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was anbauen das nach der Ernte noch was Übrigbleibt

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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was anbauen das nach der Ernte noch was Übrigbleibt

Beitragvon springsa » Mo Aug 10, 2015 20:05

Was sollte mann , oder was baut ihr an das sich noch rechnet Sommmerung und Winterrung , Raps hatte ich schon aber der Ertrag und der Preis gefallen mir nicht so richtig hohe Anbaukosten Saatgut Spritzmittel Dünger und dann bekommt mann nicht viel von der Genossen .Mohn habe ich heuer auch wieder ,ist schon geerntet Ertrag wegen zuwenig Regen unter dem Durschschnitt mit dem Ertrag . Was könntet ihr mir Empfehlen ( bitte keine Ratschläge wegen Verpachten )Waldviertel Österreich klima

mit bestem Dank für eure Tipps
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Re: was anbauen das nach der Ernte noch was Übrigbleibt

Beitragvon heico » Mo Aug 10, 2015 20:15

Bio-Pfefferminze für die Firma im Ort.
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Re: was anbauen das nach der Ernte noch was Übrigbleibt

Beitragvon BauerBernd » Mo Aug 10, 2015 21:32

Hi

Wenns dafür ein Allheilmittel gäbe :D

Wir haben hier in Hessen ein Förderprogramm was 10% grobkörnige Leguminosen vorschreibt - Unterm Strich ein hochsubventionierter
Bohnenanbau . Lohnt sich aber - allerdings sind die Flächen nicht anrechenbar beim Greening was viele abschreckt .
Evtl. gibt es sowas ja auch bei dir in Ö

Dieses Jahr ganz klar die Sommerrungen das Geschäft - hatten Hafer sowie Braugerste Avalon draußen . Beiden Kulturen bekamen lediglich 500 kg/ha 15/15/15 und 3 Liter Duanti.

Das wir kaum Wasser hatten in Hessen brauche ich nicht extra erwähnen - der Hafer brachte 54 dt/ha mit 53 HL und die Sommergerste kam an 61 dt/ha bei 9,0 % Eiweiss und 98% Vollkorn
Die Sommergerste bekam ich beim Landhandel fast vergoldet einschließlich Fußküssen 8) Da fast nur Ware mit 13,5 % Eiweiss bei Erträgen um die 30/dt ankam wurde meine dringend zum Strecken benötigt .
Zudem ging der Hektar Haferstroh für 200 Euro als Futterersatz über die Ladentheke.

Weizen ist mittlerweile kostenintensiv geworden , teilweise mehrere Funghizideinsätze und Düngergaben treiben die Kosten - da bringen Erträge mit 60 dt schon kein Plus mehr in die Kasse.

Mit Raps ist es ähnlich - kosten und zeitintensiv , Erfolg oder Misserfolg liegen dicht beieinader - wenn man Durchweg 45 dt/ha hinbekommt klingelt natürlich die Kasse .

Das wichtigste was ein Ackerbauer überhaupt benötigt ist die optierende Besteuerung - also 7 % abführen und 19 zurückholen ( Kein Plan wie das in Ö ist )

V.G.
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Re: was anbauen das nach der Ernte noch was Übrigbleibt

Beitragvon Franzis1 » Di Aug 11, 2015 7:52

Wie siehts mit Hartweizen aus ? Erträge, Pflanzenschutz,Düngung Saatgutkosten usw
Viele Schweine-viele Scheine,zu viele Schweine zu wenig Scheine. Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt sondern Fledermaus, Saatkrähe der Wolf und der Biber. In D. haben Ökos mehr zu sagen als Angie und die Regierung.
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Re: was anbauen das nach der Ernte noch was Übrigbleibt

Beitragvon springsa » Di Aug 11, 2015 18:14

Bin nicht bio und werds auch nicht !,Das Problem ist man hat die ganze arbeit anbau , spritzen , düngen , ernten zum Händler bringen der zieht gleich mal einige Prozent ab (zb Feuchtigkeit , hl gewicht , Besatz , Feinbesatz ., Auswuchs , Fallzahl Aspiration Bei Kartoffel Erdabzug Milch wie ist der Milchpreis in De ?, Fleisch und verkauft es dann ums doppelte bis dreifache weiter , Faire Preise für unsere Produkte das man davon leben kann wären angebracht !!!! , aber leider kommt von der Politik da nichts rüber
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Re: was anbauen das nach der Ernte noch was Übrigbleibt

Beitragvon NobbyNobbs » Di Aug 11, 2015 18:18

springsa hat geschrieben:Faire Preise für unsere Produkte das man davon leben kann wären angebracht !!!!


Ich kann noch ganz gut leben und sogar nebenbei noch auf die Kirmes gehen. Diese Parolen bringen nichts. Freie Marktwirtschaft (insofern man davon reden kann) funktioniert nun mal so. Was meinst du, wie es in anderen Branchen abläuft? Der Discounter killt den Tante Emma laden, Amazon gleich etliche andere Bereiche.......wachsen, mitgehen, besser sein und so nehmen wie es kommt oder weichen. Jammern hat noch keinem was gebracht.
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Re: was anbauen das nach der Ernte noch was Übrigbleibt

Beitragvon countryman » Di Aug 11, 2015 18:36

Sehe ich auch so. Wo mit der Anbautechnik oder der Vermarktung was im Argen liegt, oder wo einfach nicht die Größe für Vollerwerb zusammen kommt, wird die Fläche eben über kurz oder lang zum besseren Bewirtschafter wandern.

Auch das regelmäßige Aldi Bashing des Bauernverbandes kann ich nicht nachvollziehen. Ein Discounter ist nicht die Wohlfahrt - ermöglicht aber durch optimierte Distribution sehr große volkswirtschaftliche Vorteile. Ärgerlich war die Nutzung von Milchprodukten für Dumping-Aktionen vor einigen Jahren. Inzwischen trifft dies eher Markenartikler wie Coca Cola oder Red Bull. Da kann man als Landwirt amüsiert zuschauen :-)
Staatliche Mindestpreise hatten wir mal, mit den Folgen wie Butterberg und Co, und eben Verramschung und Geringschätzung von Lebensmitteln. Solange die Preise reale Marktverhältnisse widerspiegeln muss und kann man damit leben.
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Re: was anbauen das nach der Ernte noch was Übrigbleibt

Beitragvon springsa » Di Aug 11, 2015 19:14

frage an nobby nobbs und countryman wieviele ha bewirtschaftet ihr ich habe ca 20 ha ha Äcker 8,5 Wiesen und 8,5 Wald

ob größer immer besser ist wage ich zu bezweifeln

kann mir auch noch auf den Kirtag gehen leisten , aber grundsätzlich sind die Produtzenten die Verlierer da die Genossen, Spritzmittelindustrie , Düngerfirmen die Preise dir vorgeben (freie Marktwirtschaft )

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Re: was anbauen das nach der Ernte noch was Übrigbleibt

Beitragvon NobbyNobbs » Di Aug 11, 2015 19:31

springsa hat geschrieben:frage an nobby nobbs und countryman wieviele ha bewirtschaftet ihr ich habe ca 20 ha ha Äcker 8,5 Wiesen und 8,5 Wald

ob größer immer besser ist wage ich zu bezweifeln

kann mir auch noch auf den Kirtag gehen leisten , aber grundsätzlich sind die Produtzenten die Verlierer da die Genossen, Spritzmittelindustrie , Düngerfirmen die Preise dir vorgeben (freie Marktwirtschaft )

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Ja deutlich mehr, aber es gibt eben kein Recht mit der Landwirtschaft überleben zu können, unabhängig davon wie groß man ist.
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Re: was anbauen das nach der Ernte noch was Übrigbleibt

Beitragvon angusy » Di Aug 11, 2015 19:44

springsa hat geschrieben:frage an nobby nobbs und countryman wieviele ha bewirtschaftet ihr ich habe ca 20 ha ha Äcker 8,5 Wiesen und 8,5 Wald


Ich sehe das eigentlich eher so:

Mit 10 Std je Hektar und Jahr muss der Ackerbau (klassisch - keine Sonderkulturen) erledigt sein (dass einige viel weniger brauchen, ist mir klar). Wie viel Arbeit Wald macht, kann ich nicht beurteilen. Aber beim Grünland ist es eher weniger. Nach meiner Faustformel hast Du ganz grob 400 Stunden Arbeit im Jahr.

Arbeitnehmer müssen je nach Branche etc. rd. 1.800 Std pro Jahr arbeiten und manchmal können sie dann immer noch keine Familie ernähren!
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
Zählt das?
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Re: was anbauen das nach der Ernte noch was Übrigbleibt

Beitragvon Welfenprinz » Di Aug 11, 2015 19:46

Bei 20 ha brauchst du über Raps, Leguminosen , Getreide gar nicht nachzudenken.
und bei den Sachen, die in Frage kommen bei der Betriebsgrösse, sind die variablen Kosten 5 - 10 x höher als bei den genannten Ackerbaulturen.

Wenn man nur Wasser in den Topf gibt, kann man keinen Eintopf mit Fleischeinlage wieder rausholen.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: was anbauen das nach der Ernte noch was Übrigbleibt

Beitragvon angusy » Di Aug 11, 2015 19:59

Welfenprinz hat geschrieben:Bei 20 ha brauchst du über Raps, Leguminosen , Getreide gar nicht nachzudenken.


Doch, aber nicht als Haupterwerb!
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
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Re: was anbauen das nach der Ernte noch was Übrigbleibt

Beitragvon springsa » Di Aug 11, 2015 20:15

Welfenprinz welche Sachen würden denn in Frage kommen würd mich interresieren , vielleicht ist eine machbare Idee dabei .Hab auch Milchkühe zuhause machen auch Arbeit :)
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Re: was anbauen das nach der Ernte noch was Übrigbleibt

Beitragvon Franzis1 » Di Aug 11, 2015 20:17

Wenn der Wald schlagreif ist zum teil macht der schon ganz schön arbeit und kohle kommmt auch rein das könnte dann zu Vollerwerb reichen wenns ganz gut läuft. Unter 200 Hektar Acker kann Mann nicht leben denke ich
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Re: was anbauen das nach der Ernte noch was Übrigbleibt

Beitragvon Franzis1 » Di Aug 11, 2015 20:19

Die Milchmühe werden aber nicht reichen werden wohl weniger als 50 sein ?
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