Hallo Zusammen
Was ist das eigentlich genau, fein gehackte Fichten Äste?
sg
Aktuelle Zeit: Di Sep 15, 2026 19:24
langholzbauer hat geschrieben:Ich kenne das aus Überlieferungen so, dass Laub- wie auch Nadelstreu im Sommer möglichst trocken bis auf den Mineralboden hinunter zusammengerecht und für den Winter als Einstreu heimgeholt wurde. Deshalb Waldbodenstreu.
Nadelreisig wurde dann in den Wintermonaten von der Holzernte zusätzlich mit nach Hause genommen und feingehackt.
Was zu fein für den Ofen war diente dann in der Einstreu mehr als Struktur und Polster, statt zur Bindung der Exkremente.
Die preußische Forstordnung hat dem hier aber vor über 100 Jahren schon einen Riegel vorgeschoben, weil es die Waldböden aushagerte.
@allgaier81
Langfristig eingesetzt passt sich die Bodenflora auch an die Umsetzung dieses Materials an.
Ich kenne auch noch massiven Sägespäneeinsatz bei allen Tierarten auf dem Hof , der vermutlich schon seit dem Waldstreuverbot die Lücke teilweise füllte.
PS.:
Nebenbei wurden damit unbewusst immer wieder " effektive Mikroorganismen" in den Stoffkreislauf bzw. die Düngekette gebracht, die auch Schäden der Flora durch falscher Bewirtschaftung schnell heilen konnten.
langholzbauer hat geschrieben:Das wird wohl auf den Link von @allgaier81 raus laufen und hat wenig mit dem Grundbegriff zu tun ?

Marian hat geschrieben:Das ist schlicht und ergreifend das Talent, aus Scheiße Marmelade zu machen.
Stinkt zwar immernoch, aber lässt sich schmieren.
Waldboden Einstreu ist das Abfallprodukt vom Hackschnitzel durch die Sieb Anlage jagen.

harly hat geschrieben:langholzbauer hat geschrieben:Das wird wohl auf den Link von @allgaier81 raus laufen und hat wenig mit dem Grundbegriff zu tun ?
JA ist wohl mittlerweile Hackgut mit Zusatz ev. vorkompostiert, gut vermarktet...
Aufs Feld wärs je nach Anteil der Gesamtdüngung wohl kein Problem
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