StephanB hat geschrieben:Ja ich kenne diesen freien Baumringe, aber ich bin kein Obstbaumexperte. Ich weiß nur, dass z.B. Eicheln Gerbstoffe absondern, die das Wachstum anderer Pflanzen verhindern. Vielleicht gibt es so etwas auch bei bestimmten Baumsorten. Aber bei der Agroforstwirtschaft sollen die Bäume ja auch nicht im 1-Meter-Abstand stehen, sondern entsprechend der Baumart, der Nutzpflanzenart und des Klimas angepasst - in der oben verlinkten Grafik ist von einem Reihenabstand von 40 Metern die Rede.
Also zurzeit sieht man ganz genau, dass es da nicht um die Absonderungs von allelopathischen Stoffen, sondern um reine Wasserkonkurrenz geht. Das z.B. Nadelgehölze und Walnussbäume solche Stoffe absondern ist mir bewusst, aber ein Birnbaum?
StephanB hat geschrieben:Und noch zum Ertrag:
Man kann bei intelligenter Nutzung nicht nur auf einem Stockwerk Pflanzen ernten:
1. Stock Wurzelgemüse; 2. Stock z.B. Erdbeeren, Melonen, Getreide; 3. Stock Büsche wie Johannisbeeren, Brombeeren, Haselnüsse; 4. Stock Kirschen, Äpfel, Nüsse
So kann man insgesamt mehr Kalorien pro Hektar als bisher. Zudem benötigt biologische Landwirtschaft wesentlich weniger Energie.
Und wie willst du das Ernten? Mit welcher Maschine? Solche Anbausysteme erfordern zu nahezu 100% Handernte und die wird sich in entwickelten Ländern nicht mehr durchsetzen, da kannst du machen, was du willst.

