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Weidzaun Leitermaterial und Übergänge

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Weidzaun Leitermaterial und Übergänge

Beitragvon Tubbs » Mo Mai 08, 2017 8:38

Liebe Weide-Profis,
ich schreibe bewusst im Rinderforum, weil ich vermute, dass es da mehr Experten gibt, als bei dem Schaf-Menschen (die wir sind).

Wir betreiben seit vergangenem Jahr eine Nebenerwerbslandwirtschaft mit mittlerweile 24 Schafen und wie jeder Anfänger machen wir nicht alles gut. Es passieren Fehler. Ich bräuchte bitte Eure Hilfe, was die Auswahl des richtigen Leitermaterials betrifft, insbesondere bei der Zuleitung vom Stromgerät (4 Joule, 230V) zu unserem stromführenden Weidezaun.

Bei uns ist es leider so, dass wir durch die Beschaffenheit der Weiden (sehr steil, sehr abseitig) mit relativ hohen Stromverlusten rechnen müssen, ein gut stromführendes Schafnetz aber wirklich wichtig ist, weil es bei uns Füchse und Wölfe gibt und weil auch die Schafe gern mal durch das Netz wollen, was schnell zu Strangulierungen führt, wenn der Strom nicht ordentlich fließt. Klar, dass ich nicht schon auf der Zuleitung zur Weide Strom verlieren möchte.

Meine Fragen nun:
* Was ist die gescheiteste Zuleitungslösung und die beste Verbindungsmöglichkeit zum Weidezaun?
* Sollte ich ein Hochspannungskabel nehmen (verzinnte Kupferader) oder reicht es, wenn ich die alten Leitungen aus dem Bauernhaus nehm (Kupfer, normal isoliert) und sie in ein Plastikschutzrohr stecke?

Was jedenfalls nicht gut funktioniert hat, war, einfach Weidesteher aufzustellen und stromführendes Weideband darüber zu führen. Da scheint der Kontakt zwischen Band und Weidezaun nicht gut machbar zu sein, es funkt, das Band wird mit der Zeit schwarz etc.
* Ist es "okay", wenn man Weideband am Ende einfach mit einem Knoten ans nächste Weideband bindet oder sollte man eigene Verbinder dafür nehmen?

Irgendwo hab ich gelesen, dass auch die Verbindung zwischen Kupfer und unedlen Metallen (ich verwende derzeit ein Stück abisolierten Drahtkleiderbügel, um den Kupferdraht vom Stromgerät mit dem Weideband zu verbinden.
* Warum ist Kupfer auf Eisen, Alu, Zinn, Zink schlecht? Ist es okay, wenn das im Trockenen stattfindet?

Fragen über Fragen. ich würd mich sehr freuen, wenn mir die Profis unter Euch, die sich nicht nur praxismäßig sondern auch technisch damit auskennen, helfen könnten. Insbesondere, bei der Frage, warum ich ein teures Hochspannungskabel für 50-75 Meter kaufen soll, wenn ich normalen, isolierten Kupferdraht daheim liegen hab.

Ich denke dass die professionelle Abhandlung der Leiterthematik auch anderen sehr helfen könnte, bitte also möglichst sachlich und nicht "also wir machens so und so und hatten noch nie Problem..."
Danke!!! :wink:
Tubbs
 
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Re: Weidzaun Leitermaterial und Übergänge

Beitragvon stamo » Mo Mai 08, 2017 8:47

Tubbs hat geschrieben:Was jedenfalls nicht gut funktioniert hat, war, einfach Weidesteher aufzustellen und stromführendes Weideband darüber zu führen. Da scheint der Kontakt zwischen Band und Weidezaun nicht gut machbar zu sein, es funkt, das Band wird mit der Zeit schwarz etc.
* Ist es "okay", wenn man Weideband am Ende einfach mit einem Knoten ans nächste Weideband bindet oder sollte man eigene Verbinder dafür nehmen?



Was sind Weidesteher?

Bin zwar auch nur Schafmensch und freue mich, dass auf dem Hof keine Rinder mehr sind, aber hier meine Erfahungen:

Ich würde dir empfehlen, guten Weidezaundraht (verzinkter Volldraht, keine Litze oder Pferdebänder) auf guten Elektroweidezaunpfählen aus Metall (nicht die Plastikdinger aus dem Pferdebereich, nicht die weißen Metalldinger mit dem Schlauch als Isolierung oben am Kringel) als Zuleitung zu verwenden. Bei zu viel Geld das Hochspannungserdkabel.

Wichtig ist auch möglichst perfekte Erdung. Also entweder sehr tief einen Erdstab oder sehr oft mit etwas Abstand kleine Erdstäbe, die alle untereinander mit verzinkten Stahldraht verbunden sind.

den verzinkten Draht kannst du einfach ein paar mal mit dem Weidezaun oder Erstab verzwirbeln. Da braucht man keine Verbinder.
"Wenn ich Waldbesitzer bin, dann bin ich auch für den Wald und was daraus wird verantwortlich und deshalb der Profi."
stamo
 
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Re: Weidzaun Leitermaterial und Übergänge

Beitragvon Tubbs » Mo Mai 08, 2017 8:59

Hallo Stamo,
danke für die erste rasche Antwort.
"Weidesteher" (sorry...) sind bei uns die Plastikpfähle (weiß oder grün) mit der Metallspitze unten. Wir verwenden sie vor allem, um den eigentlichen Schafzaun am Durchhängen zu hindern, wenn das Gelände das verlangt (also für mehr "Haltung").
Die Sache mit der Erdung hab ich schon gelernt, ich habe jeweils zwei bis drei verbundene Stäbe. Hierzu aber noch eine Frage: Verzinkter Stahldraht: Muss der nicht dann auch isoliert sein? Oder ist das speziell bei der Erdung wurscht (beim Anschluss an den Zaun aber nicht...)?

Wie würdest du zum Beispiel das Hochspannungserdkabel an den Schafzaun anhängen. Einfach verzwirbeln? ich frag vor allem, weil es hier ja auch sehr praktisch ist, wenn man das direkt am Schafzaun auch mal abnehmen kann (daher meine Kleiderbügelverbindung).

Und Kupferdraht= schlecht?

Danke nochmals!
Auch für alle anderen, die sich meines Problems annehmen (auch wenn ich vielleicht nicht so schnell online gehe, wie andere)
LG
t
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Re: Weidzaun Leitermaterial und Übergänge

Beitragvon 2Fuß4Hufe » Mo Mai 08, 2017 9:51

Hallo Tubbs,

Ich bin zwar "nur" ein Pferdemensch, und wir benutzen keine Weidenetze, sondern Weidezaunseil. In Sachen Anschluss macht das aber keinen Unterschied.

* Was ist die gescheiteste Zuleitungslösung und die beste Verbindungsmöglichkeit zum Weidezaun?
* Sollte ich ein Hochspannungskabel nehmen (verzinnte Kupferader) oder reicht es, wenn ich die alten Leitungen aus dem Bauernhaus nehm (Kupfer, normal isoliert) und sie in ein Plastikschutzrohr stecke?


Das eigentliche Material des Kabels (Kuper/Alu/CCA/etc.) ist unerheblich. Wichtig ist eine gescheite Isolierung wegen der hohen Spannung. Im Handel gibt es Weidezaun-Anschlusskabel.
Alternativ kannst du auf Zündkabel aus dem KFZ-Bereich nutzen. Das ist auch ausreichend Spannungsfest.
Bei normal isoliertem Kabel kannst du Spannungsübersprünge und somit einen Leistungsverlust erleben.
Darüber hinaus ist die Isolierung dieser Kabel oftmals nicht ausreichen Wetterfest/Lichtfest, da für Inneneinbau vorgesehen. Stichwort UV-Licht auf Kunststoff

* Ist es "okay", wenn man Weideband am Ende einfach mit einem Knoten ans nächste Weideband bindet oder sollte man eigene Verbinder dafür nehmen?


Nimm Verbinder, beim verknoten ist ein vernünftiger elektrischer Kontakt nicht sichergestellt. Kosten nicht die Welt und die "Seilachter" gibt es auch in Großpackungen.

* Warum ist Kupfer auf Eisen, Alu, Zinn, Zink schlecht? Ist es okay, wenn das im Trockenen stattfindet?

Stichwort Bimetallkorrosien -> https://de.wikipedia.org/wiki/Bimetallkorrosion
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Re: Weidzaun Leitermaterial und Übergänge

Beitragvon Manfred » Mo Mai 08, 2017 9:55

Ist das ein 12 V Gerät, das mobil eingesetzt wird, oder ein 230 V Gerät am Haus?

Ob Zuleitung über Hochspannungskalbe oder isoliert aufgehängten Leiter ist im Prinzip egal. Wichtig ist, dass die Leitung eine hohe Leitfähigkeit / einen geringen Widerstand hat.
Die Hochspannungskabel bringen das mit.
Bei isoliert aufgehängtem Leiter sind billige Breitbänder ungeeignet, weil sie einen hohen elektrischen Widerstand haben.
Ein hochwertiges Breitband mit Kupferleitern ginge notfalls. Besser wäre aber ein Stahl- oder Aludraht oder wenigstens eine verzinnte Drahtlitze. So kriegst du die elektrische Energie ohne große Verluste bis zum Zaun.

Der Anschluss an die Netze sollte auf jeden Fall an einer der Kontaktklemmen an den Enden der Netze erfolgen, wo alle Litzen des Netzes verbunden sind.
Wenn du den Anschluss nur irgendwo mitten im Netz an eine Litze machst, ist der Kontakt sehr schlecht, zumal die einzelnen Litzen in den Netzen nur 2 bis 3 Stahldrähtchen haben und damit wieder einen hohen elektrischen Widerstand.
Die elektrischen Kontakte sollten möglichst verschraubt werden. Wenn das nicht möglich ist, dann wenigsten einen anständigen Klemmkontakt herstellen.

Die Materialkombination edel - unedel ist ein Problem. Das führt unter Wassereinfluss schnell zu Kontaktkorrosion.
Aber das Problem hast du ja nicht. Dein Kupferleiter ist ja verzinnt. Das Problem ist eher, zwischen der dünnen Seele so eines Kupferkabels und dem Zaun einen anständigen Kontakt zu erreichen. Am besten Lötest du an das Kabel eine Drahtverbindungsklemme oder wenigstens eine Herzklemme oder Krokodilklemme an, mit der du das Kabel dann an der Blechklammer eines der Netze befestigst.

Bezüglich Erdungsanschluss:
Für die Funktion macht es keinen unterschied oder verzinkter Draht oder Kabel.
Auf der Erdung können aber teilweise Spannungen von mehreren tausend Volt anliegen (besonders auf einer schlechten Erdung).
Wenn die Anschlussleitung deshalb berührsicher sein soll und wegen einer möglichen Funkenbildung (z.B. falls das Gerät an oder in einem Gebäude installiert ist) dann ist auch für die Erdungs-Zuleitung ein isoliertes Kabel besser.

Dein altes Stromkabel kannst du als Notlösung für den Zaunanschluss verwenden. Die Isolierung ist aber nicht für diese Spannungen ausgelegt. D.h. es kann sei, dass das Kabel früher oder später durchschlägt.
Und an den Kontakten solltest du das Kupfer wie beim Hochspannungskabel verzinnen (mit Lötkolben und Lötzinn), damit sie nicht so schnell vergammeln.
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Re: Weidzaun Leitermaterial und Übergänge

Beitragvon Tubbs » Mo Mai 08, 2017 10:22

Lieber Manfred & 2Fuß4Hufe,

danke für Eure klugen (und langen) Informationen.

Vor allem das mit der ausreichenden Isolierung des leitenden Kabels und der Lichtempfindlichkeit der Isolierung auf Dauer geht mir ein.
Alles andere, das ihr schreibt, ist mir soweit auch klar. (Manfred, es handelt sich um ein 4-Joule-230V-Netzstrom-Gerät).

Ich freue mich sehr über weitere kluge Beiträge hierzu. Bei den entsprechenden Verkäufern kriegt man ja logischerweise nur zu hören, was man KAUFEN sollte und nicht, was sonst noch schlaues, günstiges geht. Es geht also kein gescheiter Weg am Hochspannungskabel aus dem Viehbedarf vorbei.

Ich hätte noch eine generelle (naive?) Frage, Manfred, wenn du von Verschrauben der Verbindung redest (obwohl das nicht geht, weil ich und meine Frau das gerne abhängen wollen bei Bedarf): Stimmt das, dass eine Stromverbindung um so "besser" ist, je fester (z.B. verschraubt) sie ist?
Das würde bedeuten, dass das Umwickeln eines Leiters mit klassischen 2cm-Weideband keine tolle Verbindung schafft, oder? Und wenns knistert und funkt irgendwo bei den Verbindungen ist das schlecht.
Anderes Beispiel kurz: Mein Nachbar meinte letztens, man müsse bei einer Autobatterie die Kabelklemmen gaaaanz fest an die Pole anschrauben, weil sonst der Strom nicht gut fließt. Ich hab ihm das nicht so ganz geglaubt. Blöd ist natürlich, wenns runterrutscht, aber ich dachte bisher, wenn die Verbindung da ist und "handfest" verschraubt ist, dann langts.
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Re: Weidzaun Leitermaterial und Übergänge

Beitragvon 2Fuß4Hufe » Mo Mai 08, 2017 10:32

Hallo Tubbs,

Ich schreibe heute Abend mal zusammen, wie wir unseren Weidezaun aufgebaut haben.
Das ist zwar ein Festzaun für Pferde, aber da lässt sich vieles übertragen.

Mein Nachbar meinte letztens, man müsse bei einer Autobatterie die Kabelklemmen gaaaanz fest an die Pole anschrauben, weil sonst der Strom nicht gut fließt. Ich hab ihm das nicht so ganz geglaubt. Blöd ist natürlich, wenns runterrutscht, aber ich dachte bisher, wenn die Verbindung da ist und "handfest" verschraubt ist, dann langts.


Handfest reicht. Altes Prinzip: nach fest kommt lose. Dem Strom ist der Anpressdruck der Anschlussklemmen egal, solange ein Kontakt besteht.
Wichtiger ist da dann eher der Korrosionsschutz mittels Polfett
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Re: Weidzaun Leitermaterial und Übergänge

Beitragvon Manfred » Mo Mai 08, 2017 11:16

Wenn es funkt, ist der Kontakt extrem schlecht.
Je fester desto gut ist im Prinzip schon richtig, aber der Unterschied zwischen fest und extrem festgeknallt ist viel kleiner als der zwischen locker und fest.
Beim Elektrozaun erreichst du durch das Verschrauben eine gute Kontaktfläche. Und du presst Metall auf Metall, wodurch das Eindringen von Wasser und Luft erschwert wird, was bei Wickelkontakten (Draht um Draht) oft auf lange Frist zu Problemen führt, weil die Metalloberflächen oxidieren und so der Kontakt mit der Zeit immer schlechter wird.

Bei der Autobatterie mit ihrer niedrigen Spannung und den hohen Stromstärken kommt es auf eine große, saubere Kontaktfläche an. Wenn die Klemmen gut angezogen werden, besteht zwischen den Klemmen und den Batteriepolen eine größere Kontaktfläche.
Übermäßig festknallen ist aber nicht angesagt, zumal (besonders billige...) Polklemme nur begrenzte Kräfte aushalten und gerne mal brechen, wenn man die Schrauben zu fest anzieht.
Sinnvoller ist es, die Batteriepole mit säurefreiem Kontaktfett (ein ordentliches Maschinenfett tut es auch) leicht einzufetten.
Dadurch werden die Spalte geschlossen, es entsteht ein vollflächiger Kontakt und es kann kein Wasser eindringen.
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Re: Weidzaun Leitermaterial und Übergänge

Beitragvon Fassi » Mo Mai 08, 2017 11:20

Tubbs hat geschrieben:Ich freue mich sehr über weitere kluge Beiträge hierzu. Bei den entsprechenden Verkäufern kriegt man ja logischerweise nur zu hören, was man KAUFEN sollte und nicht, was sonst noch schlaues, günstiges geht. Es geht also kein gescheiter Weg am Hochspannungskabel aus dem Viehbedarf vorbei.


Das hängt ganz davon ab, wie du die Zuleitung montieren möchtest. Wenn sie ohne Bodenkontakt verlegt wird, reicht der Draht völlig aus. Den gibt's hier im Landhandel für ca. 15€ die 200m Rolle.

Reicht bei uns schon seit über 20 Jahren als Zuleitung. Die beginnt an der Wand mit einem Isolator, geht dann über 15m frei an eine 3m hohe Stange mit Isolator und von da aus an einen Drahtfestzaun, an den ich dann bei Bedarf Schafnetze, Band oder Litze anschließe. Dieser Anschluss erfolgt über ein kurzes Stück Draht bei den Netzen. Funktioniert recht gut und liefert je nach angeschlossen Zäunen und Bewuchs zwischen 4.000 und 10.000V am Zaun, wobei die Netze es selten auf 10.000 schaffen. Der Anschluss vom Gerät zum Draht ist ein normales dreiadriges Stromkabel.

Netze kann man zur Not auch zwischendrin anschließen. Dann sollte man aber auch ein Stück Draht nehmen, und es um die Litze des Netzes wickeln. Anschließend alle Litzen des Netzes auf Strom kontrollieren. Klemmen machen die Sache einfache, es geht aber auch ohne. :wink:

Gruß
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https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Weidzaun Leitermaterial und Übergänge

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Mai 08, 2017 11:35

Neben Erdungsstangen und Verbindungen ist auch wichtig, dass die Zaunlänge zum Gerät passt. 4 Joule ist kein Megabrummer und wenn du hier und da mit Verlusten (Bewuchs?) rechnen musst, kann man nich beliebige km dranhängen. Die Angaben, gerade von Herstellern im günstigen Bereich, sind meist völlig an den Praxisbedingungen vorbei...
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Re: Weidzaun Leitermaterial und Übergänge

Beitragvon Tubbs » Mo Mai 08, 2017 12:39

Danke Euch allen. Das war sehr schnell sehr ergiebig! Hätte schon viel früher fragen sollen.
Es ist halt nicht jeder der geborene Hochspannungselektriker und (alle) Eure Antworten waren praxisnah und nachvollziehbar (z.B. dass bei Hochspannung Isolation besonders wichtig ist oder das Problem mit Kupferleitungen und Feuchtigkeit). Auch das "Warum" ist ja nicht ganz unwichtig. Sehr cool, hoffe, dass auch anderen mit Euren Inputs geholfen ist!
LG
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