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Was bezahlt ihr zur Zeit für Glyphosat?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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22 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Was bezahlt ihr zur Zeit für Glyphosat?

Beitragvon geogott » Di Jun 18, 2019 9:15

Hallo,

was bezahlt ihr zur Zeit für den Liter Glyphosat [360 g/l]?
Gab es bei euch da dieses Jahr auch Preissteigerungen von bis zu 20 %?

Bezieht ihr es direkt bei eurem Raiffeisenhändler oder ähnlichen oder kauft ihr übers Internet?
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Re: Was bezahlt ihr zur Zeit für Glyphosat?

Beitragvon bauer hans » Di Jun 18, 2019 9:54

um 3€ + steuer.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Was bezahlt ihr zur Zeit für Glyphosat?

Beitragvon juergen515 » Di Jun 18, 2019 10:14

Was läuft auf einem Betrieb schief, wenn man eine preissteigerung von einem Jahr aufs andere mitbekommt?
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Re: Was bezahlt ihr zur Zeit für Glyphosat?

Beitragvon Teddy Bär » Di Jun 18, 2019 10:44

Vielleicht ist er von der Bahn. Bei deren Verbrauch macht so eine Preissteigerungen viel am Gewinn aus.
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Re: Was bezahlt ihr zur Zeit für Glyphosat?

Beitragvon JueLue » Di Jun 18, 2019 14:06

juergen515 hat geschrieben:Was läuft auf einem Betrieb schief, wenn man eine preissteigerung von einem Jahr aufs andere mitbekommt?


?????

Ich bekomme das immer mit, wenn ich die neuen Preise in die Ackerschlagkartei nachtrage, da stehen dann noch die alten.

Ansonsten: 2 Händler anrufen, nach Preis fragen, die Veränderung zum Vorjahr fällt dann ja nicht unbedingt auf.

04/16: 3,75
04/17: 3,09 (100l)
09/18: 4,28
04/19: 4,28

Jeweils +Steuer aber nur 1 20l Kanister.... also eher Kleinmenge.

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Zuletzt geändert von JueLue am Di Jun 18, 2019 14:50, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Was bezahlt ihr zur Zeit für Glyphosat?

Beitragvon Qtreiber » Di Jun 18, 2019 14:25

landwirt 100 hat geschrieben:
juergen515 hat geschrieben:Was läuft auf einem Betrieb schief, wenn man eine preissteigerung von einem Jahr aufs andere mitbekommt?

Ich würde eher fragen, was läuft auf einem Betrieb, der Preissteigerungen in dem Umfang nicht mitbekommt, schief?

:prost:
Solange es anscheinend "zum guten Ton" eines landwirtschaftlichen Betriebes gehört, die Preisentwicklung der Roh- und Hilfsstoffe NICHT mitzukriegen, wird in der Landwirtschaft noch viel zu viel Geld verdient. :mrgreen:
Qtreiber
 
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Re: Was bezahlt ihr zur Zeit für Glyphosat?

Beitragvon T5060 » Di Jun 18, 2019 17:00

Wir haben ewig keins mehr kaufen müssen..... das letzte war ein 30 l Kanister, wo von wir jedes Jahr 2/3 l brauchen zur Ungrasbekämpfung an Feldrändern neben studierten Landwirten und Biobauern.
Bei mind. 25% Mais in der FF ist das auch möglich.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Was bezahlt ihr zur Zeit für Glyphosat?

Beitragvon juergen515 » Do Jun 20, 2019 15:22

landwirt 100 hat geschrieben:
juergen515 hat geschrieben:Was läuft auf einem Betrieb schief, wenn man eine preissteigerung von einem Jahr aufs andere mitbekommt?

Ich würde eher fragen, was läuft auf einem Betrieb, der Preissteigerungen in dem Umfang nicht mitbekommt, schief?


In solch einem Betrieb läuft folgendes schief: es wird kein glyphosat verwendet... das ist und bleibt für mich ein notfallmittel..
Was jährlicher glyphosateinsatz bewirkt sieht man in den Ländern mit roundup-ready Soja...
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Geheimnis?

Beitragvon adefrankl » Do Jun 20, 2019 16:28

juergen515 hat geschrieben:In solch einem Betrieb läuft folgendes schief: es wird kein glyphosat verwendet... das ist und bleibt ein notfallmittel..
Was jährlicher glyphosateinsatz bewirkt sieht man in den Ländern mit roundup-ready Soja...

Also mich würde doch gerne wissen was den laut juergen515 schlimmes passiert in Ländern mit Roundup Ready Soja.
Meint er:
- dort geht die Errosion wesentlich zurück, weil durch RoundupReady eben mit Minimalbodenbararbeitung oder Direktsaat gearbeitet werden kann. Natürlich verarmen durch den verringerten Bodeneintrag die Gewässer an Nährstoffen. Bisher galt dies aber als erwünscht.
- die Leute essen mehr Sojaprodukte (incl. Sojaöl). Durch die darin enthaltenen hormonaktiven Substanzen wird der Hormonhaushalt gestört und dies fördert zusätzlich Übergewicht und Diabetis. Das ist zwar richtig. Basiert aber bei gleichen Verzehrmengen auch genauso bei herkömmlichen Soja.
- Der Herbizideinsatz geht insgesamt zurück. Noch stärker geht der Einsatz zurcück wenn man die Giftigkeit der Mittel berücksichtigt, da Glyphosat weit weniger giftig ist als der Durchschnitt der Herbizide.
- Es setzen sich irgendwann verstärkt Glyphosatresistente Schadpflanzen durch. Das ist zwar richtig. Aber dieses Wettrüsten gibt es immer. Selbst bei mechnischen Bekämpfungsmaßnahmen setzen sich mit der Zeit Schadpflanzen durch die an die Bekämpfunsstrategie angepasst sind.
- oder meint der die erhöhte Mißbildungsrate in gewissen Gebieten in Argentinien. In anderen Gebieten in denen zwar ebenfalls Roundup angewendet wird, aber im Gegensatz zu Argentinien kein hochgiftiges Endosulfan, treten diese aber nicht verstärkt auf (vgl. USA). Aber trotzdem muüssen diese von Runduo verursacht sein und können keinesfalls mit Endosulfan oder anderen Giftstoffen zusammenhängen
(Mögliche andere Ursachen vgl. Balkan Endemic Nephropathy https://derstandard.at/2000092089256/Ei ... rank-macht). Im postfaktischen Zeithalter sind derartige Zusammenhänge praktisch schon erwiesen sobald man weis, dass Glyphosat ursprünglich von Monsanto als Herbizid zugelassen wurde.
- Roundupn Ready Soja enthält Geneund sit damit ganz böse und mit dem bösen Glyphosat gibt es eine suberböse Wechselwirkung
- ?????
Also juergen515 lass uns nicht länger unwissen sein und informiere uns über die schlimmen folgen von Roundup Ready Soja
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Was bezahlt ihr zur Zeit für Glyphosat?

Beitragvon Südbaden Bauer » Do Jun 20, 2019 22:32

juergen515 hat geschrieben:
landwirt 100 hat geschrieben:
juergen515 hat geschrieben:Was läuft auf einem Betrieb schief, wenn man eine preissteigerung von einem Jahr aufs andere mitbekommt?

Ich würde eher fragen, was läuft auf einem Betrieb, der Preissteigerungen in dem Umfang nicht mitbekommt, schief?


In solch einem Betrieb läuft folgendes schief: es wird kein glyphosat verwendet... das ist und bleibt für mich ein notfallmittel..
Was jährlicher glyphosateinsatz bewirkt sieht man in den Ländern mit roundup-ready Soja...

Wenn Glyphos von der Giftigkeit her ein Notfallmittel ist, kannst du den Rest in die Tonne hauen. Im Standard Ackerbau brauchst du es halt fast nicht. Bei Dauerkulturen hat sich der Bodenzustand enorm verbessert laut Aussagen der alten seit Glyphos, da weniger Bodenbearbeitung.
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
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Re: Was bezahlt ihr zur Zeit für Glyphosat?

Beitragvon marius » Do Jun 20, 2019 23:00

geogott hat geschrieben:Hallo,

was bezahlt ihr zur Zeit für den Liter Glyphosat [360 g/l]?


Mit oder ohne den kommenden Milliardenklagen gegen Landwirte ?
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Re: Was bezahlt ihr zur Zeit für Glyphosat?

Beitragvon JueLue » Fr Jun 21, 2019 7:28

marius hat geschrieben:...

Mit oder ohne den kommenden Milliardenklagen gegen Landwirte ?


Da kämen bei anderen PS-Mitteln aber noch ganz andere Klagen auf uns zu....

In D glaube ich weder noch.

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Re: Was bezahlt ihr zur Zeit für Glyphosat?

Beitragvon Family Guy » Fr Jun 21, 2019 8:09

juergen515 hat geschrieben:Was läuft auf einem Betrieb schief, wenn man eine preissteigerung von einem Jahr aufs andere mitbekommt?


Wenn das ironisch sein soll, hab ich es nicht verstanden, wenn es ernst gemeint war, ist es eine blöde Anmerkunng und die beste Vorrausetzung, den Faden wieder auf niedrigstes Niveau abrutschen zu lassen.
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Re: Was bezahlt ihr zur Zeit für Glyphosat?

Beitragvon bauer hans » Fr Jun 21, 2019 8:31

marius hat geschrieben:
geogott hat geschrieben:Hallo,

was bezahlt ihr zur Zeit für den Liter Glyphosat [360 g/l]?


Mit oder ohne den kommenden Milliardenklagen gegen Landwirte ?

es gibt keine rechtlichen voraussetzungen,bauern wegen einsatz zugelassener spritzmittel zu verklagen.
höchstens können bei unzulässigem einsatz die agrarzahlungen gekürzt werden.
wir schaffen uns :mrgreen:
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