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Wegebau auf dem Feld

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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17 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Wegebau auf dem Feld

Beitragvon Toni 5493 » Fr Feb 22, 2008 20:40

Hallo,

wir haben vor eine Maschinenhalle auf der "Grünen Wiese zu bauen...das ist auch soweit alles klar.
Was noch offen ist, wie und mit welchem Material machen wir die Zuwegung.

Ich habe gedacht wenn wir ca. 20 cm Boden abtragen und dann Schotter auffüllen?
Oder würden vielleicht 10 - 15 cm ausreichen? der Weg wird mit Max. einem 100 PS Schlepper befahren...das ist das schwerste was drüber fährt.

Ich suche halt was seinen Zweck erfüllt, aber dennoch nicht zu teuer ist?

Gruß
Toni
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Beitragvon HL1937 » Fr Feb 22, 2008 20:48

Hallo, wie lange wird der Weg zur Halle werden?
Welcher Untergrund ist vorhanden? Sand? Lehm? Moor?
ICH an Deiner Stelle würde 20 cm abtragen und dann wenn sich die Gelegenheit bietet von der Straße einen feinen abgefrästen Asphalt auftragen. Staubt nicht, klebt nicht (auch nach Frostaufbruch nicht) und im Sommer klebt der wenns heiß ist fast wieder zusammen wie auf der Straße. Kommt halt auch drauf an wie oft gefahren wird.
Also dieses Material verwenden wir auf unseren Feldwegen an Hanglagen, weil das das einzige ist wo sich festfährt und dauerhaft hält.
Nimm bitte auf keinen Fall Wandkies, da kannst wenns naß ist und bei Frostaufbruch nicht mehr absteigen.
Und teuer ist das Material auch nicht. Man muß halt mit dem Kapo auf der Straße reden. Hab letztes Jahr 2 Lkw voll bekommen an Hof hergefahren für 20 Euro.
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Beitragvon Toni 5493 » Fr Feb 22, 2008 20:54

Der Weg wird ca. 60 m lang und 3 m breit werden, er wird mit dem Schlepper im schnitt 1 p/Tag befahren und auch mit dem Auto.

Wie viel Material brauch ich pro cbm befestigter Fläche?

Gruß
Toni
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Beitragvon CarpeDiem » Fr Feb 22, 2008 21:02

Pass auf welches Fräsgut du bei dem Weg einbringst. Das Material ist an sich hervorragend, aber es gibt welches mit und welches ohne Unbedenklichkeitspapier. Es ist natürlich klar welches das Billigere ist. Aber auf einen Streit mit den Behörden würde ich es nicht ankommen lassen, du wirst den Kürzeren ziehen und hast obendrein den Ärger.
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Beitragvon H.B. » Fr Feb 22, 2008 21:02

Verdichtet wirst du auf den laufenden Meter einen m³ brauchen, je nach Untergrund.
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Beitragvon HL1937 » Fr Feb 22, 2008 21:02

Ich würde mal so um die 50 m³ kommen lassen, oder wenn Du selber gute Hänger hast, kannst ja auf der Deponie was holen. Oft sind die ja froh wenns nicht weit fahren brauchen. Ein wenig setzt sich das Material noch.
Aber ich kann jedem der einen Weg baut nur zu diesem Material raten.
So Betonrecycling bitte auch nicht wegen der Gefahr daß noch Eisen drin ist. Haben mal an den Hof 1 Fuhre kommen lassen, nach jedem Regen haben wir Eisenteile aufgesammelt.
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Beitragvon HL1937 » Fr Feb 22, 2008 21:11

Du kannst ja sicherheitshalber einen Schnelltest machen lassen vor Ort, da nimmt man eine Hand voll und dann gibt es da so ein spezielles Spray wo man draufsprüht. Teerhaltiges Material bitte nicht verwenden. Bitumenhaltiges ist Ok, was ja meist auch verwendet wird.
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Beitragvon Toni 5493 » Fr Feb 22, 2008 21:14

Torge, das habe ich gerade so geschafft! :wink:

Ich werde mich mal nach dem Material schlau machen
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Beitragvon Komatsu » Fr Feb 22, 2008 21:31

Erst müssen mal mind. Steine 32 mm rein die tragen nämlich, meinetwegen auch 60/70er Körnung, dann kannst mit Fräsgut ausgleichen. Altes Backsteingemäuer/Tondachziegel usw. ist optimal als Untergrund und das ganze 50 cm ausgekoffert. Eine Hallenzufahrt muss nen 40 tonner vertragen.
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Beitragvon Toni 5493 » Fr Feb 22, 2008 22:21

naja ich weiß nicht für einmal in 5 Jahren wo eventuell ein 40 Tonner dahin soll, ist mir das Geld zu schade. 50 cm ist ne ganze Menge!
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Beitragvon bergmann » Sa Feb 23, 2008 0:23

Bei feinkörnigem Untergrund und einem nicht darauf abgestimmten Tragschichtaufbau wird sich der Boden im Laufe der Zeit von unten in Deine Wegbefestigung eindrücken. Um nun zu verhindern, daß Dein Weg über die Jahre im Untergrund verschwindet, solltest Du nach dem Abschieben des Mutterbodens ein Filterflies als Trennschicht einbauen. Ein einfaches Teichflies aus dem Baumarkt sollte dafür ausreichend sein.

Das unter der Tragschicht eingebaute Flies verleiht der Wegbefestigung auch eine gewisse Zugfetigkeit, sodaß auch bei geringerer Schichtdicke eine bessere Lastverteilung schwerer Radlasten erfolgen kann. (Ränder überlappend einbauen.) Darüber hinaus erleichtert Dir eine solche Trennschicht den späteren Rückbau der Wegbefestigung - man weiß ja nie, was noch kommt.

Als Material für die Tragschicht sind das vorgenannte bituminöse Straßenbaurecycling oder auch Hochofenschlacke (falls Ihr ein Stahlwerk in der Nähe habt) ideal, da beide Materialien wenig Feuchtigkeit aufnehmen und damit im Gegensatz zu schlecht gebranntem Ziegelschutt besser frostbeständig sind.
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Beitragvon automatix » Sa Feb 23, 2008 7:37

Toni 5493 hat geschrieben:naja ich weiß nicht für einmal in 5 Jahren wo eventuell ein 40 Tonner dahin soll, ist mir das Geld zu schade. 50 cm ist ne ganze Menge!


die baumaterialen werden mit dem hubschrauber geliefert oder wie?
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Beitragvon Komatsu » Sa Feb 23, 2008 9:58

Gute Erreichbarkeit mit dem LKW, ist ein Standortkriterium. Ein ausgelatschter Stall in Autobahnnähe geht immer als Gewerbehalle weg.
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