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Wartungsfreie Batterie laden????

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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18 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Wartungsfreie Batterie laden????

Beitragvon fendt1960 » Do Jun 01, 2006 20:36

Hallo zusammen,

hab ne kurze (banale Frage) die Batterei an meinem Schlepper hat schlapp gemacht nun als ich sie laden wollte habe ich gesehen, dass es sich um eine Watungsfreie Batterie von Bosch handelt. Nun meine Frage:

kann man diese Batterie laden?
gibt es bestimmte lebensdauern bei solchen Batterien?

(12V 140 Ah 460A)

Danke für die Hilfe

Gruß
Ralph
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Beitragvon Tobi2005 » Do Jun 01, 2006 20:44

Hallo,
du kannst natürlich auch wartungsfreie Batterien laden. Wartungsfrei beseutet nur, dass im Normalbetrieb keine speziellen Maßnahmen erforderlich sind. Bei längeren Standzeiten von Maschinen müssen sie evtl. trotzdem geladen werden. Auch bei wartungsfreien Batterien sollte man regelmäßig den Säurestand in den Kammern kontrollieren, die Bleiplatten sollten immer immer vollständig mit Flüssigkeit bedeckt sein, bei Bedarf ggfs. mit destilliertem Wasser auffüllen. Wenn die Kammern vollständig entleert sind, hilft nachfüllen in der Regel nicht mehr, die Batterie ist dann meistens defekt. Lebensdauer würde ich aus eigener Erfahrung sagen sowohl bei Auto- als auch Traktorbatterien ca. 5-6 Jahre je nach Intensität der Nutzung. Wichtig auch: die Pole ab und an mit Fett abschmieren damit der Strom gut fließen kann.
Hoffe ich habe dir geholfen.
MfG
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Beitragvon Malte » Do Jun 01, 2006 20:46

Kannst du wie jede andere Starterbatterie laden. Auch die Wartungsfreien (man braucht theoretisch kein Batteriewasser mehr nachfüllen) werden nach 4-5 Jahren schwächer, besonders nach vielen Kurzeinsätzen mit viel elektr. Verbrauchern, manchmal auch früher.
Zuletzt geändert von Malte am Do Jun 01, 2006 21:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon CASE745 » Do Jun 01, 2006 20:49

Das ist kein problem solche Batterien zu laden nur wenn es mit deinem Gerät möglich ist vielleicht nicht zu schnell Laden.
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Beitragvon Tobi2005 » Do Jun 01, 2006 20:49

@ MWM: wartungsfrei heißt nicht, dass man grundsätzlich kein Wasser auffüllen muß, sondern nur im Normalbetrieb, d.h. optimale Bedingungen, keine zu hohen Temperaturen usw.
Im Sommer kann durchaus Nachfüllbedarf bestehen, habe ich schon mehrmals festgestellt.
MfG
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Beitragvon Onkel-Helgi » Fr Jun 02, 2006 7:26

Ich hatte mal ne Opel-Batterie, die sich auch wartungsfrei schimpfte und welche nur eine Art Schauglas oben am Deckel hatte. Wenn sich dieses von grün nach rot verfärbt, dann ist die Batterei am Ende... laut BA.

Keine Einfüllstopfen oder so zu sehen. Auf jeden Fall hatte ich da beim laden immer etwas bedenken, weil ich keine Entlüftungsöffnung gefunden hatte, also komplett zu das Ding.

Es ist gottseidank nie etwas passiert und die Batt hat letztendlich 10 Jahre ihren Dienst verrichtet.

Jetzt hab ich auch ne sog. wartungsfreie aber eben mit normalen Stopfen, so wie sie jede Batt hat.

Wo ist denn da nun der Unterschied bzw. der Vorteil der beiden Varianten?

Gruß Onkel-Helgi
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Beitragvon KarlGustav » Fr Jun 02, 2006 7:34

Wenn Deine wartungsfreie Batterie keine Einfüllöffnungen für das Batteriewasser hat, musst Du auf die Ladespannung achten.
Bei zu hoher Spannung entstehen Gasungen in den Zellen. Wenn Du Einfüllöffnungen hast, kannst Du diese während des Ladevorgangs öffnen. Dann passiert da nichts. Wenn Du keine hast, musst Du ein Ladegerät nehmen, das langsam mit kleiner (angepasster) Spannung lädt.

Gruss

Karl
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Beitragvon Onkel-Helgi » Fr Jun 02, 2006 7:41

@ KarlGustav Genauso hab ichs auch immer vorsichtshalber gemacht!

Stopfen öffnen beim Laden ist selbstverständlich!
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Beitragvon Markus K. » Sa Jun 03, 2006 21:28

:?::?:Mal ne blöde Frage: Wenn die Batterie montiert ist, der Motor läuft und die Lichtmaschine lädt, sprich wenn alles so ist, wie´s sein soll, wieso werden dann beim Normalladen mit Ladegerät die Stopfen weggeschraubt?
Im Betriebszustand liegen etwa 14 Volt an der Batterie an, weil der Generator eben diese Spannung liefert. Der Ladestrom stellt sich doch von selbst ein, je nachdem wieviele Elektronen zwischen den Platten transportiert werden müssen (=Ladezustand), wenn die Batterie voll ist (der Elektronenaustausch abgeschlossen), zieht die Batterie keinen Strom mehr.
Den einzigen Unterschied, den ich zum Ladegerät sehe, ist der, das eben das Ladegerät nur 12 Volt liefert.

:arrow: Da die Batterie auch anfängt zu gasen, wenn sie von der LM geladen wird, sehe ich kein Problem darin, die Stopfen zuzulassen, wenn die Batterie am Ladegerät hängt (keine Eilladung!).

:idea: Ich habe mir letzten Winter eine Ladebuchse von einem Elektrogabelhubwagen (80 Amp) an den Schlepper gebaut und das Gegenstück zusätzlich ans Ladegerät (hatte die Teile rumliegen).
Einmal musste sogar Starthilfe vom Ladegerät durch den Anschluß, beim anschliessenden laden der Batterie hab ich nicht mal die Haube aufgemacht, einfach LG dran, auf Normalladen gestellt, am anderen Tag war die Sache erledigt. 8)
Gruß Markus

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Beitragvon Rebenhopser » So Jun 04, 2006 8:35

Hallo,
mir ist mal eine Batterie vor der Nase explodiert. Ich erinnere mich jetzt noch an den komischen Geschmack im Mund von der Säure. Die Hose war nach dem waschen nur noch ein Lumpen. Ich war fast einen Tag lang taub. Trotzdem hab ich viel Glück gehabt und keine (merklichen :wink: ) Schäden davongetragen. Beim Abklemmen immer beachten: zuerst minus-Pol, dann plus-Pol abschrauben. Beim Anklemmen umgekehrt vorgehen.
Ich schraub seither die Deckel immer auf ...
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Beitragvon Carsten » So Jun 04, 2006 9:35

Hallo Rebenhopser,

Rebenhopser hat geschrieben:Hallo,
mir ist mal eine Batterie vor der Nase explodiert. Ich erinnere mich jetzt noch an den komischen Geschmack im Mund von der Säure. Die Hose war nach dem waschen nur noch ein Lumpen. Ich war fast einen Tag lang taub. Trotzdem hab ich viel Glück gehabt und keine (merklichen :wink: ) Schäden davongetragen. Beim Abklemmen immer beachten: zuerst minus-Pol, dann plus-Pol abschrauben. Beim Anklemmen umgekehrt vorgehen.
Ich schraub seither die Deckel immer auf ...


kannst du mal genau erzählen wie das passiert ist? Habe das damals in der Deula auch schon gehört das sowas möglich ist.

Wenn man die Batterie mal beim laden beobachtet kann man die Blasen deutlich aufsteigen sehen. Je nach Einstellung des Ladegerätes kann das auch mal aussehen wie sprudelwasser. In der Regel gilt aber das man Batterien so langsam wie möglich laden sollte, wenn es geht.

Auf Wikipedia gibt es dazu auch einen guten Artikel der auch teilweise erklärt warum die Batterie einen erhöhten Wasserverbrauch hat.

http://de.wikipedia.org/wiki/Starterbat ... .C3.BCfung
Gruß
Carsten
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Beitragvon CASE745 » So Jun 04, 2006 10:00

Das die Batterie explodiert geht nur wenn sie vorher geladen wurde weil dabei kann Knallgas entstehen und wenn es dass beim an- oder ab- Klemmen der Batterie funkt Explodiert die Batterie und das ist nicht angenehm.
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Beitragvon IHC1255XL » So Jun 04, 2006 10:01

Ist mir auch schon passiert. Ich habe damals einen Batterie geladen die in einem Unimog 406 eingebaut war. Wer den Kasten am Unimog kennt weiß das er nur zur Seite offen ist, ansonsten zu. Die Gase sammelten sich also im Kasten (konnten ja nicht nach oben weg) und es entstand das wohlbekannte Knallgas. Beim Abklemmen gab es einen Funken und die Batterie ist explodiert. War kein so schönes Erlebnis, jeder der schon mal Säure im Gesicht hatte kann das bestätigen. :wink:
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Beitragvon Markus K. » So Jun 04, 2006 11:54

Wie gesagt, das Knallgas entsteht auch, wenn die LiMa die Batterie lädt. Bei vielen Traktoren befindet sich die Batterie vor dem Kühler, was einen sehr guten Luftaustausch gewährleistet, wenn der Motor läuft. Der andere Fall ist das Laden mit dem Ladegerät, da verstärkt sich die Konzentration des Gases. Da die Batterie auch ausgast, wenn die Stopfen offen sind, besteht die Gefahr der Explosion dann auch.
In meinem Fall schaltete ich das Ladegerät ab und zog dann den Ladestecker aus der Buchse.
Wenn ein Ladegerät keinen Ausschalter hat, würde ich vor dem Abklemmen der Batterie den Netzstecker ziehen. So gibt´s garantiert keine Funken.

Beim Elektro-Stapler macht auch keiner die Stopfen auf, wenn der aufgeladen wird. Ich kenne einige Betriebseinrichtungen, die haben extra belüftete Räume zum Batterie- bzw. Staplerladen, da sind dann z.B. auch explosionsgeschützte Lampen drin.
Gruß Markus

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Beitragvon Rebenhopser » So Jun 04, 2006 12:32

Zitat Carsten ....kannst du mal genau erzählen wie das passiert ist? Habe das damals in der Deula auch schon gehört das sowas möglich ist....
beim Laden hab ich vergessen die Zellendeckel zu lockern, als ich dann den Minuspol und dann den Pluspol (leider in dieser Reihenfolge) angeschlossen habe, kam ich mit dem Gabelschlüssel vom Pluspol ans Gehäuse des Schleppers.
Den Rest der Geschichte kennt Ihr ja....

Wichtig!!! im Ernstfall betroffene Körperteile sofort mit viel Wasser abspülen!!!
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