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Vorpächter hat vermutlich Grenzsteinei selber gesetzt

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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19 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Vorpächter hat vermutlich Grenzsteinei selber gesetzt

Beitragvon anhilde » So Okt 29, 2017 18:13

Hallo,

ich habe gestern ein recht kurioses Erlebnis mit einem Landwirt nicht hier aus der Gegend aber Pächter hier, gehabt den ich bis dahin nicht kannte. Er hat die letzten Jahre per ungenehmigtem Pflugtausch einen Teil eines Ackers bewirtschaftet der einem befreundeten Nachbarn gehört. DJeder Nachbar hat das Pachtverhältnis letztes Jahr zu diesem Jahr gekündigt. Ich bin davon ausgegangen, dass ich, nach dem der Vorpächter den Acker geerntet hat (Soja), diesen übernehmen kann. Habe aber nicht mit ihm darüber gesprochen, da er aus einem anderen Landkreis ist und ich nicht mal seinen Namen kannte. Sicher ein Fehler meinerseits diese Annahme. Ausserdem habe ich beim Miststreuen zu breit gearbeitet, da ich dachte der gesamte Acker, bestehend aus drei Flurstücken geht an mich. Waren aber nur zwei. Also wieder mein Fehler. Als ich allerdings auf dem mir nicht zustehenden Stück Acker anfangen wollte Pferdemist zu streuen kam er mit Sohn angefahren. Das Auto war mir schon vorher aufgefallen. Die hatten mich schon ein Weilchen beobachtet. Es ging hoch her aber wir haben dann mit dem Verpächter geklärt das ein Missverständnis vorlag. Der ehemalige Verpächter hat drauf hingewiesen, das er und sein Sohn die Grenzsteine gesucht hätten und diese mit weißen Pfählchen markiert hätten. Den überstreuten Mist sollte ich mit Striegel entfernen. Dazu habe ich mich bereit erklärt. Nun, heute bin ich mit dem befreundeten Verpächter hin zum Acker, um zu schauen ob die Pfählchen auch richtig stehen. Zu unsere großen Überraschung mussten wir feststellen, dass die sauberen Herren nicht nur Pfählchen, sondern auch die Grenzsteine fein säuberlich gesetzt hatten. Ich kann das natürlich nicht beweisen, weiß nur das die weißen Pfählchen beim zweiten Streuer noch nicht da waren und das die “Grenzsteine” auch frisch eingegraben sind. Sitzen locker, schauen fein säuberlich aus der Erde und der frische Aushub liegt drum rum. Beim dritten Streuer wo ich ja dann übel angegangen wurde vom ehemaligen Pächter, waren die weißen Pfählchen dann zu sehen. Ich habe aber bis heute gebraucht um zu raffen was da gestern passiert ist. Frage ist jetzt, wie man mit sowas umgeht? Ist Grenzsteine selber setzen eigentlich ein Kavaliersdelikt? Mir wurde in dem Streitgespräch so einiges an den Kopf geworfen, was in Anbetracht des Vorgehens dieser zwei Herren schon echt verblüffend ist... Ach ja, es geht hier nicht um Hektar große Ländereien sondern um 24ar.

Viele Grüße,

André
anhilde
 
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Re: Vorpächter hat vermutlich Grenzsteine gesetzt

Beitragvon 210ponys » So Okt 29, 2017 18:28

wo die Grenzsteine sitzen verläuft da auch die Wirkliche grenze des Grundstücks? Wenn die Marksteine wirklich an der Grenze des Grundstückes laufen sehe ich darin kein Problem.Ist ja beiden damit geholfen.
210ponys
 
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Re: Vorpächter hat vermutlich Grenzsteinei selber gesetzt

Beitragvon anhilde » So Okt 29, 2017 18:37

Von der Größe des Ackers passt es soweit, ob es absolut passt weiß ich nicht. Ich finde es nur verwunderlich auf die Idee zu kommen selber die Steine zu setzen... Kommt mir irgendwie wie “Dokumentenfälschung“ vor. Der Vorpächter hat wohl im Vertrag explizit gefordert, das fehlende Grenzsteine bei Rückgabe zu ersetzen sind. Er meinte damit aber nicht „selbstbau Grenzsteine“.
anhilde
 
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Re: Vorpächter hat vermutlich Grenzsteinei selber gesetzt

Beitragvon Pinzgauer56 » So Okt 29, 2017 18:48

Die 24 ar kannst du leicht nachmessen u. wenn es sich dann um ein par wenige Quadratmeter handelt würde ich pers. Ruhe bewahren.
Vermessung (Amt) kostet......
Bei der Leni, auf der Zenzi, überall ist dieser Pinzi... 8)
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Re: Vorpächter hat vermutlich Grenzsteinei selber gesetzt

Beitragvon HL1937 » So Okt 29, 2017 19:28

In unserer Gemarkung kenne ich alle Grenzsteine auswendig, und sie werden auch bei jeder Bodenbearbeitung fein säuberlich freigelegt und ggf. mit Pfosten markiert.
Nachbarn interessiert das nicht, die grubbern und säen auch die frisch freigelegten Steine wieder zu.
Eigentlich sollte man in solchen Fällen ausrangierte Betonspalten senkrecht stellen, damit sowas nicht mehr vorkommt.
Ein Spaten ist immer dabei.
Früher war alles besser.
Gott schütze unsere Fluren, vor Merkel, den Grünen und anderen Kulturen.

Es wünsch mir einer was er will, es geb´ihm Gott zehnmal soviel.
HL1937
 
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Re: Vorpächter hat vermutlich Grenzsteinei selber gesetzt

Beitragvon T5060 » So Okt 29, 2017 19:55

Wer sonst nichts zu tun hat, kann sich in Zeiten von GPS/EGNOS mit Grenzsteinen ( die sowieso NIE stimmen ) beschäftigten.
Für den Vermesser sind das 20 min Arbeit.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Vorpächter hat vermutlich Grenzsteinei selber gesetzt

Beitragvon marius » So Okt 29, 2017 20:51

T5060 hat geschrieben:Wer sonst nichts zu tun hat, kann sich in Zeiten von GPS/EGNOS mit Grenzsteinen ( die sowieso NIE stimmen ) beschäftigten.
Für den Vermesser sind das 20 min Arbeit.


Das ist wieder so eine merkwürdige Aussage. Wen ich eine Bodenbearbeitung durchführe brau ich eine Schaufel und such den Grenzstein. Deshalb sollte er schon drinn sein und dann passt das auch. Bei einer CC Vort Ort Kontrolle sollte die Grenze schon auch passen, besonders wenn z.b. an einen Acker Dauergrünland angrenzt.

Man hat als Verpächter halt das Dilemma :
Entweder man gibt seine Fläche einem sogenannten Kleinbauern der noch wie früher sorgfältig die Steine sucht, aber halt nicht viel verdient und somit schlechte Pachtpreise bezahlt.
Oder man gibt seine Fläche einem Zukunftsbetrieb. Das wäre hier ein großer Biogaser + 500er Bullenstall, 800 Stück Milchkuhbetrieb + Biogas, usw. Bei denen wird derzeit noch richtig Geld verdient weil mit kostenloser eigener Gülle teurer Strom und Abwärme erzeugt wird..

Die bezahlen Spitzenpachtpreise, allerdings legen die bei einigen hundert ha Betriebsfläche keinen Grenzstein mehr frei.
Ich hab selber gesehen wie sie Grenzsteine rausgepflügt haben, und haben ihn schnell verschwinden lassen.
Das muss halt eines Tages dann der Verpächter auf eigene Kosten wieder setzen lassen, dass ist sicher.
Denn beweisen läßt sich das nie. Denn es könnte theoretisch auch der Feldnachbar für den fehlenden Stein verantwortlich sein oder die Gemeinde ( Strasse )
Ich hab zwar auch an einen Großbetrieb verpachtet, aber das ist wirklich der einzige der halbwegs auf Grenzsteine achtet und stets direkt am Grenzstein einen Pfahl reinschlägt. Ist aber die absolute Ausnahme, die anderen interessiert das nicht.
Zuletzt geändert von marius am So Okt 29, 2017 20:58, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Vorpächter hat vermutlich Grenzsteinei selber gesetzt

Beitragvon Fendt 308ci » So Okt 29, 2017 20:54

HL1937 hat geschrieben:In unserer Gemarkung kenne ich alle Grenzsteine auswendig, und sie werden auch bei jeder Bodenbearbeitung fein säuberlich freigelegt und ggf. mit Pfosten markiert.
Nachbarn interessiert das nicht, die grubbern und säen auch die frisch freigelegten Steine wieder zu.
Eigentlich sollte man in solchen Fällen ausrangierte Betonspalten senkrecht stellen, damit sowas nicht mehr vorkommt.
Ein Spaten ist immer dabei.


Leider halten es die wenigsten noch so.
Bei uns in der Gemarkung verhalten sich viele nach folgendem Motto: "Wer zuletzt sät, sät am meisten".

Die freigelegten und mit Pfosten markierten Grenzsteine werden mit Grubber o.ä. verschüttet oder gar mit dem Pflug herausgeackert und der Pfosten ist weg.
Und bei genauem hinschauen muss man feststellen, dass ein Streifen vom frisch aufgelaufenen Winterweizen verschwunden ist.

Sind aber meist die selben Kandidaten, reden hilft da nichts.
Beim Körnermais haben schon einige dieser Kandidaten beim dreschen große Augen gemacht, wenn ich schneller war, als die Deppen, welche ihre, meist gepachteten Äcker, größer machen als sie sind.

Die Grenzsteinsicherung und - einhaltung sollte CC - relevant sein.
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Re: Vorpächter hat vermutlich Grenzsteinei selber gesetzt

Beitragvon Neo-LW » So Okt 29, 2017 21:03

Moin,

'Grenzsteine' kann und darf jedermann einbuddeln.

TP (Trigonometrische Punkte) darf nur die Behörde setzen (lassen).

TP's sind in ca. 1 Meter Tiefe mit einem Rohr gesichert.
D.h., wenn jemand den TP klaut, kann man einen Stein problemlos nachsetzen.

Eigene Grenzsteine sichert man durch Ablegen.
D.h. in zwei Richtungen mit definiertem Abstand kloppt man Hilfspunkte in den Boden.
Dann können die Grenzsteine auch mal umgepflügt werden,
die Original-Lage kann man jederzeit wieder herstellen.

Bei Innerorts-Grundstücken sollte man durch Grenzanzeige eines zugelassenen Vermessers
die (eigenen) Grenzsteine bestätigen lassen, wenn man etwas Genehmigungspflichtiges hinbaut.

Am teuersten ist die Grenzfeststellung.
Da kommt dann der zugelassene Vermesser, steckt das Grundstück ab, und buddelt Grenzsteine ein.

Dann die Problematik der Flurstückgröße.

Es gibt drei Größen für Landwirtschaftliche Flächen:

A) Fläche nach Grundbuch
Im Grundbuch steht eine Oberflächengröße.
Im Grundbuch stehen keine Koordinaten.
D.h., wo sich die Fläche in Deutschland befindet ist nicht genau definiert,
und es gibt auch keinen Hinweis auf die Oberflächengeometrie.

B) Fläche nach Katasterplan
Die Fläche nach Katasterplan ist die lotrechte Projektion mit Eckkoordinaten.
A zu B kann unterschiedlich sein.

C) Fläche nach LWK
Die Fläche im Agrarantrag ergibt sich aus dem zugehörigen Luftbild.
A und B können unterschiedlich zu C sein.

Je nach Genauigkeit des naheliegenden Dreiecksnetzes kann ich mit meinem Tachymeter
und gerechneter Fehlerverteilung eine Genauigkeit von 5mm bis 15 cm abstecken.

Im Bild mal ein Bauwerk, wo ich 7 m unter Gelände die Köcherfundamente auf 6 mm genau abgesteckt habe.



Olli

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Re: Vorpächter hat vermutlich Grenzsteinei selber gesetzt

Beitragvon 2810 » So Okt 29, 2017 21:33

Na ja , ich weiß nicht in welchem Bundesland Du tätig bist, aber dass jeder Grenzsteine setzen kann ,
ist mir noch nie zu Ohren gekommen. Mit solchen Aktionen hat man bei uns im 19. Jh teilweise die gute Arbeit im Primärkataster versaut, da man die Messungslinien zerstörte.

TPs sind bei uns versichert mit 2 Klinkerplatten ( zur schnellen Kontrolle), in 1 m Tiefe unter dem TP
ist ebenfalls eine Platte mit eingeritztem Kreuz. Dies ist die genaue Lage des TP

Auch die Angabe Deiner Flächengrößen A und B ist für die Situation in BW nicht korrekt.
A und B sind identisch , da die Fläche im GB aus dem LiKa kommt. Wenns es dabei Differenzen gibt, kann es nur um Fehlübertragungen handeln -Zahlendreher. (ist bei mir schon 2 mal vorgekommen, der Text war m.W : "Korektur von Amts wegen ..)
Die Angabe im GB gibt auch die Lage an : Gemarkung, Kartennummer und Flstnr.

Die Angabe der Oberflächengeometrie ist nicht möglich,weder bei A noch bei B, da A und B identisch .Eine Aussage über Oberfläche sagt zumindest die Höhenflurkarte.
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Re: Vorpächter hat vermutlich Grenzsteinei selber gesetzt

Beitragvon Neo-LW » So Okt 29, 2017 21:49

Moin,

2810 hat geschrieben:
Die Angabe im GB gibt auch die Lage an : Gemarkung, Kartennummer und Flstnr.



Aber es stehen keine Koordinaten im GB !

Das ist der Mist bei den Juristen.
Die wollen sich immer ein Hintertürchen offen halten.

Ich hatte schon den Fall, daß ein Grundbuch innerorts falsch war.
Man hatte falsche Hausnummern in das Grundbuch geschrieben.

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Re: Vorpächter hat vermutlich Grenzsteinei selber gesetzt

Beitragvon Neo-LW » So Okt 29, 2017 21:54

Moin,

das korrekte Hinbauen von Grenzsteinen ist nicht verboten, nur das Wegnehmen.

§ 274 StGB (Anm. 9-10) folgende Bestimmungen: „Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft,
wer einen Grenzstein oder ein anderes zur Bezeichnung einer Grenze oder eines Wasserstandes bestimmtes Merkmal in der Absicht,
einem anderen Nachteil zuzufügen, wegnimmt, vernichtet, unkenntlich macht, verrückt oder fälschlich setzt.


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Re: Vorpächter hat vermutlich Grenzsteinei selber gesetzt

Beitragvon wespe » So Okt 29, 2017 22:00

Hier werden gerade Grenz Verletzungen den Grossbetrieben angelastet.
Bei mir hier erlebe ich es immer wieder, das die kleinen Betriebe sich an diese nicht halten.
Ich als Angestellter habe nix davon, wenn ich anderen was wegbearbeite, außer ne Menge Ärger.
Es ist ja hier oft so, das Grenzsteine in den Gemarkungen fast nicht mehr da sind. Deshalb wurden die.Flächengrenzen im Einvernehmen so angelegt das z.Bsp. gerade Linien bzw. so wenig wie möglich Ecken zu gunsten beider Parteien entstanden.
Es wurden Pfäle geschlagen und Grenzfurchen gezogen. Nun ist es so, das dann der Nachbar seine Bodenbearbeitung so durchfürt, das dann diese Furche fast nimmer zu sehen ist.
Da meist Natürliche Bezugspunkte genutzt wurden(Bäume, Masten usw.) kenn ich unsere vereinbarten Grenzen recht gut. Und da bemerke ich dann ganz oft, das die Burschen sich nich drann gehalten haben. Ist mir dann auch egal, hab dann so meine individuellen Zielpunkte auf die ich zu fahre, auch wenn da wieder manchmal bis zu einem halben Meter von deren frisch gesätem zerstört wird.
Dann gibt's erst mal großes Geschrei, dann wird gemessen und dabei der umgefahrene Pfal wiedergefunden und alles beruhigt sich.
Blöd is immer, wenn was Vermessen wurde, Grenzsteine gesetzt und man hat keine Info darüber. Das is dann mehr als Ärgerlich wenn das Ding dann draussen liegt.
Und nein, es stand kein Vermessungspfal mehr dabei und Gras war auch schon drüber.
Zuletzt geändert von wespe am So Okt 29, 2017 22:10, insgesamt 2-mal geändert.
Mit freundlichen Stachel
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Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph

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Re: Vorpächter hat vermutlich Grenzsteinei selber gesetzt

Beitragvon 2810 » So Okt 29, 2017 22:09

Neo-LW hat geschrieben:...


Ich hatte schon den Fall, daß ein Grundbuch innerorts falsch war.
Man hatte falsche Hausnummern in das Grundbuch geschrieben.

Olli


Natürlich kann das GB falsch sein .
Aber nur die Angabe der Hausnummer ist nicht sachgerecht, es gehört immer die Flstnr dazu.
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Re: Vorpächter hat vermutlich Grenzsteinei selber gesetzt

Beitragvon Sottenmolch » So Okt 29, 2017 22:30

Grenzsteine selbst setzen ist nicht erlaubt.
In Bayern, Rheinland-Pfalz und Thüringen setzen die Feldgeschworenen in Verbindung mit dem Vermessungsamt die Grenzsteine. In den anderen Bundesländern sind die Beamten der Vermessungsämter oder öffentlich bestellte Vermessungsingenieure dafür zuständig.

Gruß
Sottenmolch
 
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