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Weg/ Fahrspuren pflastern?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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29 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Weg/ Fahrspuren pflastern?

Beitragvon berlin3321 » Do Sep 07, 2017 8:45

Hat der Bürgermeister schon abgelehnt, eben wegen den Unterhaltskosten. Wird also auch nichts.

MfG Berlin
berlin3321
 
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Re: Weg/ Fahrspuren pflastern?

Beitragvon take_it_1999 » Do Sep 07, 2017 9:17

Komisch euer Bürgermeister, Andernfalls würde ich sowas im Gemeinderat / Stadtrat anbringen.

Wenn Widmung nicht möglich ist, dann haste kaum ne Chance. Weil jeder sein eigener Herr ist und niemand gezwungen werden kann.
take_it_1999
 
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Re: Weg/ Fahrspuren pflastern?

Beitragvon berlin3321 » Do Sep 07, 2017 9:32

Der ist komisch, stimmt. Seit Anfang der 80 ziger Jahre gibt´s den Bebauungsplan.

Der Straßenbau war nie ´n Thema. Wurde nie verfolgt. Der jetzige ist aber Tiefbauingenieur, der 2. Bauunternehmer (Tiefbau) im Dorf. Und der jetzige verfolgt gegen den Willen der Anlieger nun den Bau der Straße auch wenn das Generationsübergreifend ist.

Die bisher erworbenen Flächen wollte ich als Parkplatz pachten. Antwort auf den schriftlichen Antrag gab´s nicht, statt dessen wurden die Flächen incl. Einfriedungsmöglichkeit den neuen Hauseigentümern kostenlos überlassen.

Der Bürgermeister sagte bei einem Vorort Termin ganz klar, bis nicht alle erforderlichen Grundstücke im Besitz der Gemeinde sind ist die Gemeinde nicht für die Instandhaltung verantwortlich was einen Vorteil im Haushalt darstellt.

MfG Berlin
berlin3321
 
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Re: Weg/ Fahrspuren pflastern?

Beitragvon 108fendt » Do Sep 07, 2017 18:57

berlin3321 hat geschrieben:Der Bürgermeister sagte bei einem Vorort Termin ganz klar, bis nicht alle erforderlichen Grundstücke im Besitz der Gemeinde sind ist die Gemeinde nicht für die Instandhaltung verantwortlich was einen Vorteil im Haushalt darstellt.


Dummes Geschwätz ! :roll:

Er hat kein Geld, das ist alles !

Typisch Politik ! Immer im Kreis drehen und nicht die Wahrheit sagen !
Die Menschen lieben den Kreis, aber nicht die Wahrheit ! :klug:
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Re: Weg/ Fahrspuren pflastern?

Beitragvon countryman » Do Sep 07, 2017 19:50

Erschließungskosten sind meist umlagefähig, also auch Vorsicht falls die Gemeinde plötzlich einen Edelausbau favorisiert.
Im Grunde muss man die Gemeinde in die Pflich nehmen eine angemessene Wegesituation herzustellen (Daseinsvorsoge, "Der Rechtsbegriff der kommunalen Daseinsvorsorge ist in den Gemeindeordnungen enthalten; zum Beispiel heißt es in der Gemeindeordnung NRW, § 8 Abs. 1: "Die Gemeinden schaffen innerhalb der Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit die für die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Betreuung ihrer Einwohner erforderlichen öffentlichen Einrichtungen.")

Wegebau ist eine typische Gemeinschaftsaufgabe, die kein Einzelner leisten kann.
In der Vergangenheit wurde planungsrechtlich offenbar auch geschlampt, so dass die verworrene Grundstückssituation erst entstehen konnte.
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Re: Weg/ Fahrspuren pflastern?

Beitragvon LUV » Fr Sep 08, 2017 7:27

Das Wort Gemeinde kommt von Gemeinschaft. Wenn sich die Gemeinschaft einig sein sollte, dann wird es eine Möglichkeit geben einvernehmlich zu handeln. Das Geld muss so oder so aus der Gemeinde heraus kommen, oder soll der Bund für die örtliche Rennpiste verantwortlich sein?
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Weg/ Fahrspuren pflastern?

Beitragvon berlin3321 » Fr Sep 08, 2017 8:02

Bitte richtig und verstehend lesen:

Die Gemeinde baut die Straße erst dann aus wenn alle erforderlichen Flächen in ihrem Besitz sind. Eine Enteignung der jetzigen Eigentümer ist nicht geplant. Die Gemeinde nutzt ihr Vorkaufsrecht der Flächen bei Eigentümerwechsel. Von daher wird das ganze Generationaübergreifend. Bisher hat die Gemeinde nur max 10 % der erforderlichen Flächen im Besitz.

Mein direkter Nachbar und ich besitzen ca. 40 % der erforderlichen Flächen. Wir denken beide (noch) nicht an Verkauf, hoffen beide das wir damit noch 30 Jahre warten können. In der weiteren Nachbarschaft sieht es ähnlich aus.

Ein Anwohner hat sogar auf die erforderliche Fläche ein Carport gebaut.

Bei uns werden sogar 90 % der Wegebaukosten lt. Gemeindesatzung umgelegt, nur der Anwohner X mit 2 Seiten (Eckgrundstück) zahlt 75 %.

Von daher die Ansage des Bürgermeisters, wir wollen eine Straße lt Bebauungsplan haben. Solange wir nicht im Besitz der Flächen sind, die Flächen den Eigentümern X, Y und Z etc. gehören ist die Gemeinde nicht für den Unterhalt der Zuwegung zu den Objekten von X, Y und Z ect. verantwortlich.

Fakt ist, dass der Anwohner X pflastern möchte, Y nicht weil zu teuer, Z wäre auch für pflastern, U weiß nicht, V und W sind neu.

Mir ist´s egal. Meinetwegen können die Löcher noch tiefer werden, lasse ich mein Auto auf der Straße, die 100 m kann ich laufen. Mit dem Schlepper komme ich immer vom Hof. Ich schließe mich der Mehrheit an, hab´ mir das Maul schon genug verbrannt, genug Vorschläge gemacht, auf meine Kosten Schotter rein gefahren und mir hinterher anhören müssen, sieht ja aus wie auf ´ner Bauschuttdeponie. Mache ich nicht mehr, Schnauze voll von diesem Mist. Recht machen kann man es keinem, und einem Speziellem eh´ nicht.

Mir ging´s mit dem Fred darum was man am sinnvollsten tun kann. Der Tipp "Dachweg" mit Bankette abtragen hat mir am meisten gefallen, den gebe ich an den Initiator weiter und damit hat´s sich für mich.

MfG Berlin
Zuletzt geändert von berlin3321 am Fr Sep 08, 2017 8:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Weg/ Fahrspuren pflastern?

Beitragvon LUV » Fr Sep 08, 2017 8:10

:wink: ....na, dann ist doch alles in Butter. Ihr beide baut schon mal die 40% aus, die 10% des Gemeindeanteils bleiben unbearbeitet und die anderen 50% können sich ja beteiligen oder es lassen....dann ist ein schöner patchwork-Weg entstanden. Ich würde den Weg niemals an die Gemeinde verkaufen, wäre doch Selbstmord. So könnt ihr selbst bestimmen, was läuft oder nicht.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Weg/ Fahrspuren pflastern?

Beitragvon berlin3321 » Fr Sep 08, 2017 8:20

Da der letzte Teil mir und meinem direkten Nachbarn gehören braucht da nichts ausgebaut werden, nur wir fahren dort. Da ist alles in Butter.

Der "vordere" Teil ist das Problem, siehe Bild.

MfG Berlin
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Re: Weg/ Fahrspuren pflastern?

Beitragvon LUV » Fr Sep 08, 2017 8:27

Bei einer Bekannten ist es ähnlich. Der Weg ist so schlecht, dass man mit dem Auto lediglich Schritttempo fahren kann. Nun will die Gemeinde den Weg ausbauen mit allem Schickimicki....die Anwohner sind sich einig und wollen alle nicht...die Kosten für die überwiegend alten Anwohner wären viel zu hoch und der Nutzen fragwürdig. Die Verkehrsberuhigung ist ja jetzt schon kostenfrei inbegriffen.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Weg/ Fahrspuren pflastern?

Beitragvon aldersbach » Fr Sep 08, 2017 8:52

berlin3321 hat geschrieben:Der Bürgermeister sagte bei einem Vorort Termin ganz klar, bis nicht alle erforderlichen Grundstücke im Besitz der Gemeinde sind ist die Gemeinde nicht für die Instandhaltung verantwortlich was einen Vorteil im Haushalt darstellt. MfG Berlin
Hier handelt der Bürgermeister aus meiner Sicht absolut rechtskonform. Eine Instandsetzung von Wegen die der Gemeinde gar nicht gehören wäre rechtlich ziemlich heikel.

LUV hat geschrieben:Das Wort Gemeinde kommt von Gemeinschaft. Wenn sich die Gemeinschaft einig sein sollte, dann wird es eine Möglichkeit geben einvernehmlich zu handeln. Das Geld muss so oder so aus der Gemeinde heraus kommen?

LUV hat geschrieben::wink: .... Ich würde den Weg niemals an die Gemeinde verkaufen, wäre doch Selbstmord. So könnt ihr selbst bestimmen, was läuft oder nicht.


Ich finde es immer wieder erstaunlich die Beiträge mancher User zu lesen (Geminde/Gemeinschaft "ich würde niemals an die Gemeinde verkaufen"). Die Gemeinde soll also den Ausbau bezahlen - der Weg soll aber Eigentümer der Anlieger bleiben. Zum Glück sind die Gemeinden verpflichtet den überwiegenden Teil der Erschließungskosten (um solche handelt es sich in so einem Fall) auf die Anlieger umzulegen.
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Re: Weg/ Fahrspuren pflastern?

Beitragvon berlin3321 » Fr Sep 08, 2017 9:10

Ich sehe das ganz genauso. Von daher ist das ok das der Bürgermeister die Aussage getroffen hat. Den Ausbau will hier auch keiner und die 90 % zahlen ebensowenig.

Alles was Geld kostet will man nicht. Alles billig, darf nichts kosten. Macht dann einer (ich z.B. mit dem Schotter) ist´s auch nicht richtig.

MfG Berlin
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Re: Weg/ Fahrspuren pflastern?

Beitragvon LUV » Fr Sep 08, 2017 10:15

aldersbach hat geschrieben:
berlin3321 hat geschrieben:Der Bürgermeister sagte bei einem Vorort Termin ganz klar, bis nicht alle erforderlichen Grundstücke im Besitz der Gemeinde sind ist die Gemeinde nicht für die Instandhaltung verantwortlich was einen Vorteil im Haushalt darstellt. MfG Berlin
Hier handelt der Bürgermeister aus meiner Sicht absolut rechtskonform. Eine Instandsetzung von Wegen die der Gemeinde gar nicht gehören wäre rechtlich ziemlich heikel.

LUV hat geschrieben:Das Wort Gemeinde kommt von Gemeinschaft. Wenn sich die Gemeinschaft einig sein sollte, dann wird es eine Möglichkeit geben einvernehmlich zu handeln. Das Geld muss so oder so aus der Gemeinde heraus kommen?

LUV hat geschrieben::wink: .... Ich würde den Weg niemals an die Gemeinde verkaufen, wäre doch Selbstmord. So könnt ihr selbst bestimmen, was läuft oder nicht.


Ich finde es immer wieder erstaunlich die Beiträge mancher User zu lesen (Geminde/Gemeinschaft "ich würde niemals an die Gemeinde verkaufen"). Die Gemeinde soll also den Ausbau bezahlen - der Weg soll aber Eigentümer der Anlieger bleiben. Zum Glück sind die Gemeinden verpflichtet den überwiegenden Teil der Erschließungskosten (um solche handelt es sich in so einem Fall) auf die Anlieger umzulegen.


Das ist doch logisch oder nicht? Wenn die Gemeinschaft der Straße es so oder so will, dann muss sie sich entscheiden. Wenn den Weg nur die Anlieger benutzen, dann sind sie auch die Ansprechpartner......ich verstehe es immer aus dem Blickwinkel der Gemeinschaft, wobei die Gemeinschaft die der Anlieger oder die der ganzen Gemeinde sein kann, muss man sich nur in der Terminologie einig sein.
Die Erschließungskosten sind etwas anderes, als die Unterhaltungskosten. Wenn ein Weg besteht, der nur ausgebaut werden soll, dann sind in der Regel die Anlieger aufgefordert ihn zu bezahlen, wenn er im Eigentum der Gemeinde liegt. Wenn er im Privateigentum liegt, können die Eigentümer machen, was sie wollen. Die Erschließung eines Grundstückes kann die Gemeinde in dem Fall nur bis zur Flurstücksgrenze des Weges garantieren, darüberhinaus muss eine Grunddienstbarkeit der jeweiligen Eigentümer erfolgen.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Weg/ Fahrspuren pflastern?

Beitragvon marius » So Sep 10, 2017 20:06

Die Moderatoren müssen endlich konsequenter durchgreifen.
Jetzt hab ich kürzlich einen sinnvollen Thread zur Wahl eröffnet und einige Vandalen haben nach dortiger Wütung wieder eine Sperrung des Threads erwirkt.
Man sollte endlich diese User sperren und nicht die Threads :!:
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