Das Problem von Flügelscharen mit dem Doppelherz (oder umgekehrt: Doppelherzschare mit Flügeln dran) ist, daß man mit der Spitze relativ tief arbeiten muss bis die Flügel zuverlässig im Boden sind -aber DAS mischt dann auch.

naja hab auch einen Leichtgrubber mit Gänsefußscharre dran, und mach mit dem Eigentlich viel auch mal 10-15 cm tiefen Stoppelsturz. Natürlich bekommst da nicht den Boden her wie mit einem Flügelschar. Aber ich fahr grundsätzlich zweimal das alles abgeschnitten ist. Aber es sollte ja genau in die andere Richtung gehen. Bei der AF Problematik wo wir alle bekommen werden, ist der AF bei 5 cm vergraben.
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Re: Vollflächiger Schnitt mit Grubber oder Großfederzinkeneg

Beitragvon Der Alte » Fr Jun 19, 2026 19:27

"Z.B. die Kurzscheibeneggen wurden ja auch für diesen Zweck bei genug Eingriff entwickelt"
ehrlich, vor 15 Jahren hats geheissen, wennsd Quecke vermehren willst, nimm eine KSE,

"möchte man ja am liebsten das abgeschnittene Grünzeug entmischt oben auf gelegt haben, damit es schnell dürr wird und den Boden vor der direkten Sonne schützt."
"Tiefe ca. 5cm, wird alles braun bis zum letzten Zinken (Feldrand),"
glaubs mir
"GERECHTIGKEIT ist immer subjektiv und kein Naturgesetz" aus Krimi Polizeinotruf 110 :idea:
vor 15 Jahren: ...schau, so viele China-Touristen bei uns! Geh, last ses, de machen doch nur Fotos.... n8
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Re: Vollflächiger Schnitt mit Grubber oder Großfederzinkeneg

Beitragvon elchtestversagt » Fr Jun 19, 2026 20:17

Mit dem Flügelschargrubber funktioniert aber nur mit alten Spitzen und neuen Flügeln....
Ich nutze dies, um in einem Arbeitsgang Körnermais zu mulchen und hinten die Stoppeln zu lösen...
Ansonsten haben die meisten (Leicht-) Grubber das Problem, das die zu leicht sind und bei kleinster Menge organischer Masse oder verhärtenden Böden einfach aufschwimmen. Für ein ordentliches (flaches-) Arbeitsergebnis fehlt einfach Gewicht.
Und das, was ich mit Nachteil bei dem Akpil meinte ist hierbei ein umgedrehter Vorteil. Weil sau schwer, bleibt der auch im Boden.
Und mischen machen die 310er Gänsefuss auch sehr gut, zumeist mache ich damit auf 15cm tiefe einen Arbeitsgang, um das Land Saatfertig zu machen, nach Körnermais, wohlgemerkt ( also nach dem mulchen und Stoppeln lösen...).
Nach zwei Arbeitsgängen ( 10 und 15cm) sieht die Fläche fast aus wie gepflügt ( und ist mir zu fein....).
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Re: Vollflächiger Schnitt mit Grubber oder Großfederzinkeneg

Beitragvon Agrohero » So Jun 21, 2026 12:09

Ich habe zu diesem Thema schon sehr nur in der Praxis getestet und eigenversuche angestellt mit dem Fazit,
Der vollständige Schnitt ist unter 5 cm arbeitstiefe nicht zu realisieren und ist nur die halbe Miete, mindestens genauso wichtig ist das enterden der Wurzeln.
Selbst bei optimalen Wetter und zeitlich versetzen zwei arbeisgängen ist alles über 80 % Spinnerei!
Wo noch erlaubt ist der einsatz von Glyphosat im konventionellen ackerbau alternativlos!
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Re: Vollflächiger Schnitt mit Grubber oder Großfederzinkeneg

Beitragvon visifix » So Jun 21, 2026 15:27

Hallo,
vielleicht wäre der Stratos von Kerner eine Möglichkeit - gibt es mit starren Zinken - https://www.kerner-maschinenbau.de/konf ... uctId=3075.
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Re: Vollflächiger Schnitt mit Grubber oder Großfederzinkeneg

Beitragvon AEgro » So Jun 21, 2026 15:52

Den Kerner habe ich bei einer Vergleichsvorführung verschiedener Bearbeitungssystem gesehen.
Und wirlich, der Stratos mit sehr flachen Scharen, war der flachste von allen. :lol:
Der ging als Einziger überhaupt nicht in den sehr harten und trockenen Boden rein und ist nur drübergerutscht.
Alle anderen haben wenigsten ab ca. 10 cm Tiefe halbwegs gearbeitet wenn sie einmal im Eingriff waren.
Das waren alles gefederte Zinken, bei denen sich die Gänsefussschare durch ausweichen der Zinken auf die Spitze gestellt haben.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Vollflächiger Schnitt mit Grubber oder Großfederzinkeneg

Beitragvon Agrohero » So Jun 21, 2026 17:15

War das eine angebaute Variante oder eine aufgesattelete ?
Ich habe einen 6m horsch fg mit 38 cm breiten Mcale hackscharen die extrem dünn und flach angestellt sind , der ist bisher immer eingezogen
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Re: Vollflächiger Schnitt mit Grubber oder Großfederzinkeneg

Beitragvon AEgro » So Jun 21, 2026 18:02

Das waren alles angebaute Maschinen.
Wennn ichs noch recht in Erinnerung habe, war der Kerner die einzige 3 m- Maschine.
Alle anderen 4 bis 6 m.
Aufgesattlete Maschinen siehr man bei nuns in der Gegend sehr selten.
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Vollflächiger Schnitt mit Grubber oder Großfederzinkeneg

Beitragvon Agrohero » So Jun 21, 2026 19:55

Ich habe und will kaum etwas anderes an Geräten
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Re: Vollflächiger Schnitt mit Grubber oder Großfederzinkeneg

Beitragvon Gebboo7 » Mo Jun 22, 2026 8:51

Auf einer Vorführung letztes Jahr war ich vom Knoche Ökogrubber 300 positiv überrrascht, genau wie alle anderen Anwesenden. Auf wirklich hartem ausgetrocknetem Lehmboden, hat er bei minimaler Tiefe vollflächig abgeschnitten. Schlepper war auch in moderater Größe (um die 120PS). Den gibt es auch noch in 4,5m. Der nachlaufende Striegel sorgt für Enterdung und legt die Stoppeln Unkraut etc. oben auf.
Zur Qualität und Haltbarkeit kann ich natürlich nichts sagen.
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Re: Vollflächiger Schnitt mit Grubber oder Großfederzinkeneg

Beitragvon josire » Mo Jun 22, 2026 10:02

Der Knoche ist dem Treffler TGA ja sehr ähnlich. Stellt sich halt die Frage welcher der Zinken mehr nachgibt. Die in dem Video von Elchtestversagt bewegen sich schon recht viel nach hinten was einem vollflächigen Schnitt nicht zuträglich ist.
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Re: Vollflächiger Schnitt mit Grubber oder Großfederzinkeneg

Beitragvon elchtestversagt » Mo Jun 22, 2026 11:06

Das sieht wilder aus als es ist. Der Vorteil dieser Zinken ist ja durch die Vibration entstehenden Mischeffekt als auch die vermeidung von Scherzonen.
Wenn man wirklich ganzflächig ohne einen mm Bewegung sehr flach schneiden will, dem empfehle ich die guten alten Schälpflüge, die es z.B. von Einböck ( zukauf von ich meine Omarv...) gibt. Damit kann ich flächig auf 5cm abschneiden. Sind auch bei den Biokollegen sehr beliebt.
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Re: Vollflächiger Schnitt mit Grubber oder Großfederzinkeneg

Beitragvon AEgro » Mo Jun 22, 2026 12:25

Die vibrierenden Federzinken wurden nicht aus Jux und Dollerei erfunden.
Egal ob Gareegge, leichte Kultiegge, Großfederzinkenegge oder auch Universalgrubber mit Zinken aus Federstahl.
Die sollen vibrieren um Verstopfen zu minimieren.
Der Zinken schüttelt sich/befreit sich sozusagen selbst von anhängendem Stroh/Mulch/Umkraut, das sich zwangsläufig an den grubberstiehlen fängt.
Je enger der Strichabstand, desto anfälliger.
Spätestens mit Pflugverzicht ist das notwendig geworden.
Der Effekt, dass damit die Arbeitstiefe variiert ist dabei zwangsläufig.
Versucht mal einem einen rel. engen Grubber wie den genannten Kerner Stratos mit starren Zinken eine Bearbeitung eines Weizen oder Roggenackers nach dem
Drusch mit normal gehäckseltem Stroh.
Das wird kaum gehen, ich merke es selbst bei meinem federnden Agrifarm Eurocult 5-reihig mit rel. schmalen 180 mm Gänsefussscharen.
Das macht keinen Spass bzw. geht nicht.
Während mein ur-alt Reho mit schmalen Zinken ( mit Doppelfeder) den 1. Arbeitsgang bei trockenem Stroh problemlos schräg zur Stopplerichtung macht.
Das liegt nicht nur daran, dass der Reho 13,8 und der Agrifarm 13 cm Strichabstand hat.
Sondern daran, dass die schmalen Zinken weniger Stroh mitnehmen und dass die schwächeren Zinken trotz Doppelfeder mehr vibrieren.
Gruß AEgro
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