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Welches Öl für Eigenöl beim Rückewagen ?

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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19 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Welches Öl für Eigenöl beim Rückewagen ?

Beitragvon TomDeeh » Do Jan 01, 2026 19:33

Hi ,
ich rüste zur Zeit eine Eigenölversorgung an meinem Scheifele Rückewagen nach.
Bis jetzt lief der Rückewagen seit Kauf wenige Stunden mit dem STOU-Öl über die Schlepperhydraulik. Weil ich aber verschiedene Schlepper habe , habe ich jetzt eine Eigenölversorgung verbaut ( 63l Gusspumpe , ca. 70l Tank , Saugleitung mit 1Zoll etwas zu knapp dimensioniert , geht aber vom Platzbedarf schlecht anders zu lösen) .
Nun stelle ich mir die Frage , ob ich das 10W40 STOU-Öl verwenden soll , oder H(V)LP .Ich habe bei den jetztigen moderaten Frosttemperaturen schon bemerkt , dass das STOU-Öl recht zäh ist. Wäre da einer 46er Hydrauliköl besser ? Oder gleich ein 32er ?

Viele Grüße und viel Gesundheit für das neue Jahr.
Gruß Tom
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Re: Welches Öl für Eigenöl beim Rückewagen ?

Beitragvon Fiat 45-66 » Do Jan 01, 2026 19:36

Ich würde wenn du kein Bio Öl brauchst das verwenden das du auch in den Schleppern hast.
Wir haben alles auf GL4 umgestellt weil es in beiden Schleppern ist. Also Bagger und Rückewagen und Seilwinde das gleiche Öl.
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Re: Welches Öl für Eigenöl beim Rückewagen ?

Beitragvon AP_70 » Do Jan 01, 2026 19:59

HHmmmm,
da stimmt was nicht :idea:

Bagger, Rückwagen und Seilwinde mit Getriebeöl :?:
Getriebe könnte überall vorhanden sein, aber es wurde nach Hydrauliköl gefragt :wink:
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Re: Welches Öl für Eigenöl beim Rückewagen ?

Beitragvon 210ponys » Do Jan 01, 2026 20:03

soweit ich weiß ist im Wald Biologisches Öl vorgeschrieben oder? Wen unbedingt Mineralisches Öl verwendet werden soll würde ich ein Hvlp nehmen besonders wen im Winter unterwegs.
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Re: Welches Öl für Eigenöl beim Rückewagen ?

Beitragvon AP_70 » Do Jan 01, 2026 20:08

Nach der Tabelle von Tectrol (BayWa/Fuchs) geht ISO-VG 22 und 32 mit SAE 10W einher.
Wäre also vergleichbar viskos.
Das 46er wird mit 15W verglichen.
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Re: Welches Öl für Eigenöl beim Rückewagen ?

Beitragvon TomDeeh » Do Jan 01, 2026 20:18

AP_70 hat geschrieben:Nach der Tabelle von Tectrol (BayWa/Fuchs) geht ISO-VG 22 und 32 mit SAE 10W einher.
Wäre also vergleichbar viskos.
Das 46er wird mit 15W verglichen.


Hi ,

hast Du einen Link dazu ?
Ich habe daheim vorrätig ein HVLP 46 und 10W40 STOU. Da habe ich heute einfach mal etwas in ein Gurkenglas gefüllt und mal geschaut , wie zäh die Öl sind. Das STOU war optisch im vergleich VIEL zäher als das HVLP 46.
Gruß Tom
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Re: Welches Öl für Eigenöl beim Rückewagen ?

Beitragvon 210ponys » Do Jan 01, 2026 20:31

AP_70 hat geschrieben:

Getriebe könnte überall vorhanden sein, aber es wurde nach Hydrauliköl gefragt :wink:

auch ein Stou oder Utto ist ein Getriebeöl/ Hydrauliköl nach Gl4, und würde funktionieren. Hier eine Erklärung warum Hvlp immer vorzuziehen ist.
HVLP 46 von ADDINOL – HydraulikölDer Hauptunterschied zwischen HLP und HVLP Hydrauliköl liegt in der Temperaturstabilität: HLP ist ein Standardöl mit guter Alterungs- und Korrosionsbeständigkeit, während HVLP zusätzlich Viskositätsverbesserer enthält, die es bei großen Temperaturschwankungen (kalt/heiß) stabiler machen und einen breiteren Einsatzbereich ermöglichen, ideal für den Außenbereich oder mobile Maschinen. HVLP bleibt auch bei Kälte dünnflüssiger und bei Hitze stabiler als ein HLP-Öl gleicher Viskosität, ist aber teurer.
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Re: Welches Öl für Eigenöl beim Rückewagen ?

Beitragvon DST » Do Jan 01, 2026 22:31

TomDeeh hat geschrieben:
Ich habe daheim vorrätig ein HVLP 46 und 10W40 STOU.



Die Gußpumpe würde zwar mit beiden klarkommen, aber das 46er ist für den Zweck besser geeignet.
Damit machst du nichts falsch.

10W40 wäre unnötig dickflüssig.
10W30Stou käme näher an das 46er, aber die enthaltenen Additive in den Utto/Stou Ölen brauchts in der einfachen Hydraulik nicht, und machen das Öl teurer.

32er Hydrauliköl wäre zu dünn.
Erfahrungen macht man erst dann wenn man Sie bereits gebraucht hätte.......
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Re: Welches Öl für Eigenöl beim Rückewagen ?

Beitragvon Lenkfix » Do Jan 01, 2026 22:58

Wenn schon Eigenöl, dann zumindest Biologisch abbaubar z.b. Esso HEES 46 oder Fuchs eco 3268 dann bist Wald- und Gewässerschutztechnisch auf der sicheren Seite vor allem bei Lohnarbeiten auf fremden Gelände.
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Re: Welches Öl für Eigenöl beim Rückewagen ?

Beitragvon AP_70 » Fr Jan 02, 2026 8:08

TomDeeh hat geschrieben:
AP_70 hat geschrieben:Nach der Tabelle von Tectrol (BayWa/Fuchs) geht ISO-VG 22 und 32 mit SAE 10W einher.
Wäre also vergleichbar viskos.
Das 46er wird mit 15W verglichen.


Hi ,

hast Du einen Link dazu ?
Ich habe daheim vorrätig ein HVLP 46 und 10W40 STOU. Da habe ich heute einfach mal etwas in ein Gurkenglas gefüllt und mal geschaut , wie zäh die Öl sind. Das STOU war optisch im vergleich VIEL zäher als das HVLP 46.


Hallo Tom,
hier ein Link zu LM:
https://www.liqui-moly.com/fileadmin/us ... SRGCPNFZXn

"iso vg sae vergleich" als Suchbegriff liefert auch Tabellen mit Temperaturangaben, wie z.B. ISO 40°C und gleichzeitig SAE mit 100°C.
Jetzt bin ich konfus :roll:
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Re: Welches Öl für Eigenöl beim Rückewagen ?

Beitragvon Ronnie » Fr Jan 02, 2026 8:28

Nüüü,

Hydrauliköl hat andere Zusammensetzungen als ein SAE 10 oder SAE 20 Einbereichsöl.
Das mag wohl funktionieren, aber eine Hydraulik ist anspruchsvoller.
Mein Bagger nimmt HLP32.

Dies ist meine Meinung,

Guddie Ronnie
Vorwärts immer, Rückwärts nimmer
Deutschland wehre dich, ansonsten bist du verloren!
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Re: Welches Öl für Eigenöl beim Rückewagen ?

Beitragvon DST » Fr Jan 02, 2026 10:12

Was sagt jetzt die verlinkte Öltabelle aus??

Der Rückewagen wurde auf Eigenhydraulik umgebaut.

Was könnte man jetzt in dieses reine "HYDRAULIK"-System einfüllen?

- Motoröl?
- Getriebeöl?
- Hydrauliköl?

Die richtige Antwort dürfte jedem klar sein:

Hydrauliköl.

Das ist zufälligerweise auch noch recht günstig, und auf dem Hof des TE bereits vorhanden.

Im Sinne von Vereinheitlichung und geringerer Ölbevorratung könnte man auch das vorhandene 10W40Stou verwenden, dieses ist aber von der Viskosität etwas zäh und von der Additivierung oversized.
Dieses wäre also nur die zweite Wahl.

Gängige Hydrauliköle sind HLP 32 / 46 / 68.

Das 32er ist etwas dünnflüssiger, also für mehrheitlich kühlere Außentemperaturen, und für Rückewagen in skandinavischen Regionen empfehlenswert.

Das 68er ist etwas dickflüssiger, also für Einsatz bei mehrheitlich warmen Außentemperaturen empfehlenswert, z.b. in Südeuropa.

Deutschland liegt nun zwischen Skandinavien und Südeuropa, und das HLP46 liegt zwischen 32 und 68.

Somit ist das 46er das passendste Öl.

Das HLP 46 wäre die einfachste Variante, und auch für die verbaute Gusspumpe ausreichend.

Der TE hat aber bereits H-V-LP46 auf dem Hof, dieses ist etwas hochwertiger, und deckt einen größeren Temperaturbereich ab.

In unseren Gegenden kann das HVLP46 auch Tiefstwinter und Hochsommer ab.

Im Laufe meines Berufslebens habe ich Hydraulikanlagen mit verschiedensten dünn- und dickflüssigen Ölen gesehen, aber die gängigste Viskosität war immer um 46 herum.

Es bringt dem TE nichts wenn hier jeder User das Öl seiner eigenen Maschine auflistet.

Wenn man es 100% wissen will dann nimmt man das Datenblatt des Pumpenherstellers, dort sind die Viskositätsvorgaben vermerkt, und in den Datenblättern der Ölhersteller sind erreichten Viskositäten vermerkt.

Dann wird man feststellen dass Zahnradpumpen genügsam sind, und bei dem überschaubaren geforderten Druck viele Viskositäten funktionieren.
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Re: Welches Öl für Eigenöl beim Rückewagen ?

Beitragvon Redriver » Fr Jan 02, 2026 13:12

Hallo,
DST hat es doch so schön erklärt ,wir können hier durchaus noch Seitenlang diskutieren wird aber nichts an der Tatsache ändern das HLP 46 passt und HLPD 46 meist vorhanden ist in den Höfen. Das D in HLPD steht übrigens für degenerierend heist es kann Wasser binden aber auch nur begrenzt.
Und wer hier was von Bioöl schreibt der hat vermutlich noch keines gekauft und noch nix damit zu tun gehabt, der Schei..dreck klebt wie Frittenfett und ist nicht für alle Dichtungen gut und kostet Unsummen, biologisch abbaubar naja meist reicht ein Machinenleben nicht bis es komplett abgebaut ist. Bioöl ist bei Zertifizierung von Erntebetrieben und deren Maschinen vorgeschrieben aber auch nur das hier einige Gutmenschen befriedigt sind.
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Re: Welches Öl für Eigenöl beim Rückewagen ?

Beitragvon frafra » Fr Jan 02, 2026 14:43

würe 46er nehmen


sind aktuelle bioöle immer noch so agressiv ?
1995 hatte ich das zeug drinnen ab werk
das war sehr übles zeug !
wie ein lackabbeizer!
es gibt immer was zu tun , jabajaja........
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Re: Welches Öl für Eigenöl beim Rückewagen ?

Beitragvon Redriver » Fr Jan 02, 2026 14:50

Hallo,
hab einen Kumpel der hat 3 Rückezüge und 2 Harvester, wenn ich da mal in die Velegenheit komme mit zu Schrauben dann meinst du bist in der Frittenbude, der weint immer um jeden Tropfen wenn er nachfüllen muß. Eine Maschine hat er umgeölt das war auch so eine Baustelle. Wenn man dann mal bissl tiefer in die Datenblätter schaut hat der Mist genauso eine Halbwertzeit wie ein Kernreaktor. es mag sein das es schneller zerfällt als Mineralöl aber gut ist es deswegen immer noch nicht.
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