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weizendurchwuchs in wintergerste

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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19 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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weizendurchwuchs in wintergerste

Beitragvon face of time » Do Jun 09, 2011 17:07

hallo,
ich sehe heuer in vielen wintergerstenfelder einen durchwuchs von winterweizen, das liegt warscheinlich an der fehlenden bodenbearbeitung nach der weizenernte wegen der schlechten bodenverhältnisse.

aber was macht man gegen den durchwuchs von weizen in gerste...???
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Re: weizendurchwuchs in wintergerste

Beitragvon euro » Do Jun 09, 2011 19:51

Glyphosat
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Re: weizendurchwuchs in wintergerste

Beitragvon Meini » Do Jun 09, 2011 20:05

Zähl erst mal wie hoch der Anteil ist, der wird idr. vollkommen überschätzt :wink:
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Re: weizendurchwuchs in wintergerste

Beitragvon steel. » Do Jun 09, 2011 20:28

Wie wärs denn mal mit der Suchfunktion ? Das Thema wurde gefühlte 1000mal schon beantwortet.
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Re: weizendurchwuchs in wintergerste

Beitragvon automatix » Do Jun 09, 2011 20:41

euro hat geschrieben:Glyphosat


ist wahrscheinlich billiger als trocknen lassen.
Hab ich dieses Jahr auch, aber rausgefunden hab ich nicht warum - hab zwei Schläge Wintergerste, beide mit Weizenvorfrucht, bei beiden eigentlich alles gleich gemacht was die Bearbeitung, Düngung und PSM betrifft - auf den einen kommt Weizen durch, auf den anderen nicht.
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Re: weizendurchwuchs in wintergerste

Beitragvon Meini » Do Jun 09, 2011 20:51

verschiedene Weizen Sorten ? Die Glyphosat Methode habe ich auch schon mal probiert der Weizen war zwar tot aber immer noch weich wenn es nicht zu schlimm ist belüfte ich die Gerste kräftig und habe dann auch keine Probleme.
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Re: weizendurchwuchs in wintergerste

Beitragvon Crazy Horse » Fr Jun 10, 2011 6:16

Stell halt die Fruchtfolge um und bau die Wintergerste vor dem Weizen an! Dann drischt zumindest die Wintergerste gleich mal 10dt/ha mehr. Und von Juli bis Oktober hast Du sogar noch drei Monate Zeit für ne anständige Zwischenfrucht.

Weizen nach Gerste drischt auf jeden Fall besser als Weizen nach Weizen, so dass ich mittlerweile dazu übergegangen bin, die Futtergerste auf den guten stoppelweizenfähigen Böden vor dem Weizen zu stellen. Bei der Winterbraugerste geht das allerdings nicht, weil die Vorfrucht Raps zuviel Stickstoff nachliefert. Die Braugerste steht daher immer als abtragende Frucht bei mir.

Falls Du aber weiterhin klassisch die Wintergerste nach dem Weizen stellen willst, musst Du zumindest schauen, dass Du den Ausfallweizen zum Auflaufen bringst, um ihn dann ne Woche vor der Saat mit Glyphosat abzuspritzen. Wenn man eine Woche vor der Ernte noch mal mit Roundup Ultra Max oder Roundup Turbo durch muss, um Quecken, Disteln, Winden und Weizendurchwuchs zu bekämpfen, ist bereits einiges schief gelaufen.
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Re: weizendurchwuchs in wintergerste

Beitragvon automatix » Fr Jun 10, 2011 6:53

Meini hat geschrieben:verschiedene Weizen Sorten ? Die Glyphosat Methode habe ich auch schon mal probiert der Weizen war zwar tot aber immer noch weich wenn es nicht zu schlimm ist belüfte ich die Gerste kräftig und habe dann auch keine Probleme.


stimmt, da waren verschiedene Sorten Weizen drauf davor. der Schlag, auf dem der Durchwuchs kommt war noch gut von den Fallzahlen, der andere Schlag war schon ausgewachsen, vielleicht liegts dadran.
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Re: weizendurchwuchs in wintergerste

Beitragvon Meini » Fr Jun 10, 2011 7:04

Crazy Horse hat geschrieben:Stell halt die Fruchtfolge um und bau die Wintergerste vor dem Weizen an! Dann drischt zumindest die Wintergerste gleich mal 10dt/ha mehr. Und von Juli bis Oktober hast Du sogar noch drei Monate Zeit für ne anständige Zwischenfrucht.

Weizen nach Gerste drischt auf jeden Fall besser als Weizen nach Weizen, so dass ich mittlerweile dazu übergegangen bin, die Futtergerste auf den guten stoppelweizenfähigen Böden vor dem Weizen zu stellen. Bei der Winterbraugerste geht das allerdings nicht, weil die Vorfrucht Raps zuviel Stickstoff nachliefert. Die Braugerste steht daher immer als abtragende Frucht bei mir.

Falls Du aber weiterhin klassisch die Wintergerste nach dem Weizen stellen willst, musst Du zumindest schauen, dass Du den Ausfallweizen zum Auflaufen bringst, um ihn dann ne Woche vor der Saat mit Glyphosat abzuspritzen. Wenn man eine Woche vor der Ernte noch mal mit Roundup Ultra Max oder Roundup Turbo durch muss, um Quecken, Disteln, Winden und Weizendurchwuchs zu bekämpfen, ist bereits einiges schief gelaufen.


Weist du was Schwarzbeinigkeit ist?
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Re: weizendurchwuchs in wintergerste

Beitragvon Meini » Fr Jun 10, 2011 7:06

automatix hat geschrieben:
Meini hat geschrieben:verschiedene Weizen Sorten ? Die Glyphosat Methode habe ich auch schon mal probiert der Weizen war zwar tot aber immer noch weich wenn es nicht zu schlimm ist belüfte ich die Gerste kräftig und habe dann auch keine Probleme.


stimmt, da waren verschiedene Sorten Weizen drauf davor. der Schlag, auf dem der Durchwuchs kommt war noch gut von den Fallzahlen, der andere Schlag war schon ausgewachsen, vielleicht liegts dadran.


Das ist sogar Sorten spezifisch,einiger läuft sehr schnell auf andere zum teil erst mal gar nicht.
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Re: weizendurchwuchs in wintergerste

Beitragvon steel. » Fr Jun 10, 2011 8:59

Meini hat geschrieben:
Crazy Horse hat geschrieben:Stell halt die Fruchtfolge um und bau die Wintergerste vor dem Weizen an! Dann drischt zumindest die Wintergerste gleich mal 10dt/ha mehr. Und von Juli bis Oktober hast Du sogar noch drei Monate Zeit für ne anständige Zwischenfrucht.

Weizen nach Gerste drischt auf jeden Fall besser als Weizen nach Weizen, so dass ich mittlerweile dazu übergegangen bin, die Futtergerste auf den guten stoppelweizenfähigen Böden vor dem Weizen zu stellen. Bei der Winterbraugerste geht das allerdings nicht, weil die Vorfrucht Raps zuviel Stickstoff nachliefert. Die Braugerste steht daher immer als abtragende Frucht bei mir.

Falls Du aber weiterhin klassisch die Wintergerste nach dem Weizen stellen willst, musst Du zumindest schauen, dass Du den Ausfallweizen zum Auflaufen bringst, um ihn dann ne Woche vor der Saat mit Glyphosat abzuspritzen. Wenn man eine Woche vor der Ernte noch mal mit Roundup Ultra Max oder Roundup Turbo durch muss, um Quecken, Disteln, Winden und Weizendurchwuchs zu bekämpfen, ist bereits einiges schief gelaufen.


Weist du was Schwarzbeinigkeit ist?

Hatte ich schon. Hatte einmal WW nach WG und ca. 40% Ertragsausfall durch Scharzbeinigkeit obwohl Schwarzbeinigkeit auf dem Schlag noch nie ein Problem war. Bei Gerste nach Weizen gabs noch nie Probleme.
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Re: weizendurchwuchs in wintergerste

Beitragvon Crazy Horse » Fr Jun 10, 2011 10:03

Meini hat geschrieben:
Crazy Horse hat geschrieben:Stell halt die Fruchtfolge um und bau die Wintergerste vor dem Weizen an! Dann drischt zumindest die Wintergerste gleich mal 10dt/ha mehr. Und von Juli bis Oktober hast Du sogar noch drei Monate Zeit für ne anständige Zwischenfrucht.

Weizen nach Gerste drischt auf jeden Fall besser als Weizen nach Weizen, so dass ich mittlerweile dazu übergegangen bin, die Futtergerste auf den guten stoppelweizenfähigen Böden vor dem Weizen zu stellen. Bei der Winterbraugerste geht das allerdings nicht, weil die Vorfrucht Raps zuviel Stickstoff nachliefert. Die Braugerste steht daher immer als abtragende Frucht bei mir.

Falls Du aber weiterhin klassisch die Wintergerste nach dem Weizen stellen willst, musst Du zumindest schauen, dass Du den Ausfallweizen zum Auflaufen bringst, um ihn dann ne Woche vor der Saat mit Glyphosat abzuspritzen. Wenn man eine Woche vor der Ernte noch mal mit Roundup Ultra Max oder Roundup Turbo durch muss, um Quecken, Disteln, Winden und Weizendurchwuchs zu bekämpfen, ist bereits einiges schief gelaufen.


Weist du was Schwarzbeinigkeit ist?


Ja natürlich weiß ich, was Schwarzbeinigkeit ist. Die sieht man hier in den feuchten Jahren bei einigen "Spezialisten" immer wieder. Und dann wundern sie sich, wenn sie nur 1 Zentner 20 /ar oder weniger dreschen. Aber darüber muss ich hier nicht diskutieren.

In ner gesunden Fruchtfolge mit ausreichend hohem Blattfruchtanteil und fungizidbehandeltem Stroh (hier machen sich vor allem die Strobilurine bemerkbar) haben Pilze wie der Erreger der Schwarzbeinigkeit wenig Chancen sich zu vermehren. Außerdem wüsste ich nicht, warum Wintergerste eine schlechtere Vorfrucht für den Winterweizen sein soll, als Winterweizen selbst. Das spräche ja dann auch gegen Stoppelweizen.
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Re: weizendurchwuchs in wintergerste

Beitragvon Crazy Horse » Fr Jun 10, 2011 10:15

steel. hat geschrieben:
Meini hat geschrieben:
Crazy Horse hat geschrieben:Stell halt die Fruchtfolge um und bau die Wintergerste vor dem Weizen an! Dann drischt zumindest die Wintergerste gleich mal 10dt/ha mehr. Und von Juli bis Oktober hast Du sogar noch drei Monate Zeit für ne anständige Zwischenfrucht.

Weizen nach Gerste drischt auf jeden Fall besser als Weizen nach Weizen, so dass ich mittlerweile dazu übergegangen bin, die Futtergerste auf den guten stoppelweizenfähigen Böden vor dem Weizen zu stellen. Bei der Winterbraugerste geht das allerdings nicht, weil die Vorfrucht Raps zuviel Stickstoff nachliefert. Die Braugerste steht daher immer als abtragende Frucht bei mir.

Falls Du aber weiterhin klassisch die Wintergerste nach dem Weizen stellen willst, musst Du zumindest schauen, dass Du den Ausfallweizen zum Auflaufen bringst, um ihn dann ne Woche vor der Saat mit Glyphosat abzuspritzen. Wenn man eine Woche vor der Ernte noch mal mit Roundup Ultra Max oder Roundup Turbo durch muss, um Quecken, Disteln, Winden und Weizendurchwuchs zu bekämpfen, ist bereits einiges schief gelaufen.


Weist du was Schwarzbeinigkeit ist?

Hatte ich schon. Hatte einmal WW nach WG und ca. 40% Ertragsausfall durch Scharzbeinigkeit obwohl Schwarzbeinigkeit auf dem Schlag noch nie ein Problem war. Bei Gerste nach Weizen gabs noch nie Probleme.


Gleich 40% ???
Ich hab letztes Jahr 92dt Weizen nach Wintergerstenvorfrucht geerntet. Das war mein ertragreichster Weizen (ist nur leider etwas ausgewachsen), was mich fast etwas überrascht hat. Weizen nach Weizen hat hingegen nicht überall so hingehauen, was wohl auch etwas an der Sorte lag.
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Re: weizendurchwuchs in wintergerste

Beitragvon Zement » Fr Jun 10, 2011 11:48

Crazy Horse hat geschrieben:Gleich 40% ???
Ich hab letztes Jahr 92dt Weizen nach Wintergerstenvorfrucht geerntet. Das war mein ertragreichster Weizen (ist nur leider etwas ausgewachsen), was mich fast etwas überrascht hat. Weizen nach Weizen hat hingegen nicht überall so hingehauen, was wohl auch etwas an der Sorte lag.


Bei 30 % Feuchtigkeit :wink: ja schon klar
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: weizendurchwuchs in wintergerste

Beitragvon Crazy Horse » Fr Jun 10, 2011 12:06

Zement hat geschrieben:
Crazy Horse hat geschrieben:Gleich 40% ???
Ich hab letztes Jahr 92dt Weizen nach Wintergerstenvorfrucht geerntet. Das war mein ertragreichster Weizen (ist nur leider etwas ausgewachsen), was mich fast etwas überrascht hat. Weizen nach Weizen hat hingegen nicht überall so hingehauen, was wohl auch etwas an der Sorte lag.


Bei 30 % Feuchtigkeit :wink: ja schon klar


Scherzkeks :P
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