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Weizen 3. N-Düngung

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Beitragvon automatix » Do Mai 21, 2009 11:49

ohne eigenes Lager kannst ja gar nicht sinnvoll verkaufen - da lieferst ab und danach kann dich der Landhandel verarschen wie er grad will.
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Beitragvon Ackerlöwe » Do Mai 21, 2009 16:45

automatix hat geschrieben:ohne eigenes Lager kannst ja gar nicht sinnvoll verkaufen - da lieferst ab und danach kann dich der Landhandel verarschen wie er grad will.


Das sehe ich genauso. Ein eigenes Lager ist eigentlich von unschätzbarem Wert....


Über das Alzon hab ich mich mal schlau gemacht. Scheint zu klappen, jedoch ist mir nicht ganz klar, wie das geht, dass das N nicht ausgewaschen werden kann. Aber ich denke, dass der Mehrpreis gegenüber Harnstoff die eine Überfahrt mehr nicht wettmacht. Wenn aber grade zur Zeit der Spätdüngung dann eine Arbeitsspitze ansteht, schauts natürlich wieder anders aus.


mfg
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Beitragvon Paule1 » Do Mai 21, 2009 19:46

Und wenns nach der spätdüngung nicht regnet auch :roll: :idea:
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Beitragvon Nordishbynature » Do Mai 21, 2009 20:33

Ackerlöwe hat geschrieben:Über das Alzon hab ich mich mal schlau gemacht. Scheint zu klappen, jedoch ist mir nicht ganz klar, wie das geht, dass das N nicht ausgewaschen werden kann. Aber ich denke, dass der Mehrpreis gegenüber Harnstoff die eine Überfahrt mehr nicht wettmacht. Wenn aber grade zur Zeit der Spätdüngung dann eine Arbeitsspitze ansteht, schauts natürlich wieder anders aus.
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Das liegt an der elektrischen Ladung. Ammonium-N ist genau wie Kalium oder Magnesium positiv geladen. Daher kann es sich an den Bodenteilchen anheften - die sind nämlich negativ geladen. Für die Pflanze ist es trotzdem verfügbar, den mit den gleichen Aufnahmemechanismen wie beim Kali nimmt sie NH4+ auf. Nitrat ist negativ geladen und deshalb kann es sich nicht halten - auch nicht auf schweren Böden.
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Beitragvon GtFahrer » Do Mai 21, 2009 21:29

Häää was meint ihr jetzt mit Lager?
einlagern oder das der Weizen im Dreck liegt?
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Beitragvon voro » Do Mai 21, 2009 21:33

GtFahrer hat geschrieben:Häää was meint ihr jetzt mit Lager?
einlagern oder das der Weizen im Dreck liegt?


Na wenn "ein eigenes Lager ist von unschätzbarem Wert" geschrieben wird, dann ist eine Einlagerungsmöglichkeit unter Dach gemeint.
Der Hauptunterschied zw. etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, daß sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann herausstellt, daß es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann.
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Beitragvon Ackerlöwe » Do Mai 21, 2009 23:19

Paule1 hat geschrieben:Und wenns nach der spätdüngung nicht regnet auch :roll: :idea:


Da brauche ich doch nicht unbedingt Regen. Schon die geringste Bodenfeuchtigkeit reicht doch aus, um den Dünger aufzulösen und pflanzenverfügbar zu machen. Zumal der Boden ja beim Getreide durch die gute Pflanzenbedeckung ohnehin kaum austrocknet, und wenn schon, dann meistens erst, wenn die Ernte in Sicht ist. Und da ist es für die Düngung sowieso schon zu spät.
Das wäre für mich kein Grund, wüsste nicht, dass es da in den letzten Jahren bei uns Probleme deswegen gegeben hätte.


Nordishbynature hat geschrieben:Das liegt an der elektrischen Ladung. Ammonium-N ist genau wie Kalium oder Magnesium positiv geladen. Daher kann es sich an den Bodenteilchen anheften - die sind nämlich negativ geladen. Für die Pflanze ist es trotzdem verfügbar, den mit den gleichen Aufnahmemechanismen wie beim Kali nimmt sie NH4+ auf. Nitrat ist negativ geladen und deshalb kann es sich nicht halten - auch nicht auf schweren Böden.


Danke für die Erklärung! Entscheidend dafür ist aber doch wohl der Nitrifikationshemmstoff, das ist ja der einzige Unterschied zum normalen Harnstoff. Aber wie funktioniert der?


mfg
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Beitragvon Nordishbynature » Fr Mai 22, 2009 5:50

frankenvieh hat geschrieben:bei geringer Bodenfeuchtigkeit löst sich zwar der Dünger, es kommt aber aufgrund des Wassermangels zum Salzstreß der Pflanze ( Osmose <> Zellmembran ), auch mit ein Grund dafür daß das Getriede zur lagerneigung kommt. Zudem steigt der schwindende Anteil des N an Lachgas.

Das passiert aber nur bei Nitraternährung. Streust Du einen harnstoff- oder ammoniumhaltigen Dünger, passiert das nicht.
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Beitragvon Mr.T. » Fr Mai 22, 2009 21:45

Nordishbynature hat geschrieben:
frankenvieh hat geschrieben:bei geringer Bodenfeuchtigkeit löst sich zwar der Dünger, es kommt aber aufgrund des Wassermangels zum Salzstreß der Pflanze ( Osmose <> Zellmembran ), auch mit ein Grund dafür daß das Getriede zur lagerneigung kommt. Zudem steigt der schwindende Anteil des N an Lachgas.

Das passiert aber nur bei Nitraternährung. Streust Du einen harnstoff- oder ammoniumhaltigen Dünger, passiert das nicht.

harnstoff streue ich dieses jahr sicher keinen mehr.
aktueller preis KAS : 21,2
Harnstoff : 34
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Beitragvon Nordishbynature » Sa Mai 23, 2009 7:03

Ackerlöwe hat geschrieben:Danke für die Erklärung! Entscheidend dafür ist aber doch wohl der Nitrifikationshemmstoff, das ist ja der einzige Unterschied zum normalen Harnstoff. Aber wie funktioniert der?

Die Alzone (es gibt insg. 5) haben jeweils 2 Wirkstoffe, die die Bodenbakterien Nitrosomonas in ihrer Ernährung und Fortpflanzung stark einschränken. Dieses Nitrosomonas würden normalerweise Ammonium-N verfrühstücken und Nitrit ausscheiden. Dieses Nitrit wird von den Bodenbakterien Nitrobacter zu Nitrat verarbeitet. Aber wo kein Nitrit geliefert wird kann weder Nitrat gebildet werden noch denitrifiziert werden.
Der große Vorteil großer, stabilisierter Gaben liegt in den Wetterextremen: Eine ganz früh platzierte große Gabe wird nicht ausgewaschen und die Bestände überwachsen trotzdem nicht. Wenn es dann mal trocken wird (siehe April 09), steht der Pflanze trotzdem lückenlos Stickstoff zur Verfügung, solange sie noch Wasser im Boden findet.
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Beitragvon FleischBulle » So Mai 24, 2009 9:46

Habe gestern Input gespritz und da ist mir aufgefallen das die dunkle Färbung schon wieder nach lässt, habe jetzt 120 N drin und jetzt (Fahnenblatt) bin ich am überlegen ob ich jetzt mit 60-70 N KAS reinfahren soll oder 40N KAS und dann nach ährenschieben nochmal (21/5/5) mit 150kg Ha reinfahren. Der schwefel ist halt nicht schlecht für einen guten Proteingehalt. Man könnte acu noch bei der abschliesenden Fungi behandlung 20Kg Ha Bittersalz mitlaufen lassen aber ob das die wirkung von Schwefel ersetzt glaub ich nicht so ganz wenn es auch die düngerfritzen im erzählen.
Wie fahrt ihr ? Welche erfahrung habt ihr mit dem salz ist ja auch nicht so teuer aber wenn es nichts bringt ist es immer noch zu teuer :twisted:
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Beitragvon FleischBulle » So Mai 24, 2009 9:46

Habe gestern Input gespritz und da ist mir aufgefallen das die dunkle Färbung schon wieder nach lässt, habe jetzt 120 N drin und jetzt (Fahnenblatt) bin ich am überlegen ob ich jetzt mit 60-70 N KAS reinfahren soll oder 40N KAS und dann nach ährenschieben nochmal (21/5/5) mit 150kg Ha reinfahren. Der schwefel ist halt nicht schlecht für einen guten Proteingehalt. Man könnte acu noch bei der abschliesenden Fungi behandlung 20Kg Ha Bittersalz mitlaufen lassen aber ob das die wirkung von Schwefel ersetzt glaub ich nicht so ganz wenn es auch die düngerfritzen im erzählen.
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Beitragvon Nordlicht73 » So Mai 24, 2009 12:19

Ich würde jetzt 2,5 dt/ha KAS streuen und fertig. Jetzt noch 2 mal mit N reinfahren würd ich nicht machen. Schwefel ist zwar gut, wird ja aber eigentlich immer für die erste oder zweite Gabe empfohlen.
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Beitragvon Paule1 » So Mai 24, 2009 12:58

Ich werde diese Woche auch mit Input gehandeln, als 1xmalige Gabe 1,25l/ha
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Beitragvon FleischBulle » So Mai 24, 2009 13:14

Bei uns ist es grad so das wir eigentlich fast jeden tag noch etwas niederschlag haben und es in den nächten immer so auf 7-9 grad abkühlt und da weiss ich nicht ob es reicht mit 1* 1,25l Input das wird sich zeigen.
Ich denke man braucht jetzt immer 5-7 wochen schutz da wird es bei entsprechender witterung mit 1 behandlung schwierig.
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