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Welche Kartoffel ist die Schmackhafteste?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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29 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Welche Kartoffel ist die Schmackhafteste?

Beitragvon j.leupold » So Dez 27, 2009 3:46

Will mir paar Kartoffeln legen, werden nicht gedügt oder gespritzt. Habt Ihr Erfahrungen. Mochte eine mehlig kochende die hohe Stärke haben sollte.

Gruß
Jens
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Re: Welche Kartoffel ist die Schmackhafteste?

Beitragvon SHierling » So Dez 27, 2009 12:01

Kann man über die Sorte schlecht vorhersagen - verhungerte und kranke Pflanzen schmecken ja nicht so wie gesund ernährte ohne Kraut- und Knollenfäule ;-)
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Welche Kartoffel ist die Schmackhafteste?

Beitragvon euro » So Dez 27, 2009 12:07

Narürlich die Marzipankartoffel :wink:
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Re: Welche Kartoffel ist die Schmackhafteste?

Beitragvon hans g » So Dez 27, 2009 12:47

1-2-3 FRITTEN natürlich.
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Re: Welche Kartoffel ist die Schmackhafteste?

Beitragvon Desperado » So Dez 27, 2009 12:57

Auf so blöde Fragen kann man auch nicht vernünftig antworten. Es reicht ja nicht aus, dass man nur ein paar Kartoffeln in die Erde steckt und hofft, dass was Schmackhaftes dabei rauskommt, so ganz ohne Düngung und Pflanzenschutz :lol:
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Re: Welche Kartoffel ist die Schmackhafteste?

Beitragvon jak » So Dez 27, 2009 15:55

Hallo,
ihr seit ja lustig!
Die hochwürdigen Herrn Landwirte reden nicht mit jedem!
Oder habt ihr Angst dass der Absatz eurer spitzenmäßig gedüngten u gepflegten Kartoffel gegen 0 sinkt! Wenn ich in den Supermärkten schau was für "Qualität" angeboten wird, dann graust der Sau! Vom Geschmack gar nicht zu reden. Wobei das ja auch nicht einfach ist.

Zum Thema, schau mal hier: http://www.lfl.bayern.de/iab/oekologisc ... /index.php

Wobei meine Meinung ist, dass mehlige Kartoffel, geschmacklich die "schlechtesten" sind.

SG Jak
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Re: Welche Kartoffel ist die Schmackhafteste?

Beitragvon SHierling » So Dez 27, 2009 15:58

Jak: er schreibt von "ungedüngt und ungespritzt" - das hat auch mit "Ökolandbau" nichts zu tun, das ist Raubbau und Pflanzenquälerei.
Und grade bei Öko-Kartoffeln ist halt der Pflanzenschutz noch viel mehr von der richtigen Düngung und Versorgung der Pflanzen mit zB Spurenelementen abhängig!


Ich eß btw auch Stärkekartoffeln gern - die werden als Bratkartoffeln so schön acrylamidbraun und knusprig 8)
Müssen aber im warmen Sand gewachsen sein, am besten noch leicht anmoorig - so Küstenkartoffeln aus S-H schmecken mir insgesamt nicht.
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Welche Kartoffel ist die Schmackhafteste?

Beitragvon maexchen » So Dez 27, 2009 16:30

jak hat geschrieben:ihr seit ja lustig!
Die hochwürdigen Herrn Landwirte reden nicht mit jedem!
Oder habt ihr Angst dass der Absatz eurer spitzenmäßig gedüngten u gepflegten Kartoffel gegen 0 sinkt!

Naja, Sonntag früh um 4h nach der schmackhaftesten Kartoffel zu fragen, hört sich aber auch eher nach einer Bierlaune an .... :prost:
maexchen
 
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Re: Welche Kartoffel ist die Schmackhafteste?

Beitragvon jak » So Dez 27, 2009 16:41

Na ja mit Stärkekartoffeln kannst mich jetzt nicht haben! Ich mag die Bratkartoffeln am liebsten von Salatkartoffeln (Selma).
Er schreibt er möchte sich ein paar Kartoffel legen. Landwirt? Wohl eher nicht. Er braucht einfach eine Sortenempfehlung.

Was ich bei den Kartoffeln bzgl Geschmack feststelle, du ja auch, das es auf den Boden ankommt. Was mich z.B. auch beschäftigt: Macht vielleicht eine vorausgebaute Zwischenfrucht etwas aus.
Wovon ich aber auch überzeugt bin: Eine ertraglich optimal geführte Kartoffel ist geschmacklich nicht die Beste.
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Re: Welche Kartoffel ist die Schmackhafteste?

Beitragvon voro » Mo Dez 28, 2009 23:25

Vielleicht verrät uns der TO noch kurz, welche Reifegruppe ihm vorschwebt ...

wenn Krautfäule nicht bekämpft werden soll (was imho totaler Blödsinn ist, machen ja selbst die Bio-Betriebe), dann rate ich zu einer sehr frühen Sorte. Dann ist noch genauer zu spezifizieren, was "gut" ist --- für den einen ist mehlig gut, für den anderen festkochend.

Tip von mir, frühreife festkochende, gut schmeckende Sorte: Salome
Der Hauptunterschied zw. etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, daß sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann herausstellt, daß es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann.
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Re: Welche Kartoffel ist die Schmackhafteste?

Beitragvon Casedriver » Di Dez 29, 2009 20:11

Nu passt mal uff,

also nach fast 15 Jahren Kartoffelbau würde ich sagen das die Selma die beste Speisekartoffel war. Bei uns hat es noch Quarta (die Käseweisbampen) und die Agria gegeben. Von kochen und schmackhaften her waren es aber die Selma. Sind vielleicht nicht so beliebt, weil sie beim Stecken meist durch ihre längliche Form aus den Schälchen der Legemaschine herrausfallen aber der Aufwand hat sich gelohnt. Die Wirtshäuser haben sie den anderen Sorten immer bevorzugt.

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Re: Welche Kartoffel ist die Schmackhafteste?

Beitragvon GtFahrer » Di Dez 29, 2009 22:20

Ich habe noch Selma im Anbau, werde sie aber rausschmeißen. Sie wird gern unförmig, im Herbst ist sie fast mehligkochend und im lager wird sie gern schrumpelig. Ertrag bringt sie auch nicht gerade ordentlich.
Nachfolger ist hier Belana, diese Wiederum ist natürlich sehr empfindlich im Anbau.
Ich würde ihm Jelly empfehlen. Anspruchslos, mehligkochend, Ertragreich, schöne gelbe Fleischfarbe und ein schöne Knollenform. Ausserdem hält sie super im Lager.
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Re: Welche Kartoffel ist die Schmackhafteste?

Beitragvon j.leupold » Di Jan 25, 2011 2:22

So, hallo ihr studierten Profilandwirte.

An die wenigen die ernsthaft geantwortet haben ein ganz liebes danke.... über den ganzen gehirnkot schweig ich mal....

ich habe im frühjahr 2010 afra, krone und rita angebaut. gründüngung aus vorjahr sonst nichts, pflanzenschutz null wenngleich einige ökomittel bereit standen. stecktermin war bereits im april die kartoffeln waren vorgekeimt. die durchschnittliche ernte lag bei 17to aufs ha was für die kartoffel wenig is aber wir haben ja bio und keinen mit erbgutschäden verursachenden müll, vollgepumpt mit ridomil, kupfer karate und wie auch immer... sicher hat man das problem Phytophthora infestans, ich will aber essen und mich nicht vergiften, vom geschmack ganz zu schweigen, solche kartoffeln hab ich noch nie irgendwo gekauft, die schmecken auch nach kartoffel.... die ware ist bereits bis auf 4 x 12,5kg säcke vergriffen...


wer hier von raubbau und pflasnzenquälerei redet dürfte in sachen fachkompetenz von nicht weit kommen wenngleich bodenanalysen und humusbilanz vorschrift ist...

""wenn Krautfäule nicht bekämpft werden soll (was imho totaler Blödsinn ist, machen ja selbst die Bio-Betriebe)"""
in den meisten großen betrieben für kloßteig und pommes hier in franken kannst du mit deinen knollen nach hause fahren nach der analyse wenn du nur ein anhaltspunkt auf kupfer wie capruzin deutet.... ich meine sogar das der einsatz von kupfer bei bioland einer ausnahmegenehmigung bedarf...

flammender gruß
jl
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Re: Welche Kartoffel ist die Schmackhafteste?

Beitragvon voro » Di Jan 25, 2011 8:49

j.leupold hat geschrieben:ich habe im frühjahr 2010 afra, krone und rita angebaut. gründüngung aus vorjahr sonst nichts, pflanzenschutz null wenngleich einige ökomittel bereit standen. stecktermin war bereits im april die kartoffeln waren vorgekeimt. die durchschnittliche ernte lag bei 17to aufs ha was für die kartoffel wenig is aber wir haben ja bio und keinen mit erbgutschäden verursachenden müll, vollgepumpt mit ridomil, kupfer karate und wie auch immer... sicher hat man das problem Phytophthora infestans, ich will aber essen und mich nicht vergiften, vom geschmack ganz zu schweigen, solche kartoffeln hab ich noch nie irgendwo gekauft, die schmecken auch nach kartoffel.... die ware ist bereits bis auf 4 x 12,5kg säcke vergriffen...


Dass die dieses Jahr vergriffen sind, ist kein Wunder. Das sind sie überall.

Was ich ABSOLUT DANEBEN finde ist deine verleumderische Rufmordkampange, die du hier anscheinend gegen konventionell arbetiende Betriebe führst.

Auch, wenn du den von dir benötigten überhöhten Erzeugerpreis irgendwie rechtfertigen musst, ist das noch lange kein Grund, konventionell erzeugte Ware als "erbgutschäden verursachenden müll" zu bezeichnen. Und zu behaupten, man würde sich mit anderen Kartoffeln "vergiften".

Geschmack ist übrigens vor allem abhängig von Sorte und Düngung.
Meine Kunden berichten mir, dass mein "Müll" wie du ihn nanntest (ich nehme das PERSÖNLICH!) auch SEHR gut schmecke und dass sie so etwas bislang auch nirgends zu kaufen bekamen.

Ich könnte somit auch Speisekartoffeln bis-zum-abwinken verkaufen - allerdings produziere ich hauptsächlich Pflanzgut, und "nicht so einen virenverseuchten Müll wie du".
Der Hauptunterschied zw. etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, daß sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann herausstellt, daß es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann.
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Re: Welche Kartoffel ist die Schmackhafteste?

Beitragvon hh85 » Di Jan 25, 2011 9:22

NIEMAND produziert Müll, schon gar nicht konventionell...
Die Kontrollen sind heutzutage viel zu stark um sich irgendeinen Rückstand zu erlauben. Große Lebensmittelketten nehmen heute sogar VOR der Ernte bereits Proben um Rückstande zu kontrollieren und damit für sich und ihre Kunden auf Nummer Sicher zu gehen. Das Ergebnis von 160 Proben waren 0,0 auffällig!!
Auch bereits vor den oben beschriebenen Kontrollen war die Produktion in ähnlichem Umfang kontrolliert, Abliefern durfte nur wer auch die passende Schlagkartei parat hatte, in der auch die Wartezeit eingetragen ist.
Ich esse meine Kartoffeln auch sehr gerne, finde sie schmackhaft und bin nicht daran vergiftet, ... werde ich auch NIE!!
Der Geschmack kann ich nur bestätigen liegt vor allem an Sorte un Düngung, der Boden tut sein übriges dazu.
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