Basierend auf der Frage Fichtenholz als Brennholz hat sich für mich eine Frage gestellt. Gerade in der Alpenregion gibt es kaum jemanden der mit reinem Buchenholz heizt. Aber es ist überall warm.
Jetzt ist aber die Frage welchen Wald soll ich eigentlich meinen Kindern und Enkeln hinterlassen. Es ist ja schön wenn man einen schönen Wald im Sinne eines Wanderers hinterlassen kann. Die andere Frage ist aber wie sieht es mit der Wirtschaftlichkeit aus. Wenn ich im Jahre 2015 einen reinen Fichtenwald habe mit nur KAT5 und KAT6 Bäumen dann brauche ich mir eigentlich keine Sorgen um die Vermarktung machen.
Habe ich aber heute einen Mischwald mit allem drum und dran dann wird’s schon schwieriger. Was mache ich mit 3 wunderschönen Birken? Wie vermarkte ich die? Dann habe ich noch 2 Eschen. Was mache ich damit?
Natürlich ist ein Mischwald schön und gut für die Optik. Auch vielleicht gut für die Umwelt. Die Frage ist doch, ist das wirtschaftlich.
Wo sind denn eigentlich die Leute die sich an einem Wald erfreuen mit einer Hiebreifen Esche die auch noch das Glück hatte, in einem Mischwald sauber zu einem Nutzholz gewachsenem Baum heranzureifen?
Ist es denn nicht so dass hier noch genügend Brotholz Fichtenwälder herumstehen.
Ich habe Probleme damit eine Jungfichte „umzutreten“ damit sie nicht meinen Anspruch an Mischholz zerstört.
Hier wird doch das Zukunft Szenario diskutiert. „Hallo Leute ich habe hier eine Eiche was soll ich damit machen“.
Wie soll`s aussehen in der Zukunft?
