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Welcher Grubber, Lemken oder Horsch

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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31 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Welcher Grubber, Lemken oder Horsch

Beitragvon xyxy » Sa Okt 19, 2013 15:01

Zur Getreide-Stoppelbearbeitung hatte ich nen Quadro 460 von Köckerling ausgeliehen, der arbeitet wunderbar solange es wirklich trocken ist.
Schon bei leichtem Schmieren ist man damit verloren und zur Gülleeinarbeitung natürlich zu aufwendig..
Wie sieht es mit dieser Walze vom Horsch aus zur Einarbeitung von Rindergülle, mit etwas Geschick setzt man hier auch ne Stabwalze zu :mrgreen:
Ansonsten hab ich seit 25 Jahren nicht mehr in einen Grubber investiert (DDR-Teil-Umbau, 3 Reihen gerade Stiele mit Herzschar + Stabw.) wollt jetzt nicht gerade mit nem Kotte Teil weitermachen, bin deshalb auf Erfahrung Anderer angewiesen.. :roll:
schon mal Danke!
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Re: Welcher Grubber, Lemken oder Horsch

Beitragvon elchtestversagt » Sa Okt 19, 2013 15:27

Grubbern kann jeder Grubber.
Wenn man die Standartparameter kennt; und einen Grubber "einstellen" kann ( ist schwieriger wie ein Pflug) machen die alle ein wirklich gutes Arbeitsbild.
Ein gebogener Zinken mischt bei flacher Bearbeitung besser; läuft aber in der tiefe sturer.
Bei langer organischer Masse wie Lagergetreide; Grünlandumbruch sind die gebogenen Zinken auch im Nachteil; weil die die Masse auf den Grubber werfen und er dort verstopft.
Viel wichtiger ist die Rahmenhöhe; Rahmenabstand; die Zinkengeometrie.
Am allerwichtigsten ist das; was danach kommt; sprich zustreicher und Walze.
Gezackte Scheiben laufen immer; Schwalbenschwänze sind da schon etwas zickiger ( heute nicht mehr so wie damals; weil die alle am Walzenrahmen hängen und quasi mitverstellt werden).
Wenn du Steine hast ( und da gehe ich im Nordwesten mal von aus) ist die Federstempelwalze System Hako nicht das wirklich richtige für dich; weil gerne mal Steinklemmer und Segmente ausbrechen.
Wenn du richtigen Sand hast; kann es im Sommer passieren; dass die Walze stehen bleibt; weil keinen Wiederstand.
Sprich ich halte die abgebildete Walze nicht für passend in eine Sandgegend.
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Re: Welcher Grubber, Lemken oder Horsch

Beitragvon Todde » Sa Okt 19, 2013 17:06

Glaube du kennst die nach hinten gestellten Zinken, wie Kuhn sie seit ein paar Jahren verbaut und seit kurzem Amazone, nicht.
Die gab es vor 30 Jahren an Niemeyer Grubbern schon, die schmeißen nichts hoch.
Im Nachteil sind die gegen die Mulchausrüstung Horsch/Köckerling trotzdem, da sie ziehen und nicht "wenden".

Zustreicher? Das geht wunderbar ohne Scheiben mit Federzustreichern wie bei Köckerling.

Die Federwalze halte ich für Sand / Lehm auch für nicht ausreichend, war für mich ein Argument keinen Horsch zu kaufen, von Köckerling wurde mir angeboten die STS-Walze als Doppel-STS-Walze zu fertigen, die gab es damals noch nicht. Die leistet auf Sand und Lehm hervorragende Arbeit, gibt nichts besseres.
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Re: Welcher Grubber, Lemken oder Horsch

Beitragvon fritzfuchs » Sa Okt 19, 2013 17:43

xyxy hat geschrieben:läuft aber in der tiefe sturer.
xyxy hat geschrieben:Bei langer organischer Masse wie Lagergetreide; Grünlandumbruch sind die gebogenen Zinken auch im Nachteil; weil die die Masse auf den Grubber werfen und er dort verstopft.


Ich hab auf meinem Maisfeld genau das vorgefunden tiefes arbeiten und viel Organische Masse und gerade da sah ich den Vorteil des gebogenen Zinkens in Punkto Leichtzügigkeit und einmischen von Maisstroh.Es war schwerer Lehmboden oder Toniger Lehm.
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Re: Welcher Grubber, Lemken oder Horsch

Beitragvon Todde » Sa Okt 19, 2013 17:51

fritzfuchs hat geschrieben:
xyxy hat geschrieben:Ich hab auf meinem Maisfeld genau das vorgefunden tiefes arbeiten und viel Organische Masse und gerade da sah ich den Vorteil des gebogenen Zinkens in Punkto Leichtzügigkeit und einmischen von Maisstroh.Es war schwerer Lehmboden oder Toniger Lehm.


Das der Cenius flacher arbeitet, wenn es schwerer wird hast du berücksichtigt?
Der Cenius mischt nicht annähernd ein wie der Terrano. Zur Steinsicherung muss man nicht viel sagen... Hat die DLZ ja schon angedeutet.
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Re: Welcher Grubber, Lemken oder Horsch

Beitragvon fritzfuchs » Sa Okt 19, 2013 18:21

Im vergleich mit dem Terrano habe ich meinen Cenius nicht gefahren dazu kann ich nichts sagen.Die Steinsicherung haben wir nicht die hat mir auch nicht gefallen.Das er flacher wird wenn es schwerer geht habe ich so noch nicht beobachtet werd aber in Zukunft mal exta drauf schauen.Was soll der Grung dafür sein?
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Re: Welcher Grubber, Lemken oder Horsch

Beitragvon xyxy » Sa Okt 19, 2013 18:51

Sehr trockene Verhältnisse auf dem Sandboden kommt vor, gelegentlich auch nasse auf dem Lehm (mit Spuren vom Maishäckseln), also ist so ziemlich Alles möglich. Die STS- Walze ist das die mit dem nach Aussen offenem U-Profil, wo bei der Doppelwalze die Ringe versetzt ineinanderlaufen (klingt kompliziert, aber wie soll man es beschreiben), die hatte ich am Quadro dran, war recht überzeugend, wobei beim Quadro allerdings dazugesagt werden muss, dass der nicht verstopfungsfrei läuft. .
Flügelschargrubber hat den Nachteil, wenn man damit Gülle einarbeitet, und es danach mal ordentlich regnet, bekommt man eine wenige Zentimeter dicke Schlammschicht, die schlecht wieder trocken zu kriegen ist, das ist bei Mulchgrubbern mit Rückverdichtung nicht so der Fall.
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Re: Welcher Grubber, Lemken oder Horsch

Beitragvon Todde » Sa Okt 19, 2013 19:00

Die STS ist das U-Eisen, wie Du erkannt hast, simple und gut.
Wenn der Boden nach dem Grubbern+Regen Matsch ist, dann liegt es an der fehlenden Rückverfestigung, somit an der Walze.
Flügelschare sind eigentlich ausschließlich für flache Bearbeitung gedacht, keine Ahnung warum die bei den meisten außer zum Stoppelsturz am Grubber sind.
Würd mich mal interessieren warum die bei den meisten immer dran bleiben.
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Re: Welcher Grubber, Lemken oder Horsch

Beitragvon fritzfuchs » Sa Okt 19, 2013 19:51

Bei,was man bei uns noch oft sieht,zweibalkigen Grubbern ist der Strichabstand zu gross um ohne Flügel zu fahren.Oder die Leute sind zu bequem.
Wir haben 3 verschiedene Schare.Die sind mit dem Sclagschrauber in 15 Minuten gewechselt bei 3 m Arbeitsbreite.Dieses Jahr haben wir das erste mal Schmalschare 5 cm breit drauf für die tiefe Lockerung die machten richtig gute Arbeit.
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Re: Welcher Grubber, Lemken oder Horsch

Beitragvon valtra8950Hi » Sa Okt 19, 2013 20:12

Hallo zusammen,
wir selber haben ne Kuhn Kurzscheibenegge, hatte aber im Sommer die Möglichkeit bei einem Bekannten die 5 Meter Terrano Version mit Fahrwerk zu fahren. Fazit: Auf schweren Lehmböden hat man mit dem Grubber immer noch ein gutes Arbeitsergebnis gehabt. Die Stoppeln wurden sauber eingearbeitet und es blieb ein gutes Saatbeet für die Mulchdrille zurück. Der Grubber eignet sich meiner Meinung nach vor allem für Betriebe die einen universell einsetzbaren Grubber suchen. Zur Haltbarkeit oder anderen Sachen kann ich leider nix sagen, hab nur einen Tag mit dem Grubber gearbeitet...
lg Thomas
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Re: Welcher Grubber, Lemken oder Horsch

Beitragvon elchtestversagt » So Okt 20, 2013 7:15

Die Doppel STS Walze ist auch vollkommen in Ordnung.
Aber die Schwalbenschwänze ( kannte ich von meinem damaligen Frost Grubber) und kein Schnellwechselsystem von Köckerling haben eindeutig gegen den Grubber gesprochen.
Es gibt Tage; da wechsele ich dreimal die Scharvarianten am Grubber; und da geht einfach nichts über das Multi-Quick System; Fünf Minuten ohne Werkzeug.( Gestern war wieder so ein Tag; morgens erst flache Einarbeitung von Maisstoppeln; ab Mittag dann Schmalschare für die tiefe Saatbeetbereitung vor Roggensaat; gegen Abend sollte ich beim Nachbar mal ebend die Vorgewende mischen mit breit-und Flügel; dann am Abend wieder umgebaut um Montag mit Schmalscharen weiter zu machen.)
Der Grubber hat keine gebogenenen Zinken; mischt also bei Arbeitstiefen ab 25cm nicht wirklich.
Ist in den tiefen aber auch nicht wirklich nötig.
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Re: Welcher Grubber, Lemken oder Horsch

Beitragvon kimba1809 » So Okt 20, 2013 7:25

elchtestversagt hat geschrieben:Die Doppel STS Walze ist auch vollkommen in Ordnung.
Aber die Schwalbenschwänze ( kannte ich von meinem damaligen Frost Grubber) und kein Schnellwechselsystem von Köckerling haben eindeutig gegen den Grubber gesprochen.
Es gibt Tage; da wechsele ich dreimal die Scharvarianten am Grubber; und da geht einfach nichts über das Multi-Quick System; Fünf Minuten ohne Werkzeug.( Gestern war wieder so ein Tag; morgens erst flache Einarbeitung von Maisstoppeln; ab Mittag dann Schmalschare für die tiefe Saatbeetbereitung vor Roggensaat; gegen Abend sollte ich beim Nachbar mal ebend die Vorgewende mischen mit breit-und Flügel; dann am Abend wieder umgebaut um Montag mit Schmalscharen weiter zu machen.)
Der Grubber hat keine gebogenenen Zinken; mischt also bei Arbeitstiefen ab 25cm nicht wirklich.
Ist in den tiefen aber auch nicht wirklich nötig.


Ich habe einen Köckerling Trio. Bin sehr zufrieden mit der Arbeitsqualität. Ausführung mit Steinsicherung und einer STS Walze. Der Wechsel von Schmalschar auf Flügelschar erfolgt durch anschrauben in ca. 15. Minuten. Da ich nicht täglich wechseln muss finde ich den Zeitfaktor fürs wechseln als kein Kaufkriterium.
Ich wollte auch mal was schreiben
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Re: Welcher Grubber, Lemken oder Horsch

Beitragvon Farmer79 » Mi Aug 30, 2017 10:07

Moin moin,
hab mal eine Frage an die Grubber-Profi´s hier, ein eignener Beitrag lohnt aber glaube ich nicht.

Folgendes - ich brauch an meinem Flügelschargrubber neue Schare, nun gibt es verschiedene
Ausführungen, einmal mit Arbeitswinkel 15° und mit 25°. Was ist für was besser?

Die Vorschare gibt es in gerader und gedrehter Ausführung, sind die gedrehten nur für die
äusseren Schare gedacht, das die nach innen werfen oder sollten die überall verbaut sein
um eine bessere Durchmischung zu erhalten?

Nutze den Grubber zur Stoppelbearbeitung (keine Scheibenegge o.ä. vorhanden) und dann
nochmal zur etwas tieferen Bearbeitung.
Farmer...ehemals >Deutz-Fan<
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Re: Welcher Grubber, Lemken oder Horsch

Beitragvon allgaier81 » Mi Aug 30, 2017 14:20

Moin,

kannst du einen Link oder ein Foto von den Flügeln mit unterschiedlichen WInkeln einstellen?
Ich kenne nur die gekröpften, die extra für flachere Bearbeitung gedacht sind. Das würde dem Einsatzzweck tiefe Bodenbearbeitung widersprechen (wofür ein Flügelschargrubber sowieso nicht gemacht ist.

Was meinst du mit Vorschar?
Das gedrehte heißt Randleitblech, das gehört wie der Name schon sagt nur an den Rand.

Der gesamte Körper besteht aus Flügeln, Scharspitze und Leitblech.
Gruß, allgaier
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Re: Welcher Grubber, Lemken oder Horsch

Beitragvon Kartoffelfuchs » Mi Aug 30, 2017 17:43

Mad hat geschrieben:
Schauerschrauber hat geschrieben:Hallo

die Köckerling Quadro genießen hier keinen guten Ruf , zwar ist deren Arbeitsergebist absolut in
Ordnung nur schaut es so aus das die Geräte öfters Bekanntschaft mit dem Schweißgerät machen.

MfG


Das soll beim Horsch aber auch hin und wieder mal vorkommen.



Das könnte ich beim Grubber nicht sagen!!
Unser 3 FX (erste Generation) wird auch ab und an mal von unserem 926 Vario vergewaltigt! Also bisher alles gut!!
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