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Weizen nach Weizen pfluglos ?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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28 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Weizen nach Weizen pfluglos ?

Beitragvon Falk » Mi Okt 20, 2010 16:51

Hi,

Ich stehe nu davor mich für eine neue Sorte für meine restlichen Flächen zu entscheiden,
zu Auswahl stehen Meister und Tabasco, letztere wurde mir nur für den Maisweizen und nicht als Stoppelweizen empfohlen.
Wie sieht es mit dem anderen Weizen aus?
Ist der als Stoppelweizen und mais weizen Pfluglos zu gebrauchen?


Gruß
Falk
Woher soll Ich wissen was Ich denke, bevor Ich nicht gehört hab was Ich sage!?
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Re: Weizen nach Weizen pfluglos ?

Beitragvon Burschi07 » Do Okt 21, 2010 16:19

Servus Ropa-tiger,

wir pflügen vor Stoppelweizen eigentlich immer, an eine saubere Pflugfurche kommt halt hygienemäßig nix anderes hin.
Aber warum pflügst Du vor Weizen nach Zuckerrüben? Wenns nicht zu naß ist beim Roden dann ginge doch der Grubber auch!
Das würd ich mir eher mal überlegen.

Gruß Burschi07
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Re: Weizen nach Weizen pfluglos ?

Beitragvon Björn.89 » Do Okt 21, 2010 19:54

Burschi07 hat geschrieben:Servus Ropa-tiger,

wir pflügen vor Stoppelweizen eigentlich immer, an eine saubere Pflugfurche kommt halt hygienemäßig nix anderes hin.
Aber warum pflügst Du vor Weizen nach Zuckerrüben? Wenns nicht zu naß ist beim Roden dann ginge doch der Grubber auch!
Das würd ich mir eher mal überlegen.

Gruß Burschi07




Was hast du denn an Dreck noch da wenn du im Oktober drillst? Bis dahin kannst du lange abgespritzt haben und alles Stroh der Vorfrucht ist, bei richtigem Arbeiten, auch weg...
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Re: Weizen nach Weizen pfluglos ?

Beitragvon Falk » Do Okt 21, 2010 22:11

Ist das so?

Na, da liegst du sicher nicht in jedem Fall richtig, bei mir wirds schwierig das stroh durch stoppelarbeit los zu werden.
wenn man die hälfte weniger da hat... ist das schon gut!
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Re: Weizen nach Weizen pfluglos ?

Beitragvon Burschi07 » Fr Okt 22, 2010 17:56

Björn.89 hat geschrieben:Was hast du denn an Dreck noch da wenn du im Oktober drillst? Bis dahin kannst du lange abgespritzt haben und alles Stroh der Vorfrucht ist, bei richtigem Arbeiten, auch weg...


Das Abspritzen spar ich mir schonmal beim Pflugeinsatz. Ein Feld in meiner Nähe wurde nach der Weizenernte 3x gegrubbert,
da wird das Stroh natürlich weniger, aber man merkt trotzdem noch daß es ein Stoppelfeld ist. Und die Reste die an der Oberfläche
liegen können den neuen Weizen wieder infizieren, was eben beim Pflug nicht bzw. nur am Vorgewende der Fall ist.
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Re: Weizen nach Weizen pfluglos ?

Beitragvon ropa_eurotiger » So Okt 24, 2010 11:09

Burschi07 hat geschrieben:Servus Ropa-tiger,

......
Aber warum pflügst Du vor Weizen nach Zuckerrüben? Wenns nicht zu naß ist beim Roden dann ginge doch der Grubber auch!
Das würd ich mir eher mal überlegen.

Gruß Burschi07



Das praktiziere ich bereits seit ein paar Jahren zur vollsten Zufriedenheit :!: :klug:

Habe die letzten tage meinen Rüben-Weizen pfluglos bestellt, funktionierte alles tip-top. :prost:
MfG ropa_eurotiger

Keiner stirbt als Jungfrau, denn das Leben fickt jeden !!!

Manche haben einen Horizont mit dem Radius r=0 und das nennen sie dann ihren Standpunkt !
[17:59:03] ladyesprit: das ist hier keine vagina
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Re: Weizen nach Weizen pfluglos ?

Beitragvon NobbyNobbs » So Okt 24, 2010 18:52

Ich würde, wenn der Pflug noch zum Einsatz kommt, für den Stoppelweizen zackern. Das bringt sicherere Erträge. Es ist generell so, dass bei einer Pflug-Mulchsaat-Mischwirtschaft meistens die Pflugvariante besser abschneiden dürfte. ( Ausnahme nach guter Blattfrucht wo unumstritten ist, dass, selbst bei Pflug-/Mulchwechselwirtschaft, nach "guten" Blattfrüchten ( Erbsen, Bohnen, Raps.. ) und nicht optimaler Technik, keine Mindererträge zu verzeichnen sind. ) Es bringt halt einfach nicht viel beides zu kombinieren. Macht man die Mulchsaat allerdings konsequent, steigen die Erträge nach ein paar Jahren wieder an und stabilisieren sich. Auf sehr vielen Böden ist dann sogar mit einem MEHRERTRAG gegenüber der Pflugvariante zu rechnen...
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Re: Weizen nach Weizen pfluglos ?

Beitragvon automatix » Mo Okt 25, 2010 7:04

NobbyNobbs hat geschrieben:Ich würde, wenn der Pflug noch zum Einsatz kommt, für den Stoppelweizen zackern. Das bringt sicherere Erträge. Es ist generell so, dass bei einer Pflug-Mulchsaat-Mischwirtschaft meistens die Pflugvariante besser abschneiden dürfte. ( Ausnahme nach guter Blattfrucht wo unumstritten ist, dass, selbst bei Pflug-/Mulchwechselwirtschaft, nach "guten" Blattfrüchten ( Erbsen, Bohnen, Raps.. ) und nicht optimaler Technik, keine Mindererträge zu verzeichnen sind. ) Es bringt halt einfach nicht viel beides zu kombinieren. Macht man die Mulchsaat allerdings konsequent, steigen die Erträge nach ein paar Jahren wieder an und stabilisieren sich. Auf sehr vielen Böden ist dann sogar mit einem MEHRERTRAG gegenüber der Pflugvariante zu rechnen...


Die Mischvariante halte ich für Schmarrn. Entweder Pflug oder komplett pfluglos. Gut, daß man nach Raps vorm Weizen mal nicht pflügt ist drin, aber allein schon die Tatsache, daß es wirtschaftlich nicht sinnvoll ist, sich die richtige Technik für beides zu kaufen ist für die meisten nicht drin. (und wenn ich den Aufwand sehe, den die Möchtegernmulchsaatler betreiben, da kann ich auch pflügen. Wir haben einen in der Nähe, der hat nach WG zweimal gegrubbert - dann Gülle drauf, nochmal gegrubbert, dann mit der Kreiselegge drüber, dann nochmal kombiniert gedrillt - und der Feldaufgang war bescheiden bei seinem Raps.)
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Re: Weizen nach Weizen pfluglos ?

Beitragvon Mad » Mo Okt 25, 2010 9:15

automatix hat geschrieben:(und wenn ich den Aufwand sehe, den die Möchtegernmulchsaatler betreiben, da kann ich auch pflügen. Wir haben einen in der Nähe, der hat nach WG zweimal gegrubbert - dann Gülle drauf, nochmal gegrubbert, dann mit der Kreiselegge drüber, dann nochmal kombiniert gedrillt - und der Feldaufgang war bescheiden bei seinem Raps.)


Naja manche lernen es auch nie. Hier kratzen auch welche immer 1-2 Mal ganz flach mit dem Grubber übers Feld, säen da anschließend Raps rein und wundern sich dann, dass er nichts wird. Dann sind die Schnecken schuld.

Ich habe nach WG zu Raps 1x tief gegrubbert, es 4 Wochen liegen lassen und beim säen die Zirkon 10 auf grubbern gestellt. Ergebis war: super Feldaufgang und fast keine Gerste mehr zwischen dem Raps.

Ich hab einem erzählt, dass ich vor Raps auf jeden Fall einmal bis zu 20-25cm tief grubbere. O-Ton: "Dann kannste auch pflügen!"
Manche haben es halt noch nicht begriffen oder wollen es nicht.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Weizen nach Weizen pfluglos ?

Beitragvon NobbyNobbs » Mo Okt 25, 2010 13:25

Mad hat geschrieben:
automatix hat geschrieben:(und wenn ich den Aufwand sehe, den die Möchtegernmulchsaatler betreiben, da kann ich auch pflügen. Wir haben einen in der Nähe, der hat nach WG zweimal gegrubbert - dann Gülle drauf, nochmal gegrubbert, dann mit der Kreiselegge drüber, dann nochmal kombiniert gedrillt - und der Feldaufgang war bescheiden bei seinem Raps.)


Naja manche lernen es auch nie. Hier kratzen auch welche immer 1-2 Mal ganz flach mit dem Grubber übers Feld, säen da anschließend Raps rein und wundern sich dann, dass er nichts wird. Dann sind die Schnecken schuld.

Ich habe nach WG zu Raps 1x tief gegrubbert, es 4 Wochen liegen lassen und beim säen die Zirkon 10 auf grubbern gestellt. Ergebis war: super Feldaufgang und fast keine Gerste mehr zwischen dem Raps.

Ich hab einem erzählt, dass ich vor Raps auf jeden Fall einmal bis zu 20-25cm tief grubbere. O-Ton: "Dann kannste auch pflügen!"
Manche haben es halt noch nicht begriffen oder wollen es nicht.



Ich hasse ( oder doch liebe? ) diesen Thread dafür, dass die "Pflug oder pfluglos?"-Diskussion irgendwie niemals endet:D.

Im Prinzip sagst du ja nichts anderes als ich. Wenn man pfluglos arbeiten will, braucht man eben Ahnung, so einfach ist das. Dann läuft das Ganze wie geschmiert. Probieren´s die alten Opis, deren ( theoretische ) Kenntnisse = 0 sind, gibt´s Chaos....
Zuletzt geändert von NobbyNobbs am Mo Okt 25, 2010 18:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Weizen nach Weizen pfluglos ?

Beitragvon NobbyNobbs » Mo Okt 25, 2010 13:28

automatix hat geschrieben:[quote="NobbyNobbs"

Die Mischvariante halte ich für Schmarrn. Entweder Pflug oder komplett pfluglos. Gut, daß man nach Raps vorm Weizen mal nicht pflügt ist drin, aber allein schon die Tatsache, daß es wirtschaftlich nicht sinnvoll ist, sich die richtige Technik für beides zu kaufen ist für die meisten nicht drin. (und wenn ich den Aufwand sehe, den die Möchtegernmulchsaatler betreiben, da kann ich auch pflügen. Wir haben einen in der Nähe, der hat nach WG zweimal gegrubbert - dann Gülle drauf, nochmal gegrubbert, dann mit der Kreiselegge drüber, dann nochmal kombiniert gedrillt - und der Feldaufgang war bescheiden bei seinem Raps.)



Auch du sagst nichts anderes als in dem von dir gesetzten quote steht... Und ja, stimmt, Amateure machen das so: Riesigen Aufwand betreiben und doch Scheiße im Feld stehen haben. DANN lieber Pflug und wühlen bis der Basalt nach oben kommt :lol:
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Re: Weizen nach Weizen pfluglos ?

Beitragvon Mad » Mo Okt 25, 2010 13:53

NobbyNobbs hat geschrieben:Im Prinzip sagst du ja nichts anderes als ich. Wenn man pfluglos arbeiten will, braucht man eben Ahnung, so einfach ist das. Dann läuft das Ganze wie geschmiert. Probieren´s die alten Opis, deren ( theoretischen ) Kenntnisse = 0 sind, gibt´s Chaos....



Richtig! Bestes Beispiel ist mein Onkel. Wir hatten vom 15. bis 20. 20mm Regen. Seine Aussage: "Nimmste den Pflug, kannst du sofort säen, so trocken kommt das da raus. Habe das bei anderen gesehen."

Ich hab aber 2 Tage länger gewartet, es gegrubbert und konnte dann wiederum einen Tag später säen. Sah super aus, wozu der Wind einen Großteil zu begetragen hat.
Nur wenn man nicht mehr weiter weiß, wird gleich nach dem Pflug geschrien obwohl es mit dem Grubber genauso gut geht.

Hätte ich den Schlag (Ton), den ich gestern gesät habe, vorher gepflügt, dann hätte ich den mindestens 1x vorkreiseln müssen. So wurde er am Freitag und Samstag gegrubbert und lag erstmal "im Wind".

Wenn es einfach nur nass ist, muss man sich entscheiden was man macht. Und pfluglos ohne den Wetterbericht im Auge zu behalten, kann ins Portemonnaie gehen. Oder, wie du schon sagtest, am Ende ein Chaos ergeben, was eigentlich mal Getreide werden sollte.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Weizen nach Weizen pfluglos ?

Beitragvon Anwärter » Mo Okt 25, 2010 18:34

:D
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