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Weg/ Fahrspuren pflastern?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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29 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Weg/ Fahrspuren pflastern?

Beitragvon berlin3321 » So Sep 03, 2017 9:16

Moin moin,

ich weiß nicht recht wo das hinpasst.

Ich wohne in einem Anliegerweg der irgendwann zu einer Straße ausgebaut werden soll wenn die Gemeinde die entsprechenden Flächen erworben hat. Das allerdings kann noch 50 Jahre dauern, ein Kauf der Flächen ist nur dann möglich bei Eigentümerwechsel.

Alternativ wäre was Enteignung möglich, der Weg ist zur Zeit nicht im Gespräch.

Dieser Anliegerweg ist nun derart mit tiefen Löchern kaputt gefahren das man was machen muss. Zum einen ist im Gespräch Kies 8-22 reinzufahren, zum anderen pflastern. Plastern hatte ich vor Jahren schon vorgeschlagen, stieß auf allgemeine Ablehnung, Aufwand zu groß, müssen X m³ Sand rein, nöö, mein Mann arbeitet schon soviel, ich kann ihm nicht zumuten hier 2, 3 Sonnabende zu arbeiten, Steine zu teuer, LKW Anlieferungen, die fahren die Steine zur Seite undundund.

Nun ist nach Eigentümerwechsel und 2 neue Häuser pflastern wieder im Gespräch, u.a. auch nur Fahrspuren.

Tja, was nun machen? Steine gibt´s hier zum Teil umsonst, muss man selbst aufnehmen, dass wäre aufgrund meiner Ausstattung (Traktor mit Frontlader) das kleinste Problem.

Würde mich über Tipps und Antworten freuen.

MfG Berlin
Zuletzt geändert von berlin3321 am So Sep 03, 2017 19:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Weg/ Fahrspuren pflastern?

Beitragvon countryman » So Sep 03, 2017 18:24

wie es scheint liegt das Hauptproblem darin, die Nutzer unter einen Hut zu kriegen.
Wird was gemacht, kommt der nächste und sagt es ist nicht gut genug. Kommt der übernächste, fährt mit LKW alles kurz und klein, kommt der dritte und will Schadenersatz.
Bin ja kein Vereinsmeier, aber da müsste man die Nutzergemeinschaft irgenwie unter einen Hut kriegen. Eine Genossenschaft gründen, abstimmen und protokollieren wie bei einer Hausgemeinschaft oder einer Jagdgenossenschaft. Ein Aufwand der sich lohnen könnte. Wer ist denn im Moment Eigner des Weges bzw. Träger einer Baulast?
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Re: Weg/ Fahrspuren pflastern?

Beitragvon berlin3321 » So Sep 03, 2017 19:13

Der Weg gehört den jeweiligen Grundstückseigentümern hälftig mit Ausnahme einiger kleinen Flächen die von der Gemeinde schon erworben wurden.

Die anderen Anwohner (ich z.B.) habe Wegerecht bzw. Überfahrrecht.

Abstimmen und nach Mehrheitsbeschluß wäre für mich völlig ok.

MfG Berlin
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Re: Weg/ Fahrspuren pflastern?

Beitragvon 108fendt » So Sep 03, 2017 19:28

Servus,

haste mal ein Bild vom Weg ?
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Re: Weg/ Fahrspuren pflastern?

Beitragvon berlin3321 » So Sep 03, 2017 19:36

Kommt morgen.

20170904_082834_HDR.jpg


MfG Berlin

Edit: Bild hinzugefügt
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Re: Weg/ Fahrspuren pflastern?

Beitragvon 108fendt » Di Sep 05, 2017 19:41

So wie ich das sehe, kann das Wasser auf beiden seiten nicht weg. Dadurch entstehen auch Schlaglöcher bzw Frostschäden, auch bei solchen wassergebundene Straßen.
Ich würde da komplett 0/32 Steinmaterial aufbauen und verdichten (Dachprofil) ! Dann brauchst die Bankette nicht abschälen.

Aber es gibt dafür noch mehr Lösungen !
z.B. Fräsen oder nur die Schlaglöcher zu machen usw.

Man sieht auf dem Bild sehr schön in den Schlaglöcher das grobe Material noch liegen. Das Feinmaterial liegt in der Bankette, wurde vom Wasser und Durchfahren in die Bankette gespritzt !
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Re: Weg/ Fahrspuren pflastern?

Beitragvon berlin3321 » Mi Sep 06, 2017 3:56

Moin,

ja, der Kleinkram wird rausgefahren. Je schneller gefahren wird je mehr wird´s raus gefahren.

Mit Material 0-32 wurde schon mehrfach repariert, auch mit schwerem Rüttler verdichtet. 2 Tage Regen und es sieht wieder genauso aus.

Ich habe weiter "oben" (im "Rücken" von mir auf meinem Teil des Weges) 8- 22 ziger Kies in die Löcher gemacht. Mal sehen wie lange das hält, denn da kann das Wasser weg.

MfG Berlin
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Re: Weg/ Fahrspuren pflastern?

Beitragvon Sottenmolch » Mi Sep 06, 2017 10:55

Einfach nur Schotter auf den Weg oder in die Schlaglöcher funktioniert nicht. Man muß den festgefahrenen Schotter auflockern, das neue Material aufgeben und anschließend verdichten. Ansonsten habe ich keine Verbindung mit dem neu aufgetragenen Schotter, was dann auch der Grund ist warum der Weg relativ schnell wieder in einem schlechten Zustand ist.
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Re: Weg/ Fahrspuren pflastern?

Beitragvon wastl90 » Mi Sep 06, 2017 13:50

Wir haben das Problem bei einem viel befahrenen Feldweg gehabt, jahrelange Flickerei und nach zwei Monaten war der Weg wieder wie vorher. Ein Dienstleister hat sich der Sache angenommen und einen sehr ordentlichen Weg gezaubert incl. Dachprofil. Der Weg hat jetzt immerhin 8 Jahre durchgehalten.
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Re: Weg/ Fahrspuren pflastern?

Beitragvon 108fendt » Mi Sep 06, 2017 19:14

Wie ich geschrieben habe, es gibt viele Möglichkeiten ! :wink:

Das Hauptproblem ist das, das Wasser nicht weg kann.

Der größte Feind der Straße ist das Wasser ! :klug:
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Re: Weg/ Fahrspuren pflastern?

Beitragvon togra » Mi Sep 06, 2017 22:11

countryman hat geschrieben:wie es scheint liegt das Hauptproblem darin, die Nutzer unter einen Hut zu kriegen.

Richtig. Das Problem ist ein rein Menschliches
countryman hat geschrieben:Ein Aufwand der sich lohnen könnte.

Es wurde an ein Wunder grenzen, dieses Problem zu lösen.

Normalerweise gehört da eine der Bauklasse entsprechend geplante Straße (mit Asphalt oder Pflaster) auf gescheiten Unter-/Oberbau hin, wo alle beteiligten 30+X Jahre Ruhe haben.
Der kaputtgefahrene, wasserundurchlässige (und damit nicht frostsichere) Kalkschotter ist das ohnehin nicht.

Wenn man die Kosten gerecht verteilen will, teilt man diese durch 2 und die sich ergebende Hälfte jeweils durch die Länge der Straße in Metern.
Nun zahlt auf jeder Straßenseite jeder Anlieger von seiner Grundstücksausfahrt bis zu der des Nachbarn. (Natürlich in eine Richtung gesehen)
Bei unbebauten Grundstücken zählt die Mitte des Grundstückes.
Der bei einer Sackgasse "im Sack" wohnende Anlieger ist dabei doppelt belastet, was aber gerecht ist, weil (theoretisch) nur er allein den letzten Teil der Straße braucht.
Führt ein längerer Teil vom vordersten Anlieger bis zur nächsten öffentlichen Straße, bildet man den Durchschnittswert aller Anlieger, lässt diesen dem (den beiden) Vorderen nach und verteilt es zu gleichen Teilen auf alle anderen.
Dies muss man tun, da die Straße hier meist an öffentliche und/oder landwirtschaftliche Flächen grenzt, wo niemand freiwillig das Portemonnaie aufmacht.

So würde es gehen, wäre da nicht der Faktor Mensch.
Der eine will Pflaster, der andere Asphalt. Einer will gar nix, der Nächste hat kein Geld. Haus Nr. 5 will pfuschen um zu sparen, die 7 will ein Leben lang Ruhe haben.

Das Problem bei einem solchen Projekt ist, dass es alle Beteiligten nur kostet. Gewinn ist damit nicht möglich.
Könntet Ihr eine Maut für die Straße nehmen, wärt' Ihr euch in 20 Minuten einig.

Eben typisch egoistischer, übersatter Deutscher.
Das Schlimmste, was man einem Deutschen antun kann, ist ihm einen mm² seines Grundstückes zu nehmen oder einen Kratzer an sein Auto zu machen.
Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dümmere ist...
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Re: Weg/ Fahrspuren pflastern?

Beitragvon Sottenmolch » Mi Sep 06, 2017 22:40

@berlin

Ist das die Hauptzufahrt zu euren Grundstücken, sind links vom Weg Felder\Wald oder auch bebaute Flächen?
Das größte Problem ist ja, dass noch nicht mal ein Graben vorhanden ist und man Oberflächenwasser auch nicht einfach mal so in angrenzende Grundstücke leiten darf. Eine Versiegelung des Weges würde dies noch verstärken.
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Re: Weg/ Fahrspuren pflastern?

Beitragvon togra » Mi Sep 06, 2017 22:58

Sottenmolch hat geschrieben:Das größte Problem ist ja, dass noch nicht mal ein Graben vorhanden ist und man Oberflächenwasser auch nicht einfach mal so in angrenzende Grundstücke leiten darf.

In einer Anliegerstraße darf man (fast) alles, wenn sich alle einig sind.
Sottenmolch hat geschrieben:Eine Versiegelung des Weges würde dies noch verstärken.

Wo läuft das Wasser denn jetzt hin? Oder willst Du ernsthaft behaupten, dass in dieser festgefahrenen Schlaglochpiste wirklich ein einziger Tropfen Wasser versickert?

Die (Technische) Lösung dieses "Problem's": OPA (Offenporiger Asphalt) mit 2/32er Tragschicht aus Ergussgestein.

Wenn es bis dato noch keine Probleme gab, werden diese auch in Zukunft nicht auftreten.
Durch das Asphaltieren der Straße wird es hier nicht mehr regnen als vorher.

Oft ist Entsiegelung sogar vorgeschrieben bzw. Versiegelung verboten.
Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dümmere ist...
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Re: Weg/ Fahrspuren pflastern?

Beitragvon berlin3321 » Do Sep 07, 2017 5:03

Guten Morgen,

dass ist ´ne Sackgasse und ein "reines" Wohngebiet. Da grenzt kein Feld, kein Wald dran, nur bebaute Grundstücke.

Den letzten Belag nach dem Bau von 2 Häusern hat ´ne Firma gemacht, gebracht hat´s nichts und warum weiß ich inzwischen ja auch. "Auslöser" für den jetzigen Zustand ist evtl. neben dem LKW Verkehr der Baustellen das 3 x aufgegraben werden musste, Telefon, Strom, Wasser wurde neu gelegt, die Leitungen reichten für die 2 neuen Häuser nicht.

Asphalt kommt irgendwann wenn die Gemeine die Straße baut, seit 40 Jahren gibt´s die auf dem Bebauungsplan, gebaut sind davon 150 m, knapp die Hälfte.

Und genau, scheitern wird´s wieder mal daran das min einer dabei ist der kein Geld hat (und ich weiß auch schon wer). Ok, grob gerechnet werden auf einer Länge von 80 m wohl um die 20 m³ Material bewegt werden müssen, Oberschicht raus, Kies rein. Kein Pappenstiel, warten wir es ab, wird wieder auf Flickschusterei raus laufen wie bisher jedes Mal.

Rasengittersteine als Fahrspuren sind jetzt im Gespräch, ich lasse mich überraschen.

Der Knaller schlechthin war nun gestern: Hat einer der "neuen" Eigentümer bei sich rum gebuddelt und die überschüssige Erde links an die Bankette gekippt und somit das Niveau weiter erhöht damit noch mehr Wasser stehen bleibt.

Aber da ich mir das Maul schon genug verbrannt habe halte ich mal schön die Klappe.....mal sehen wer da von selbst drauf kommt.

Danke für eure Tipps.

MfG Berlin
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Re: Weg/ Fahrspuren pflastern?

Beitragvon take_it_1999 » Do Sep 07, 2017 8:01

Hallo,

technisch kann man da viel machen. Aber organisatorisch ist das ein Harakiri.

Mehrheitsbeschluss ist hier nicht zielführend, da immer jemand dabei ist der dafür nicht das Geld, den Willen, was auch immer hat.

Meine Empfehlung (da es eh mal Straße werden soll) zum Bauamt marschieren und Widmung der Anliegerstraße beantragen (ggfs. vorher ein Gespräch führen). Wenn das durchgeht, dann ist jeder Anlieger noch Eigentümer aber die Gemeinde ist für die Unterhaltung (nicht Ausbau) und Beschilderung zuständig. Da muss dann keiner was zahlen (wenn man bei der Widmung aufpasst) und es gibt was im ganzen. Vorerst wird das wahrscheinlich nur weiterhin Frostschutz sein, aber ihr müsst euch nicht einigen.

Gruß
take_it_1999
 
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