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Wer gewinnt? Markt oder Politik?

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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30 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Wer gewinnt? Markt oder Politik?

Beitragvon LUV » Do Jun 30, 2016 11:04

tyr hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:
tyr hat geschrieben: Was unterscheidet heutige Aktiengesellschaften in ihrer Struktur von dem System der DDR?


Die Menschen und deren Motivation in einem freiheitlichen Wertesystem?
Wenn du mir Ahnungslosigkeit vorwirfst, nenne ich dich ideologisch verblendet.


Innerhalb einer AG gibt es keine freiheitlichen Werte, nur Hirachien. Du beleidigst mich mit Deinem Geschwätz :roll:


Dito!
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Wer gewinnt? Markt oder Politik?

Beitragvon cerebro » Do Jun 30, 2016 11:13

borger hat geschrieben:
xyxy hat geschrieben:gewinnen wird zunächst der Verbraucher, der mehr Geld für den Non-Food Bereich hat und ausgeben wird....


Wenn es so weiter geht, dann finden sich in der EU überhaupt keine Gewinner, die Landwirtschaft ist wegen religiöser Vorschriften nicht mehr konkurrenzfähig und dem Verbraucher bleibt nur Ware aus anderen Ländern.


Das sehe ich ebenfalls so ! Ich für meinen Teil hätte da den Vorschlag das wir Landwirte jede erdenkliche Vorschrift (Tier, Umwelt, Esoterik :mrgreen: ) und Bedinungen mitmachen, Importware die die Deutschen Standarts nicht einhält muß drausen bleiben.......am Beispiel Russland kann man gut sehen das dies WTO Komform ist ! Diesen Punkt könnten auch gerne der DBV in seinen Katalog mit aufnehmen.
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Re: Wer gewinnt? Markt oder Politik?

Beitragvon LUV » Do Jun 30, 2016 11:26

Gestern bei Marktkauf im Obstregal: 12 Sorten Äpfel, aus Argentinien, Südafrika, Chile, Südtirol und Niederlande......kein einziger Apfel aus dem größten zusammenhängenden Obstanbaugebiet Europas dem Alten Land.
So und nun noch mal von vorne die Diskussion um Auflagen und Standards. :roll:
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Re: Wer gewinnt? Markt oder Politik?

Beitragvon Welfenprinz » Do Jun 30, 2016 12:22

Der Schweinemarkt ist insgesamt zu gross als dass es durch vertikale Kooperationen zu marktlenkender Wirkungkommen könnte . Also geben wird es sie bestimmt,aber sie werden nicht so branchendominant sein wie beim Geflugel,TK-Gemüse oder Pommeskartoffeln.
Der Vortragende schildert ja selbst die konkurrierenden Verwertungsrichtungen zum LEH
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Wer gewinnt? Markt oder Politik?

Beitragvon ExLW » Do Jun 30, 2016 22:25

LUV hat geschrieben:Gestern bei Marktkauf im Obstregal: 12 Sorten Äpfel, aus Argentinien, Südafrika, Chile, Südtirol und Niederlande......kein einziger Apfel aus dem größten zusammenhängenden Obstanbaugebiet Europas dem Alten Land.
So und nun noch mal von vorne die Diskussion um Auflagen und Standards. :roll:


Die von der Südhalbkugel sind frische Ernte, die aus der EU überlagert vom letzten September.... Du hast die Wahl!
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Re: Wer gewinnt? Markt oder Politik?

Beitragvon LUV » Fr Jul 01, 2016 5:14

ExLW hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:Gestern bei Marktkauf im Obstregal: 12 Sorten Äpfel, aus Argentinien, Südafrika, Chile, Südtirol und Niederlande......kein einziger Apfel aus dem größten zusammenhängenden Obstanbaugebiet Europas dem Alten Land.
So und nun noch mal von vorne die Diskussion um Auflagen und Standards. :roll:


Die von der Südhalbkugel sind frische Ernte, die aus der EU überlagert vom letzten September.... Du hast die Wahl!


Ich habe eben nicht die Wahl....der LEH hat sie gar nicht im Angebot, genauso wie Käfigeier auch nicht...... :wink:
Außerdem, wozu haben unsere Bauern in Ulo-Lager investiert, wenn die bis zur neuen Ernte lagerungsfähigen Äpfel nicht mehr gehandelt werden.
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Re: Wer gewinnt? Markt oder Politik?

Beitragvon xyxy » Fr Jul 01, 2016 5:42

ExLW hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:Gestern bei Marktkauf im Obstregal: 12 Sorten Äpfel, aus Argentinien, Südafrika, Chile, Südtirol und Niederlande......kein einziger Apfel aus dem größten zusammenhängenden Obstanbaugebiet Europas dem Alten Land.
So und nun noch mal von vorne die Diskussion um Auflagen und Standards. :roll:


Die von der Südhalbkugel sind frische Ernte, die aus der EU überlagert vom letzten September.... Du hast die Wahl!

Die Lagerhallen stehen auch in Südafrika, so nicht, 2 Jahre könnten die auch "frisch" sein....
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Re: Wer gewinnt? Markt oder Politik?

Beitragvon Vasektomi » Fr Jul 01, 2016 8:27

tyr hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:
tyr hat geschrieben: Was unterscheidet heutige Aktiengesellschaften in ihrer Struktur von dem System der DDR?


Die Menschen und deren Motivation in einem freiheitlichen Wertesystem?
Wenn du mir Ahnungslosigkeit vorwirfst, nenne ich dich ideologisch verblendet.


Innerhalb einer AG gibt es keine freiheitlichen Werte, nur Hirachien. Du beleidigst mich mit Deinem Geschwätz :roll:


Richtig!
Weil welche freiheitlichen Werte sollen das denn Bitte im Kapitalismus sein?
Die bei denen selbst im Medizinbereich die Gesundheit und auch das Leben von Menschen für ein Paar Euro geopfert werden um den heiligen Mammon später anzubeten.
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Re: Wer gewinnt? Markt oder Politik?

Beitragvon freizeit-bauer » Fr Jul 01, 2016 15:32

tyr hat geschrieben:
Vasektomi hat geschrieben:
Nach dem was du sagst dürfte es keine Internationalen Großkonzerne geben die doch etwas komplexer mit R&D sind als ein Landwirtschaftsbetrieb.
Zweitens schließt du dinge aus der Vergangenheit die schlicht nicht haltbar sind da man die Zeiten schlicht Technologisch vergleichen kann.
Ganz besonders in Sachen überwachung und Sensorik, ich sag nur Spargel überwachung per App und vieles andere mehr.


Es ist eben falsch zu glauben Landwirtschaft in seiner Komplexität mit der produzierenden Industrie vergleichen zu können.
Wenn es eine IOndustrie gibt, mit der man vergleiche ziehen könnte, zumindest auf gewissen Gebieten, dann wären das die anderen Urproduzenten, wie der Bergbau.
Beide haben das gleiche Problem, das sie mit unvermehrbaren Grundkapital (Boden) arbeiten, und wie gefährdet auch der Urproduzent Bergbau ist, siehrt man gerade derzeit, dort steht eine große Pleitewelle bevor, der die, inzwischen weitgehend monopolisierte, und durch staatsinteressen durchsetzte, Branche extrem verändern wird.


Also ich bin schon der Meinung dass man die moderne Landwirtschaft mit der Industrie verlgeichen kann. Wenn ich mir heutige Grossbetriebe anschaue, nehmen wir mal beispielsweise Schweine, da haben sich Spezialisten für die Zucht und Spezialisten für die Mast etabliert.
Einer der grossen Vorreiter der Industrieellen-Denker war seinerzeit Schöller, zu dieser Zeit (ca. vor 100 Jahren) war es sicher nicht üblich Landwirtschaft unter diesen Gesichtspunkten wahrzunehmen, da lief man noch auf dem Acker dem Ochsen hinterher. ;-)

Gruss, Martin.
Wer keine Sympathie hat, kann sie auch nicht verlieren. :-)
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Re: Wer gewinnt? Markt oder Politik?

Beitragvon Welfenprinz » Fr Jul 01, 2016 15:41

Die in der Threaderöffnung genannte vertikale Integration hat doch überhaupt gar nix mit Kolchose oder AGs zu tun.

Im Gegenteil geht es doch darum,dass auf mehreren Ebenen mehrere selbstständige Betriebe in vertraglicher Übereinkunft ein definiertes Produkt erstellen. In diesem Fall für ein Markenlabel.
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Re: Wer gewinnt? Markt oder Politik?

Beitragvon T5060 » Fr Jul 01, 2016 17:41

Vertikale Produktion wird für den LEH teuer und gefährlich, das mag für räumlich begrenzte Bereiche passen und für Gemies.

Zweitens kommt es immer anders, als man denkt.

Bei EDEKA und REWE sind 1/3 der Ladenfläche überflüssig und müssen weg rationalisiert werden.
Soweit die Prognose auf einem Kongress für Grundstückssachverständige von dieser Woche.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Wer gewinnt? Markt oder Politik?

Beitragvon Todde » Sa Jul 02, 2016 11:45

SPD will "Wiederkäuerbestände" abbauen und Fleischkonsum halbieren
http://www.heise.de/tp/artikel/48/48704/1.html

:=
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
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Re: Wer gewinnt? Markt oder Politik?

Beitragvon T5060 » Sa Jul 02, 2016 13:16

Todde hat geschrieben:SPD will "Wiederkäuerbestände" abbauen und Fleischkonsum halbieren
http://www.heise.de/tp/artikel/48/48704/1.html

:=


Pferde und Hunde könnten dann schon mal weg :-)

Nun das Threadthema hat den falschen Titel : Wer gewinnt ? Handel oder Politik ?

Also Markt haben wir keinen und eine Politik im Sinne einer republikanischen Demokratie wohl auch nicht.

Ich würde unser gelebtes Wirtschafts - und Politiksystem als einen ökosozialen-Darwininsmus bezeichnen.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Wer gewinnt? Markt oder Politik?

Beitragvon LUV » Mo Jul 04, 2016 15:49

ExLW hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:Gestern bei Marktkauf im Obstregal: 12 Sorten Äpfel, aus Argentinien, Südafrika, Chile, Südtirol und Niederlande......kein einziger Apfel aus dem größten zusammenhängenden Obstanbaugebiet Europas dem Alten Land.
So und nun noch mal von vorne die Diskussion um Auflagen und Standards. :roll:


Die von der Südhalbkugel sind frische Ernte, die aus der EU überlagert vom letzten September.... Du hast die Wahl!


Samstag - Morgen bei REWE in Degerloch: 18 Sorten Äpfel, davon 6 Sorten aus Deutschland......muss wohl doch am Chefeinkäufer liegen und nicht am Kunden oder an der Lage in der Welt.
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