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Was hält eine 12er Schraube

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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33 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Was hält eine 12er Schraube

Beitragvon Fabianeicher » Fr Mär 06, 2009 20:08

Mal eine etwas andere Frage:
Gestern wollte mir jm erzählern, das eine normale Maschinenschraube, 12mm Durchmesser, 8.8er Güte nur mit 3 to in Zugrichtung beansprucht werden könne.
Kam mir ein wenig wenig vor, hab mal nachgerechnet, und komme auf ca. 9 to.
Das scheint mir aber ein wenig viel.
Was meint ihr?
Danke Fabian
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Beitragvon Commandor » Fr Mär 06, 2009 20:10

mir hat mal einer erzählt daß ne 8er 1 tonne aushält. ob das stimmt weiß ich nicht. baer ist doch bestimmt recht einfach das nachzurechnen.
schreib mal auf wie du das gemacht hast.
...ich weiß nicht mehr genau wie das war!!!!
Edeka liebt Lebensmittel und ich liebe Motoren.

Lieber heimlich schlau als unheimlich dumm.
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Beitragvon JDL 300 » Fr Mär 06, 2009 20:12

hey


habe mal schraubenberechnung und statik gemacht lange ist es her......
aber so viel weiss ich noch das man sich theoretisch an einer nähnadel aufhängen könnte d.h. die müsste auf zug 70-90kg halten werde mal in meinen unterlagen blättern gucken was ich da noch finde........
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Beitragvon Fabianeicher » Fr Mär 06, 2009 20:24

Fläche mal die Zuglast (oder wie das heist, ausm Tabellenbuch)
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Beitragvon Hwoarang » Fr Mär 06, 2009 21:14

Dein Rechengang stimmt schon. Wenn du 12mm Durchmesser einsetzt kommt man auf gut 9 to.
Bei Schrauben muss man jedoch den Kerndurchmesser des Gewindes nehmen. (Die schwächste Stelle)
Bei einer M12 sind das 9,853mm
Somit ergibt sich bei einer Streckgrenze von 800N/mm2 eine Last von 6,2 to. :idea:
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Beitragvon vtwelder » Fr Mär 06, 2009 22:58

Das ist ja mal wieder ein Durcheinander der Halbwahrheiten hier.

Gestern wollte mir jm erzählern, das eine normale Maschinenschraube, 12mm Durchmesser, 8.8er Güte nur mit 3 to in Zugrichtung beansprucht werden könne.


Da kann ja gut möglich sein! "beansprucht werden könnte" Also die Fragestellung geht offensichtlich in Richtung "Beanspruchbarkeit" (analaog der alten 18800) Das heißt nicht etwa (als Vermutung wie es gemeint war), das die Schraube da kaputt geht (Bruchlast) sonder im elastischen Verformungsbereich nach Berücksichtigung eines Sicherheitsbeiwertes (und evtl. Dingen wie Temeperaturbeaufschlagung) nach einem Regelwerk, bis zu diesem Wert belastet werden kann. Selbstverständlich gehört dass dann in einer Einheit der Kraft (N, kN), nicht der Masse (t) angegegben.

Bei Schrauben muss man jedoch den Kerndurchmesser des Gewindes nehmen. (Die schwächste Stelle)


Auch nicht wirklich. Schrauben werden meist mit Ihrem Spannungsquerschnitt dimensioniert. Was auch logisch ist, denn es ist ja anicht nur der Kerndurchmesser der trägt, sondern auch die gedachte Schnittfläche, senkrecht zur Schraubenlängsachse, des Gewindes. Der Spannungsquerschnitt einer Schraube M12 beträgt 84,3 mm². Damit ergibt sich eine Bruchlast von 67,44 kN.

Somit ergibt sich bei einer Streckgrenze von 800N/mm2 eine Last von 6,2 to.


Die Streckgrenze in der Festigkeitsklasse 8.8 beträgt 640 N/mm². Die 800 N/mm² sind die Bruchfestigkeit! Die zweite acht beziffert das Streckgrenzverhältnis, aus dem sich die 640 MPa ergeben.
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Beitragvon Josch » Sa Mär 07, 2009 10:51

Danke vtwelder..... obwohl die Berufsschule der jungen Wilden nur wenige Jahre zurück liegt, ein solches Durcheinander. Ein Blick ins Tabellenbuch genügt und man hat einen FlashBack Jungs. Nicht immer nur schätzen......
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Beitragvon ostfriese » So Mär 08, 2009 16:12

oh ha bekomme "kopfschmerzen"
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Beitragvon HL1937 » So Mär 08, 2009 16:50

Ich kann mich noch ganz entfernt daran erinnern daß mal bei "Wetten daß....." ein Auto mit einer Briefmarke hochgehoben wurde...... :oops: 8) :lol:
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Beitragvon Mattie » So Mär 08, 2009 17:00

Geht es hier um die Zugkraft, also die Kraft die das Gewinde aushält, oder die Scherkraft, die Kraft die horizontal auf einen Bolzen wirkt
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Beitragvon Rubin » So Mär 08, 2009 17:14

Mattie hat geschrieben:Geht es hier um die Zugkraft, also die Kraft die das Gewinde aushält, oder die Scherkraft, die Kraft die horizontal auf einen Bolzen wirkt


...3 to in Zugrichtung beansprucht werden könne.
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Beitragvon maexchen » So Mär 08, 2009 17:38

frankenvieh hat geschrieben:Die Stärke der Schraube hängt von der Richtung der Kraft ab, wie die Kraft auf die Schraube einwirkt.

Hängt eine Schraube an der Decke liegt alle Kraft auf dem Gewinde, ist die Schraube an der Wand, wirkt die Kraft auf den Querschnitt.


was ist, wenn sie aufm Boden steht ? :x
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Beitragvon KarlGustav » So Mär 08, 2009 17:42

Was soll da sein? Kommt auch da auf die Krafteinwirkung und vor allem die Verankerung an ... näch? Aber einfach so stehend würde ich das Eigengewicht der Schraube in die Rechnung miteinbeziehen.
Karl
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Beitragvon walddödel » So Mär 08, 2009 17:46

maexchen hat geschrieben:
frankenvieh hat geschrieben:Die Stärke der Schraube hängt von der Richtung der Kraft ab, wie die Kraft auf die Schraube einwirkt.

Hängt eine Schraube an der Decke liegt alle Kraft auf dem Gewinde, ist die Schraube an der Wand, wirkt die Kraft auf den Querschnitt.


was ist, wenn sie aufm Boden steht ? :x


Definiere Boden-Beton, Holzfußboden (Weich oder Hart- Holz ) , Fliesen, Schotter- soooo kann die leider Keiner eine qualifizierte Antwort geben :mrgreen: bitte genauer fragen, Danke 8)
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Beitragvon christian willert » So Mär 08, 2009 17:58

hab gehört dass 8er schrauben mit einenr mutr die 1cm lang ist eine tonne hält, also zwei muttern drauf!
Mfg chris
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