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Währungsreform--Bargeld abliefern--wie war das damals

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Währungsreform--Bargeld abliefern--wie war das damals

Beitragvon Jochens Bruder » Mi Feb 29, 2012 8:22

Nicht die Staatsschulden an sich sondern die Höhe der Zinsen darauf ist das Problem. Wenn der Staat für die 2 Billionen Schulden 2% Zinsen zahlt sind das 40 Mrd., eine Summe die von unserer Volkswirtschafft gewuppt werden kann. Zumal ein Teil dieser Zinszahlungen an die Bürger zurückfließt in Form von Zinserträgen auf Spareinlagen und Lebensversicherungen. Problematisch wird es wenn die Zinsen auf z.B. 10% steigen, dann zahlt der Staat 200 Mrd. Zinsen und wir haben ein echtes Problem.

Die vom Staat aufgenommenen Kredite verschwinden auch nicht im Orkus sondern werden überwiegend in die Aufrechterhaltung und Ausbau der gesamten Infrastruktur sowie zur Aufrechterhaltung der Massenkaufkraft (Sozialtransfers) eingesetzt. Bei dieser Bilanz läßt sich aber nur die Soll-Seite genau in Euro darstellen. Bei der Aktiva ist das nicht möglich weil man z.B. den Wert der Bundeswehr oder den Ausbildungsstand der Bevölkerung nicht genau in Geld beziffern kann. Klar ist aber dass der Wert der Staats-Aktiva weit über der Summe der Staatsschulden liegt. Es gibt also kein wirkliches Bilanzierungsproblem.
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Re: Währungsreform--Bargeld abliefern--wie war das damals

Beitragvon meyer wie mueller » Mi Feb 29, 2012 9:31

Hallo

man nennt das dann nicht Zwangshypothek, sonders es läuft unter dem Schlagwort "Lastenausgleichsgesetz" und so was hatten wir schon 2 x in der Bundesrepublik (Lastenausgleich über eine besondere Vermögenssteuer)

Gruß
MwM
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Re: Währungsreform--Bargeld abliefern--wie war das damals

Beitragvon Paulo » Mi Feb 29, 2012 10:51

Lastenausgleich oder wie auch immer, die Regierung muß Schulden abbauen, Geldquellen anzapfen ...
ein Mix aus Inflation und zusätzlichen Abgaben wird es werden..
bei ausreichend Grundbesitz und gutem Vermögen sollte das aber zu verkraften sein,
ein paar Tausender weniger im Jahr sind für viele hier nicht "tödlich,
der nächste Vario oder Benz wird dann 6 Monate später bestellt und die Sache hat sich :wink: !

Die Schicht mit geringem Einkommen wird bei einer Steigerung der Miet-u Lebenshaltungskosten schon mehr leiden :roll:
..und Servus!
Ich steh auf "einfache" Technik:-)

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Re: Währungsreform--Bargeld abliefern--wie war das damals

Beitragvon H.B. » Mi Feb 29, 2012 13:04

tyr hat geschrieben:
Der größte Teil der Neuverschuldung landet im Zinsdienst :wink:


Das hätten die aber schon wissen müssen, bevor sie soviel Schulden angehäuft haben. Nicht der Zinsdienst ist das Problem, sondern das Denken in Legislaturperjoden. Aber was will man erwarten - sind ja keine Bauern, die generationenübergreifend nachhaltig wirtschaften. Wir Bauern hätten schon lange ein CC für Politiker entwickeln müssen - eine Art oberste Instanz - eine Stufe über den höchsten Gerichten.
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Re: Währungsreform--Bargeld abliefern--wie war das damals

Beitragvon H.B. » Mi Feb 29, 2012 13:12

Paulo hat geschrieben:Lastenausgleich oder wie auch immer, die Regierung muß Schulden abbauen, Geldquellen anzapfen ...
ein Mix aus Inflation und zusätzlichen Abgaben wird es werden..
bei ausreichend Grundbesitz und gutem Vermögen sollte das aber zu verkraften sein,
ein paar Tausender weniger im Jahr sind für viele hier nicht "tödlich,
der nächste Vario oder Benz wird dann 6 Monate später bestellt und die Sache hat sich :wink: !

Die Schicht mit geringem Einkommen wird bei einer Steigerung der Miet-u Lebenshaltungskosten schon mehr leiden :roll:

Sie ("Die Schicht") kann sich ja dann tatkräftig für die Hilfe beteiligen. Umsonst wirds danach hoffentlich nix mehr geben, weil das "Umsonst" ja auch einen erheblichen Teil zum Knall beigetragen hat. Wär ja noch schöner, mit einer Jahresleistung von 1500 Stunden den Bauern mit seiner Jahresleistung von 4000 Stunden anzustänkern, und noch gratis von ihm leben zu wollen.
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Re: Währungsreform--Bargeld abliefern--wie war das damals

Beitragvon flower-bauer » Mi Feb 29, 2012 19:27

...
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Re: Währungsreform--Bargeld abliefern--wie war das damals

Beitragvon DLBW » Mi Feb 29, 2012 19:39

Wir hatten inzwischen schon eine, einschließlich Entwertung der normalen Ersparnisse.... DM zu EURO, falls es Dir entfallen ist..... und die Ossis haben schon zwei, ebenfalls mit entsprechender Entwertung der Ersparnissen des normalen Ottos.... im Verhältniss 4:1...

Genau!
4000 OM=1000 DM= 500 € = 5 mal Tanken fahren.
Und wir werden auch noch eine Währungsreform erleben.
Die Frage ist nur wann.Das kann noch 10 Jahre,vielleicht auch 20 Jahre dauern.
Die Staatsschulden gehen seit 40 Jahren nonstop nach oben.Es werden immer nur Zinsen bezahlt und die sind schon gewaltig.Irgendwann platzt die Bombe! :shock:
Nur den Anstieg zu stoppen wäre schon eine Sensation.

Gruß Dirk!
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Re: Währungsreform--Bargeld abliefern--wie war das damals

Beitragvon Schrat » Mi Feb 29, 2012 20:08

DLBW hat geschrieben:4000 OM=1000 DM= 500 € = 5 mal Tanken fahren.


Stimmt so nicht. 4:1 war in etwa der schwarze Umtauschkurs von ostdeutsche in westdeutsche Mäuse. Weiß jetzt nicht, wie Ostmark umgetauscht die sich in der Hand von Westdeutschen befand. Die Ostdeutschen haben jedenfalls ein paar Tausend Mark 1:1 umgetauscht bekommen, den Rest 2:1.
Ich bin Atheist. Gott sei Dank!
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Re: Währungsreform--Bargeld abliefern--wie war das damals

Beitragvon H.B. » Mi Feb 29, 2012 20:13

Nur daß es diesmal keine "Westirgendwas" gibt, die eine Pleitewährung aufkaufen
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