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Vollflächiger Schnitt mit Grubber oder Großfederzinkenegge –

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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56 Beiträge • Seite 3 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Vollflächiger Schnitt mit Grubber oder Großfederzinkeneg

Beitragvon josire » Mo Jun 22, 2026 19:19

Es ist schon klar dass die Vibrationen ein Verstopfen mit verhindern soll. Das Problem bei den Ringelschwanzzinken ist aber meiner Meinung nach das seitliche Ausweichen. Es kann sich jeder selbst ausrechnen wie weit ein 25-30cm breites Schar dann an den Seiten hochgeht und einen vollflächig Schnitt, um den es hier schließlich geht, verhindert.
josire
 
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Re: Vollflächiger Schnitt mit Grubber oder Großfederzinkeneg

Beitragvon elchtestversagt » Di Jun 23, 2026 6:23

Der Ringelschwanzzinken federt eher nach vorne und hinten, aber seitlich nur marginal. Und bei 4cm Überschnitt zu jeder Seite an jedem Zinken müssen dann schon beiden nebeneinander montierte Zinken zur jeweils anderen Seite ausschwenken, und wenn das "Loch" dann 8cm breit ist, dann wird nicht mehr ganzflächig geschnitten...8cm sind aber schon ein gewaltiges Wort...
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Re: Vollflächiger Schnitt mit Grubber oder Großfederzinkeneg

Beitragvon Der Alte » Mi Jun 24, 2026 4:54

Anmerkung: bei dreireihigem Grubber (1. Reihe auf 3.)am Seitenhang sind 8cm leicht erreicht,
da brauchst nedamal einen Extremhang,
darum, kein Federgedoens fuer diese Frage,
"GERECHTIGKEIT ist immer subjektiv und kein Naturgesetz" aus Krimi Polizeinotruf 110 :idea:
vor 15 Jahren: ...schau, so viele China-Touristen bei uns! Geh, last ses, de machen doch nur Fotos.... n8
Der Alte
 
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Re: Vollflächiger Schnitt mit Grubber oder Großfederzinkeneg

Beitragvon samoht_ » Mi Jun 24, 2026 6:37

Lanze hat geschrieben:Hallo,

ich bin auf der Suche nach einem Gerät für einen zuverlässigen vollflächigen Schnitt.

In meiner Gegend sind viele Treffler TG-Grubber im Einsatz, die eine sehr saubere Arbeit leisten. Leider sind die Treffler-Geräte für mich preislich nicht realisierbar, daher suche ich nach einer Alternative.

Aktuell besitze ich einen Agri Farm Eurocult 2. Bei diesem Gerät kommt es jedoch immer wieder vor, dass Disteln nicht zuverlässig abgeschnitten werden, da die 70 × 12 mm Zinken ausweichen.

Daher stellen sich für mich folgende Fragen:

Welche Alternativen zum Treffler TG könnt ihr empfehlen?
Laut Güttler sollen die 45 × 12 mm Zinken mit Verstärkungsfeder widerstandsfähiger sein. Entspricht das euren Erfahrungen?
Was haltet ihr von einem Güttler SuperMaxx Bio in 7-balkiger Ausführung?
Wie beurteilt ihr die Widerstandsfähigkeit der Quadratstahlzinken beim Bremer Intensiv S im Vergleich zu C-Zinken?

Außerdem habe ich gesehen, dass es für meinen Schwergrubber mit 20 cm Strichabstand Gänsefußscharen gibt, mit denen sich rechnerisch ein vollflächiger Schnitt erreichen lassen müsste.

Hat jemand Erfahrungen mit dieser Lösung?
Funktioniert damit der vollflächige Schnitt in der Praxis zuverlässig, insbesondere bei Disteln und anderen Wurzelunkräutern?


Ein Kollege nutzt den Köckerling Vector zum vollflächigen, flachen Schnitt. Funktioniert mit dem entsprechenden Schar hervorragend.
Er hobelt nur noch auf 3-5cm ab, auch zB vor Rüben im Frühjahr (Mulchsaat ohne Glypho) hat er saubere Flächen.
samoht_
 
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Re: Vollflächiger Schnitt mit Grubber oder Großfederzinkeneg

Beitragvon Agrohero » Mi Jun 24, 2026 14:37

Warum auch nicht , er hat irgendwo 28 cm Strich stand und wenn es dafür die passenden schare gibt .....
Allerdings sehe ich eher das Problem mit der sts Walze , die drückt gleich wieder an was abgeschnitten wurde
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Re: Vollflächiger Schnitt mit Grubber oder Großfederzinkeneg

Beitragvon Schwabenjung26 » Do Jun 25, 2026 9:39

Für die Unkrautbekämpung sicher nachteilig, ackerbaulich halte ich es für unabdingbar wieder sauber rückzuverfestigen.
Man bräuchte wieder mehrere Gerätschaften.
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Re: Vollflächiger Schnitt mit Grubber oder Großfederzinkeneg

Beitragvon langholzbauer » Do Jun 25, 2026 11:18

Es braucht keine vermeintlich neuen Erfindungen.
Nehmen wir z.B. die 2reihigen Kutzgrubber.
Die gab es mit 3Punktbock hinten dran.
Dazu je nach Boden und Arbeitstiefe eine ganzflächig rückverdichtende Walze oder und eine enterdente Kombi für den flachen Schnitt.
@Schwabenjung
Warum sollte bei 5 cm Arbeitstiefe unbedingt alles wieder angedrückt werden?
M.M.n. reicht da ein Striegel(Zustreicher), der die Furchen der letzten Stielreihe einebnet .
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Re: Vollflächiger Schnitt mit Grubber oder Großfederzinkeneg

Beitragvon Planlos » Fr Jun 26, 2026 8:07

Entgegen vieler Darstelungen anderer Berufskollegen habe ich zum ganzflächigen Schnitt mit Großferzinkeneggen (70*12 Zinken, ca. 13 cm Strichabstand, Gänsefußschare ca. 180 bis 220 mm) durchweg positive Erfahrungen.
Allerdings hängt sicher auch viel damit zusammen, dass ich nie sonderlich viel Last auf die Zinken gebe.
5cm Arbeitstiefe erreiche ich frühestens im zweiten Durchgang. Ziel des ganzflächigen Schnitts ist ja idR das Austrocknen und Enterden der Alt-Verunkrautung oder der ZF.
5cm Erde an den Wurzeln sind mir aber schon viel zu viel.
Das Risiko, dass es bis zur vollständigen Abtrocknung wieder anregnet und weiter wächst ist gerade im zeitigen Frühjahr auf hiesigen Böden zu hoch.
Der erste Durchgang läuft daher so flach, dass ich sogar in Kauf nehme, in leichten Mulden oder alten Fahrspuren allenfalls oberflächlich zu kratzen.
Ohne exakte Hubwerksregelung, möglichst Tasträder außen und Langloch am Oberlenker wird es nichts.
Beim zweiten Durchgang dann einen Fingerbreit tiefer und ggf. im leichten Winkel zur ersten Bearbeitungsrichtung. Der scharf eingestellte und dichte Striegel trennt dabei die inzwischen abgetrocknete Erde an den Wurzeln vom ersten Durchgang.
Jetzt werden natürlich viele sagen, das sei ja ein übertriebener Aufwand mit dem zweiten und ggf. sogar dritten Durchgang bis aus 5 cm.
Dem halte ich aber entgegen, dass bei 5cm in einem Durchgang außer bei reinem Sanboden ja ohnehin noch mal separat gestriegelt werden müsste. Ich habe selber aber auch keinen Solo-Striegel.
Zudem wird die Krümel-Struktur zumindest auf Lehm und Ton bei geringeren Schicht-Dicken wesentlich besser als bei 5cm-Batzen.
Der Zugkrafbedarf ist zu vernchlässigen. Wenn das schiere Gewicht und der Hebel des 5m-Grubbers nicht wären, bekämme ihn auch der 90 PS-Pflege-Schlepper problemlos gezogen.

Viel und lange Organik machen natürlich in der Großfederzinkenegge gerne Probleme. Wenn es zu viel wird, verwandelt sie sich schnell in eine Harke/ einen Rechen. Oft macht aber auch der richtige Zeitpunkt den Unterschied. Was einen gegen 10:00 mit Restfeuchte vom Tau noch in den Wahnsinn treibt, kann um 14:00 funktionieren, als hätte es nie ein Problem gegeben.

So eine Großferzinkenegge muss man mit dem Wetter und mit den Bedingungen einsetzen - dagegen macht es einfach keinen Sinn
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Re: Vollflächiger Schnitt mit Grubber oder Großfederzinkeneg

Beitragvon AEgro » Fr Jun 26, 2026 9:19

Planlos, ichkann dir bei deinen Erfahrungen zustimmen, besonders was die Feuchtigkeitsbedingungen betreffen.
Aber weißt du wie wenig bei der Bodenbearbeitung 5 cm sind ?
Ich behaupte es gibt nur ganz wenige Böden und Flächen in Deutschland, bei denen 5 cm oder sogar noch weniger Arbeitstiefe
eine korrekte vollfächige Unkrautbekämpfung mit einem Zinkengerät, um die es hier geht, ermöglichen.
Bei mir geht das nicht !
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Vollflächiger Schnitt mit Grubber oder Großfederzinkeneg

Beitragvon Schwabenjung26 » Fr Jun 26, 2026 9:58

langholzbauer hat geschrieben:@Schwabenjung
Warum sollte bei 5 cm Arbeitstiefe unbedingt alles wieder angedrückt werden?
M.M.n. reicht da ein Striegel(Zustreicher), der die Furchen der letzten Stielreihe einebnet .


Ich habe gelernt den Acker immer saatfertig zu hinterlassen, heisst sauber rückverfestigt und eingeebnet. Locker aufliegende Erde mag ich hier nicht, führt zu ungleichmäßigen Abtrocknen von Boden und Auflaufen von Ungras/Unkraut. Da habe ich es doch lieber gerne sauber rückverfestigt, dann ists überall gleichmäßig.
Mag bei jedem anders funktionieren, mir ist es so lieber.
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Re: Vollflächiger Schnitt mit Grubber oder Großfederzinkeneg

Beitragvon langholzbauer » Fr Jun 26, 2026 10:44

Naja,
Wer walzt jede Saat an, die ja auch gern bei großkörnigem Saatgut bis in diesen Tiefen abgelegt wird?
M.M.n. ist die Einebnug und Enterdung der Pflanzenmasse bis 10 cm Arbeitstiefe deutlich wichtiger , als die Rückverdichtung.
Denn ein lockerer Bearbeitungshorizont kann auch geringe Niederschläge besser aufsaugen.
Ungleichmäßiges Abtrocknen kommt mehr von ungleicher Bearbeitungstiefe, als von der Frage, ob die hoffentlich sauber eingeebnete Auflage locker oder verdichtet ist. :wink:
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Re: Vollflächiger Schnitt mit Grubber oder Großfederzinkeneg

Beitragvon Agrohero » Fr Jun 26, 2026 20:52

langholzbauer hat geschrieben:Es braucht keine vermeintlich neuen Erfindungen.
Nehmen wir z.B. die 2reihigen Kutzgrubber.
Die gab es mit 3Punktbock hinten dran.
Dazu je nach Boden und Arbeitstiefe eine ganzflächig rückverdichtende Walze oder und eine enterdente Kombi für den flachen Schnitt.
@Schwabenjung
Warum sollte bei 5 cm Arbeitstiefe unbedingt alles wieder angedrückt werden?
M.M.n. reicht da ein Striegel(Zustreicher), der die Furchen der letzten Stielreihe einebnet .



Ein zweibalker hat bei 3m 8 stiele , wenn du damit einen vollflächigen Schnitt hinbekommen willst, dann eventuell auf Boden der kaum Bewuchs und keine erntrückstände der vorfrucht hat , ansonsten hast du mit den breiten scharen eher einen Schneeschieber als ein bodenbearbeitungsgerät !
Auch der letzte Satz ist mit Verlaub gesagt dünnschiss !
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Re: Vollflächiger Schnitt mit Grubber oder Großfederzinkeneg

Beitragvon präsident » Sa Jun 27, 2026 15:24

Lanze hat geschrieben:Hallo,

ich bin auf der Suche nach einem Gerät für einen zuverlässigen vollflächigen Schnitt.

In meiner Gegend sind viele Treffler TG-Grubber im Einsatz, die eine sehr saubere Arbeit leisten. Leider sind die Treffler-Geräte für mich preislich nicht realisierbar, daher suche ich nach einer Alternative.

Aktuell besitze ich einen Agri Farm Eurocult 2. Bei diesem Gerät kommt es jedoch immer wieder vor, dass Disteln nicht zuverlässig abgeschnitten werden, da die 70 × 12 mm Zinken ausweichen.



Hallo,
kann ich jetzt überhaupt nicht nachvollziehen. ich habe selbst einen Agrifarm Eurocult mit 5m. der hat 38 Zinken, d.h der Strichabstand beträgt 130mm. Schare sind bei mir 200mm breit. Ich war überrascht wie der alle Diestel zuverlässlich schneidet und an der Oberfläche ablegt. In Stoppeln kann ich damit nicht fahren, da stopft der natürlich. ich benutze ihn beim Umbruch von Begrünungen oder nach den "normalen" Grubber.
lg
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Re: Vollflächiger Schnitt mit Grubber oder Großfederzinkeneg

Beitragvon Biohias » Sa Jun 27, 2026 17:47

Ich wollte mir auch schon mal nen Treffler holen und bin dann zufällig über einen gebrauchten Väderstad Swift gestolpert. Das Ding haben wir jetzt drei Jahre und es war mit die beste Maschine die wir seit langem gekauft haben. Die sind gebraucht einigermaßen bezahlbar und machen eine perfekte Arbeit. Die ganzen Dreipunkt
Flachgrubber mit den kleinen Gänsefußscharen haben meiner Meinung nach alle das Problem mit dem ausweichen bei sehr hartem Boden mit dem Einzug und haben somit auch keinen ganzflächigen Schnitt.
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Re: Vollflächiger Schnitt mit Grubber oder Großfederzinkeneg

Beitragvon Eizo » So Jun 28, 2026 8:54

Biohias hat geschrieben:Ich wollte mir auch schon mal nen Treffler holen und bin dann zufällig über einen gebrauchten Väderstad Swift gestolpert. Das Ding haben wir jetzt drei Jahre und es war mit die beste Maschine die wir seit langem gekauft haben. Die sind gebraucht einigermaßen bezahlbar und machen eine perfekte Arbeit. Die ganzen Dreipunkt
Flachgrubber mit den kleinen Gänsefußscharen haben meiner Meinung nach alle das Problem mit dem ausweichen bei sehr hartem Boden mit dem Einzug und haben somit auch keinen ganzflächigen Schnitt.


Servus Biohias,
wir haben auch einen Swift 5,4m. Sind aber enttäuscht, d.h. sobald er nicht mehr in der Ebene arbeitet, lässt er einen Streifen stehen. Da der Grubber leicht abdriftet.
Wie löst Du das Problem?
Wie Du schon geschrieben hast, waren wir auch von den Dreipunkt Flachgrubber mit den kleinen Gänsefußscharen sehr enttäuscht. Auch der Zinkenbruch (70x12) ging langsam ins Geld
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