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Wellenstahl für Selbstbau- Walze Härte / Bezeichnungen

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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28 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Wellenstahl für Selbstbau- Walze Härte / Bezeichnungen

Beitragvon Birlbauer » Mi Mai 18, 2016 20:04

Meine Güttler 2,5m hatte vor dem Umbau zwei Wellen, 1m und 1,5m. In der Mitte gelagert aber mit getrennten Lagern aber halt an einer Stütze dran. Dann reichen Dir zwei Wellen zu je 3m, die dann halt einmal in der Mitte abgelängt werden müssten.
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Re: Wellenstahl für Selbstbau- Walze Härte / Bezeichnungen

Beitragvon Fuchse » Mi Mai 18, 2016 21:14

Badener hat geschrieben:Variante 2 ist besser, da kannst Du besser klappen und musst mit dem Traktor nicht so weit ausheben.
Ausserdem ist es stabiler bei der Straßenfahrt (Schwerpunkt!)

Grüße


Du machst ja schon beim zuschauen Fehler :lol:
Gruß Robert
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Re: Wellenstahl für Selbstbau- Walze Härte / Bezeichnungen

Beitragvon Badener » Do Mai 19, 2016 4:59

Fuchse hat geschrieben:
Badener hat geschrieben:Variante 2 ist besser, da kannst Du besser klappen und musst mit dem Traktor nicht so weit ausheben.
Ausserdem ist es stabiler bei der Straßenfahrt (Schwerpunkt!)

Grüße


Du machst ja schon beim zuschauen Fehler :lol:


Richtig gemeint und falsch geschrieben. Die zweite Abbildung meine ich^^
Zu fällen einen schönen Baum, braucht es eine halbe Stunde kaum.
Zu wachsen bis man ihn bewundert, braucht er - bedenke es - ein Jahrhundert.

"Froh schlägt das Herz im Reisekittel, vorausgesetzt man hat die Mittel."
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Re: Wellenstahl für Selbstbau- Walze Härte / Bezeichnungen

Beitragvon MF DRIVER » Do Mai 19, 2016 7:34

Hallo

Der Verfechter des 42CrMo meldet sich wieder. Zum bearbeiten finde ich denn 42CrMo 4 nicht so schlimm, Drehen Fräsen Bohren geht ganz vernünftig, da hab ich schon ganz anderen Dreck bearbeiten müssen
Schweißen nicht Möglich wenn Schweißen Sein muss Erwärem auf 800 Grad und mit Kaltbaschischer Elektrode Schweißen, Härte ist dann aber weg muss dann wieder normalisiert werden und anschließend wieder vergütet werden.

Hab mal ein Bischen an der "Aufgabenstellung" Rumgerechnet aber ohne Anspruch auf Richtigkeit,

Bei 750 mm freitragender Welle hält der Werkstoff ca 6700 N also 650 Kilo im Belastungsfall 3.
Bei einem Gewicht von 300 per Meter ergibt sich bei 750 mm eine Belastung von 225 kg
Also statischer Fall Sicherheit von 2,88.
Wird also Halten, wenn man die Walze nicht auf den Boden knallen läst, oder mit Schwung gengen eine Baum fährt.
Mir persönlich wärs zu schwach ausgelegt.

Viele Grüße und nochmal meine Berechnung ist nicht Mit Gewähr.

Viele Grüße
Zuletzt geändert von MF DRIVER am Do Mai 19, 2016 9:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wellenstahl für Selbstbau- Walze Härte / Bezeichnungen

Beitragvon Staffelsteiner » Do Mai 19, 2016 7:56

Schuttler3005 hat geschrieben:Mit 42CrMo4 wollt ihr´s aber auch wirklich wissen wie ?

Das ist für den Einsatztzweck eigentlich schon übertrieben, da ist es Sinnvoller auf 4 Lagerstellen zu gehen bei 3m Arbeitsbreite und dafür ein Material zu wählen welches sich besser verarbeiten lässt
42CrMo4 ist mit ner "Hobbyausrüstung" nun wirklich nur richtig Sche... zu verarbeiten


Wie willst du die Welle den weiterverarbeiten ?
Also alles nur schrauben oder auch schweißen etc. (das kannste bei 42CrMo4 z.B. vergessen)


Gehts noch??
Was willst Du mit so hoch legierten Werkzeugstahl?
Es wäre besser, einen relativ billigen Kohlenstoffstahl zu nehmen, und die Ringe gleich etwas aufzuweiten, dann wackeln sie auch nicht mehr so sehr.
Ich weis ja nicht , wie die Material(Gußart)-Qualität und der Verschleißzustand Deiner alten Ringe ist, aber, ich habe mir da gleich eine neuie Walze mit hoher Gussqualitität
(z.B. Dalbo) gekauft, und dann auch jahrelang meine Ruhe....
Oder kauf Dir eine mit ein/zwei Kollegen....
Das Rumgebastle und Rumgemurkse bringt Doch letztlich nichts......
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Re: Wellenstahl für Selbstbau- Walze Härte / Bezeichnungen

Beitragvon take_it_1999 » Do Mai 19, 2016 8:25

Hallo,

also ob du einen 42CrMo4, einen C45 oder Ck45, .... nimmst ist fast egal. Es sollte hier nur der Preis entscheiden. Wie gesagt läuft bei einigen 42CrMo4 in höheren Stückzahlen vom Band (teilweise auch bei Blankstahl-also wo der Lagersitz schon da ist) und somit kann der durchaus preiswerter sein.

Ich habe immernoch ein Problem mit dem Lagersitz. Die Festigkeit der Welle ist wahrscheinlich ausreichend, aber wie stark verbiegt die sich?!? Dieser Fakt ist gerade bei er Lagerung wichtig, da du im Betrieb Winkelfehler erhälst, die dir dann ganz schnell das Lager kaputt machen können (oder man verwendet Pendellager, aber die werden wahrscheinlich recht schnell verschleißen). Klar du könntest jetzt mehrer Lagerstellen einbauen, aber die müssen dann alle exakt Fluchten, das müsste normalerweise auf ner großen Fräse hergestellt werden.

Wie gesagt nach meinem dafürhalten ist die Welle bei der Länge zu dünn, nicht von der Festigkeit her sondern vom Lagersitz, dynamische Winkelfehler, etc. (klar Landwirtschaftslagerungen sind etwas "gröber" dimensioniert aber trotzdem muss einige Randbedingungen erfüllt sein)

Gruß
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Re: Wellenstahl für Selbstbau- Walze Härte / Bezeichnungen

Beitragvon MF DRIVER » Do Mai 19, 2016 8:29

Hallo Nochmal

Ihr wollt ja immer Bilder Sehen


@ Staffelsteiner 42 CrMo4 ist ein legierter Vergütungsstahl also kein Werkzeugstahl geschweige denn hochlegiert oder hab ich das X in der Werkstoffbezeichnugn übersehen Klugscheißmodus aus
Wie vorher schon mal geschrieben, ich würd die Rige auch eher Ausdrehen wenn es möglich ist
Viele Grüße
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Verschiebung.jpg
Verschiebung.jpg (22.47 KiB) 1904-mal betrachtet
file4_573d65ba.jpg
Spannung Welle 750 lang 40 mm Durchmesser
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Re: Wellenstahl für Selbstbau- Walze Härte / Bezeichnungen

Beitragvon GüldnerG50 » Do Mai 19, 2016 11:48

Hallo.

Lagertechnisch gibt´s da eigentlich nur ein Bock- oder Flanschlager, die Gleichen das alles aus. Außerdem Plug&Play, draufstecken, festschrauben und fertig, Stellring ggf. nicht vergessen.

In unserer uralt-Cambridge Walze ist ich glaub ne 45er Welle drin, das sind 3 Teile, die wurden mal auf Dreipunkt umgebaut, da hat auch keiner gefragt ob´s hält. Da hat jedes Teil 1,5m.
Lager die Walzen nicht ganz außen, geh ruhig 30cm rein, dann hält das Gewicht außen das Gewicht innen mit, vorgespannter Träger oder wie das heißen mag... Ich würd die Ringe nehmen, auf die Drehbank, 50er Bohrer rein und in ner Stunde sind die fertig... :klug: :prost: Aber die 40er Welle sollte das auch tragen, so rein aus dem Bauch gesagt, aber wohl eher knapp....

Grüße
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Re: Wellenstahl für Selbstbau- Walze Härte / Bezeichnungen

Beitragvon hueddessumer » Do Mai 19, 2016 15:09

Viele Dank für die Antworten und Berechnungen.

An die Möglichkeit die Ringe einfach aufzubohren habe ich ehrlich gesagt noch gar nicht gedacht. Muss mich da mal schlau machen, wer so einen großen Bohrer hat.


Denke dann wird das auf die Kombination aus Aufbohren und einer 50mm Welle aus 42 CrMo4 hinauslaufen. Ist mir egal wenn die Welle dann 100 Euro teurer ist, will aber nicht zweimal anfangen zu fummeln welil es beim ersten mal nicht gehalten hat.
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Re: Wellenstahl für Selbstbau- Walze Härte / Bezeichnungen

Beitragvon haldjo » Do Mai 19, 2016 17:26

Der 42CrMo4 ist hier kein Fehler und bei einer H6 Passung braucht man auch über Lagersitze nicht mehr nachdenken, das ist für die Lager die hier infrage kommen mehr als ausreichend.
Die Winkelfehler würden mir hier auch am meisten Sorgen bereiten. Persönlich würde ich Stehlagergehäuse und Pendelrollenlager in Stahlkäfigausführung mit Spannhülsen verbauen.
- Und ja ich weiß das ist mit Kanonen auf Spatzen geschossen, aber die Winkelfehler sind nun mal zu erwarten und keine Lagerbauart kann die bei hoher Belastung so gut ausgleichen wie Pendelrollenlager. Außerdem können die bei ordentlichen Drehzahlen auch noch hohe Radial- und Axialkräfte aufnehmen. Insbesondere die Axialkräfte sollte man nicht außer Acht lassen (Kurzenfahrt bei abgesenktem Arbeitsgerät o.ä.).
Auf ins Holz!
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Re: Wellenstahl für Selbstbau- Walze Härte / Bezeichnungen

Beitragvon Schuttler3005 » Do Mai 19, 2016 17:42

hueddessumer hat geschrieben:An die Möglichkeit die Ringe einfach aufzubohren habe ich ehrlich gesagt noch gar nicht gedacht. Muss mich da mal schlau machen, wer so einen großen Bohrer hat.



Lass die Ringe ausdrehen
Nen passenden Drehmeißel zu finden ist einfacher wie einen passenden Bohrer zu finden und die Bohrung um 10mm im Durchmesser zu vergößern dauert pro Ring auch nicht länger wie Bohren
Außerdem wird die Bohrung von der Oberfläche her genauer was den "Laufeigenschaften" zugute kommt




Und wenn hier ja eh schon mit Kanonen auf Spatzen geschossen werden soll, warum baut ihr die Lager dann nicht selber ?
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Re: Wellenstahl für Selbstbau- Walze Härte / Bezeichnungen

Beitragvon Staffelsteiner » Fr Mai 20, 2016 8:33

MF DRIVER hat geschrieben:Hallo Nochmal

Ihr wollt ja immer Bilder Sehen


@ Staffelsteiner 42 CrMo4 ist ein legierter Vergütungsstahl also kein Werkzeugstahl geschweige denn hochlegiert oder hab ich das X in der Werkstoffbezeichnugn übersehen Klugscheißmodus aus
Wie vorher schon mal geschrieben, ich würd die Rige auch eher Ausdrehen wenn es möglich ist
Viele Grüße

Das ist richtig, habe in meinen Stahllisten mal nach gesehen, hatte was verwechselt....
Übrigens hatte ich für meine alte Walze auch mal Wellen neu gekauft.... Glaube , es war C 60.... Es war günstig und hält heute noch.....


Na gut, am Stahlmarkt ist ja welteit auch ein Preisverfall...
aber trotzdem würde es mich interessieren, wie Dir da die Ware derzeit angeboten wird.

Danke
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Re: Wellenstahl für Selbstbau- Walze Härte / Bezeichnungen

Beitragvon MF DRIVER » Fr Mai 20, 2016 8:59

Hallo Staffelsteiner,

42CrMo4 rund 40 mm geschält (bearbeitete Oberfläche) Kg Preis 2,50 € Abnahme 1 Meter ca 11 Kg.
1,90 € Abnahme 10 Meter ca 110 Kg.

Wahrscheinlich gehts noch günsiger, Die Menge ist entscheidend.
Da ich im Prototypenbau und Musterbau Tätig bin haben wir nicht so den großen Bedarf, wichtiger ist mir einen Händler zu haben, der mir auch mal 200 mm von einer Größe liefert bei jedem Durchmesser und auch in verschieden Legierungen und in kurzer Zeit.
Leider ist das bei mir nicht mehr der Händler um die Ecke, der bot früher mal den Service an, will aber mitlerweile nur noch 3 und 6 Meter Stangen verkaufen. Leider werden die Zuschnitte durch die halbe Republik gekarrt aber in Zeiten von Internet DPD UPS usw. ist das halt so.

Viele Grüße
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