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wer hat Bio- Zuckerrüben schon mal angebaut?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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28 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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wer hat Bio- Zuckerrüben schon mal angebaut?

Beitragvon Claasfahrer » So Sep 13, 2015 20:28

Hallo zusammen,

ich hab mal eine Frage.
Ist hier jemand der einen Biobetrieb hat und schon mal Zuckerrüben angebaut hat?
Ich bin gerade in der Umstellung und hatte bis jetzt noch nie was mit Rüben zu tun und überlege mir ob es nicht vielleicht Sinn machen würde diese in die Fruchtfolge mit rein zu nehmen.
Schon mal vielen Dank

MfG
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Re: wer hat Bio- Zuckerrüben schon mal angebaut?

Beitragvon heico » Mo Sep 14, 2015 12:56

Schon über 100 Klicks und keine Antwort.
Die meisten Biobetriebe haben Hackfrüchte aber nicht unbedingt Zuckerrüben. Das liegt daran dass die Rübe nicht besonders attraktiv ist für die Arbeit die dort aufgewandt werden muss. Wenn du die Technik hast, dann passt es vielleicht für dich. Wenn die Nährstoffversorgung gesichtert ist, dann ist es eine reine Arbeitsmanagement Aufgabe, die Rüben zur richtigen Zeit zu legen und zu Hacken - sowohl mit Maschine als auch mit Hand.
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Re: wer hat Bio- Zuckerrüben schon mal angebaut?

Beitragvon anderson » Mo Sep 14, 2015 13:57

Hallo,
leider hab ich zur Sache nichts beizutragen (ausser wilde Erinnerungen an Futterrüben in der Biovariante), aber eine Frage. Wiewerwas kauft Biozuckerrüben, verarbeitet sie und wo bekommt man den Zucker?
mfg
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Re: wer hat Bio- Zuckerrüben schon mal angebaut?

Beitragvon Claasfahrer » Mo Sep 14, 2015 20:18

Schon mal danke für die antworten.
Biozuckerrüben kauft Südzucker und eine Schweizer Zuckerfabrik. Das hab ich zumindest in der letzten Ausgabe des Bioland Fachmagazins gelesen.
Die Erntetechnik ist kein Problem, das würde über die Zuckerrübengemeinschaft vom Maschinenring machbar sein.
Mir gehts hier auch um Erfahrungswerte was das Hacken angeht. Hab jetzt schon öfter gelesen dass trotz hackgerät Handarbeit gefordert ist.
Ist das wirklich so oder gehts auch ohne? welches Hackgerät usw.
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Re: wer hat Bio- Zuckerrüben schon mal angebaut?

Beitragvon 1056xl » Mo Sep 14, 2015 21:13

Hallo
Im Schweinfurter Gau baut ein Bio-Betrieb ca 70-80ha Bio-Zuckerrüben.
Die werden immer am Anfang der Rübenkambagne gerodet und wir fahren sie alle nach Warburg
in die Zuckerfabrik. Hatt eigentlich immer schöne Rüben und die Erträge sind angeblich auch nicht
schlecht(500-650dt).Der Auflieger wird nach dem beladen versiegelt und in der Fabrik unter Aufsicht geöffnet.
In Warburg werden die ersten paar Tage nur Bio-Rüben verarbeitet.
Wie der hacken tut kann ich dir nicht sagen, aber mit der Hand 70 ha wäre schon ein riesen Aufwand.

MfG 1056xl
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Re: wer hat Bio- Zuckerrüben schon mal angebaut?

Beitragvon heico » Mo Sep 14, 2015 21:15

Auf keinen Fall geht es ohne Handhacke.
Mehrmaliges falsches Saatbett sollte sein und eine Hacke mit Schutzscheiben, die sehr nahe an der Reihe hacken kann. Abflammtechik hilft zusätzlich wenn es gut geplant ist.
Wenn es ein unkrautarmer Boden ist, dann ist es selten mal möglich mit 2 Handhacken und mit 60 Handarbeitsstunden auszukommen. Die Regel ist aber eher 150 bis 200 h.
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Re: wer hat Bio- Zuckerrüben schon mal angebaut?

Beitragvon Claasfahrer » Di Sep 15, 2015 21:10

schon mal danke für die Antworten.
Aber wie schon von 1056xl geschrieben, kann ich es mir fast nicht vorstellen dass der 70ha mit der hand hackt.
wäre ja schon heftig.
heico, hast du selber zuckerrüben?
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Re: wer hat Bio- Zuckerrüben schon mal angebaut?

Beitragvon 1056xl » Di Sep 15, 2015 21:34

Hallo Claasfahrer,
wenn da mit der Hand gehackt wird dann nicht vom Chef , der hat dann sein Leute.
Ganz in der Nähe ist noch ein großer Betrieb der Gemüse,Salat usw. anbaut, mehrere 100 ha.
Der hat in der Hauptsaison ca 800-1000 "Arbeiter"aus dem Osten. Darüber freut sich auch besonders
der Netto-Markt am Ort. :wink:
Also Handhacke ist schon möglich (warscheinlich).

MfG 1056xl
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Re: wer hat Bio- Zuckerrüben schon mal angebaut?

Beitragvon heico » Mi Sep 16, 2015 7:27

Claasfahrer hat geschrieben:schon mal danke für die Antworten.
Aber wie schon von 1056xl geschrieben, kann ich es mir fast nicht vorstellen dass der 70ha mit der hand hackt.
wäre ja schon heftig.
heico, hast du selber zuckerrüben?


Nein, ich habe seit der Umstellung keine Zuckerrüben mehr. Die wurden damals durch Industriegemüse ersetzt danach durch Frischgemüse und heute Kräuter.
Ich finde, dass die Rüben durch die vorgegebene frühe Rodung viel vom Ertragsniveau einbüßen. Es gibt also viele Alternativen zu Zuckerrüben.
Aber du kannst das als Test sehen mit den Zuckerrüben, wenn du die sauber bekommst, dann könntest auch andere Früchte erfolgreich anbauen.
Bei der Zuckerrübe ist der Vorteil dass die Vermarkung kein Problem darstellt und dass alle Maschinen außer Hacktechnik in der Infrastruktur sowieso vorhanden sind.
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Re: wer hat Bio- Zuckerrüben schon mal angebaut?

Beitragvon H.B. » Mi Sep 16, 2015 8:26

Es gibt Biozucker? Wo steht da der Sinn dahinter? Durch die Raffination geht ja nichts mit durch, und ist von konventionellem Zucker weder chemisch, noch sensorisch zu unterscheiden. Werden da später Tropanalkaloide zugesetzt?
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Re: wer hat Bio- Zuckerrüben schon mal angebaut?

Beitragvon heico » Mi Sep 16, 2015 8:56

Wozu musst du das wissen?
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Re: wer hat Bio- Zuckerrüben schon mal angebaut?

Beitragvon bauer hans » Mi Sep 16, 2015 9:18

heico hat geschrieben:Aber du kannst das als Test sehen mit den Zuckerrüben, wenn du die sauber bekommst, dann könntest auch andere Früchte erfolgreich anbauen.
Bei der Zuckerrübe ist der Vorteil dass die Vermarkung kein Problem darstellt ....


das ist eine wirklich realistische aussage eines erfahrenen landmannes!!!
hier gibts einen,der erst biorüben,dann biogemüse,dann gemüseabonnements angeboten hatte,jetzt die verbliebenen flächen irgendwie still gelegt hat,unterbrochen von "unkrautgetreide" alle 5 jahre und schon einmal in der zwangsversteigerung war.....prediger sollten nicht bauer werden :mrgreen:

das grosse problem bei den z-rüben ist heute,dass man der abfuhrgemeinschaft ausgeliefert ist und die vorteile des rübenanbaus ganz schnell dahin sein können.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: wer hat Bio- Zuckerrüben schon mal angebaut?

Beitragvon borger » Mi Sep 16, 2015 9:48

bauer hans hat geschrieben:das grosse problem bei den z-rüben ist heute,dass man der abfuhrgemeinschaft ausgeliefert ist und die vorteile des rübenanbaus ganz schnell dahin sein können.

Vor ein paar Jahren suchte Nordzucker händeringend nach Biobauern für den Vertragsanbau von Bio-Zuckerrüben, geplant war die Erzeugung von 5000 to Biozucker und geboten wurde ca. das Doppelte des Konvi-Rübenpreises. Es fanden sich nicht genügend Anbauwillige, Nordzucker musste mangels Bio-Rüben drastisch kürzen.
Die Nachfrage dürfte bei Bio-Zuckerrüben das Angebot immer noch weit übersteigen. Bio-Rübenzucker ist kaum zu bekommen, das Gros der Produktion geht direkt an Verarbeiter. Zum Problem wird ausgerechnet die Arbeit in freier Natur am naturbelassenen Holzstiel des Hackers.
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Re: wer hat Bio- Zuckerrüben schon mal angebaut?

Beitragvon countryman » Mi Sep 16, 2015 9:53

bauer hans hat geschrieben:das grosse problem bei den z-rüben ist heute,dass man der abfuhrgemeinschaft ausgeliefert ist und die vorteile des rübenanbaus ganz schnell dahin sein können.


bin weder bio noch Rübenanbauer, aber was man hier so hört sind die Rübenleute (alle konventionell) sehr zufrieden mit der Abfuhrgemeinschaft? Wäre auch anders gar nicht zu stemmen bei den Entfernungen.

Biozucker, ich denke die einzige Nachfrage kommt von Verarbeitern die Convenience Food vollbiologisch anbieten wollen und dazu eben auch kbA Zucker benötigen. Das Preisniveau konkurriert dann vermutlich mit Rohrzucker aus Enwicklungsländern.
Wie "Bio" Biozucker noch ist, nachdem die Rüben über 200 km kutschiert wurden muss sich jeder selbst überlegen.

Edit das Einzige was ich wirklich über Biorüben weiß ist dass ein Bio-Gutsbetrieb den es schon lange nicht mehr gibt sich darin versucht hat und dass es verheerend aussah.
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Re: wer hat Bio- Zuckerrüben schon mal angebaut?

Beitragvon Claasfahrer » Mi Sep 16, 2015 11:31

Ich seh schon das ist ein Interessantes Thema. Mir geht's erst mal darum Informationen zu sammeln und dann eben zu entscheiden was ich mache.
Das mit der Abführgemeinschaft würde ich nicht so schlimm sehen. Bei uns in der Gegend funktioniert das anscheinend recht gut was man so hört.
Biozucker wird immer dann gebraucht wenn man Biolebensmittel herstellen möchte, sonst wäre es ja nicht mehr Bio :D
Das mit den Aussehen bin ich immer Vorsichtig. Ich wurde mal angesprochen ob ich es dann besser mache als ein Bekannter denn bei dem Wachst ja alles nur nicht dass was er angebaut hat. Der Arme kannte nur anscheinend das Thema Gemengeanbau nicht und so waren die Erbsen im Triticale anscheinend Unkraut :D
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