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Währungsreform 2009

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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44 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Beitragvon SHierling » Mi Feb 18, 2009 22:40

Ich hab Ferkel, und hier in der Gegend feiert die Tauschwirtschaft schon seit einigen Jahren fröhliche Urstände, mich trifft das nur wenig. Von meinen letzten Milliarden würde ich wohl versuchen, ne kleine Windkraftanlage aufs Grundstück zu setzen, man wird ja auch älter, und die Sache mit dem Fahrrad, ich weiß nicht ... aber sonst *shrug*

Hans ne Beleidskarte schicken vielleicht ;)
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Beitragvon nofear » Do Feb 19, 2009 1:09

Servus,
warten wir erst mal auf die Inflation...
Was mich aber in diesem Zusammenhang auch interessiert, wie seht Ihr das mit der (realtiv festen) EEG-Vergütung im Falle ner richtigen Geldentwertung? Wurde ja auch in einem dieser neuen Biogasthreads schon kurz erwähnt:
Bodenseefarmer hat geschrieben:Nur sind bei den Kühen die Futterkosten anteilsmäßig niedriger.
Ausserdem steigt der Milchpreis oft gemeinsam mit den Futterkosten an (und fällt gemeinsam), musst nur die Entwicklung der letzten Jahre anschauen.

Ausserdem kann man (gerade in Anbetracht der Wirtschaftskrise) eine Inflation nicht ausschließen, was bringen dir dann 24 cent einspeißevergütung, wenn ein brötchen schon 3 Euro kostet?

Aber mir solls egal sein wenn andere ne Biogase bauen, ich würde im Moment nie eine Nawaro Biogase bauen, es gibt ja auch noch andere Gründe gegen Biogas wie z.B. Humusabbau usw. Allerdings lässt deine Argumentationsweise nicht gerade auf viel Hintergrundwissen schließen....


Gruß nofear
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Beitragvon nofear » Do Feb 19, 2009 1:15

Servus,
warten wir erst mal auf die Inflation...
Was mich aber in diesem Zusammenhang auch interessiert, wie seht Ihr das mit der (realtiv festen) EEG-Vergütung im Falle ner richtigen Geldentwertung? Wurde ja auch in einem dieser neuen Biogasthreads schon kurz erwähnt:
Bodenseefarmer hat geschrieben:Nur sind bei den Kühen die Futterkosten anteilsmäßig niedriger.
Ausserdem steigt der Milchpreis oft gemeinsam mit den Futterkosten an (und fällt gemeinsam), musst nur die Entwicklung der letzten Jahre anschauen.

Ausserdem kann man (gerade in Anbetracht der Wirtschaftskrise) eine Inflation nicht ausschließen, was bringen dir dann 24 cent einspeißevergütung, wenn ein brötchen schon 3 Euro kostet?

Aber mir solls egal sein wenn andere ne Biogase bauen, ich würde im Moment nie eine Nawaro Biogase bauen, es gibt ja auch noch andere Gründe gegen Biogas wie z.B. Humusabbau usw. Allerdings lässt deine Argumentationsweise nicht gerade auf viel Hintergrundwissen schließen....


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Beitragvon euro » Do Feb 19, 2009 1:29

Je später der Abend desto doller die Kommentare :roll:

Teuerung hier:
Januar 2008 - Januar 2009 ->0,75 %

Any comments ?
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Beitragvon CarpeDiem » Do Feb 19, 2009 8:42

Wenn die Auguren der Nationalökonomie nur einigermassen Recht behalten, dann haben wir ja zuerst einmal die Stagnation, die dann übergeht in die Stagflation der dann eine massive Inflation folgt.

Wenn man diesem Szenario folgt, dann ist eine Einspeisevergütung in Zeiten der Inflation höchst gefährlich, da die Kosten davanlaufen. Einzig allein die Investition kann, wenn sie mit geliehenem Geld getätigt wurde, mit wertlosen Euronen zurückgezahlt werden.

Am Ende dieser ganzen Geschichte wird sicherlich eine Währungsreform stehen, das wird aber nicht in diesem und auch nicht im nächsten Jahr passieren. Klar ist ja mittlerweile auch, dass die sog. Finanzkrise ja nicht durch ein paar verantwortungslose Spinner die auf steigende/fallende Preise von irgendwelchen Aktien wetteten, ausgelöst wurde, sondern durch die masslose Schuldenpolitik der öffentlichen Hand, vieler Unternehmen und auch von Privathaushalten.

Diese riesigen Schulden sind einfach nicht durch werthaltige Vermögensgegenstände gedeckt.
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Beitragvon nofear » Do Feb 19, 2009 9:32

@CarpeDiem: Zustimmung!

@euro: Glaube nicht, dass man in dieser Situation vom letzten Jahr auf die Zukunft schließen kann...(siehe Antwort von CarpeDiem)

Gruß nofear
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Beitragvon euro » Do Feb 19, 2009 10:02

Jungs ich glaub mal jeder Milch- oder Getreidebauer hätte Preise, auf Niveau Frühjahr 2008, auf Dauer unterschrieben.
Nur zur Info, die Einspeisevergütung ist seitdem gestiegen, wo Milch und Getreide sind, wisst ihr ja.
Denk der durchschnittliche Privatverbraucher zahlt schon um 20ct fürs kw Strom, davon geht etwa 1 (einer)in die erneuerbaren Energien ( Kwk, Wind, Solar, Erdwärme, Biomasse). Die Netzkosten liegen um 7,5 ct, also ist eine Baisse, in dem Ausmass wie bei Milch oder Getreide, schon theoretisch unmöglich.
Ihr dürft aber ruhig weiterträumen...
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Re: Währungsreform 2009

Beitragvon schakschirak » Do Feb 19, 2009 22:53

Caramba hat geschrieben:Wie stehen die Wetten für den Zusammenbruch des Papiergeldes in
der jetzigen Form bis Ende 2009 ?

Was ist heuer als Landwirt diesbezüglich zu tun ?


Als Landwirt ? Mehr Handelsdünger streuen, dann hast das Kapital in Form von Erzeugnissen auf dem Feld. :lol:
Inflation ist momentan sehr gering, aber nicht mehr lange durch das ständige Geld drucken der Notenbanken.
Wer dem Braten nicht traut gibts viele Möglichkeiten in die man Investieren kann : ldw, Grundstücke, Wohnung oder Haus, Gold im Keller oder bei einer Bank physisch hinterlegt ( Auslieferungsrecht )....
Ich hab dennoch einen Großteil fest verzinst, 1 Jahr fest BMW-Bank, 5,4 % fester Zinssatz, da Zinsen noch weiter fallen werden und schon sind.
Ist sinnvoller als z.b. Maschinen zu kaufen, die man nicht benötigt.
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Beitragvon flower-bauer » Do Feb 19, 2009 23:09

...
Zuletzt geändert von flower-bauer am Do Mai 03, 2018 22:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon schakschirak » Do Feb 19, 2009 23:35

flower-bauer hat geschrieben:@schakschirak

schläfst du noch gut ?

Festgeld > 5% hatte ich mir vor ein paar Monaten auch überlegt.
Mich dann aber teils für Tagesgeld (flexibel verfügbar, aber Zins jetzt im Keller),

genau deshalb bin da raus und in Festgeld rein, bei Tagesgeld gehts heuer noch auf 1 - 2 % runter oder noch weiter.

Die Anlage in Gold sehe aber weniger unter Renditegesichspunkten, sondern als Anlage für alle Fälle. Ob wir schon dieses Jahr den crash sehen - wer weiß. Früher oder später ist aber Ende Fahnenstange (siehe posting von carpe diem). Ziemlich sicher. Nur haben das bisher die wenigsten geblickt.


das die nächsten Jahre alles zusammenklappt bleibt unwarscheinlich. Der Staat leiht sich von der eigenen Bank einfach weiteres Geld aus.

Bleibt nur die Frage wie sicher physisches Gold ist. Sollte alles zusammenbrechen, wirst Du dein Gold, daß in einem Tresor, in irgendeiner Großbank gebunkert ist, auch nicht wiedersehen. Es wird als sicher verkauft ja, da wäre ich aber vorsichtig zudem werden geringe Mengen nicht ausgeliefert, die musst du selber abholen falls es noch da ist. Wenn ja, warten schon einige drauf bis Du es abholst um es eine Straße weiter, Dir abzunehemen.
Wenn es soweit kommen sollte, ist nichts mehr sicher, nichtmal das eigene Leben :twisted:
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Beitragvon estrell » Do Feb 19, 2009 23:42

na, ich denke das bei der derzeitigen "Kopf in den Sand politik" es nicht zu einer Geldneubewertung kommt - man kriegt ja schließlich nie alle Global Player an einen Tisch und zu einer Sache bewegt.

Das Scenario mit den Menschen, die anderen auf der Straße auflauern um ihnen etwas abzunehmen - das hammer ja jetzt schon--- und die geschnappten Wegnehmer kommen dann mit schwerer Kindheit auch gut weg...

Ich würde daher nicht in Gold investieren sondern in Munition.
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Beitragvon hans g » Fr Feb 20, 2009 9:26

die tage war der landmaschinenvertreter da und meinte,ich müsse jetzt dringend in sachwerte investieren--neuen schlepper.
ich hab gefragt,ob er aktien als zahlung akzeptiert---er muss das erst klären :wink:
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Beitragvon xyxy » Fr Feb 20, 2009 10:03

hans g hat geschrieben:die tage war der landmaschinenvertreter da und meinte,ich müsse jetzt dringend in sachwerte investieren--neuen schlepper.
ich hab gefragt,ob er aktien als zahlung akzeptiert---er muss das erst klären :wink:

Hans, beeil dich dann aber, Hre hat gerade nochmal eine Billion glühende
Kohlen untern Kessel gelegt! Das gibt mächtig Dampf :roll:
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Beitragvon Mr.T. » Sa Feb 21, 2009 9:44

flower-bauer hat geschrieben:schläfst du noch gut ?

teils für Anlage in phys. Gold (mom. etwa 10% plus) entschieden.

Die Anlage in Gold sehe aber weniger unter Renditegesichspunkten, sondern als Anlage für alle Fälle.


Aha, wer hat Dir das Märchen erzählt, daß physisches Gold sicher ist ?
Ich würde behaupten es gibt nichts unsicheres als pys. Gold, sogar Aktien gelten als Sondervermögen, ist also im Fall der Bankenpleite gesichert, Geldanlagen ohnehin, wenn der Einlagensicherungsfond paßt.
Phy. Gold ist eine Schuldverschreibung, was das z.b. bei einer Emittentenpleite bedeudet, sollte jedem klar sein.
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Beitragvon flower-bauer » Sa Feb 21, 2009 21:18

...
Zuletzt geändert von flower-bauer am Do Mai 03, 2018 22:28, insgesamt 1-mal geändert.
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