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Was bezahlt ihr zur Zeit für Glyphosat?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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22 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Was bezahlt ihr zur Zeit für Glyphosat?

Beitragvon böser wolf » Fr Jun 21, 2019 9:52

juergen515 hat geschrieben:
landwirt 100 hat geschrieben:
juergen515 hat geschrieben:Was läuft auf einem Betrieb schief, wenn man eine preissteigerung von einem Jahr aufs andere mitbekommt?

Ich würde eher fragen, was läuft auf einem Betrieb, der Preissteigerungen in dem Umfang nicht mitbekommt, schief?


In solch einem Betrieb läuft folgendes schief: es wird kein glyphosat verwendet... das ist und bleibt für mich ein notfallmittel..
Was jährlicher glyphosateinsatz bewirkt sieht man in den Ländern mit roundup-ready Soja...


seit 25 jahren setzte ich jährlich auf allen flächen glyphos vor der aussaat ein , im schnitt 2l 360er ware pro ha .
bei mir ist bodenbearbeitung das notfall mittel :klug:
böser wolf
 
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Re: Was bezahlt ihr zur Zeit für Glyphosat?

Beitragvon marius » Fr Jun 21, 2019 19:45

Oh. Na dann wartet doch mal ab bis ein geschädigter Kläger mit Gutachten vor Gericht tritt und ein grüner Anwalt, Staatsanwalt und Richter beim Urteil mitmischen.
Zulassung spielt keine Rolle. Die hatte Glyphosat auch incl Packungszettel über die richtige Anwendung. Was dabei rauskam ist bekannt.
Kommt jetzt drauf an wielange die Käufer gespeichert sind und wann der Kläger kommt.
In den Buchführungen der Landhändler stehen eure exakten Käufe mindestens 10 Jahre ab Ende Kalenderjahr.
Sofern nicht gelöscht sind eure Käufe aber nach 20 oder 30 Jahren noch exakt nachschlagbar.

Und das es langsam ungemütlicher wird hatten wir schon :

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inha ... aaba4.html

Sicher nicht ohne Hintergedanken. :mrgreen:

Naja, über kurz oder lang, also in einigen Jahre mit den Grünen als stärkste Partei, werden die Pestizideinsätze jedes Landwirts online veröffentlicht werden, ähnlich wie die Subventionsempfänger da in beiden Fällen öff. Interesse besteht.
marius
 
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Re: Geheimnis?

Beitragvon juergen515 » So Jun 23, 2019 0:49

adefrankl hat geschrieben:
juergen515 hat geschrieben:In solch einem Betrieb läuft folgendes schief: es wird kein glyphosat verwendet... das ist und bleibt ein notfallmittel..
Was jährlicher glyphosateinsatz bewirkt sieht man in den Ländern mit roundup-ready Soja...

Also mich würde doch gerne wissen was den laut juergen515 schlimmes passiert in Ländern mit Roundup Ready Soja.
Meint er:
- dort geht die Errosion wesentlich zurück, weil durch RoundupReady eben mit Minimalbodenbararbeitung oder Direktsaat gearbeitet werden kann. Natürlich verarmen durch den verringerten Bodeneintrag die Gewässer an Nährstoffen. Bisher galt dies aber als erwünscht.
- die Leute essen mehr Sojaprodukte (incl. Sojaöl). Durch die darin enthaltenen hormonaktiven Substanzen wird der Hormonhaushalt gestört und dies fördert zusätzlich Übergewicht und Diabetis. Das ist zwar richtig. Basiert aber bei gleichen Verzehrmengen auch genauso bei herkömmlichen Soja.
- Der Herbizideinsatz geht insgesamt zurück. Noch stärker geht der Einsatz zurcück wenn man die Giftigkeit der Mittel berücksichtigt, da Glyphosat weit weniger giftig ist als der Durchschnitt der Herbizide.
- Es setzen sich irgendwann verstärkt Glyphosatresistente Schadpflanzen durch. Das ist zwar richtig. Aber dieses Wettrüsten gibt es immer. Selbst bei mechnischen Bekämpfungsmaßnahmen setzen sich mit der Zeit Schadpflanzen durch die an die Bekämpfunsstrategie angepasst sind.
- oder meint der die erhöhte Mißbildungsrate in gewissen Gebieten in Argentinien. In anderen Gebieten in denen zwar ebenfalls Roundup angewendet wird, aber im Gegensatz zu Argentinien kein hochgiftiges Endosulfan, treten diese aber nicht verstärkt auf (vgl. USA). Aber trotzdem muüssen diese von Runduo verursacht sein und können keinesfalls mit Endosulfan oder anderen Giftstoffen zusammenhängen
(Mögliche andere Ursachen vgl. Balkan Endemic Nephropathy https://derstandard.at/2000092089256/Ei ... rank-macht). Im postfaktischen Zeithalter sind derartige Zusammenhänge praktisch schon erwiesen sobald man weis, dass Glyphosat ursprünglich von Monsanto als Herbizid zugelassen wurde.
- Roundupn Ready Soja enthält Geneund sit damit ganz böse und mit dem bösen Glyphosat gibt es eine suberböse Wechselwirkung
- ?????
Also juergen515 lass uns nicht länger unwissen sein und informiere uns über die schlimmen folgen von Roundup Ready Soja

Ich spiele auf resistenzen an, die dazu führen, dass eine weitere Resistenz in die Pflanze gezüchtet wird um ein weiteres Pflanzenschutzmittel einzusetzen.
Wettrüsten mag eine gute wortwahl sein, die konsequenzbdaraus ist aber fatal...
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Re: Geheimnis?

Beitragvon Keschicher » So Jun 23, 2019 9:31

juergen515 hat geschrieben:
adefrankl hat geschrieben:Ich spiele auf resistenzen an, die dazu führen, dass eine weitere Resistenz in die Pflanze gezüchtet wird um ein weiteres Pflanzenschutzmittel einzusetzen.
Wettrüsten mag eine gute wortwahl sein, die konsequenzbdaraus ist aber fatal...


Die Farmer dort nutzen nicht seit Jahren sondern seit Jahrzehnten die Roundup ready Technologie. Natürlich kommen da irgendwann irgendwo mal Resistenzen im Unkraut/ -Gras vor - find ich jetzt nicht so überraschend und die dort im übrigen auch nicht ... Hier aber mit dem Finger zu zeigen, ohne selbst mal unsere AFS Problematik etc. zu vergleichen hinkt jedoch auch.
Was ist falsch an einem "neuen Glyphos" das alternativ als RoundupReady Technologie eingesetzt wird ? Gott sei dank wird weiter entwickelt - zwar nicht für Europa aber für da wo die Musik spielt... :prost:
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Re: Geheimnis?

Beitragvon bauer hans » So Jun 23, 2019 9:39

juergen515 hat geschrieben:Ich spiele auf resistenzen an, die dazu führen, dass eine weitere Resistenz in die Pflanze gezüchtet wird um ein weiteres Pflanzenschutzmittel einzusetzen.
Wettrüsten mag eine gute wortwahl sein, die konsequenzbdaraus ist aber fatal...

wird ständig behauptet,stimmt aber nicht!
bei uns gibts keine resistenzen bei glyphosat.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Fatale Konsequenzen

Beitragvon adefrankl » So Jun 23, 2019 21:55

juergen515 hat geschrieben:Ich spiele auf resistenzen an, die dazu führen, dass eine weitere Resistenz in die Pflanze gezüchtet wird um ein weiteres Pflanzenschutzmittel einzusetzen.
Wettrüsten mag eine gute wortwahl sein, die konsequenzbdaraus ist aber fatal...

Also das es irgendwann Resistenzen gibt, dürfte nahezu jeden klar gewesen sein. Im Vergleich zu anderen Mitteln ist die Resistenzentwicklung bei Glyphosat aber sehr verhalten. Klar wird kommt dadurch diese Technik irgendwann an ihre Grenzen, aber das ist sicher kein Grund nicht zunächst einige Jahrzehnte die Vorteile zu nutzen. Also direkt sehe ich da keine fatale Konsequenzen, da sich eben durch das entsprechende Anbauverfahren vieles verbessert hat (weniger Errosion, geringerewr Einsatz an problematisch Pflanzenschutzmitteln).
Abgesehn von den ideologischen Gegenern sehe ich das Haptproblem von Roundup Ready eigentlich darin, dass es so gut funktioniert, dass sich die Entwicklung von neunen Wirkstoffen und Wirkungsmechanismen kaum lohnt. Das dürfte die entsprechenden Aktivitäten wesentlich reduziert haben. Denn in Europa sind die Chancen auf die Zulassung eines neunen Wirkstoffes sowieso recht gering, da dort die Hürden städnig massiv erhöht werden und gleichzeitig die Behörden es nicht schaffen die Anträge abzuarbeiten. Und im Rest der Welt besteht durch Roundup Ready eben nur geringer Bedarf für neue Wirkstoffe. Im Ergebnis gehen uns durch diese Kombination und der (normalen) Resistenzentwicklung bald die Wirkstoffe aus.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Was bezahlt ihr zur Zeit für Glyphosat?

Beitragvon auswanderer » Di Jun 25, 2019 7:52

marius hat geschrieben:Oh. Na dann wartet doch mal ab bis ein geschädigter Kläger mit Gutachten vor Gericht tritt und ein grüner Anwalt, Staatsanwalt und Richter beim Urteil mitmischen.
Zulassung spielt keine Rolle. Die hatte Glyphosat auch incl Packungszettel über die richtige Anwendung. Was dabei rauskam ist bekannt.
Kommt jetzt drauf an wielange die Käufer gespeichert sind und wann der Kläger kommt.
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Und das es langsam ungemütlicher wird hatten wir schon :

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inha ... aaba4.html

Sicher nicht ohne Hintergedanken. :mrgreen:

Naja, über kurz oder lang, also in einigen Jahre mit den Grünen als stärkste Partei, werden die Pestizideinsätze jedes Landwirts online veröffentlicht werden, ähnlich wie die Subventionsempfänger da in beiden Fällen öff. Interesse besteht.


Nur werden die gruenen Khmer ihre Vermoegen und Einkuenfte sicher nicht offen legen.Willkommen in der Oekodiktatur.
Bald wird eh nur noch gefoerdert,wer streng halal produziert... :regen:
Die Kunst der Besteuerung liegt darin die Gans so zu rupfen,daß man möglichst viele Federn bei möglichst wenig Geschrei erhält.
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