Plane gerade mir im Januar noch einen wasserführenden Kaminofen zuzulegen. Generelle Frage: Hat jemand Erfahrung mit dem Thema? Gerade jmd. einen installiert?
Geplant ist folgendes: anschluss an den bestehenden Pufferspeicher 1000ltr, Rücklaufanhebung auf 65*C, Pumpe mit Tempaturdifferenzschaltung gesteuert(DeltaSol A). Schwerkraftbremse werde ich wohl keine brauchen, Puffer steht auf gleicher höhe wie der Ofen.
Immobilie: Niedrigenergiehaus KFW60, 20m2 Solarkollektoren in genauer Südausrichtung, wasserführender Grundofen im WZ mit 5kw Dauerleistung.
Jeder Tip ist hilfreich und willkommen.
Gruss Lars
Zuletzt geändert von Renault551.4 am So Nov 18, 2012 10:49, insgesamt 1-mal geändert.
Wer zuletzt lacht, hat's nicht eher kapiert . . .
Fällt der Baum beim ersten Streich, war bestimmt der Baumstamm weich.
So mal die Überschrift geändert. Vielleicht findet sich noch jemand der mir helfen kann.
Zum Niedrigenergiehaus. Im Wärmeschutznachweis hab ich im Dezember bei 19*C innen ca 2500kwh nur für die Heizung. Und meiner Frau sind 19*C etwas zu wenig, mir würds reichen und Warmwasser würde ich auch gerne vom Durchlauferhitzer weg.
Hallo, ich würde mir mal Grundsätzlich überlegen ob ein weiterer Ofen der mit Scheitholz manuell bestückt wird eine gute Lösung wäre. Denn was du vor hast, ist ja so das an zwei Stellen im Haus gleichzeitig Holz nachgelegt werden muß. Ich würde mir überlegen ob nicht ein zusätzlicher Ofen der automatisch nachlegt,z.b. Pellets besser wäre.Oder man könnte deinen bestehenden Grundofen auch auf mehr Leistung umbauen. Was bei einem Pelletsystem auch noch gut wäre ist das auch mal länger kein Holz nachgelegt werden muß. Was durch aus Sinn macht wenn man zum Beispiel Berufstätig ist. Um jetzt nochmals auf die Frage nach den Erfahrungen zum Wasserführenden Ofen zu kommen. Ein Ofen mit Wassertaschen und Abgaswärmetauscher ist auf jedenfall besser wenn es darum geht vorrangig denn Puffer zu füllen. Ich habe einen Wasserführenden Kachelofen mit Rauchgaswärmetauscher und der arbeitei zu ca. 70% in den Puffer. Ich muß sogar im Wohnzimmer die Fußbodenheizung mit laufen lassen um hier eine wohnliche Wärme von ca. 25° zu erreichen. Wobei aber mit den Ofen derzeit 240m² Wohnfläche beheizt werden. Ich habe z.B. in den letzten 2 Wochen nur 2 Stunden Brennerlaufzeit gehabt.
Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts. Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten!
Scheitholz deshalb weil ich Forstunternehmer bin und Restholz meist für umme krieg. Im Grundofen nehm ich fast nur Nadelholz und muss nur 2-3x pro Tag einheizen. Aber wenn wir mal ein Tag ausser Haus sind stört das den Heizintervall. Deshalb sollte der Ofen auch ca. 10kw haben dann versorgt er das Haus und läd gleichzeitig noch in den Puffer.
Aber wie gesagt isses bisher alles Theorie . . .
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ohne die Örtlichkeiten zu kennen, ist das ganze ein wenig schwierig. Wenn du eine Feuerstätte suchst, die ausschließlich zur Heizungsunterstützung und Warmwasseraufbereitung gedacht ist, dann könnte man über einen Holzvergaserkessel nachdenken. Dieser gibt seine Wärme zu 100% in den Pufferspeicher. Schön ist so ein Gerät wirklich nicht.
Wichtig ist auch die BImSchV. Hat der Kamin oder Kaminofen eine Leistung die wasserseitig größer ist als luftseitig, kann der Schornsteinfeger diesen als Heizkessel einstufen, damit gelten wesentlich strengere Anforderungen.
Viele Grüße aus Duisburg.
Michael Kozlowski (Hark GmbH & Co. KG)
Hark Kamin- und Kachelofenbau GmbH & Co. KG Hochstraße 197-213 47228 Duisburg Telefon 02065-997-0 Fax 02065-997-199 email: admin(at)hark.de Internet: http://www.hark.de Facebook: http://www.facebook.de/hark.de
hab 2005 einen Wasserführenden Kaminofen im Keller / Treppenhaus installiert.
Das Teil hat eine Nennleistung von 14 KW, davon 4 KW als Strahlungsleistung.
Pufferspeicher: 1600 Ltr. davon 400 Brauchwasser.
Beheizt wird ein Haus mit rd. 200qm Wohnfläche, Bj 1984, Isolierung zum damaligen Zeitpunkt mit 8 cm Capatect.
Verbrauch an Holz: rd. 15 bis 22 RM Holz, schwankt weil ich alles da reinwerfe was der Wald an Abfallholz hergibt. (Fichte, Lärche, Douglasie, Robinie, Buche, Ahorn, Birke usw.
Verbrauch im Jahr zusätzlich 250 bis 300 Ltr Heizöl, hauptsächlich im Sommer zur Warmwasserbereitung.
So hatte die Tage den Schornsteinfeger da. Er meinte ich könnte das Vorhaben so umsetzen wie ich es geplant hatte. Wichtig wäre bei den wasserführenden Kaminen vor allen Dingen die Rücklaufanhebung, da sie sonst Glanzruss ansetzen. Richtig eingestellt sollte das aber kein Thema sein. Eine Wand muss ich noch nachträglich mit Fermacell verkleiden um sie Feuerfest zu machen. Hat was mit den Mindestabständen zu tragenden Bauwerksteilen zu tun, aber nix tragisches.
Eine Hürde weniger scheint ja mal was ohne größere Probleme zu werden . . . .
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Habe mit Hark leider keine guten Erfahrungen gemacht. Von der Qualität ist die Marke sicher über jeden Zweifel erhaben, aber die Beratung war in meinem Fall der absolute Knaller.
Ich wollte einen Grundofen setzen lassen und bin beim Hark Hauptstützpunkt reingeschneit. Erstmal ne Runde gedreht um mir mal einen Überblick zu verschaffen. Meine Frau gleich bei dem teuersten Ofen hängen geblieben - wie immer. Die nette Verkäuferin wittert morgenluft und fällt uns direkt an.
Ich schildere ihr was ich möchte - ein Grundofen - komplett gemauert und ohne Rost. Wirkungsgrad über 90% ohne irgendwelche Technik. Sie hört so beiläufig zu und rechnet schonmal vor sich hin. Dann sagt sie auf einmal: "Ich habe hier ihren Traumofen im Verkaufsraum stehen" war erstmal ziemlich erstaunt.
Als ich mir den Ofen dann mal angrsehen habe war ein Heizeinsatz mit Rost drin und nur ein knapper Meter Nachheizzüge für die optik dabei. Absolut nicht mein Traumofen, und ca 10.000€ sollte das Teil auch noch kosten.
Fand ich dann ziemlich erbärmlich und hab mich freundlichst auf nimmer Wiedersehen verabschiedet. Soviel zu Hark, sry. . . . .
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Ich weiss nicht ob Dein Budget das hergibt -aber ein super Ofen ist der Wallnhöfer -Modell walltherm. Das Teil erfüllt die 2. Stufe der BImSchV. und soll 93% Wirkungsgrad haben (Papier ist ja geduldig.. ) Egal, wenn du so einen Ofen mal live gesehn hast wie's faucht und macht dann tut der Preis fast nicht mehr weh, die Frauen haben ihr schönes Feuerle zum anschaun, und wir Männer unsere Energieausnutzung. Nur der Preis der hats halt in sich
Kritisch wirds wenn du einen einwandigen Schornstein hast - dann besteht die Gefahr des Glanzrusses weil die "wassergekühlten" Öfen eine rel. niedrige Abgastemp. haben und ein einwandiger Kamin ein größeres Temperaturgefälle hat wie mehrschalige. Bei uns wird bei einwandigen Kaminen keine Wassertasche etc. zugelassen
nachdem ich nun einen 30kw HV in der Werkstatt stehen habe, habe ich den Wasserführenden Kaminofen durch einen ohne Wassertasche ersetzt, zum einen besser für den alten Kamin zum anderen würde der nun auch bei Stromausfall laufen (ohne Notkühlung) und ich hatte ab und zu Probleme das die Pumpe nicht umgewälzt hat, dann hat die TAS den Ofen den ganzen Tag gekühlt bi man es zufällig gemerkt hat, Wodke konnte mir da leider auch nicht wirklich weiter helfen.
nun MUSS ich nur alle 1-3 Tage einheizen, und kann mit dem normalen Kaminofen zuheizen wenn ich es etwas gemütlicher haben will
Gruß Jo
abu Moritz = "Vater von Moritz"
wir sind ganz normale Menschen, haben nur ein paar mehr Kettensägen...
Hat mal wieder ne kleinere Änderung gegeben. Meine Frau möchte lieber Pellets. Sauberer, weniger Arbeit, zentralheizungsähnlicher, und man kann mal ein bis zwei Tage abwesend sein.
Also wird weiter geplant und gesucht. Schön sein muss er auch, nicht nur warm
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